Jetzt abonnieren Magazinarchiv durchsuchen

Greenpeace Magazin Ausgabe 1.15

Lachen schenken

Die „Clowns ohne Grenzen“ lassen Menschen in Konfliktgebieten für einen Moment ihr Leid vergessen. Ihre Medizin heisst Humor. Die professionell ausgebildeten Clowns spielen ehrenamtlich in Flüchtlingslagern, Kinderheimen oder Krankenhäusern. Inzwischen gehören elf Nationen zu den „Clowns Without Borders“. In Deutschland gibt es sie als gemeinnützigen Verein ohne politische und religiöse Ausrichtung seit 2007. Mit ihren Auftritten verbreiten die Künstler Hoffnung und Freude – zuletzt in Flüchtlingslagern im Iran und Jordanien. Damit ihr Auftritt nicht nur ein kurzes Erlebnis bleibt, bringen sie Mitgliedern von lokalen Initiativen Zirkus- und Clownkunststücke bei.
clownsohnegrenzen.org


Friedensdrohne im Anflug
Man stelle sich vor, ein unbemanntes Flugobjekt schwebt mit blödem Grinsen und Musikbegleitung auf den Feind zu und setzt eine Wolke des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin frei. Der Feind wäre sofort eingelullt – und friedlich gestimmt. Gut so, findet der schwedische Industriedesigner Axel Brechensbauer, der das todbringende Werkzeug neu erfunden hat: „Glückliche Menschen sind besser als tote Menschen.“


Jeder kennt das Peace-Zeichen – aber woher stammt es?
Vor mehr als 50 Jahren setzte der britische Designer Gerald Holtom zwei Buchstaben aus dem Winkleralphabet in einen Kreis, der die Erde symbolisiert. N steht für Nuclear, D für Disarmament, also atomare Abrüstung