greenpeace magazin 1.99

Chemiegifte wandern um die Welt

Hinter diesem Begriff verbergen sich schwer abbaubare Chemiegifte wie das Insektizid DDT, das Flammschutzmittel PCB sowie Dioxine, Furane, Chlor-Pestizide oder die Plastikweichmacher Phthalate. Bekannt war bisher, daß sich die Chemiegifte in der Arktis und in der Antarktis anreichern. Doch jetzt entdeckten Wissenschaftler in einer Höhe von 770 bis 3300 Metern in vermeintlich sauberem Schnee POPs: Je höher die Proben entnommen wurden, desto höher stieg die Konzentration von organischen Schadstoffen. Vermutlich werden die Gifte aus warmen Regionen mit dem Wind in unberührte, kühlere Regionen getragen, wo sie sich als Schnee oder Regen niederschlagen.</td>

 





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