Di, 2014-10-21 14:45
Teheran (dpa)

Ruhani: Iran will IS bis zum Ende bekämpfen

Teheran (dpa) - Der Iran wird im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bis zum Ende dabei sein. «So wie wir von Anfang an den Irak gegen diese Terroristen unterstützt haben, werden wir auch bis zum Ende mit dabei sein», sagte der iranische Präsident Hassan Ruhani bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi am Dienstag. Dabei werde Teheran dem Irak jede mögliche Hilfe zukommen lassen, fügte Ruhani nach Angaben des Präsidialamts hinzu.

Der Kampf gegen den IS stand am Dienstag ganz oben auf der Agenda des Besuchs von Al-Abadi im Nachbarland. Der IS beherrscht inzwischen in Syrien wie auch in Irak je ein Drittel der Landesfläche. Wegen seiner Grenzen zum Irak und der Feindschaft des IS mit den Schiiten im Iran gehört die Bekämpfung des Terrormiliz auch zu Teherans strategischen Zielen. Der Iran soll eines der ersten Länder sein, das die Kurden im Nordirak im Kampf gegen den IS mit Waffen beliefert hat.

Neben regionalen Themen wurde auch die Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen besprochen. Daher gehörten auch die Öl-, Handels- und Wirtschaftsminister zur Delegation und wollten mit ihren Kollegen neue gemeinsame Handelsprojekte besprechen. Nach Angaben Ruhanis hoffen beide Seiten, in Kürze ein Handelsvolumen von mehr als 23 Milliarden Euro im Jahr zu erreichen. 
 

Di, 2014-10-21 14:45
Brüssel (dpa)

EU-Gipfel will Kampf gegen Ebola verstärken

Brüssel (dpa) - Die 28 EU-Staaten wollen den Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie verstärken. Die Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Brüsseler Gipfel vom Donnerstag an darüber beraten und entscheiden. Bei den Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind keine kurzfristigen Änderungen zu erwarten. Ein Überblick:

EBOLA - Mehrere Mitgliedsstaaten machen Druck, konkret über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu sprechen. Derzeit wird nach einem Experten gesucht, der die Hilfen der EU koordiniert. Es soll im Idealfall ein Mediziner sein. Großbritanniens Premier David Cameron fordert ein «ehrgeiziges Unterstützungspaket», konkret eine Steigerung der Finanzmittel auf eine Milliarde Euro. Bisher haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten nach eigenen Angaben rund die Hälfte zugesagt. Deutschland fühlt sich von der britischen Forderung nicht angesprochen. Berlin sagte bereits mehr als 100 Millionen Euro zu.

UKRAINE - Der Westen wirft Russland weiter vor, die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Beim Gipfel erwarten Diplomaten keine Beschlüsse über eine grundlegende Kursänderung. Das heißt vor allem: Die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau werden nicht aufgehoben. Am Rande könnten nun aber schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Armee eine Rolle spielen. Einem Bericht der Menschenrechtsorganisation «Human Rights Watch» zufolge soll die Armee im Konflikt in der Ostukraine international geächtete Streubomben abgefeuert haben.

ISLAMISCHER STAAT - Am aktiven Kampf gegen die Terrormiliz IS beteiligen sich bislang nur einzelne EU-Staaten. Das Thema steht deswegen nicht auf der offiziellen Tagesordnung des Gipfels.
 

Di, 2014-10-21 14:18
Sanaa (dpa)

Medien: Al-Kaida kontrolliert eigene Gebiete im Südjemen

Sanaa (dpa) - Die Terrororganisation Al-Kaida hat nach einem Medienbericht Gebiete im Südjemen unter ihre Kontrolle gebracht. Anhänger von Al-Kaida hätten am Dienstag Verwaltungsgebäude der Stadt Mudaichira rund 20 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Ibb eingenommen, berichtete die jemenitische Nachrichtenseite Al-Masdar Online unter Berufung auf Quellen vor Ort. Die Eroberung der Stadt ermögliche der Terrororganisation nun die Kontrolle über ein Gebiet, das sich bis an die rund 50 Kilometer entfernte Grenze zur westlichen Provinz Hudaida erstreckt.

