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fukushima

17. Juli 2012

170.000 Japaner protestieren gegen Atomkraft

Die Massendemonstrationen gegen Atomkraft nach der Fukushima-Katastrophe sind lange ausgeblieben. Seit die Regierung die Meiler wieder hochfährt, regt sich jetzt vermehrt Protest.

In Tokio haben am Montag 170.000 Menschen gegen die Atomenergie protestiert. Nach Angaben der Veranstalter wächst in der Bevölkerung die Sorge vor der Wiederinbetriebnahme von Reaktoren in dem erdbebengeplagten Land. „Die japanische Gesellschaft begeht ein nicht wiedergutzumachendes Verbrechen“, sagte der Autor und Atomkraftgegner Takashi Hirose. Die Aktivisten haben 7,85 Millionen Unterschriften gegen die Atomkraft gesammelt.

Vor einer Woche hatte die japanische Regierung trotz massiver Proteste erstmals seit der Atomkatastrophe von Fukushima wieder Atomstrom ins Netz eingespeist. Reaktor III des AKW in Oi ging ans Netz, die Betreiberfirma Kansai Electric Power will Reaktor IV an diesem Mittwoch wieder hochfahren.

Lesen Sie auch die Reportage „NEIN zur Atomkraft“ – was die Japaner  ein Jahr nach der Katastrophe über Fukushima denken aus dem Greenpeace Magazin 2.12. Unsere aktuelle Ausgabe erhalten Sie am Bahnhofskiosk, in unserem Warenhaus und für nur 28,50 Euro pro Jahr im Abo.




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