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Greenpeace Magazin Ausgabe 5.05

Gefahr durch Grippe

Zwar ist Wilderei für seltene Menschenaffen die größte Bedrohung, doch Atemwegserkrankungen stehen schon an zweiter Stelle: Dies ergab die Auswertung von 100 Berggorilla-Todesfällen: Jeder vierte starb an Grippeviren. Verantwortlich könnten Touristen sein: Zwar bringen sie Devisen in die Berggorilla-Gebiete und finanzieren so deren Schutz. Doch befolgen sie nicht immer die Regeln zum Schutz der Tiere vor Krankheitskeimen: nicht länger als eine Stunde in Gorilla-Nähe zu bleiben und mindestens sieben Meter Abstand zu halten. Die Zahl der Berggorillas (Gorilla gorilla beringei) wird auf 700 geschätzt, mit Populationen in Uganda, Ruanda und im Kongo. Es sind derzeit die einzigen Menschenaffen, deren Bestand wächst.