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greenpeace magazin 5.09

Bremsklotz AKW

 

Verbissen kämpfen die Stromkonzerne um längere Laufzeiten für ihre hochprofitablen Altreaktoren. Erfüllt eine schwarz-gelbe Bundesregierung den Wunsch, wäre das verheerend für den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Klimaschutz.

 

Sonntag, der 5. Oktober 2008, war ein historischer Einschnitt für die deutsche Energieversorgung: Erstmals verzeichnete die Leipziger Strombörse EEX „negative Preise“. Jenes Wochenende war besonders lang, weil der Einheitsfeiertag auf den Freitag gefallen war, und so wurde noch weniger Strom verbraucht als sonst an Wochenenden. Am Samstagabend kostete eine Kilowattstunde (kWh) in Leipzig, wo Kraftwerksbetreiber und Großabnehmer rund um die Uhr handeln, zwischen fünf und sieben Cent. In der Nacht zu Sonntag kam dann kräftiger Wind auf, von Stunde zu Stunde lieferten die Windkraftanlagen mehr Strom. Morgens kurz nach ein Uhr kostete eine kWh bereits nur noch 2,5 Cent. Viele Gas- und Kohlekraftwerke waren da bereits gedrosselt, weil bei so niedrigem Preisniveau der Betrieb nicht mehr lohnt. Auch ein Drittel der deutschen AKW-Kapazitäten lag in jener Nacht still. Doch dank der Windräder gab es so viel Strom, dass er ab drei Uhr fast zum Nulltarif zu haben war.


Zwischen fünf und acht Uhr geschah dann erstmals, was Experten für die Zukunft häufiger erwarten: Wer an der Leipziger Börse Strom „kaufte“, bekam von den Lieferanten sogar noch Geld obendrauf. „Für die Betreiber von Kernkraftwerken zum Beispiel ist es billiger, kurzzeitig Abnahmeprämien zu zahlen, als ihre Anlagen herunterzufahren“, erklärt Tobias Federico von der Unternehmensberatung Energy Brainpool. Typischerweise springen dann Großabnehmer ein, Aluminiumhütten oder Papierfabriken fahren schnell die Produktion hoch. Kurzfristig pendeln sich Angebot und Nachfrage wieder ein – langfristig aber bleibt das Grundproblem: Wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien so weitergeht wie geplant und der restliche Kraftwerkspark sich nicht fundamental ändert, dann gibt es in Deutschland immer häufiger ein krasses Überangebot von Strom.

 

Atomkraft ist keine "Brückentechnologie" - sie verstopft die Netze


Die deutschen AKWs sind – spätestens seit dem erneuten Störfall in Krümmel Anfang Juli – eines der heißesten Wahlkampfthemen. Bündnisgrüne, Linkspartei und die SPD von Umweltminister Sigmar Gabriel versprechen ein Festhalten am Atomausstieg. Ebenso vehement fordern CDU/CSU und FDP eine Verlängerung der Laufzeiten. Heftig wird dabei die Sicherheit der Atomanlagen debattiert oder die noch immer ungelöste Endlagerfrage. Und immer wieder behaupten die Kernkraftfans, die Laufzeitverlängerung der Reaktoren sei wegen niedriger CO2-Emissionen gut fürs Klima. Dabei ist das Gegenteil richtig: Eine Verzögerung des Atomausstiegs würde das Problem des Stromüberflusses verschärfen, den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern und so langfristig dem Klimaschutz schaden.


Denn AKWs und Alternativenergien stehen in einem Systemkonflikt: Die Reaktoren sind auf einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb ausgelegt, und das kollidiert mit den naturgemäß schwankenden Ökostrom-Quellen. Bereits heute zeigen die „negativen Börsenpreise“ kurzzeitige Überangebote an. Schon in wenigen Jahren könnte es regelmäßig nötig sein, Windparks zu drosseln, um die Stabilität der Netze nicht zu gefährden. Salopp gesagt: Die Atomkraft verstopft die Stromnetze. Sie ist nicht, wie konservative Politiker gern behaupten, eine „Brückentechnologie“ in die grüne Energiezukunft, sondern ein regelrechter Bremsklotz.


Schon 2020 sollen Sonne, Wind & Co. nach dem Willen der Bundesregierung 30 Prozent des deutschen Strombedarfs decken, der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) prognostiziert gar 47 Prozent. Bis 2050 hält der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) „eine nahezu vollständige Stromversorgung“ aus Erneuerbaren für „technisch und ökonomisch möglich“. Ein „hoher Anteil von Grundlastkraftwerken“ aber sei damit „nicht vereinbar“, warnt das angesehene Professorengremium, „eine Systementscheidung muss getroffen werden“.