Die Extremisten nutzen den Kampf gegen schiitische Huthi-Rebellen für ihre eigenen Ziele. Im Südjemen hatte Al-Kaida mit Angriffen auf die Rebellen begonnen, nachdem diese vor einer Woche über die von ihnen kontrollierte Hauptstadt Sanaa vorgerückt waren. Beide Seiten lieferten sich in den vergangenen Tagen blutige Gefechte.

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Di, 2014-10-21 14:16
Hamburg (dpa)

Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Kleiderhändlern

Hamburg (dpa) - Wintermantel raus - alten Sommerrock weg: Pünktlich zum Saisonwechsel werden alte Kleider aussortiert. Viele wollen ihre noch gut erhaltenen Mäntel, Jacken oder Hosen dann an gemeinnützige Organisationen spenden. Die Verbraucherzentrale in Hamburg warnt jetzt vor unseriösen Händlern, die gebrauchte Kleider weiterverkaufen statt sie an Bedürftige zu geben.

Dirk Petersen, Umweltexperte der Verbraucherzentrale Hamburg rät, Zettel, die auf Straßensammlungen hinweisen, genau zu lesen. Häufig würden dort Symbole karitativer Organisationen gefälscht. So gelangen die Betrüger an die aussortierten Klamotten, um damit Profit zu machen. Sicher sei das Label von «FairWertung» oder das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Wer seine abgelegten Sachen zu Kleiderkammern bringt, könne sicher sein, dass diese an Menschen weitergereicht werden die Kleidung dringend brauchen, so Petersen.

Auch Hilfsprojekte von Kirchengemeinden, Secondhandläden und Flohmärkte seien guten Möglichkeiten, um hochwertige Kleidung abzugeben statt wegzuwerfen.

Di, 2014-10-21 14:15
Brüssel (dpa)

EU-Chefs wollen bei Gipfel Klimastreit lösen Von Christian Böhmer

Zum EU-Gipfel werden die Staats- und Regierungschefs wohl wieder mit ernsten Mienen anreisen. Auf dem Tisch liegt ein umstrittenes Klima- und Energiepaket. Sorgen macht die Ebola-Epidemie in Westafrika. Und die Wirtschaft in Europa läuft schlechter als erwartet.

Brüssel (dpa) - Herman Van Rompuy, der unauffällige EU-Ratschef, soll bei seinem voraussichtlich letzten Gipfel den schwelenden Streit um die langfristigen Klima- und Energieziele der Union lösen. Der 66 Jahre alte Christdemokrat aus Flandern gilt als Spezialist für schwierige Fragen. So gelang ihm im Sommer nach mühseliger Feinarbeit ein Kompromiss, um Brüsseler Topposten neu zu besetzen. Der zweitägige Gipfel wird an diesem Donnerstag in Brüssel beginnen, Diplomaten rechnen mit langen und zähen Verhandlungen in der Nacht zum Freitag.

Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und der knallhart geführten Auseinandersetzung mit Russland bekommen die Energieziele der Union eine besondere politische Brisanz. «Wenn wir scheitern, werden wir in Moskau ausgelacht werden», meinte unlängst der britische Staatssekretär für den Klimawandel, Edward Davey. Der Vorwurf werde lauten, die EU sei «gespalten, schwach und deshalb verletzlicher». Daveys Fazit lautet deshalb: «Wir müssen es hinkriegen.»

Die Zahlen für das Klima- und Energiepaket liegen seit längerem auf dem Tisch. Umstritten ist insbesondere die Lastenteilung zwischen armen und reichen Mitgliedstaaten. Polen und andere mittel- und osteuropäische Länder treten auf die Bremse. Sie fordern finanziellen Ausgleich für neue Auflagen.

Die vorbereitete Gipfel-Abschlusserklärung legt fest, dass der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken soll. Der Anteil der erneuerbaren Energien aus Wind oder Sonne soll 27 Prozent erreichen. Und die Energieeinsparungen werden einen Wert von 30 Prozent ausmachen.

Aus dem EU-Parlament kommt schon vor dem Spitzentreffen Kritik. Es sollten nur die Ziele für Treibhausgase und die Erneuerbaren verbindlich werden, meint der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote. Die Marke für die Energieeinsparungen bleibe hingegen symbolisch. «Das ist schwach», so Groote.

Warum müssen die EU-Staats- und Regierungschefs jetzt über neue langfristige Klima-Ziele entscheiden? Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Gemeinschaft der 28 will sich rechtzeitig vor der großen internationalen Klimakonferenz einigen, die Ende kommenden Jahres in Paris geplant ist. Und Gipfelchef Van Rompuy, der Ende November mit Mandatsende ausscheiden wird, will das Reizthema von Tisch bekommen.

