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niedersachsen

29. Januar 2013

Klares Nein zu Gentechnik

79 Prozent der Niedersachsen lehnen den Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen ab. Und mehr als zwei Drittel der Befragten befürchten, dass im Unterricht zu unkritisch über Gentechnik informiert wird. Das ergab eine repräsentative Greenpeace-Umfrage.

Die flächendeckende Einrichtung des Gentechnik-Unterrichts hatte die nun abgewählte Landesregierung geplant. Greenpeace fordert die beiden Koalitionsparteien SPD und Grüne auf, das Schulprojekt HannoverGEN zu stoppen.

„Die niedersächsische Bevölkerung möchte nicht, dass ihre Kinder in der Schule einseitig und unsachlich zum Thema Agrogentechnik unterrichtet werden“, sagt David Petersen, Gentechnik-Ansprechpartner von Greenpeace Hannover. „CDU und FDP haben jahrelang eine einseitige Politik zugunsten der Agrarindustrie betrieben. Die Interessen von Verbrauchern und bäuerlicher Landwirtschaft haben sie ignoriert.“ Bislang haben rund 6.000 Schüler und Schülerinnen die HannoverGEN-Labore an vier Schulen in der Region Hannover seit Projektbeginn 2008 besucht.

Das Modellprojekt HannoverGEN geriet immer wieder massiv in die Kritik. Eine wissenschaftliche Analyse der Schulmaterialien belegte 2012 die Einseitigkeit des Projektes. Laut der Kurzstudie verharmlose HannoverGEN Risiken und diffamiere Kritiker der Gentechnik.

Greenpeace/AH

Lesen Sie dazu auch die kurze Gentechnik-Bilanz „Außen hui - innen pfui“ in der aktuellen Jubiläumsausgabe des Greenpeace Magazins. Sie können das Heft hier bestellen oder gleich ein Abo abschließen.

 




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