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greenpeace magazin 4.09
Vom ersten Atemzug an verbrauchen
wir Ressourcen. So verschwenderisch
gehen wir Deutschen damit um:
125
Liter Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche pro Tag. Rechnet man das „virtuelle Wasser“
hinzu, das für die Herstellung von Kleidung und Nahrungsmitteln
benötigt wird, kommt man sogar auf 4000 Liter pro Tag. Zugleich haben
1,1 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser.
2,7
Erden bräuchte die Menschheit,
würden alle so leben wie die Deutschen.
84,8
Kilogramm Fleisch isst ein Deutscher im Jahr
(Knochen, Innereien etc. mitgerechnet).
Im Laufe seines Lebens verspeist
er 45,5 Schweine, 3,2 Kühe, 5,1 Schafe
und Ziegen und 926 Hühner.
Der Marktanteil von Bio-Fleisch
liegt bei nur knapp einem Prozent.
57
Jahre muss ein Inder alt werden, um so viel
Papier verbraucht zu haben wie ein
deutsches Kind an seinem 1. Geburtstag.
Mit 2 Jahren verantwortet es schon
so viel CO2-Ausstoß wie ein Bewohner
Tansanias in seinem ganzen Leben.
220
Minuten sieht jeder Erwachsene
ab 14 Jahren im Durchschnitt täglich fern.
Pro Jahr liest er nur
3 Bücher.
35,8
Tonnen Müll produziert ein Deutscher im Lauf seines Lebens – das sind jeden Tag 1,25 Kilogramm. Trotz dieser hausgemachten
Müllberge importiert Deutschland Abfall.
28 weitere Müllverbrennungsanlagen
sind geplant.
161
Fußballfelder – diese 113 Hektar große Fläche versiegeln die Deutschen jeden Tag
für Straßen und Siedlungen. Im Schnitt wohnt ein Deutscher auf 42,9 Quadratmetern,
fast dreimal so viel wie vor 60 Jahren. 819.214
Kilometer
– also einmal zum Mond und wieder zurück – fährt
ein Deutscher im ganzen Leben mit dem Auto.
Knapp 50 Millionen Autos sind in Deutschland angemeldet, statistisch gesehen könnten alle vorne sitzen. 3
Tonnen Braunkohle müssen verbrannt werden, um einen 4-Personen-Haushalt
ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Dieselbe Menge
Strom erzeugt eine Windkraftanlage mit zwei Megawatt
in sechs Stunden.
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