Einige Delegationen haben ein nur eingeschränktes Vertrauen in Van Rompuys Nachfolger Donald Tusk, da dieser aus dem für wenig Klimaehrgeiz bekannten Polen kommt. Die Linie von Ewa Kopacz, die Tusk in Warschau als Regierungschefin folgte, ist deutlich: «Meine Regierung wird keinen Vorschriften zustimmen, die Zusatzkosten für unsere Wirtschaft oder höhere Energiepreise für Verbraucher bedeuten.»

Praktisch wird es darum gehen, inwiefern Warschau und anderen Hauptstädten Ausnahmen beim CO2-Ziel eingeräumt werden. Geplant ist auch in neuer Topf, der sich aus Einnahmen des Handels mit Verschmutzungsrechten speisen und ärmere Staaten unterstützen soll.

Mehrere Mitgliedstaaten machen Druck, beim Gipfel konkret über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu sprechen. Großbritanniens Premier David Cameron fordert ein «ehrgeiziges Unterstützungspaket». Die Finanzmittel sollten auf eine Milliarde Euro erhöht werden. Bisher haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten 450 Millionen Euro zugesagt.

Zum Abschluss des Herbstgipfels wird es vor allem um die Wirtschaft gehen. Die läuft - unter anderem wegen zahlreicher internationaler Krisen - nicht so, wie viele wünschen. Die «Chefs» der 18 Euroländer werden dazu zu einem separaten Mittagessen zusammenkommen. Der neue Kommissionschef Jean-Claude Juncker dürfte gefragt werden, wie er sich im Detail sein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket zur Konjunkturankurbelung vorstellt.
 

Di, 2014-10-21 14:15
Brüssel (dpa)

Die Klimaziele der Europäischen Union

Brüssel (dpa) - Im Kampf gegen die Erderwärmung hat sich Europa Ziele gesetzt für 2020. Beim EU-Gipfel wollen sich die Staats- und Regierungschefs ab Donnerstag auf neue Zielmarken für 2030 einigen. Damit würde die EU dann auch bei der großen internationalen Klimakonferenz Ende 2015 in Paris antreten. Ziel bleibt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.

- KOHLENDIOXID (CO2): Treibhausgase verändern die Atmosphäre der Erde und tragen damit zu ihrer Erwärmung bei. Das wichtigste Treibhausgas ist CO2. Es entsteht beim Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Die EU will den CO2-Ausstoß bis 2020 um ein Fünftel kappen, verglichen mit 1990. Damit dieser Durchschnittswert erreicht wird, haben die EU-Staaten verpflichtende nationale CO2-Ziele akzeptiert. Für 2030 fasst die EU nun ein neues verbindliches Sparziel von 40 Prozent ins Auge (wieder im Vergleich zu 1990). Es soll wie bisher auf die einzelnen EU-Länder umgelegt werden. Diese Lastenteilung dürfte einer der Hauptstreitpunkte beim Gipfel werden.

- ÖKOENERGIEN: Erneuerbare Energien aus Wind oder Sonne sind klimaschonender als fossile Brennstoffe. Deshalb haben sich die EU-Staaten verpflichtet, ihren Anteil bis 2020 zu erhöhen. Jedes Land hat eine eigene Zielmarke, aber im europäischen Durchschnitt soll der Anteil der Ökoenergien 2020 bei einem Fünftel liegen. Für 2030 hat die EU-Kommission einen Anteil von mindestens 27 Prozent vorgeschlagen, der aber nur für die EU als Ganzes verbindlich wäre. Gesetzlich festgeschriebene - und einklagbare - nationale Ziele gäbe es nicht mehr.

- ENERGIESPAREN: Auch durch niedrigeren Energieverbrauch wird das Klima geschont. Derzeit gilt in der EU ein unverbindliches Einsparziel von 20 Prozent an Wärme und Strom für 2020 - verglichen mit dem vorhergesagten Energieverbrauch ohne Auflagen der Politik («business as usual»). Für 2030 hat die EU-Kommission nun ein Energiesparziel von 30 Prozent vorgeschlagen. Ob dies verbindlich festgelegt wird, bleibt abzuwarten. Das Thema ist jedenfalls hochumstritten: Großbritannien will davon nichts wissen, und auch in Osteuropa kommt die Idee nicht gut an.
 

