greenpeace magazin 6.05
Die Kohle bringt den Managern riesen Gewinne. Jede Schicht dauert 16 Stunden - danach gibt es 16 Stunden Pause. Der Kohleabbau läuft sieben Tage rund um die Uhr. Mehr als 6000 Minenarbeiter kehrten 2004 nicht mehr ans Tageslicht zurück.
Der Berg dröhnt. Das Geräusch nähert sich schnell, und aus der Dunkelheit im Schacht löst sich ein Zug. Im Tageslicht hält er abrupt. Die Bergleute, sie wirken müde, werfen Holzplanken und Ziegelsteine in die Loren. Dann ein Klingelzeichen: Achtung. Ein Bergmann mit Helm und Grubenlampe springt in den letzten Wagen. Dann lässt das gespannte Stahlseil den Zug wieder hinab in die Tiefe.
Liu Qiuxia* blickt den Loren hinterher, bis sie wieder in der Finsternis verschwunden sind. Unten im Berg hauen seine Kollegen einen neuen Stollen ins Gestein. Sie brauchen das Holz, um den Schacht zu sichern. Es muss schnell gehen, sonst könnte die unbefestigte Sprengstelle einstürzen. Von hier oben ist kein Licht zu erkennen, kein Geräusch dringt hinauf, es ist, als sei der ummauerte Schlund der Eingang zu einer anderen, dunklen Welt, tief unterhalb der Stadt Datong in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Seit Jahrzehnten ist die Region Chinas Bergbauzentrum und einer der größten Kohle- und Koksproduzenten der Welt. 80 Prozent aller chinesischen Koksexporte und 48 Prozent der Weltproduktion kommen von hier.
Doch die Arbeitsbedingungen unter und über Tage wirken noch heute wie zur Zeit der frühen Industrialisierung. Maultiere und Pferde ziehen in den Schächten die Loren, und die Bergarbeiter schuften wie Sklaven.
Als der Zug verschwunden ist, wacht Liu aus seiner kurzen Starre auf. Er legt die Weiche um, kontrolliert das Schmieröl für die Winde, er trägt, sagt er, die Verantwortung für die Sicherheit der Kumpel im Berg. Liu ist ihre Verbindung zur Oberwelt, er und das drei Zentimeter dicke Stahlseil.
Liu ist ein dürrer, kleiner Mann mit schmalem Gesicht und vollem schwarzem Haar. Eine feine Schicht aus Kohlestaub liegt auf seinem Gesicht, doch er lacht viel, und aus dem schwarzen Dreck unterhalb der Nase taucht jedes Mal eine Reihe weißer Zähne auf. Vor Schichtbeginn durchsucht er die Kumpel, klopft Hosen und Jackentaschen ab, damit die Arbeiter nicht heimlich Zigaretten und Feuerzeuge mit in den Berg nehmen und womöglich eine Gasexplosion auslösen.
Liu weiß, wie gefährlich die Arbeit in der Mine ist. Vor einigen Jahren, er montierte gerade neue Gleise im Schacht, löste sich ein Felsen aus einer instabilen Wand und zertrümmerte seinen linken Fuß, den er damals fast verlor. Einmal brach ein Feuer aus und er robbte mutig dem Brandherd entgegen, während die anderen Kumpel an die Oberfläche rannten. Fast wäre er damals erstickt. Liu sah, wie Menschen verbrannten und verschüttet wurden. „Ich habe Glück, dass ich heute nicht mehr so häufig unten arbeiten muss“, sagt er.
Chinas Minen gelten als die gefährlichsten der Welt: Im vergangenen Jahr kehrten 6027 chinesische Bergarbeiter nicht mehr lebend an die Erdoberfläche zurück. Durchschnittlich 17 Tote pro Tag. Sie wurden von einstürzenden Schächten verschüttet, bei Gasexplosionen zerfetzt oder ertranken, weil plötzlich Wasser in die Tunnel strömte. In Indien starben zwischen 1992 und 2002 etwa 1000 Bergleute bei der Arbeit. In China waren es im gleichen Zeitraum 59.543. Ein chinesischer Bergmann fördert im Schnitt 321 Tonnen Kohle pro Jahr – gerade einmal zwei Prozent dessen, was ein amerikanischer Kumpel schafft. Doch die Todesrate liegt, gemessen an der Ausbeute, hundert Mal so hoch. Im November vergangenen Jahres starben allein 166 Arbeiter bei einer Explosion in der Chenjiashan-Mine in der nordwestlichen Provinz Shaanxi.
Zur Überraschung der Chinesen reiste Ministerpräsident Wen Jiabao persönlich zur Unglücksstelle und sprach mit den Hinterbliebenen der Opfer. „Ihm standen die Tränen in den Augen“, berichteten die Staatsmedien. Chinas Regierung hat bereits mehrfach die Verbesserung der menschenfeindlichen Arbeitsbedingungen versprochen. Passiert ist fast nichts. Experten sprechen sogar von bis zu 20.000 Todesopfern pro Jahr.
