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Greenpeace Magazin Ausgabe 4.14

Fahrräder als Jobmotor

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut nicht nur sich, sondern auch der Umwelt und der Gesellschaft etwas Gutes. Denn Radfahrer schaffen Jobs und verringern die Zahl von Verkehrs- und Umwelttoten. Das ergab eine Studie der Vereinten Nationen. Im Fokus der UN-Untersuchung stand das Radfahren in Metropolen. Die Forscher errechneten das Potenzial der wichtigsten europäischen Großstädte. Wenn sie alle mit dem Fahrradparadies Kopenhagen gleichziehen und ebenfalls einen Radanteil am Verkehr von 26 Prozent erreichen würden, könnten demnach im ökologischen Verkehrssektor insgesamt 76.600 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Da sich zugleich Unfälle, Feinstaub und Lärm reduzierten, könnten rund 10.000 Menschenleben gerettet werden. In Berlin liegt der Fahrradanteil derzeit bei 13 Prozent. Würden doppelt so viele Hauptstädter aufs Rad umsteigen, könnten 2000 neue Jobs geschaffen und 150 Todesopfer verhindert werden.