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Unzureichende Klimaschutzmaßnahmen: Zehn Familien klagen gegen die EU

Unzureichende Klimaschutzmaßnahmen: Zehn Familien klagen gegen die EU

Der Klimawandel wirkt sich auf das Leben von Menschen aus, nicht erst in ferner Zukunft, sondern schon jetzt. Weil sie der Meinung sind, dass die EU nicht genug dagegen unternimmt und ihre Grundrechte nicht ausreichend schützt, ziehen zehn Familien aus sieben Ländern nun vor das Europäische Gericht. Auch eine Familie von einer deutschen Nordseeinsel ist dabei.

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Freitag, 25. Mai 2018

Daily Navigator: Ab­gas­skan­dal wohl auch bei Daimler, Familien verklagen EU wegen Klima und gutes Trink­was­ser

auch heute haben wir wieder unsere bewährte Mischung aus Atomkraft, Abgasskandal und Amazonas-Regenwald im Angebot. Doch bevor es losgeht, hier auch noch von uns ein paar Worte zur heute in Kraft tretenden DSGVO:

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Anlässlich der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben wir unsere Datenschutzerklärung angepasst, die Sie hier finden. Wenn Sie Fragen dazu haben, beantworten wir diese gerne unter gpm@greenpeace-magazin.de.

Selbstverständlich können Sie sich nach wie vor jederzeit aus diesem Newsletter-Verteiler austragen, indem Sie auf den entsprechenden Link ganz unten in jeder Newsletter-Ausgabe klicken.

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Wir sagen natürlich dennoch: Danke für's Lesen – und ein schönes Wochenende!

Das Team vom Navigator

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Verkehrsminister bestellt Daimler-Chef Zetsche ein

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Bisher stand vor allem Volkswagen im Mittelpunkt des Skandals um manipulierte Abgaswerte, doch das könnte sich nun ändern: Wegen Unregelmäßigkeiten beim Kleintransporter Vito lädt Verkehrsminister Andreas Scheuer nun Daimler-Chef Dieter Zetsche zu sich ein. Rund 5.000 Fahrzeuge der neuesten Dieselgeneration sollen betroffen sein — bei der Bundesregierung herrscht derweil laut Süddeutscher Zeitung ordentlich Ärger darüber, dass einige Hersteller womöglich immer noch versuchen zu tricksen. 

Bericht, 4 Minuten Lesezeit
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Mehr Klimaschutz gefordert: Zehn Familien klagen gegen die EU

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Einen solchen Fall gab es noch nie – und nach wie vor ist völlig unklar, ob er überhaupt zugelassen wird: Zehn Familien aus fünf Ländern wollen die EU verklagen, weil diese zu wenig gegen den Klimawandel tut. Sie wollen erreichen, dass die Mitgliedsstaaten ihre Klimaziele deutlich verschärfen. Die Tagesschau fasst den Fall zusammen. Ein Porträt der deutschen Klägerfamilie Recktenwald hat die Süddeutsche Zeitung.

Porträt, 4 Minuten Lesezeit
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USA und acht weitere Staaten wollen Atomstrom vorantreiben

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Neun Länder, darunter die Schwergewichte USA, China, Japan und Russland haben eine Initiative zum weltweiten Ausbau von Atomkraft gestartet. Auch der Bau kleinerer Reaktoren solle vorangetrieben werden, berichtet Reuters. Betont werden solle auch, dass Atomkraft letztlich eine grüne Energiequelle sei, sagte der stellvertretende US-Energieminister Dan Brouillette gestern in Kopenhagen.

Englischer Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Tierquälerei bei Transporten ins EU-Ausland

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Es ist für EU-Betriebe ein gutes Geschäft, Rinder in die Türkei oder nach Ägypten zu verkaufen – und dafür mehr Geld als innerhalb der EU zu bekommen. Recherchen von Tierrechtlern zeigen nun, was häufig jenseits der EU-Außengrenzen passiert: Obwohl formal noch bis zum Zielort die Regeln von innerhalb der Union gelten, fallen Kontrollen deutlich schwerer. Es komme häufig zu Schächtungen und anderen Formen der Tierquälerei, berichtet das rbb-Magazin Kontraste.

Bericht mit Clip, 10 Minuten Laufzeit
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Sehr hohe Qualität von Trinkwasser in Deutschland

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Trinkwasser in Deutschland hat einmal mehr in einer Untersuchung Bestnoten bekommen. Gestern hat das Umweltbundesamt den Bericht zur Trinkwasserqualität vorgestellt und in den getesteten zentralen Anlagen, die insgesamt 88 Prozent der Bevölkerung versorgen, gab es durch die Bank sehr gute Ergebnisse. Auch der vereinzelt im Grundwasser häufiger vorkommende Problemstoff Nitrat könne im Trinkwasser dann nicht mehr nachgewiesen werden. Eine Zusammenfassung gibt es beim SWR

Zusammenfassung, 3 Minuten Lesezeit

Fotos am Freitag: Schönheit und Zerstörung im Regenwald

Der Amazonas-Regenwald in Südamerika ist der größte Regenwald der Welt, doch in den letzten 40 Jahren sind fast 20 Prozent davon zerstört worden.

