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Greenpeace Magazin Ausgabe 5.04

Pfusch beim Pipeline-Bau

Britische Ingenieure, die an den Arbeiten beteiligt waren, warnen vor Schlampereien beim Bau der Baku-Ceyhan-Ölpipeline. Wegen des Zeitdrucks seien elementare Sicherheitsvorkehrungen sowie Schutz von Arbeitern und Umwelt vernachlässigt worden. Viele Schweißnähte seien fehlerhaft; Arbeiter hätten ungeschützt mit giftigem Anstrich hantieren müssen. Die Pipeline, die ab 2005 Ölfelder im Kaspischen Meer mit dem türkischen Hafen Ceyhan verbinden soll, wird von Welt- und Osteuropabank, aber auch von deutschen Instituten wie West LB und HypoVereinsbank finanziert. Zudem unterstützt die Bundesregierung den deutschen Rohrlieferanten Salzgitter AG mit einer Hermesbürgschaft.