greenpeace magazin 1.99

Viel Öl - wenig Wasser

Die Grundwasserreserven des Wüstenstaates werden in etwa 20 Jahren zur Neige gehen, weil rund 90 Prozent des saudischen Süßwassers in der Landwirtschaft verbraucht werden. Jahrelang war das Land der sechstgrößte Weizenexporteur der Welt. Jetzt wollen die Saudis ihre Landwirtschaft auf weniger wasserintensiven Obst- und Gemüseanbau umstellen. Die Agrarprodukte sollen künftig vor allem der Selbstversorgung dienen und nicht dem Export. Ausserdem will Saudi-Arabien mehr Meerwasserentsalzungsanlagen zur Gewinnung von Süßwasser bauen. An Devisen für solch kostspielige Projekte dürfte es auch in Zukunft nicht mangeln: Saudi-Arabiens Erdölvorräte reichen noch etwa 80 Jahre.</td>

 





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