Jetzt abonnieren Magazinarchiv durchsuchen

Greenpeace Magazin Ausgabe 5.16

Wo gibt es noch Schulgärten und welchen Einfluss haben sie auf Kinder?

Text: Bastian Henrichs

fragt Susanne Krenzer aus Frankfurt am Main

Das Land, in dem die meisten Schulgärten blühen, ist Thüringen: Hier haben laut einer Umfrage 97 Prozent der Grundschulen einen eigenen Schulgarten – schließlich ist der in diesem Bundesland verbindliches Unterrichtsfach. Allein Sachsen-Anhalt kann mit 72 Prozent annähernd mithalten. In Bremen dagegen nutzen nur 25 Prozent der öffentlichen Schulen einen Garten. Zahlen für ganz Deutschland lägen noch nicht vor, sagt Dorothee Benkowitz, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgärten. Benkowitz hat ihre Doktorarbeit über die Wirkung von Schulgartenarbeit verfasst. „Die Bereitschaft der Kinder, unbekanntes Gemüse zu probieren, steigt deutlich“, sagt sie. „Außerdem nehmen viele Kinder Samen mit nach Hause, um dort ebenfalls etwas anzupflanzen.“ So müssten sich auch die Eltern damit beschäftigen.