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		<title>greenpeace-magazin.de: Tagesthemen</title>
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			<title>greenpeace-magazin.de: Tagesthemen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 20:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Hollandes Regierungsteam: Moderat, ausgewogen - und auch paritätisch</title>
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			<description>Von Ralf E. Krüger, dpa Paris (dpa) - Studienfreunde, Weggefährten, Bündnispartner: Mit einer penibel austarierten 34-köpfigen Regierungsmannschaft geht der neue französische Präsident François Hollande an den Start. Er hatte bereits vor seiner Wahl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Ralf E. Krüger, dpa Paris (dpa) - Studienfreunde, Weggefährten, Bündnispartner: Mit einer penibel austarierten 34-köpfigen Regierungsmannschaft geht der neue französische Präsident François Hollande an den Start. Er hatte bereits vor seiner Wahl angekündigt, dass ihr mindestens ebenso viele Frauen wie Männer angehören sollten - es sind in der Tat je 17. Zudem galt es, bei der schwierigen Regierungsbildung Solidarität und Unterstützung aus Wahlkampftagen zu belohnen und die Schwergewichte in die Regierungsarbeit einzubinden. Damit verengte sich der Kreis der möglichen Anwärter für einen Ministerposten deutlich.<br /><br />Auch wenn hinter verschlossenen Türen bis in den Abend gefeilscht wurde: Die Bekanntgabe der Kabinetts-Zusammensetzung barg am Mittwoch kaum noch Überraschungen. Die meisten Mitglieder waren seit Tagen bekannt. Vor allem politische «Veteranen» wie der frühere Premierminister Laurent Fabius wurden immer wieder genannt. Er hatte im Wahlkampf für den Kandidaten Hollande im Ausland Stimmung zu machen versucht und wurde nun  folgerichtig mit dem prestigeträchtigen Posten des Außenministers belohnt.<br /><br />Auch Pierre Moscovici zählte zu diesen «Veteranen» - der frühere Wahlkampfleiter ist einer von Hollandes ganz engen Vertrauten. Er erhielt mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium eines der Schlüsselressorts. In die Kategorie der «Veteranen» fällt auch der neue Arbeitsminister Michel Sapin fällt. Der stets freundlich lächelnde Brillenträger ist wie auch der neue Élysée-Generalsekretär Pierre-René Lemas ein ehemaliger Studienfreund des Präsidenten. Aus seiner Abschlussklasse stammt auch Kabinettschefin Sylvie Hubac.<br /><br />Vor allem der neue Arbeitsminister Michel Sapin ist ein Weggefährte aus alten Tagen, der zuvor schon Wirtschaftsminister war und in schwierigen Zeiten Erfahrung mitbringt. Denn die Euro-Krise und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt wird die Regierungszeit Hollandes prägen. Zudem ist der Mann an der Spitze der neuen Regierungsmannschaft, Jean-Marc Ayrault,  zwar als effizient bekannt, hat aber im Regierungsgeschäft kaum Erfahrung. Denn der bereits am Vortag ernannte Premierminister ist anders als viele der neuen Gesichter in Hollandes Regierung kein Zögling einer der klassischen Elite-Schulen, sondern ein ehemaliger Deutschlehrer.<br /><br />Der Mann mit dem akkuraten Scheitel - der mit seinem diskreten Auftreten dem konservativen Vorgänger François Fillon vom Wesen nicht unähnlich ist - gilt in doppelter Hinsicht als strategisch wichtige Besetzung. Dem pragmatischen Ayrault mit seinen Deutschlandkenntnissen und seinem Netzwerk kommt zum einen in den ebenso wichtigen wie schwierigen Verhandlungen mit Berlin eine wichtige Rolle zu. Zum anderen war seine Ernennung parteipolitisch ein Signal. Denn der langjährige Fraktionschef der Sozialisten in der Pariser Nationalversammlung gilt als moderate Alternative zu der im linken Parteiflügel verankerten Sozialistenchefin Martine Aubry.<br /><br />Es gilt als offenes Geheimnis, dass sie und Hollande einander nicht besonders herzlich zugetan sind. Aubry (61) ist seine direkte Nachfolgerin. Sie hatte im Vorjahr noch gegen Hollande um die Präsidentschaftskandidatur der Parti Socialiste (PS) gekämpft, bei offenen Vorwahlen aber den Kürzeren gezogen. In der Partei steht die bodenständige Politikerin für den Gewerkschaftsflügel. Ayrault dagegen gilt als Mann des Ausgleichs.