Reports / Meinungen / Interviews

Die räumliche Emanzipation ohne Worte – sondern mit Atlas-Karten

Die räumliche Emanzipation ohne Worte – sondern mit Atlas-Karten

Karten sind ein unverzichtbarer Teil unseres Lebens geworden, doch wir haben nie gelernt, richtig mit ihnen umzugehen. Deshalb zeigt das Kollektiv orangotango im Sammelband „This is not an Atlas“, wie kritische Kartografie aussehen kann.

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Montag, 12. November 2018

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In Ka­li­for­ni­en brennen die Wälder, die Grünen ver­ab­schie­den ihr Programm für Europa und Vorsicht beim Apfelkauf

Liebe Leserinnen und Leser,

im heutigen Navigator geht es um Feuer, Wasser und Äpfel. Im US-Bundesstaat Kalifornien toben Waldbrände historischen Ausmaßes: Mehr als zwei Dutzend Menschen sind bereits ums Leben gekommen, Tausende Häuser niedergebrannt – die Schäden für die Natur sind noch nicht absehbar. Diesseits des Atlantiks wird indes das Wasser knapp. Weil in Berlin und dem Umland bislang nur halb so viel Regen gefallen ist wie in einem durchschnittlichen Jahr zu erwarten wäre, muss die zuständige Landesregierung bereits von benachbarten Bundesländern Wasser pumpen. 

Zum Schluss machen wir noch einen kleinen Exkurs auf die Obstwiese. Es geht um der Deutschen liebstes Obst: Äpfel. Wir erklären, warum Allergiker beim Apfelkauf im Supermarkt vorsichtig sein sollten und welche Sorten sich für sie besonders eignen.

Wir nehmen jetzt erst einmal einen kräftigen Biss und sind dann morgen mit optimalem Vitaminlevel zurück. Bis dahin!

Das Team vom Navigator

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Waldbrände in Kalifornien: Mindestens 25 Tote, Tausende Häuser abgebrannt

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Kalifornien kämpft derzeit mit gleich zwei großen Waldfeuern. Etwa 8.000 Hilfskräfte sind im Einsatz, um das „Camp Fire“ im Norden des US-Bundesstaats und das „Woolsey Fire“ in der Gegend um Malibu zu löschen. Bislang starben mindestens 25 Menschen, weitere Opfer werden befürchtet. Trockenheit, Wärme und Wind verschärfen die Situation vor Ort, wie Spiegel Online berichtet. Eine Viertelmillion Menschen kann derzeit nicht in ihre Wohnungen und Häuser – sofern diese überhaupt noch bewohnbar sind. Allein in der Stadt Paradise im Norden von Sacramento sollen 6.700 Häuser abgebrannt sein. Auch das Anwesen von Entertainer Thomas Gottschalk ist einer Meldung der SZ zufolge den Flammen zum Opfer gefallen. Die Schäden für die Natur sind noch nicht absehbar.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Grüne verabschieden Programm für Europawahl

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Die Europawahl im Mai 2019 wirft ihren Schatten voraus: Die Grünen haben am Wochenende ihr Angebot für Europa aufgestellt. In dem etwa 80-seitigen Papier spricht sich die Partei für einen konsequenten Klimaschutz aus, bekennt sich zum Asylrecht und sagt dem Rechtsnationalismus den Kampf an. Streit gab es unter den Delegierten beim Thema Migration, kontrovers diskutiert wurde vor allem der Satz: „Nicht alle, die kommen, können bleiben.“ Letztlich beschlossen die Delegierten das Wahlprogramm mit dieser Passage. Die Grünen wählten außerdem ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Europawahl: An der Spitze der Liste stehen Ska Keller und Sven Giegold. Vom Parteitag in Leipzig berichten ZDF-heute und Tagesschau.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Berlins Wassermangel wird immer dramatischer

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Sieben Wochen vor Jahresende ist in Berlin und Umland bisher nur halb so viel Regen gefallen wie in einem durchschnittlichen Jahr zu erwarten wäre: 300 statt 600 Liter pro Quadratmeter. Inzwischen tagen im Zweiwochenrhythmus Landesbehörden von Berlin, Brandenburg und Sachsen: An jedem zweiten Montag wird in Cottbus neu verhandelt, woher Berlin noch Wasser bekommen kann. „Die Situation ist angespannt“, sagt Derk Ehlert von der Berliner Umweltverwaltung. Und sie könnte sich weiter zuspitzen: Wenn es demnächst keine substanziellen Niederschläge gibt und die Pegel der Flüsse steigen, könnte zudem der Sulfatgehalt in Berliner Gewässern steigen – auch in solchen, aus denen Trinkwasser gewonnen wird. Mehr dazu beim Tagesspiegel.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit
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Radfahrlobby sauer über geringe Förderung 2019

