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lügendetektor 7. Oktober 2009, 16:35
Puma: Ein bisschen Ökostrom„Gerecht, ehrlich, positiv, kreativ“ – das ist die Vision des Sportmode-Konzerns Puma, oder auf Englisch:
Ökostrom passt da prima. Und deshalb bezieht das Weltunternehmen aus dem bayerischen Herzogenaurach nun saubere Energie von Lichtblick. Zweifellos ist das eine gute Sache, denn der Treibhausgas-Ausstoß der Firma wird dadurch – heißt es in einer Pressemitteilung – um „jährlich mehrere Tausend Tonnen CO2“ gemindert. Man habe sich bewusst für Lichtblick entschieden, erklärt auf Anfrage eine Puma-Sprecherin, weil dieser ein reiner Ökostrom-Lieferant sei und die Glaubwürdigkeit deshalb besonders hoch.
Grün sind die Turnschuhe, Trikots oder Fußbälle von Puma deshalb aber noch lange nicht. Denn den korrekten Lichtblick-Strom gibt es nur für die Puma-Hauptverwaltung in Herzogenaurach, die Versandzentrale und drei deutsche Puma-Läden. Für die Fabriken aber, in denen der Konzern weltweit seine Produkte fertigen lässt, ändert sich durch den Schritt erst mal nichts.
Deshalb bleibt ein Beigeschmack: In den Puma-Stores ist Leuchtreklame künftig ökologisch korrekter als die eigentlichen Produkte. |
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Zwar kümmert sich Puma durchaus um Arbeits- und Umweltbedingungen in den Produktionsländern (und berichtet auf 122 Hochglanzseiten 