<br /><br />Ein anderes Kabinettsmitglied ist einer parteipolitischen Absprache geschuldet: die grüne Spitzenpolitikerin Cécile Duflot. Sie wird künftig nicht das Ressort leiten, das ihrer Partei am meisten am Herzen lag - das Umweltministerium -, sondern wird Wohnungsministerin. Die erste Amtshandlung des neuen Kabinetts an diesem Donnerstag wird die Umsetzung eines weiteren Wahlkampfversprechens von Hollande sein: die Regierung wird die eigenen Gehälter um 30 Prozent senken. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 20:23:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Lammert zu Röttgen-Entlassung: Bedauerliche Entscheidung </title>
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			<description>Erfurt (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bedauert. Die Entscheidung sei für Röttgen, das Ressort und die CDU bedauerlich, sagte Lammert am Mittwoch am Rande eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erfurt (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bedauert. Die Entscheidung sei für Röttgen, das Ressort und die CDU bedauerlich, sagte Lammert am Mittwoch am Rande eines Jahresempfangs der Thüringer CDU-Landtagsfraktion in Erfurt. «Ich hätte mir eine andere Konstellation gewünscht.» Er habe Röttgen hoch angerechnet, dass er direkt nach dem für die CDU dramatischen Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen den Weg für einen personellen Neuanfang des Landesverbandes freigemacht habe.<br /><br />Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) bedauerte Röttgens Entlassung ebenfalls. Sie bescheinigte Röttgen einen leidenschaftlichen Einsatz für die Energiewende. Sie sei sich aber sicher, dass sein designierter Nachfolger Peter Altmaier (CDU) diesen Kurs fortsetzen werde. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 20:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Zwist unter Palästinensern: neue Regierung wieder unter Fajad
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			<description>Ramallah (dpa) - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat gegen den Willen der radikal-islamischen Hamas erneut den pro-westlichen Politiker Salam Fajad zum Regierungschef ernannt. Abbas vereidigte am Mittwoch in Ramallah ein neues Kabinett. Neun der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ramallah (dpa) - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat gegen den Willen der radikal-islamischen Hamas erneut den pro-westlichen Politiker Salam Fajad zum Regierungschef ernannt. Abbas vereidigte am Mittwoch in Ramallah ein neues Kabinett. Neun der 24 Minister sind neu im Amt.<br /><br />Wichtigste Neubesetzung ist Finanzminister Nabil Kassis. Eigentlich hatten westliche Geldgeber darauf bestanden, dass Fajad auch weiter die Finanzen kontrolliert. Allerdings genieße auch Kassis, ein Christ und früherer Präsident der Bir Zeit-Universität im Westjordanland, erhebliches Ansehen, heißt es.<br /><br />Laut einer Vereinbarung mit der Hamas vom Februar hätte Präsident Abbas auch das Amt des Regierungschefs in Ramallah übernehmen sollen. Aber die Bemühungen um eine Aussöhnung zwischen den beiden größten Palästinensergruppen, der gemäßigten Fatah von Abbas und der radikal-islamischen Hamas, sind bisher über Absichtserklärungen nicht hinausgekommen. Auch lange überfällige Wahlen fanden deshalb bisher nicht statt.<br /><br />Die Hamas hatte nach einem blutigen Bruderkampf im Juni 2007 im Gazastreifen die Macht übernommen. Seither regiert Abbas faktisch nur noch im Westjordanland. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:12:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Grüne zweifeln an Neustart bei Energiewende unter Altmaier </title>