Doch die erfordert es, dass Energiewissenschaftler, Politiker und Stromkonzerne ihr traditionelles Denken über den Haufen werfen. Denn „Grundlaststrom“, der billig und stetig produziert wird und verlässlich die Stromversorgung sichert – der wird künftig nicht nur nicht mehr gebraucht, wenn man einen hohen Anteil erneuerbarer Energien will. Er ist sogar schädlich.


Die populäre Forderung, Windenergie müsse „grundlastfähig“ werden, ist oft nur eine verkappte Ablehnung. Zwar wird fieberhaft an Technologien geforscht, die Schwankungen ausgleichen könnten. Doch trotz aller Fortschritte, schätzt eine Studie des Industrieverbandes der deutschen Elektrotechnikbranche (VDE), ist „Speicherung elektrischer Energie mit signifikanten Kosten von günstigstenfalls 3 ct/kWh bei Stundenspeicherung und 10 ct/kWh bei Wochenspeicherung verbunden“. Wirkliche Langzeitspeicher aber, mit denen Windflauten von mehreren Wochen überbrückt werden könnten, seien „nach heutigen Maßstäben wirtschaftlich kaum darstellbar“. Denkbar seien zwar ein Umbau von Stauseen zu Pumpspeicherwerken oder das Anlegen unterirdischer Kavernen zur Speicherung von Wasserstoff, der in Starkwindzeiten durch Elektrolyse gewonnen wird. Aber all dies sei „investitionsintensiv“, so der VDE. Vor allem erfordere es „stabile politische Rahmenbedingungen“ (ein Rütteln am Atomausstieg wäre das glatte Gegenteil). Auch der VDE, alles andere als ein Verband grüner Illusionisten, fordert deshalb ein „Umdenken“.

 

Der Kraftwerkspark von Eon, RWE & Co. ist nicht zukunftsfähig

 

In einem wirklich klimaschonenden und zukunftsfähigen Energiesystem wird es keine „Grundlastkraftwerke“ mehr geben. Es basiert vielmehr auf einem „Grundstrom“, hierzulande vor allem aus Windkraft, der CO2-frei ist und billig, der aber im Aufkommen schwankt und deshalb – wann immer er zur Verfügung steht – möglichst vollständig genutzt werden muss. Sind aber gleichzeitig alte Grundlastkraftwerke am Netz, geht das nicht. Mit dem weiteren Zubau von Windrädern wird es immer öfter Zeiten geben, in denen der Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden kann. Wenn hingegen Flaute herrscht, müssen Ergänzungskraftwerke auf Biogas- oder Erdgasbasis einspringen. Auch Kohlekraftwerke wären – rein technisch – dazu fähig, relativ zügig hoch- und runtergefahren zu werden, doch sinkt dann ihr ohnehin geringer Wirkungsgrad. Bei Atomkraftwerken dagegen ist jedes An- und Abfahren nicht nur teuer, sondern sogar mit Sicherheitsrisiken verbunden.

 

In einem solchen System werden die alten Grundlastkraftwerke auf Atom- oder Kohlebasis unprofitabel. Sie sind zwar in der Anfangsinvestition teuer (der Bau kostet zwei- bis viermal soviel wie der eines Erdgaskraftwerks), aber im Betrieb billig – deshalb sind Grundlastblöcke auf hohe Betriebsstundenzahlen angewiesen. Doch Eon, RWE, Vattenfall und EnBW sitzen hierzulande auf einem Kraftwerkspark, der zu den neuen Herausforderungen schlicht nicht passt. Jahrelang haben sie die Ökoenergien bekämpft und den Einstieg verschlafen. Sie bauen sogar noch heute neue Kohle-Grundlastkraftwerke. Und kämpfen verbissen um längere AKW-Laufzeiten – schließlich beschert ihnen jeder alte abgeschriebene Meiler einen Reingewinn von einer Million Euro pro Tag. Laut einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg winken den vier deutschen Stromriesen bei einer Laufzeitverlängerung um 25 Jahre Zusatzgewinne von insgesamt 200 Milliarden Euro.


„Es gibt keinen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien einerseits, Kernenergie und Kohle andererseits“, behauptete Eon-Chef Wulf Bernotat kürzlich in einem Zeitungsbeitrag. „Im Gegenteil: Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss noch lange durch Grundlastkraftwerke abgestützt werden, um das Netz stabil zu halten.“ Es fällt schwer, diese Aussage nicht als blanke Lüge zu bezeichnen. Denn Grundlastkraftwerke halten das Netz nicht stabil, sie verstärken sogar die Schwankungen.