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Der Fahrradklub ADFC übt heftige Kritik am Bundeshaushalt für das kommende Jahr. Statt der im Zuge der Dieselaffäre angekündigten 200 Millionen Euro für den Rad­etat sind im Ressort von CSU-Verkehrsminister Scheuer nur noch 130 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommen zwar 22 Millionen Euro für „innovative Radprojekte“, aber die dürften nicht einmal für einen einzigen großen Aufschlag reichen. „Die Stadt Helsinki allein baut demnächst einen Fahrradtunnel unter dem Hauptbahnhof für 23 Millionen“, sagte ADFC-Sprecherin Stephanie Krone der taz. Der Fahrradklub fordert ein Pflichtprogramm für den Ausbau von Radwegen entlang von Bundesfernstraßen. Nur 40 Prozent haben derzeit einen Radweg.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Warum Allergiker bei Äpfeln aus dem Supermarkt vorsichtig sein sollten

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Dank der guten Apfelernte gibt es in diesem Jahr keine Knappheit an Deutschlands beliebtestem Obst. Doch nicht jedem ist der Genuss uneingeschränkt vergönnt: Wer unter Heuschnupfen leidet, verträgt häufig auch Äpfel nicht – schätzungsweise jeder Zweite Pollenallergiker reagiert auch allergisch auf bestimmte Obst- und Gemüsesorten. Besonders problematisch sind Äpfel aus dem Supermarkt. Hier sind meist moderne Sorten wie Golden Delicious, Gala oder Jonagold im Angebot, die besonders viele Allergene enthalten. Welche Äpfel für Allergiker besser bekömmlich sind, erklärt Zeit Online/dpa.

Bericht, 4 Minuten Lesezeit

Menschen am Montag: Klimapilger auf dem Weg nach Kattowitz

Sie pilgern von Bonn bis Kattowitz und wollen damit für mehr Klimagerechtigkeit demonstrieren. Auf dem Weg durch das Lausitzer Braunkohlerevier schaffen es die Klimapilger allein durch ihr friedliches Wandern, einen Kohlezug zu stoppen.

Klimareporter° hat die Pilger ein Stück ihres Weges begleitet. Manche treibt auch ihr Glaube an, andere wollen ein politisches Zeichen setzen. Gemeinsam kämpfen sie für den Kohleausstieg und ein wirksames Regelwerk für das Pariser Klimaabkommen.

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Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 6.18 Verantwortung

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Alle mal die Ärmel hochkrempeln! Wo es sich lohnt mit anzupacken und warum (Selbst-)Verantwortung das beste Mittel gegen Zukunftsängste ist, darüber berichten wir in unserer neuen Ausgabe „Bloß nicht hinwerfen!".

Verantwortung – 6.18

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09.Nov 2018

Hundert Jahre Frau­en­wahl­recht: Respekt bitte!

Hundert Jahre Frauenwahlrecht: Respekt bitte! // Unsere Leseempfehlungen zum Wochenende

Im wöchentlichen Newsletter wirft unsere Autorin Kerstin Eitner einen sehr persönlichen Blick auf aktuelle Umweltthemen, Ereignisse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft. Diesmal geht es um eine Reise, die vor hundert Jahren begann und noch nicht zu Ende ist

Artenvielfalt
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05.Nov 2018

Let‘s talk about Insects!

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Das Bundesumweltministerium will einen Aktionsplan gegen das Insektensterben schnüren – und wissen, was die Menschen in Deutschland davon halten. Der digitale Bürgerdialog zeigt: Es gibt noch viel zu besprechen.

Klimaaktivisten
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Neue Ak­ti­vis­ten­grup­pe rebelliert gegen Kli­ma­po­li­tik

Neue Aktivistengruppe rebelliert gegen Klimapolitik

Die neue britische Umweltbewegung „Extinction Rebellion“ ruft zu massenhaftem zivilem Ungehorsam auf, um die Regierung zu einer konsequenten Klimapolitik zu zwingen. Dabei erhält sie prominente Unterstützung. Aber sind ihre Forderungen überhaupt realistisch?

Antarktis
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02.Nov 2018

Pläne für Südpol-Schutz­ge­biet ge­schei­tert

Pläne für Südpol-Schutzgebiet gescheitert

Der Plan der Europäer: ein riesiges Meeresschutzgebiet am Südpol, fünf Mal so groß wie Deutschland. Doch die Idee wird blockiert - vor allem von China und Russland. Nächstes Jahr soll es einen neuen Anlauf geben.

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So geht
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Um­welt­zer­stö­rung
in der Kunst

Das Kunstfestival „Triennale der Photographie Hamburg“ greift die zentralen Fragen unserer Zeit auf: Wann ist die Belastungsgrenze für Natur und Gesellschaft erreicht? Was müssen wir ändern?

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