Di, 2014-10-21 14:04
Neu Delhi (dpa)

Ischinger zu Anti-IS-Koalition: Je weniger US-Bomben, desto besser

Neu Delhi (dpa) - Nur eine breite internationale Allianz kann nach Ansicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wirksam bekämpfen. «Je weniger amerikanische Bomben in Syrien oder im Irak fallen müssen, desto besser. Je mehr sich die muslimische Welt selber um diesen Feind im Inneren kümmert, desto besser», sagte Wolfgang Ischinger im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag.

«Das wird nicht ohne Hilfe von außen und auch nicht ohne die Hilfe der Supermacht USA passieren», sagte Ischinger am Rande einer Tagung der Münchner Sicherheitskonferenz in Neu Delhi. Jede falsch abgeworfene US-Bombe treibe der IS-Miliz neue Kämpfer in die Arme. «Das Ziel muss es sein, eine breite Koalition zu schaffen, in deren Mitte die islamische Welt selbst steht.» Dabei dürfe auch der Iran nicht außen vor bleiben, ohne den ein Frieden in der Region nicht möglich sei.

Ischinger wünscht sich eine größere Bereitschaft Deutschlands, sich militärisch zu engagieren. «Wenn selbst die dänische Luftwaffe inzwischen aktiv mitwirkt, sehe ich keinen zwingenden Grund, warum die deutsche Mehrheitsmeinung sagt, wir wollen da militärisch nicht eingreifen.» Deutschland solle möglichst «im Mittelfeld mitspielen und nicht am Spielfeldrand stehenbleiben».

Außerdem müssten islamische Religionsführer deutlich machen, dass die IS-Ideologie nicht der Islam sei, sagte Ischinger. «Wir brauchen den Aufstand der friedfertigen Muslime gegen diese Perversion ihrer eigenen Religion.»

Di, 2014-10-21 14:03
Genf (dpa)

WHO: Ebola-Impfstoff wird auch in Deutschland getestet

Genf (dpa) - Im Kampf gegen Ebola wird nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kürze auch in Deutschland ein Impfstoff getestet. Dabei handelt es sich um Teile der Charge von 800 Ampullen, die Kanada zur Verfügung gestellt hat, wie die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Marie Paule Kieny am Dienstag in Genf auf einer Pressekonferenz sagte. Der Stoff, der laut Kieny beim Transport auf minus 80 Grad Celsius gekühlt werden muss, wird zunächst nach Genf gebracht und von dort weiter an verschiedene Testlabors - unter anderem in Hamburg - verteilt.

Bis Dezember hoffe man auf erste gesicherte Erkenntnisse über die Sicherheit der Impfstoffe. Mit dem Einsatz in Afrika könne gegebenenfalls im Januar begonnen werden, sagte Kieny. Zunächst werde es jedoch keine flächendeckenden Impfungen geben, weil die Dosen nicht in entsprechendem Umfang zur Verfügung stünden. Neben dem kanadischen Produkt gebe es einen weiteren vielversprechenden Impfstoff, der gerade getestet werde. Zudem werden laut Kieny etwa in Russland Impfstoffe entwickelt.

Derzeit gibt es nach seinen Worten zudem vier Medikamente, die getestet werden und in wenigen Wochen in Afrika zum Einsatz kommen könnten. Auch die Behandlung von Patienten mit dem Blut genesener Ebola-Kranker habe sich als vielversprechend erwiesen.

Di, 2014-10-21 14:01
Straßburg (dpa)

Grünes Licht für die letzten beiden Anwärter für die EU-Kommission

Straßburg (dpa) - Die neue EU-Kommission hat eine wichtige Hürde genommen: Die letzten beiden Kandidaten für das Brüsseler Gremium haben die Rückendeckung der Fachpolitiker in den zuständigen Ausschüssen des Europaparlaments erhalten. Das verlautete am Dienstag aus dem Parlament in Straßburg.

Der Slowake Maros Sefcovic und die Slowenin Violeta Bulc hatten sich am Vorabend bei Anhörungen im Europaparlament präsentiert. Bulc soll Verkehrskommissarin werden. Sie war von der slowenischen Regierung nachnominiert worden, nachdem die ursprüngliche Kandidatin Alenka Bratusek im EU-Parlament gescheitert war und einen Rückzieher gemacht hatte. Der ursprünglich für das Verkehrsressort vorgesehene Sefkovic soll nun Energiekommissar werden.