 

Die Energiezukunft: rote und grüne Linien in wildem Auf und Ab

 

Sehr anschaulich kann man sich das von Peter Ahmels erklären lassen. Zehn Jahre lang war er Chef des Bundesverbands Windenergie, nebenher bewirtschaftete er seinen Bauernhof in Ostfriesland, auf dem sich zwei Windräder drehen. Heute arbeitet Ahmels bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH), und bei Vorträgen zeigt er gern eine PowerPoint-Präsentation mit mehreren Grafiken: Auf der ersten ist der Stromverbrauch in einer durchschnittlichen Januarwoche in Deutschland dargestellt – eine rote Linie, die sich ziemlich gleichmäßig von links nach rechts schlängelt, mit Tiefen jeweils in der Nacht und Höhen gegen Mittag (Ahmels: „Das ist die sogenannte Kochspitze“) und Abend („da schalten die Leute ihre Glotze an“). Dann klickt Ahmels auf seinen Computer, eine grüne Linie taucht auf – die Stromeinspeisung durch erneuerbare Energien. Sie zeigt ein wildes Auf und Ab, aber an einem Punkt berührt sie bereits die rote Linie. In solchen Momenten könnte schon heute der gesamte deutsche Strombedarf durch Erneuerbare gedeckt werden.


Ahmels‘ nächste Grafik zeigt eine Vorschau auf 2020: Rote und grüne Kurve überschneiden sich häufig, weil es dann viel mehr Windräder gibt. Bis dahin müssen die Stromnetze ausgebaut sein, um etwa die Energie aus den Offshore-Parks in Nord- und Ostsee zu den Verbrauchszentren in Süd- und Westdeutschland zu leiten. Hoffentlich sind dann auch Energiespeicher verfügbar, die zu Zeiten gefüllt werden, in denen die grüne Kurve über der roten liegt. Zudem werden „intelligente Stromzähler“ es bald ermöglichen, dass Elektrogeräte sich einschalten, wenn es Strom im Überfluss gibt. Stundenlang kann Ahmels über solche Sachen referieren, die längst auch bei Union und Energiekonzernen Konsens sind. „Das alles hinzukriegen“, sagt Ahmels und reibt sich nachdenklich die Stirn, „ist eine Herausforderung.“ Aber, soll das bedeuten, es ist zu schaffen.


In der letzten Grafik zeigt Ahmels, was passieren würde, wenn eine schwarz-gelbe Regierung wirklich die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Über viele Jahre wären dann tausende Megawatt zusätzliche Grundlast am Netz. Ständig schießt dann die addierte Stromerzeugungslinie über den Verbrauch hinaus. „Wenn wir die AKWs als Sockel drunterlassen, haben wir die Schwankungen auf viel höherem Niveau.“ So viele Speicher kann man gar nicht bauen, so viel Stromabnahme kann man gar nicht verschieben, und auch mit einem Ausbau der Stromnetze wäre das Problem nicht mehr zu lösen. Denn es gäbe dann keine regionalen Überkapazitäten mehr, die man einfach zu den Verbrauchern ableitet – es gäbe insgesamt viel zu viel Strom.

 

Eon in England: "Erneuerbare bloß nicht unbegrenzt fördern!"


Das scheinen auch die Stromkonzerne verstanden zu haben, wie eine Anekdote aus dem letzten Jahr zeigt: In Großbritannien veranstaltete die Regierung eine Anhörung zur Energiepolitik, und auch die britischen Tochterfirmen von Eon und der französischen EdF meldeten sich zu Wort. Beide wollen auf der Insel neue Reaktoren bauen. Um deren Rentabilität zu sichern, so ihr Appell an die Regierung, müssten die Ziele für erneuerbare Energien zurückgenommen werden. Die EdF nannte eine Obergrenze von 25 Prozent. Auch Eon forderte: „Die Unterstützung für erneuerbaren Strom sollte nicht unbegrenzt sein.“ Andernfalls müssten regelmäßig entweder die AKWs oder die Windräder gedrosselt werden. „Dies wird bei einem von ihnen oder beiden die Wirtschaftlichkeit gefährden.“


„Das ist nicht Konzernposition“, versichert Christian Drepper, Sprecher der Eon-Zentrale in Düsseldorf, man habe das Problem mit den Grundlastkraftwerken im Blick. Viele alte Kohleblöcke gingen in den nächsten Jahren ohnehin vom Netz – und die neuen könnten im Prinzip flexibler gesteuert werden. „Aber klar“, räumt er ein, „sie durchlaufen zu lassen ist immer besser.“ Drepper betont, Eon baue längst auch schnell regelbare Gaskraftwerke. Aber das passiert vor allem im Ausland. Gern erklärt Eon, ganz unideologisch auf einen „breiten Energiemix“ zu setzen. Doch es geht nicht mehr darum, weniger Grundlastkraftwerke zu bauen, laut Sachverständigenrat SRU werden bald gar keine mehr gebraucht.


