Greenpeace Magazin Ausgabe 2.99

10 Tips fürs Energie- und Geldsparen

1. Nicht nur Fernseher, auch viele Halogenlampen, Computer, Monitore und Drucker fressen Strom, auch wenn sie ausgeschaltet sind. Geräte mit Stand-by-Funktion an Steckerleisten mit Schalter anschließen und bei Nichtbenutzung ausschalten. Allein dadurch kann ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr rund 100 Mark sparen. Wenn alle mitmachen, könnten zwei Atomkraftwerke abgeschaltet werden.

2. Nutzen Sie Energiesparlampen nur für Räume, in denen das Licht länger brennt. Sonst (z.B. in der Gästetoilette) ist die Glühbirne günstiger.

3. Betreiben Sie Ihren Elektro-Boiler in der Küche mit einer Zeitschaltuhr. Sie sparen Energie und haben warmes Wasser, wenn Sie es brauchen. Neuerdings gibt es auch Boiler mit Fernbedienung.

4. Beim Kauf von Elektrogeräten auf die „Energie-Klasse“ achten: Möglichst ein Gerät der Klasse A kaufen, notfalls auch B.

5. Heizen oder Kochen mit Strom verbraucht viel mehr Primärenergie und ist teurer als Gas oder Öl. Deshalb keine Elektroheizung und lieber einen Gasherd kaufen, falls möglich.

6. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart sechs Prozent Heizenergie ein. Nachts und in wenig genutzten Räumen reichen 16 bis 17 Grad.

7. Thermostatventile schrittweise hochstellen, bis die richtige Temperatur erreicht ist und diese Einstellung für die Zukunft merken. Wenn man den Raum für mehrere Stunden verläßt, Heizung runterdrehen.

8. Räume kurz und stoßweise lüften. Im Winter dreimal drei Minuten am Tag, dabei die Thermostate ganz runterdrehen.

9. Heizung regelmäßig warten.

10. Wer nur begrenzt ins Energiesparen investieren kann, sollte die wirtschaftlichsten Maßnahmen wählen: Wärmedämmung oder solare Warmwasserbereitung etwa bringen mehr Umweltschutz pro Mark als eine Photovoltaikanlage.