Jeden zweiten Tag telefoniert Liu mit seiner Frau zu Hause im Dorf. Und jedes Mal muss er sie beruhigen. „Sei vorsichtig“, sagt sie. „Hab keine Angst“, antwortet Liu dann, „ich passe auf.“ Keine Frau schickt ihren Mann gern zur Arbeit in die Minen.
Seit 2200 Jahren wird in China Kohle abgebaut. Als die Kaiser der Song-Dynastie vor über 1000 Jahren entschieden, die Hauptstadt in die zentralchinesische Garnisonsstadt Kaifeng zu verlegen, wurde beim Bau des Palastes so viel Holz verbraucht, dass damit auch sämtliches Brennmaterial aus den umliegenden Gebieten verschwunden war. Und die Menschen in Kaifeng begannen, zu Hause und in den Werkstätten Kohle zu verfeuern. China erlebte seinen ersten Kohleboom.
Doch 1078 verbot der Kaiser den Bergbau. „Sämtliche chinesischen Minen werden schlecht verwaltet“, hieß es damals in einem Bericht der kaiserlichen Untersuchungskommission. Das Verbot ließ sich nicht durchsetzen. 900 Jahre später, nach dem Einmarsch der japanischen Besatzer, wurde der Bergbau in Chinas Norden zur Großindustrie. Zwischen 1930 und 1942 verdoppelte sich die Kohleproduktion. Die Japaner brauchten den Rohstoff, um ihre Kriegswirtschaft zu befeuern. Zehntausende chinesische Zwangsarbeiter kehrten nicht wieder aus den Minen zurück.
Chinas Kohlegürtel erstreckt sich von der Mandschurei im Osten bis nach Kasachstan an der Westgrenze Chinas, 3000 Kilometer lang und gut 700 Kilometer breit – das größte Bergbaurevier der Welt. 70 Prozent der chinesischen Energie wird durch die Verbrennung von Kohle erzeugt. Und ein Drittel der Kohlevorkommen lagert in der Provinz Shanxi. 15.000 Minen soll es hier geben, aber die genaue Zahl kennt niemand. Und keiner weiß, wie viele Bergleute in den Minen arbeiten.
Liu kam aus dem Süden, einem kleinen Bauerndorf in der Provinz Jiangxi. Im Nachbardorf gab es einen See, und seine ganze Kindheit verbrachte er lieber im Wasser als im Klassenraum. Mit zwölf Jahren schmissen ihn die Lehrer von der Schule. Liu half auf den Feldern, doch mit 16 Jahren wolle er es endlich zu etwas bringen und bewarb sich beim Militär. Seine Mutter fand das zu gefährlich und ließ ihn nicht gehen. Aus Wut packte er heimlich seine Sachen und setzte sich in den Zug nach Shandong, einem Zentrum der Eisenminen, denn er hatte gehört, dass im Bergbau die höchsten Gehälter gezahlt werden.
Liu fand einen Job als Hilfsarbeiter in einer privaten Eisenmine. Schon im ersten Monat verdiente er 800 Yuan (etwa 80 Euro). Der Junge war auf einmal der reichste Mann in seinem Heimatdorf. Liu schickte fast sein ganzes Gehalt an seine Eltern. Dann hörte er, dass man in den Minen von Datong noch mehr verdienen könne und machte sich wieder auf den Weg.
Liu sagt, es gefalle ihm nicht in Shanxi. Aber er verdient heute fast 2500 Yuan pro Monat. Manchmal, wenn er die Schicht eines Kollegen übernimmt, sogar 3000 Yuan – doppelt so viel wie er in einer der Fabriken der ausländischen Konzerne verdienen könnte. Er hat ein Motorrad und einen Fernseher für seine Frau gekauft. Jeden Monat schickt er ihr 2000 Yuan. „Wenn ich ein kleines Haus für meine Familie kaufen und eine gute Ausbildung für mein Kind finanzieren kann, ist mein Leben zu Ende“, sagt Liu. Er sagt das durchaus nicht unglücklich.