Für den Strommarkt kämen Laufzeitverlängerungen jedenfalls einem Beben gleich: Alle Planungen für die Leitungsnetze wären Makulatur. Am Netzknoten im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel etwa, wo heute noch ein AKW steht, soll künftig Strom aus den Windparks in der Nordsee eingespeist werden – wenn der Reaktor länger läuft, wäre die Kapazität blockiert. Ein zusätzlicher Netzausbau würde Jahre dauern und viele Millionen Euro kosten. „Ich könnte mir vorstellen“, sagt Joachim Nitsch, Energieexperte beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), „dass die großen Energieversorger dann ihre Offshore-Projekte verlangsamen.“ Doch gerade diese Windparks auf hoher See sollen maßgeblich zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele beitragen.

 

Akw-Milliarden für die Erneuerbaren? - „Die brauchen das Geld nicht“

 

Ebenfalls gebremst würde, schätzt Nitsch, der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Solche hocheffizienten Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung, in die vor allem kommunale Stadtwerke investieren, sind ein wichtiger Baustein der Klimastrategie der Bundesregierung – doch wenn plötzlich wieder Atomstrom den Markt überschwemmt, rechnen sich viele Projekte nicht mehr. Auch der Druck, Energie zu sparen, würde sinken. Längere AKW-Laufzeiten würden „zu einer Verringerung der Anreize führen, die Stromproduktivität weiter signifikant zu erhöhen“, warnt eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.

 

Unkalkulierbar sind die Folgen für die meist mittelständischen Investoren und Betreiber von Windparks. Sie müssten künftig damit rechnen, dass ihre Anlagen regelmäßig vom Netz genommen werden. Zwar sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz einen Einspeisevorrang vor. Doch das Energiewirtschaftsgesetz erlaubt in Paragraf 13 den Netzbetreibern (hierzulande alles Töchter der Stromriesen), auch Windräder zu drosseln, sofern die Stabilität der Netze „gefährdet oder gestört“ ist. Schon heute kommt dies gelegentlich vor, in Zukunft aber wären starke Schwankungen im Stromangebot die Regel. Der Branchenverband BEE warnt vor einem „massiven Investitionshemmnis“. Denn die Rentabilität der meisten Anlagen basiert darauf, dass wirklich aller Strom abgenommen und garantiert vergütet wird.


Bei einer Laufzeitverlängerung, so der BEE, „wächst der Druck, die erneuerbaren Energien dem Bedarf der Grundlastkraftwerke anzupassen und nicht umgekehrt“. Auch DLR-Experte Nitsch fürchtet, „dass irgendwann am Einspeisevorrang geknabbert wird“. Tanja Gönner, CDU-Umweltministerin in Baden-Württemberg und im Falle von Schwarz-Gelb Kandidatin für die Nachfolge von Sigmar Gabriel, weist das zurück: „Der Vorrang bleibt.“ Gönner befürwortet eine Laufzeitverlängerung, kann sich aber vorstellen, dass der Vorrang für Erneuerbare in einen neuen Atomkonsens mit den Energieversorgern aufgenommen wird. In einer solchen Vereinbarung will sie auch die Hälfte der Sondergewinne der AKW-Betreiber abschöpfen, die dann in einen Fonds zum Ausbau der erneuerbaren Energien fließen. „Die brauchen das Geld nicht“, sagt Nitsch dazu. „Dynamik und Weiterentwicklung werden am besten durch sichere Märkte gefördert.“


Ralf Bischof vom Bundesverband Windenergie malt sich bereits aus, wie die Konzerne nach einer erkämpften Laufzeitverlängerung die Diskussionen weiterführen. „Wenn es in ein paar Jahren soweit ist, dass regelmäßig AKWs heruntergeregelt werden müssten, wenn der Wind stark weht, dann werden die Betreiber sicherlich sagen, dass das schon aus
Sicherheitsgründen nicht geht.“


Bekanntlich sorgen sich die Atomkonzerne ja sehr um die Sicherheit.

 

 

Text: Toralf Staud

Illustrationen: Patrick Thomas

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