Das Parlament könnte damit schon am Mittwoch über die gesamte neue EU-Kommission abstimmen. Nur wenn die Volksvertreter grünes Licht geben, kann sie unter Führung von Jean-Claude Juncker wie geplant im November ihre Arbeit aufnehmen. Die Brüsseler Behörde schlägt EU-Gesetze vor und überwacht deren Einhaltung.

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Di, 2014-10-21 13:59
Manila/Frankfurt (dpa)

Freigelassene Geiseln auf Heimreise von Philippinen

Ein halbes Jahr lang mussten die deutschen Entführungsopfer im philippinischen Dschungel ausharren. Nun sind sie auf dem Weg nach Deutschland.

Manila/Frankfurt (dpa) - Vier Tage nach ihrer Freilassung auf den Philippinen haben die beiden deutschen Entführungsopfer die Heimreise angetreten. Der 72-Jährige und seine 55 Jahre alte Partnerin seien am Dienstag in Manila losgeflogen, sagten mehrere Mitarbeiter des Flughafens, die anonym bleiben wollten. Das Paar wird am Mittwoch in Frankfurt erwartet.

Die Deutschen waren sechs Monate in der Hand der islamistischen Gruppe Abu Sayyaf. Mitglieder von Abu Sayyaf hatten sie zwischen Palawan und Borneo von ihrem Segelboot verschleppt. Nach Angaben der Kidnapper wurde für die Freilassung eine Millionensumme gezahlt. Das Auswärtige Amt in Berlin kommentierte eine mögliche Lösegeldzahlung nicht.

«Beide sahen noch sehr gestresst und müde aus. Der Mann war noch immer sehr schwach», sagte einer der Flughafenangestellten. Deswegen sei es ihnen erlaubt worden, an den Sicherheits- und Passkontrollen vorbeizugehen. Auch hätten sie das Flugzeug eine Stunde vor allen anderen Passagieren bestiegen. Auf Fotos war zu sehen, dass der 72-Jährige noch immer einen Bluterguss um das rechte Auge hat.

Nach ihrer Freilassung am Freitag waren die Deutschen zunächst in einem Marine-Stützpunkt im südphilippinischen Zamboanga erstversorgt worden. Dann waren sie in die Hauptstadt Manila geflogen, wo sie der deutsche Krisenbeauftragte Rüdiger König empfing. Sie kamen in der Residenz des deutschen Botschafters unter und wurden dort von Ärzten und Psychologen betreut, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Nach Militärangaben hatten sie auf einen schnellen Flug gedrungen.

Abu Sayyaf kämpft im muslimischen Süden der sonst überwiegend katholischen Philippinen für einen eigenen Staat. Die Gruppe, die auch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Unterstützung zugesagt hat, finanziert sich mit Lösegeld. Mindestens zehn Geiseln sollen derzeit noch in der Gewalt von Abu Sayyaf sein. Vermisst werden unter anderem zwei Vogelbeobachter aus Europa sowie zwei Malaysier und ein Japaner.

Di, 2014-10-21 13:45
Berlin (dpa)

Gysi tauft weißes Löwenbaby Charly

Berlin (dpa) - Gregor Gysi hat seit Dienstag ein tierisches Patenkind: Der Linken-Fraktionschef taufte im Circus Krone Berlin ein weißes Löwenbaby auf den Namen Charly Gin und übernahm die Patenschaft. Den Namen Charly habe er als englische Variante von Karl Marx gewählt, begründete Gysi die Namenswahl nach Angaben des Zirkus.

Zwei Monate alt und zehn Kilogramm schwer, ist Charly Gin der Spross des weißen Löwen King Tonga (11) und der weißen Löwin Princess (6). Er wurde zusammen mit zwei Brüdern und einer Schwester in Magdeburg geboren. In etwa vier Jahren soll Charly unter Leitung des Dompteurs Martin Lacey in der Manege zu erleben sein. Weiße Löwen sind keine Albinos, sondern eine seltene, helle Farbvariante mit hellblauen Augen.
 