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			<description>Berlin (dpa) - Die Grünen haben den neuen Umweltminister Peter Altmaier (CDU) zu einem echten Neustart bei der Energiewende aufgefordert - und zugleich erhebliche Zweifel geäußert. «Außer durch seine Teilnahme an Treffen mit grünen Abgeordneten im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin (dpa) - Die Grünen haben den neuen Umweltminister Peter Altmaier (CDU) zu einem echten Neustart bei der Energiewende aufgefordert - und zugleich erhebliche Zweifel geäußert. «Außer durch seine Teilnahme an Treffen mit grünen Abgeordneten im Rahmen der sogenannten Pizza-Connection Mitte der 90er Jahren ist mir nicht bekannt, dass er sich die Energie- und Umweltpolitik als eines seiner Kompetenzfelder erschlossen hätte», sagte Parteichef Cem Özdemir am Mittwoch in Berlin. Nur mit dem Austauschen einiger Köpfe werde die Energiewende nicht gelingen. Co-Parteichefin Claudia Roth wertete den Rücktritt von Norbert Röttgen als Niederlage für Merkel. «Röttgens Bilanz als Umweltminister ist ein schreiendes Nichts.» So habe er den Klimaschutz gänzlich schleifen lassen.# ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:57:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kretschmann bedauert Röttgens Entlassung </title>
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			<description>Stuttgart (dpa) - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sorgt sich nach der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) um die gemeinsame Suche nach einem Atom-Endlager. Er bedauere die Entlassung Röttgens,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stuttgart (dpa) - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sorgt sich nach der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) um die gemeinsame Suche nach einem Atom-Endlager. Er bedauere die Entlassung Röttgens, der mit dem Land «vertrauensvoll und sachorientiert» zusammengearbeitet habe, sagte Kretschmann am Mittwoch. «Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung beim Endlagersuchgesetz, in dieser Frage von nationaler Bedeutung, weiterhin konstruktiv mit uns zusammenarbeitet, und erwarten, dass die Energiewende aktiv gestaltet und kraftvoll vorangetrieben wird.»<br /><br />Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Röttgen nach dessen Debakel als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen entlassen. Der designierte Nachfolger von Röttgen, Peter Altmaier (CDU), versprach, die Energiewende voranbringen zu wollen. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:55:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Chefankläger erwartet erste Libyen-Verfahren in wenigen Monaten </title>
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			<description>New York (dpa) - Gut ein halbes Jahr nach dem Ende der Kämpfe in Libyen sollen in wenigen Monaten die ersten Verfahren gegen Repräsentanten des früheren Regimes beginnen. Insgesamt werde es Tausende Prozesse geben, kündigte der Chefankläger des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[New York (dpa) - Gut ein halbes Jahr nach dem Ende der Kämpfe in Libyen sollen in wenigen Monaten die ersten Verfahren gegen Repräsentanten des früheren Regimes beginnen. Insgesamt werde es Tausende Prozesse geben, kündigte der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, am Mittwoch an.  Zu den ersten Verfahren könnte der Prozess gegen Gaddafi-Sohn Saif al-Islam gehören, sagte der Jurist aus Argentinien am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat. Saif war in der Hochphase der Revolution oft anstelle seines Vaters Muammar al-Gaddafi im Fernsehen aufgetreten und hatte «Ströme von Blut» angekündigt.<br /><br />Der 39-Jährige war im November festgenommen worden und befindet sich seitdem in der nordwestlibyschen Stadt Al-Sintan in Haft. Der genaue Ort wird geheim gehalten, Moreno-Ocampo hatte aber Zugang zu ihm. «Er wird unter angemessenen Bedingungen in Gewahrsam gehalten», sagte er. «Die Nahrung ist angemessen, er darf seinen Anwalt frei wählen und Hilfsorganisationen und Familienangehörige können ihn besuchen. Er wurde zudem auch nicht misshandelt», sagte Moreno-Ocampo.