Es ist früher Nachmittag geworden und die Förderung hat wieder begonnen: Alle fünf Minuten zieht die Winde einen Zug mit acht vollen Kohleloren aus dem Berg. Die Waggons rollen zur Ablade, wo sie einzeln umgedreht und ausgekippt werden, während die leeren Wagen schon wieder in der Dunkelheit verschwinden. Mit jeder Tonne des schwarzen Auswurfs, der aus der Lore auf das Förderband fällt und dort nach Größe sortiert zu Haufen zusammengekippt wird, treibt eine feine schwarze Wolke über den Platz, und die Staubschicht auf Lius Gesicht ist vom Schweiß zu einer dicken Kruste verklebt. „2000 Tonnen Kohle fördern wir am Tag“, sagen die Arbeiter. „Vielleicht 1000 Tonnen“, sagt der Manager. Es scheint, niemand kennt die genauen Zahlen. Ein rotes Schild am Schachteingang sagt: „Erlaubte Fördermenge: 452 Tonnen/Tag.“
Seit die Kohlepreise vor zwei Jahren in die Höhe schossen, versuchen die Minenbesitzer mit aller Macht, so viel wie möglich aus der Erde zu holen – um Sicherheit und Lebensbedingungen der Arbeiter scheren sie sich kaum. „Man verdient im Bergbau kein Geld, wenn man sich an die Regeln hält“, sagt Liu.
100 Kumpel arbeiten in seiner Mine. Jede Schicht dauert 16 Stunden, danach gibt es 16 Stunden Pause. So läuft der Betrieb rund um die Uhr und den Arbeitern ist längst jedes Zeitgefühl abhanden gekommen. Zwischen den Schichten spielen sie Karten oder kochen. Der Fernseher ist schon lange kaputt. Liu teilt sich ein Bett mit einem Nachbarn aus dem Dorf in Jiangxi. Sie reden viel über die Heimat und die zurückgelassenen Familien. Es sind Gespräche der Sehnsucht, wie auf einer langen Reise, deren Ende nicht näher rückt.
Alle zwei Monate zum Zahltag kommt der Minenbesitzer aus der Stadt mit prallen Geldkoffern. Seine glänzenden Lederschuhe wirbeln kleine Staubwolken auf dem Boden auf. Alle warten nur auf die Auszahlung ihres nächsten Lohns.
Zum Bergwerk führt nur eine Buckelpiste. Es gibt keine Schilder und keine Lampen. Selbst das Duschwasser wird jeden Morgen mit dem Tankwagen angeliefert. Es sind die kleinen privaten und oft illegalen Minen, die inzwischen die meiste Kohle in Shanxi produzieren; unkontrollierbar für die Behörden und unter Arbeitsbedingungen wie in einer Strafkolonie.
Die Stadt Datong liegt am Fuß des Berges, einige Kilometer die Hauptstraße hinunter. Der Schwefelgeruch brennender Kohle weht durch die Stadt. Bauern fahren mit Pferdekutschen voll grober Kohleklumpen durch die Straßen und verkaufen das Brennmaterial in den Gassen der Altstadt neben den Gemüsehändlern. Die Hälfte der Menschen hier lebt direkt oder indirekt vom Bergbau. Chinas stolze Kommunistische Partei wollte Datong einst zur Vorzeigestadt ihrer Planwirtschaft machen. Ein chinesisches Bochum mit drei Millionen Einwohnern. In der staatlichen Jinhuagong-Mine arbeiten noch heute 200.000 Menschen. Sie wohnen in den kasernenartigen Wohnbaracken gegenüber dem Verladebahnhof. Die Arbeiter haben ihre Wäsche zum Trocknen von innen vor die Fenster gehängt – draußen an der Luft würde sie sofort wieder schmutzig werden.
Mittags treffen sich die Alten vor Haus sechs auf der Straße, um ihre Nachttöpfe auszuleeren und Maultaschen zu essen. Das kommunistische Nachbarschaftskomitee hat Plakate von Modellarbeitern an den Laternen aufgehängt. Im Hinterhof stehen schiefe Billardtische. Es ist das trostlose Leben in der industriellen Vorhölle, geregelt von den Werkssirenen und unterbrochen nur vom lauten Hupen der Kohlezüge. Nach der Schicht tragen die Arbeiter große Kohleklumpen nach Hause. Drei Viertel der chinesischen Haushalte heizen und kochen damit. Die gelblichen Schwefelausdünstungen des Brennstoffs, Kraftwerksabgase sowie Methangase, die durch unterirdische Schwelbrände in den Kohleflözen entstehen, haben Atemwegserkrankungen zu einer der häufigsten Todesursachen in China gemacht.
Die Kohleförderung und -verbrennung hat Menschen und Umwelt schwer zugesetzt. Die Erde unter Datong ist inzwischen hohl wie ein Windbeutel. Leere Stollen, abgetragene Flöze, verwaiste Gänge durchziehen die Erde wie ein breites Adersystem. Hinter jedem Hügel liegt ein zugemauerter Einstieg. Irgendwann, fürchten die Stadtväter, könnte die Erde unter den Füßen der Einwohner zusammenbrechen. Aber Datong hat nichts als den Bergbau.