Ein Jahrzehnt lang hat der brasilianische Fotograf Rodrigo Baleia die Schönheit des Regenwalds und das Ausmaß von dessen Zerstörung von oben fotografiert. 15 der großartigsten und bedrückendsten Bilder zeigt der Guardian.

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Nachrichten

Rüstungsindustrie
/
21.Mai 2018

Rennen gegen Rüstung

Rennen gegen Rüstung
Panzer aus Deutschland rollen bei der türkischen Offensive in Nordsyrien ein, deutsche Sturmgewehre tauchen in mexikanischen Konfliktregionen auf und Mitarbeiter von Heckler & Koch müssen sich  vor dem Stuttgarter Landgericht für illegale Waffen-Lieferungen rechtfertigen, der Verdacht der Bestechung steht im Raum. Rüstungsgegner begleiten diese Entwicklungen mit einer einmaligen Protestaktion.
Atommülllager
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16.Mai 2018

„Viele wissen gar nicht, dass wir ein Endlager für Atommüll suchen“

„Viele wissen gar nicht, dass wir ein Endlager für Atommüll suchen“
Das „Nationales Begleitgremium“ aus Experten und Bürgern soll dafür sorgen, dass die Suche nach einem Endlager für Atommüll fair und transparent abläuft. In seinem ersten Tätigkeitsbericht empfiehlt das Gremium dem Bundestag mehr Bürgerbeteiligung und mahnt die Verabschiedung eines neuen Gesetzes an. Wir sprachen mit Gremiumsmitglied Jorina Suckow.
Internationaler Weltbienentag
/
18.Mai 2018

„Man müsste alle syn­the­ti­schen Pflan­zen­schutz­mit­tel ächten, so wie Landminen“

„Man müsste alle synthetischen Pflanzenschutzmittel ächten, so wie Landminen“
Sonntag ist der erste Weltbienentag der Vereinten Nationen – und viele Menschen sorgen sich um die fleißigen Tiere. Die Honigbiene ist zwar nicht bedroht, ihren wilden Verwandten und vielen anderen Insekten geht es aber an den Kragen. Deshalb ist es erforderlich, den Lebensraum der Bienen zu schützen, denn das hilft auch Libellen, Schmetterlingen und Heuschrecken.
New York 2140
/
14.Mai 2018

Wie der Ka­pi­ta­lis­mus New York unter Wasser setzt

Wie der Kapitalismus New York unter Wasser setzt
Kim Stanley Robinson schildert in seinem neuen Roman New York 2140 eine überraschend heitere Zukunft, in der Kapitalismus und Klimawandel ihren Zenit erreicht haben. Die US-Metropole steht zu großen Teilen unter Wasser und der Mensch probt den Aufstand gegen das ökonomische System.
Mehr davon? Schauen Sie in unserem Nachrichten-Archiv vorbei.
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Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 3.18 Meere

Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 3.18 Meere

Die Ozeane sind Sehnsuchtsorte, bedrohliche Naturgewalten, mysteriöse Wunderwelten, weltumspannende Wirtschaftsräume: Wir nutzen, fürchten und bewundern das Meer. Doch verstehen wir unsere Wirkung auf die Meere, unsere Verantwortung für sie? In unserer aktuellen Ausgabe blicken wir den fragilen Riesen unumwunden ins Auge – und ergründen die Meeresnatur in uns selbst.

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Miese
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Nylonstrümpfe sind Teil des Schönheitsideals der westlichen Welt. Das hat Folgen – auch ökologische

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À la Saison

Greenpeace Magazin - Saison: À la Saison – Ehrwürdige Erdbeere

À la Saison – Ehrwürdige Erdbeere

Von Asterix bis '68 probt diese Rote die Revolte – und hat ein saftiges Geheimnis. Welches? Merken Sie sich erstmal die Parole der Saison: Erdbeerfelder für immer!

Der
Anti-Trump

Der Nobelpreisträger und Ökonom Joseph E. Stiglitz kritisiert die globalen Märkte seit Jahrzehnten. Im Interview erklärt er, warum eine schlechte Ordnung dennoch besser ist als gar keine

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Wie geht
Protest?

Hartmut Liebermann kämpft seit über 40 Jahren gegen Atommüll in Ahaus

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Das weiße Gold
aus dem Meer

Wie Frankreichs Salzgärten durch den Anstieg des Meeresspiegels zu verschwinden drohen

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In Zeiten
des Aufruhrs

Serie zur historischen, technischen und politischen Dimension von Atomwaffen

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