<br /><br />Der Chefankläger beschrieb aus persönlichem Erleben die Schwierigkeiten in Libyen: «Mich sprach ein Mann an, dessen neunjähriger Sohn von Gaddafis Soldaten missbraucht wurde. Er sagte: "Ich kenne den Verantwortlichen, ich habe eine Waffe und kann ihn erschießen. Das wäre ganz einfach. Aber ich will kein Mörder sein, ich will Gerechtigkeit!"» Das ist die Herausforderung, vor der Libyen stehe: Die Menschen haben gegen Gaddafi gekämpft, weil sie Gerechtigkeit wollten. «Jetzt müssen wir ihnen helfen, diese auch zu bekommen.»<br /><br />In libyschen Gefängnissen sitzen noch Tausende Anhänger des früheren Regimes. Moreno-Ocampo forderte, dass sich «Libyen an die höchsten internationalen Standards halten» müsse. Die Menschenrechtler von Human Rights Watch kritisierten allerdings eine Amnestie, von der frühere Rebellen profitierten - trotz Verbrechen während der Kämpfe. Der Sicherheitsrat müsse Libyen klarmachen, dass eine Siegerjustiz nicht akzeptiert werden könne. ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>
Der Abstieg des Norbert Röttgen </title>
			<link>http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=138406&#38;cHash=80bcb60baf5c032122e327e51fb0288b</link>
			<description>Berlin (dpa) - Lange galt Norbert Röttgen als möglicher Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU). Mit seiner Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen jedoch begann sein politischer Abstieg:14. März 2012:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin (dpa) - Lange galt Norbert Röttgen als möglicher Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU). Mit seiner Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen jedoch begann sein politischer Abstieg:14. März 2012: Kurz nach dem Scheitern der rot-grünen Minderheitsregierung in Düsseldorf kündigt Röttgen seine Kandidatur als Spitzenkandidat für die anstehende Neuwahl an. Ob er auch als Oppositionsführer nach NRW gehen und sein Ministeramt aufgeben würde, lässt er offen. 16. März: Der innerparteiliche Druck, sich ganz für den Wechsel nach Düsseldorf zu entscheiden, wächst. «Wenn ich mich einer Aufgabe verschreibe, dann ohne Rückfahrkarte», sagt CSU-Chef Horst Seehofer der «Süddeutschen Zeitung». 2. April: Entgegen Merkels Position macht sich die nordrhein-westfälische CDU unter ihrem Vorsitzenden Röttgen für eine Erhöhung der Pendlerpauschale stark. Laut Medienberichten muss er im CDU-Präsidium dafür heftige Kritik einstecken. 4. April: Mit 96,4 Prozent der Stimmen wird Röttgen von einer Vertreterversammlung in Mülheim erwartungsgemäß auf Platz eins der Landesliste gewählt. 8. Mai: Die CDU wolle die NRW-Landtagswahl auch zu einer Abstimmung über den Europakurs von Kanzlerin Merkel machen, kündigt Röttgen an und löst damit großen Unmut in der Union aus. Kurz darauf rudert er zurück: «Am Sonntag steht nicht der Kurs von Angela Merkel in Europa zur Abstimmung, sondern der Schuldenkurs von Frau Kraft in Nordrhein-Westfalen», sagt er der Zeitung «Die Welt».<br /><br />Bei einem Auftritt im ZDF unterläuft Röttgen ein folgenschwerer Patzer: «Bedauerlicherweise» entscheide nicht nur die CDU darüber, ob er Ministerpräsident in NRW werde, sondern der Wähler. Im Internet verbreitet sich der Aussetzer rasant. Bis zum Wahltag wird er mehr als 360 000 Mal angesehen. 11. Mai: Mit zwei Drittel der Stimmen stoppt der Bundesrat die von Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplanten Kürzungen bei der Solarförderung um bis zu 30 Prozent. Nur Bayern, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein stützen Röttgens Kurs. 13. Mai: Die CDU fährt ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein und Röttgen tritt als CDU-Landeschef zurück. 15. Mai: In einem ZDF-Interview holt Seehofer zum Rundumschlag aus. Die Kritik an Röttgens Wahlkampf wird zur persönlichen Abrechnung. 16. Mai: Merkel gibt Röttgens Entlassung als Bundesumweltminister bekannt. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Beck: Schwarz-Gelb nach Röttgen-Entlassung ein «Tollhaus» </title>
