greenpeace magazin 1.99

Blaue Listen

„Blaue Listen“ sollen Erfolge im Naturschutz zeigen. Obwohl Wissenschaftler bei vielen Naturschutzprojekten Erfolge vorweisen, wird die Rote Liste — auf der alle gefährdeten Tieren und Pflanzen eingetragen werden — immer länger. Um aber auch die Erfolge zu dokumentieren, haben Schweizer Forscher eine Blaue Liste entwickelt. Auf ihr sollen die Pflanzen- und Tierarten erscheinen, die auf der Roten Listen stehen, deren Bestände aber wieder anwachsen. Analog zur Roten Liste soll es verschiedene Gefährdungsstufen geben. Außerdem soll zu jeder Art angegeben werden, welche Maßnahmen den Erfolg brachten. Die Wissenschaftler stellten bereits fest, daß in der nördlichen Schweiz von 939 Rote-Liste-Arten ein Drittel auf die Blaue Liste gesetzt werden könnte. Auch für Deutschland sollen jetzt Blaue Listen erarbeitet werden.</td>

 





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