greenpeace magazin 1.99

Smudo sagt Nein zu Gentech im Essen

Smudo, Sänger der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“, macht mit bei der Greenpeace-Kampagne „genetiXproject“.

GPM: Smudo, warum machst du mit bei der Kampagne?

 

Smudo: Die natürliche Nahrung ist Ergebnis jahrhundertealter Evolution und Essenskultur. Der Nahrungsmittelanbau ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Niemand kann die Langzeitfolgen in der Nahrungskette, die durch genmanipulierte Lebensmittel verursacht werden, heute voraussehen. Das Schlimmste ist, daß sich bei einer Nahrungskatastrophe die Uhr nicht mehr zurückdrehen lassen würde. Außerdem wird uns von der Genfood-Lobby weisgemacht, Genfood sei wirtschaftlicher im Anbau. Dies ist aber falsch.

 

Dabei behauptet die Industrie, daß sie mit Hilfe der Gentechnik den Hunger in der dritten Welt stillen will.

 

Hunger in der dritten Welt ist keine Folge von zuwenig Nahrungsvorräten, sondern von haarsträubender Politik. Ökologische Landwirtschaft ist wesentlich einträglicher für den Bauern. Die Genfood-Lobby will diese Welt nicht retten. Sie will ihre Patente versilbern. Blanke wirtschaftliche Interessen haben beim täglich Brot nichts zu suchen. Deshalb bin ich und ist meine gesamte Band gegen Gentechnik im Essen.

 

Wie ernährt ihr euch, wenn auf Tour seid?

Wenn wir unterwegs sind, ernähren wir uns vollwertig und gesund. Der Koch ist dann das wichtigste Mitglied in unserer Gruppe. Wenig Schlaf, jeden Abend zwei Stunden Hip-Hop-Aerobic beim Konzert, über-nachten im Tourbus – da wird einiges vom Organismus abverlangt. Das geht nur mit gesunder und natürlicher Vollwertnahrung.mer oder ein gewaltiger Meeraal, der sich im Wrack eines Kutters einen neuen Ruheplatz sucht.



greenpeace magazin.
Große Elbstraße 145d . 22767 Hamburg . Tel: 040/808 12 80 80 . Fax: 040/808 12 80 99 . gpm@greenpeace-magazin.de . www.greenpeace-magazin.de