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Der Ermittler

Winzige Partikel aus Laserdruckern rauben Achim Stelting die Luft zum Atmen. Deshalb warnt der Ehemalige Kriminalbeamte die Öffentlichkeit vor den Feinstaub-Gefahren am Arbeitsplatz

 

Achim Stelting nimmt es gern mit großen Fischen auf: Verbrecherkartelle, Intensivtäter, Einbrecherbanden. Je komplexer die Fälle, desto besser. Akribisch verfolgt er jede heiße Spur – bis heute. Inzwischen ermittelt er aber nicht mehr als Kriminalbeamter, sondern als Betroffener.

 

Stelting sitzt am Esstisch und atmet schwer. „Früher hab ich Tennis gespielt und bin gejoggt. Ich hatte eine Lunge wie ein Leistungssportler. Jetzt schaffe ich an manchen Tagen nicht mal die fünf Stufen ins Badezimmer“, sagt der 55-jährige Hamburger. Seine Bronchien sind irreparabel geschädigt und arbeiten nur noch zu 15 bis 20 Prozent. Aus diesem Grund musste er im Alter von 43 Jahren den Dienst beim Landeskriminalamt quittieren – seit 13 Jahren ist er berufsunfähig. 

 

Mit leichten Halsschmerzen, Dauerschnupfen, geschwollenen Lymphknoten und entzündeten Atemwegen fing im Jahr 1990 alles an. „Innerhalb von fünf Monaten hatte ich chronisches Asthma“, erzählt er und erinnert sich, dass viele Kollegen – auch in anderen Dienststellen – über ähnliche Beschwerden klagten.

 

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