Auf der Bundesstraße 208 stehen die roten Lastwagen Stoßstange an Stoßstange, meterhoch türmen sich darauf Kohle und Koks. Unter der Last der überladenen Transporter ist die Straße aufgeplatzt und zerborsten wie eine dünne Eisdecke. Am Fahrbahnrand stehen Frauen mit Plastiktüten, die heruntergefallene Stücke aufheben und verkaufen.
In Ningwu, auf halber Strecke zwischen Datong und Taiyuan, liegt die Kohle so nahe an der Oberfläche, dass manche Bauern anfingen, auf ihren Feldern Löcher zu graben und so zu Minenbesitzern wurden. Vor fast jedem Haus liegen Kohlehaufen. Am alten Stadttor stehen Wanderarbeiter, die Schaufel geschultert, und warten auf Arbeit. Viele Menschen kommen aus dem armen Hinterland nach Shanxi, um Arbeit in den Bergwerken zu finden. Und die Minenbesitzer stellen sie ein, weil die Wanderarbeiter billig und ohne Lobby sind. Um die Stadt schlängeln sich Bergketten, die hier im Tal dicht aufeinander zulaufen und die Stadt regelrecht umzingeln.
Am Ende einer Serpentine liegt die Schachtanlage Jiajiabao. Vor dem Verwaltungshaus bellen zwei Schäferhunde, aber die Fließbänder stehen still und der Schachteingang ist mit einem Gitter versiegelt worden. Anfang Juli starben 36 Bergleute bei einer Explosion im Schacht. Um das Ausmaß des Unfalls zu vertuschen, versteckte der Minenbesitzer die Leichen von 17 toten Bergleuten 150 Kilometer entfernt in einem Krankenhaus in der Inneren Mongolei. Erst die Berichterstattung des chinesischen Fernsehens machte die Pekinger Regierung auf die Katastrophe aufmerksam. Der Justizminister persönlich schickte ein Ermittlerteam, die Prüfer sollen nun alle Minen unter die Lupe nehmen.
An der Landstraße unten am Berg stehen einige Bretterhütten versammelt, ein Rastplatz für Fernfahrer und Überlandbusse. Zwei der 36 toten Bergleute kamen aus Ningwu. Doch wenn man über den Unfall und die Situation in den Bergwerken spricht, drehen sich die Menschen hier wortlos weg. Niemand traut sich, etwas schlechtes über die Minen zu sagen.
„Spätestens in zwei Wochen werden die Minen wieder öffnen“, sagt Zhao Shengjun, der im Stadtzentrum einen Laden für Bergbauausrüstung betreibt. Als er vor 20 Jahren nach Ningwu kam, gab es hier nur drei staatliche Bergwerke. Inzwischen sind es über 100 private, und selbst die staatlichen Schachtanlagen werden an Subunternehmer verpachtet. Gerade einmal 100.000 bis 200.000 Yuan kostet es, in Zhaos Laden die Grundausrüstung für ein kleines Bergwerk zu kaufen, von der Seilwinde bis zu Schaufel und Grubenlampe. Selbst die kleinen illegalen Minen machen pro Jahr leicht eine Million Yuan Profit. So ist in den Minenstädten von Shanxi inzwischen eine Kaste von Superreichen entstanden, skrupellose Unternehmer und korrupte lokale Beamten, die wie ein Wollknäuel ohne Anfang und Ende miteinander verwoben sind. An den Hauptstraßen der Minenstädte sind Nobelrestaurants entstanden, die in Fischtanks lebende Krokodile anbieten. Der letzte Schrei sind Saunapaläste mit russischen Prostituierten.
Zum ersten Mal scheint Peking ein ehrliches Interesse an der Verbesserung der Situation in den Bergwerken zu haben. Aber das System von Abhängigkeiten ist auch im autoritären China schwer zu ordnen, weil zu viele Leute an den Kohlemillionen verdienen. Die lokalen Beamten verkaufen Schürfrechte an die Minenbesitzer und lassen sich ihre politische Gunst mit Schutzgeldern vergolden. Die Unternehmer verpachten die Mine an auswärtige Manager, die die Verantwortung wiederum an einen Vorarbeiter abgeben und selbst fast nie in den Bergwerken erscheinen. Und jeder steckt pro Tonne Kohle eine Provision ein. Es ist ein Filz aus Macht, Kontrolle und Korruption, wie er sich nur in Diktaturen entwickeln kann. Manche Minenbesitzer haben Wachposten mit Funkgeräten aufgestellt und die Straßen mit Geröll versperrt, um jede Kontrolle unmöglich zu machen. Niemand in Shanxi glaubt, dass sich grundsätzlich etwas in den Minen verändern wird. Und niemand scheint das ernsthaft zu wollen. Shanxi nimmt die toten Bergleute stillschweigend in Kauf. Es sind die Menschenopfer für den chinesischen Wirtschaftsaufschwung.
Text: Janis Vougioukas
Foto: Kai Wiedenhöfer
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