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Greenpeace Magazin Ausgabe 5.16

Was bedeutet die Bezeichnung „Ursprungsland“ bei Obst und Gemüse?

Text: Kerstin Eitner

fragt Eva Rieger, per Mail

Der Begriff bezeichnet das jeweilige Ernteland. Seit 2007 muss gut lesbar und eindeutig angegeben werden, woher die Ware stammt. Doch nicht alle Händler halten sich daran. Zudem gibt es Ausnahmen: Bei Kartoffeln, Bananen, Oliven oder Kokosnüssen etwa ist die Angabe freiwillig. Im Zweifelsfall gilt es nachzufragen. Über die Herkunft der Zutaten in verarbeiteten Lebensmitteln wie Marmelade oder Fruchtjoghurt erfährt der Kunde hingegen nichts. Milch- oder Fleischprodukte sind zwar mit einem Code genau gekennzeichnet, aber der ist für Laien schwer zu dechiffrieren. Auch der Stempel auf dem Ei will erst einmal entschlüsselt werden.