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			<description>Mainz (dpa) - Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hält die schwarz-gelbe Koalition angesichts der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für ein «Tollhaus». «In der Bundesregierung muss der Teufel los sein»,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mainz (dpa) - Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hält die schwarz-gelbe Koalition angesichts der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für ein «Tollhaus». «In der Bundesregierung muss der Teufel los sein», sagte Beck am Mitwoch in Mainz. Am kommenden Mittwoch sei eine energiepolitische Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten geplant. Es sei wichtig, dass es bei der Konferenz zur Energiewende dann ein Ergebnis gebe - und die Bundesregierung sei nun kopflos. Er wolle Röttgens Nachfolger Peter Altmaier (CDU) nicht kritisieren, sagte Beck. «Aber dass er kein Umweltexperte ist, wissen alle.»# ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:24:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Unionspolitiker Bosbach kritisiert Umgang Merkels mit Röttgen </title>
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			<description>Berlin (dpa) - Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat die Art und Weise der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen kritisiert. «Wenn jemand am Boden liegt, muss man nicht noch drauf treten», sagte er dem «Kölner Stadt-Anzeiger»...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin (dpa) - Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat die Art und Weise der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen kritisiert. «Wenn jemand am Boden liegt, muss man nicht noch drauf treten», sagte er dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Donnerstag). Dem Portal «Zeit online» sagte er: «Ich hätte ihm im Amt eine zweite Chance gegönnt.» Und: «Ein bisschen mehr Menschlichkeit würde uns ganz gut anstehen.» Bosbach zeigte sich von der Entscheidung überrascht. «Das ging mit atemberaubender Geschwindigkeit.» Er sei auch «überrascht über das Ausmaß der persönlichen Angriffe« gegen Röttgen. «So etwas geht nicht spurlos an einem vorüber.»# ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>
Eon verkauft Ferngasnetz für 3,2 Mrd Euro an Konsortium um Macquarie </title>
			<link>http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=138403&#38;cHash=8564edee1d8c8a9dfc25126f06873cd4</link>
			<description>Düsseldorf (dpa) - Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat einen Käufer für sein Ferngasnetz ausgewählt. Das 12 000 Kilometer lange Netz geht wie erwartet für 3,2 Milliarden Euro an ein Konsortium um die australische Bank Macquarie, wie der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Düsseldorf (dpa) - Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat einen Käufer für sein Ferngasnetz ausgewählt. Das 12 000 Kilometer lange Netz geht wie erwartet für 3,2 Milliarden Euro an ein Konsortium um die australische Bank Macquarie, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Kaufpreis beinhaltet unter anderem die Übernahme von Pensionsverpflichtungen. Der Unternehmenswert liegt den Angaben zufolge bei 2,9 Milliarden Euro. Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen werden, das Bundeskartellamt und das Bundeswirtschaftsministerium müssen noch zustimmen.<br /><br />Eon-Ruhrgas hatte das Netz im Herbst 2010 in die Gesellschaft Open Grid Europe (OGE) ausgegliedert. Das Gasnetz ist das größte in Europa und gilt mit seinen Pipelines in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung als die Drehscheibe für Gas in Europa. Ein weiterer Interessent war der französische Versorger GDF Suez. Auch eine Gruppe um den belgischen Energiekonzern Fluxys sowie ein Konsortium um den Versicherer Allianz sollen Angebote abgegeben haben. # ]]></content:encoded>
			<category>dpa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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