Di, 2014-10-21 13:29
Riga (dpa)

Kreml-kritische Journalistin startet Internetportal in Lettland

Riga (dpa) - Mit einem neuen russischsprachigen Internetportal aus Lettland wollen kremlkritische Journalisten der Moskauer Medienaufsicht trotzen. «Wir stehen für Informationsfreiheit», kündigt meduza.io zum Start des Portals an. Die Seite wird von Galina Timtschenko betrieben, die nach kritischen Berichten in der Ukraine-Krise im Frühjahr als Chefredakteurin des russischen Nachrichtenportals lenta.ru entlassen worden war. Durch den Redaktionssitz in Lettland soll das Medium vom Druck durch die Medienaufsicht in Moskau befreit werden. Unter den rund 20 Meduza-Mitarbeitern sind eine Reihe ehemaliger lenta.ru-Mitarbeiter.

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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Brasilien: Fit für Krisen
Mit dem kommunalen Gesetz Nummer 6352, das am 15. Juli 1993 verabschiedet wurde, begann in der sechstgrößten brasilianischen Stadt Belo Horizonte eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Kampf gegen den Hunger. Denn das Gesetz garantiert jedem der zweieinhalb Millionen Einwohner ausreichend gute und nachhaltig produzierte Nahrung. Wie sich ein solcher Beschluss umsetzen lässt? Das Budget von knapp sieben Millionen Euro pro Jahr – das sind zwei Prozent des städtischen Haushalts – investiert der eigens einberufene Ernährungsrat zum 
Beispiel in kostenloses Essen für Schüler und in Gratis-Marktstände für lokale Bauern, die ihre Erzeugnisse so ohne Zwischenhändler 
verkaufen können. Außerdem ermittelt und veröffentlicht die Stadt günstige Angebote von Supermärkten und subventioniert sogenannte Volksrestaurants, die Speisen für weniger als 50 Cent anbieten. 
Parallel dazu laufen Bildungsprogramme: Familien erfahren, wie sie Lebensmittel gut lagern und verarbeiten, Schüler bekommen Hilfe, wenn sie einen Schulgarten anlegen wollen. Und Bauern werden ermun-tert und unterstützt, nachhaltig und ohne Pestizideinsatz anzubauen. Das Resultat des Nahrungssicherungsprogramms kann sich sehen 
lassen: Die Kindersterblichkeit konnte um 60 Prozent und die Zahl 
der in Armut lebenden Menschen um ein Viertel reduziert werden. www.worldfuturecouncil.org/3751.html

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Frankreich: Gesund und günstig Auf Druck der Regierung müssen französische Supermärkte täglich einen gesunden Essenskorb für unter 20 Euro anbieten. Von den Lebens-mitteln – Obst, Gemüse, Fleisch und Milch-produkte – sollen sich vier Personen ausgewogen ernähren können. Hintergrund dieser „Selbstverpflichtung“ 
sind vor allem die gestiegenen Lebensmittelpreise in Frankreich, die auch Menschen mit normalem Einkommen zu schaffen machen. Das französische Wirtschaftsministerium rechnet 
damit, dass Grundnahrungsmittel wie Mehl oder Kaffee bis zu 20 Prozent teurer werden.


San Francisco: Kampf gegen Fettsucht Kalorienreiche „Happy Meals“ mit 
Kinderspielzeug als Werbebeilage 
sollen in der kalifornischen Metropole ab Dezember 2011 verboten sein. Spielzeug-Geschenke darf es künftig nur noch zusammen mit einem 
vitaminreichen, fett- und zuckerarmen Menü geben. Der Stadtrat 
von San Francisco will mit diesem Beschluss die rasante Zunahme 
von Übergewicht abmildern.


Hamburg: Grillen für alle Um Einweggrills und Müllberge 
zu vermeiden, wurde vor der Kirche 
St.  Michaelis die deutschlandweit 
erste öffentliche Elektro-Grillstation eröffnet. 10.000 Euro lässt sich 
das Bezirksamt Hamburg-Mitte 
das Pilotprojekt kosten. Die drei „Michelgrills“ werden bis Ende 
September mit Ökostrom betrieben und täglich gereinigt. 15 Minuten 
Grillen kostet einen Euro. Die Idee kommt ursprünglich aus Australien.

Geht doch!

Unsichtbare Kollisionsgefahr

Jährlich kommen allein in Deutschland hunderttausende Vögel um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will das ändern

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden
Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger. krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

Geht doch!

