greenpeace magazin.
Große Elbstraße 145d . 22767 Hamburg . Tel: 040/808 12 80 80 . Fax: 040/808 12 80 99 . gpm@greenpeace-magazin.de . www.greenpeace-magazin.de

korruptionsbekämpfung

11. Juli 2012

Undurchsichtige Konzerne

Transparency International nimmt die 105 größten börsennotierten Konzerne unter die Lupe. Vor allem die Finanzbranche, der IT- und Internetsektor schnitten dabei schlecht ab.

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International veröffentlichte ein Ranking der weltweit größten Konzerne. Nach dem Fall Siemens hätten zwar viele Firmen Antikorruptionsprogramme eingeführt, sagte die Transparency-Vorsitzende Edda Müller. Doch noch immer weigerte sich über die Hälfte der Firmen, Parteispenden zu veröffentlichen. Wo welches Unternehmen Steuern zahle, sei häufig undurchsichtig.

Im ersten Drittel der Rangliste finden sich Unternehmen wie Statoil, BASF, BP, Allianz oder Wal-Mart. Zu den Schlusslichtern zählen Honda, Amazon, Gazprom, Toyota, Google, Canon, Bank of America und Apple.

Da vor allem der Finanzsektor schlecht abschneidet, fordert Müller: „Banken sollten ihre Beteiligungsstrukturen und nationalen Finanzkennzahlen vollständig offenlegen. Man kann nicht Steuergelder zur Rettung kassieren und sich gleichzeitig weigern, öffentlich zu dokumentieren, dass man ordentlich seine Steuern zahlt.“

Mitarbeiter, die Korruption und kriminelle Machenschaften im Betreib anzeigen, haben keinen leichten Stand. Lesen Sie die Geschichte über sogenannte Whistleblower im Greenpeace Magazin 4.09. 

 

 




greenpeace magazin.
Große Elbstraße 145d . 22767 Hamburg . Tel: 040/808 12 80 80 . Fax: 040/808 12 80 99 . gpm@greenpeace-magazin.de . www.greenpeace-magazin.de