Jetzt abonnieren Magazinarchiv durchsuchen

Greenpeace Magazin Ausgabe 6.14

Sand wird knapp

Die umstrittene Ölfördermethode Fracking kann nicht nur Wasser und Luft verunreinigen, sie verknappt auch den Rohstoff Sand. Um die unterirdisch aufgesprengten Risse offenzuhalten, werden weltweit inzwischen jährlich rund 40 Millionen Tonnen Sand in die Bohrlöcher gespült – doppelt so viel wie noch 2011. Infolge des Booms steigen die Sandpreise. Der begehrte Rohstoff wird vor allem für Beton, Glas und unzählige Alltagsprodukte gebraucht. Da sich für die Herstellung von Baumaterial nur Sand aus Gewässern eignet, wird in vielen Küstenländern Meeresboden abgetragen – zumeist illegal. Nach und nach verschwinden die Strände.