Den Geldhahn zudrehen

Durch Druck von Studentengruppen entziehen immer mehr öffentliche Investoren dem Geschäft mit fossilen Energien das Kapital

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USA: Öl den Geldhahn zudrehen
Die Idee ist simpel: Wenn Investoren den Energiekonzernen kein Geld mehr zur Verfügung stellen, um Kohle zu fördern oder nach Öl zu bohren, müssen sie es sein lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, starteten US-Studenten vor einigen Jahren die „Fossil Free“-Kampagne, für die sich auch der Klimaaktivist Bill McKibben starkmacht. Wenn wir die Klimakatastrophe noch abwenden wollen, dürfen wir keine fossilen Brennstoffe mehr fördern, mahnt McKibben (siehe GPM 6.12). Die Desinvestitions-Bewegung, die Ende des vergangenen Jahres auch Europa erreichte, gewinnt immer mehr Anhänger. Rund zehn US-Universitäten, fast 20 Stiftungen und zwei Dutzend Städte wie Berkeley, San Francisco, Seattle und Portland haben inzwischen zugesagt, ihre Geldanlagen aus dem fossilen Energiesektor abzuziehen. Die Protestform, Unternehmen finanziell auszutrocknen, wurde schon einmal global erprobt: In den 80er-Jahren haben Anti-Apartheid-Aktivisten weltweit Unternehmen und Schulen aufgerufen, sich vom rassistischen Regime Südafrikas zu distanzieren und keinen Handel mit ihm zu treiben. Wirtschaftlicher Druck und internationale Ächtung trugen zum Sturz des Apartheid-Regimes bei.
gofossilfree.org
350.org

 

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Wien: Unverpackte Lebensmittel
Über Bioprodukte, die in Plastikfolie eingeschweißt sind, hat sich Andrea Lunzer schon immer aufgeregt. In ihrem kleinen Laden „Maß-Greilerei“ in Wien ist nichts verpackt oder vorportioniert. Die Kunden bringen eigene Dosen und Flaschen für die lose Ware mit. Das Konzept kommt gut an und macht Schule: In Bochum eröffnete Ende Mai der verpackungsfreie Laden „Feinkost Deinet“, und in Berlin ist ein Vollsortiment-Supermarkt mit dem Namen „Original Unverpackt“ geplant. Insgesamt fallen in Deutschland pro Jahr rund 16 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an.

Berlin: Kostenlose Mitfahrt
Weil sich manche Hauptstädter Fahrten im öffentlichen Nahverkehr nicht leisten können, starteten die Naturfreunde Berlin eine Ticketteilen-Kampagne: Sie appellieren an die Besitzer von Monatskarten, andere abends und am Wochenende in Bus und Bahn kostenlos bei sich mitfahren zu lassen. „Wir sind überwältigt von der Resonanz“, sagt Judith Demba vom Nabu Berlin. Angezeigt wird das Angebot der Gratisfahrten mit einem gelben Anstecker, den man gut sichtbar an seine Kleidung heftet.
ticketteilen.org

Österreich: Kranwasser, Herr Ober
In der Alpenrepublik ist es gang und gäbe, im Restaurant Leitungswasser zu trinken. Es ist umweltfreundlicher, da es nicht wie Mineralwasser von weit her transportiert werden muss, und oft sogar besser. Serviert wird es gratis oder für einen kleinen Obolus – weil die Kunden immer wieder danach verlangten. Dieser Trend könnte sich auch hierzulande durchsetzen: Laut Emnid-Umfrage wünschen sich 76 Prozent der Kunden dieses Angebot. Und auch Gastwirte sind laut Forum Trinkwasser nicht abgeneigt, Wasser aus dem Hahn auf die Speisekarte zu setzen.

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind. Wir hinken hinterher. Steigen sie um: atomausstieg selber-machen.de
VeRWEgen werben

Erschienen in Ausgabe 6.14
 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Fertigfraß ist fertig!
Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb, selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit
*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter.

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.
iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14
 

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Erschienen in Ausgabe 1.12

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

Erschienen in Ausgabe 6.11

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Immer noch - umweltschädlicher Becher Becher wird künftig vielleicht recycelt. ActiIrreführus - bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

Erschienen in Ausgabe 5.11

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Tödlich.  Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord. Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

Erschienen in Ausgabe 4.11
 

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