Mo, 2015-03-02 12:57
Essen/Hamburg (dpa)

RWE Dea - teures Tafelsilber des Essener Energiekonzerns

Essen/Hamburg (dpa) - Die RWE-Öl- und -Gasfördertochter Dea mit Hauptsitz in Hamburg gilt als besonders wertvolles Tafelsilber des Essener Energiekonzerns: extrem ertragsstark, aber zugleich auch besonders investitionsintensiv. Genau deshalb trennen sich die Manager bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger jetzt von dem Unternehmen mit rund 1400 Mitarbeiter - manche höchstwahrscheinlich nur schweren Herzens.

RWE hatte Dea 1988 von der deutschen Texaco übernommen. Die Firma war 1899 als «Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft» gegründet worden. Viele Autofahrer erinnern sich noch an die Dea-Tankstellen in Deutschland, die später an Shell weiterverkauft wurden.

Dea fördert in Europa sowie in Nordafrika Öl und Gas. Innerhalb Deutschlands sucht und fördert der Konzern Erdgas in Niedersachsen, entwickelt ein Ölfeld im Wattenmeer und betreibt in Bayern unterirdische Speicher für etwa 7,5 Prozent der deutschen Gasreserve.

Bei 2,1 Milliarden Euro Umsatz fiel 2013 ein Betriebsergebnis von über 520 Millionen Euro an - Traumzahlen für den kriselnden RWE-Konzern, auch wenn das Ergebnis natürlich vor dem spektakulären Absturz des Ölpreises erreicht wurde.

Die Kehrseite der Medaille: Für das Öl- und Gasgeschäft sind sehr hohe Investitionen nötig. Allein 2012 und 2013 waren es jeweils fast 700 Millionen Euro pro Jahr - Geld, das RWE wegen des abgestürzten Börsen-Strompreises und seiner hohen Verschuldung nicht mehr hat.

Mit den 5 Milliarden Euro Erlös aus dem Verkauf von Dea an eine Firmengruppe des russischen Oligarchen Michail Fridman will RWE seinen Schuldenstand deutlich senken. Weltweit müssen derzeit viele Bohrunternehmen aufgrund der niedrigen Ölpreise ihre Ausgaben kürzen.

Mo, 2015-03-02 12:54
Brüssel (dpa)

EU sagt den Plastiktüten den Kampf an )

Brüssel (dpa) - Die Europäische Union (EU) sagt den Plastiktüten den Kampf an. Um die Zahl der umweltschädlichen Einwegtüten zu senken, dürfen die EU-Staaten künftig die Beutel besteuern oder national sogar verbieten. Das beschlossen die EU-Minister am Montag in Brüssel und segneten die schon länger debattierten Pläne damit endgültig ab. Zudem sollen sich die Staaten konkrete Ziele setzen, damit die Menschen ihre Einkäufe nicht mehr so häufig in Plastiktaschen nach Hause tragen. Jeder Bürger in Europa soll bis Ende 2025 im Schnitt nur noch 40 Beutel verbrauchen - im Jahr 2010 waren es noch 176 Einwegtüten. Nicht betroffen von dem Vorhaben sind robuste Mehrfachtüten oder extrem dünne Tüten, die für Obst und Gemüse gebraucht werden. Die Pläne treten 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft, was in den nächsten Tagen erwartet wird. Plastikabfall verschmutzt unter anderem die Weltmeere und gefährdet Tiere.

Mo, 2015-03-02 12:36
Berlin (dpa)

Bund prüft neue Plastiktüten-Regelung

Berlin (dpa) - Bei der Umsetzung der geplanten EU-Vorgaben gegen zu viele Plastiktüten prüft die Bundesregierung auch eine mögliche Tüten-Abgabe. «Die Maßnahmen können sowohl regulatorischer als auch freiwilliger Art sein», sagte eine Sprecherin von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Montag. Die Regierung hat aber noch nicht entschieden, wie sie die Vorgabe umsetzen will, die auch Steuern oder Sondergebühren erlaubt. Das Umweltbundesamt (UBA) hatte vorgeschlagen, Plastiktüten etwa in Kaufhäusern und Bekleidungsgeschäften nicht mehr umsonst abzugeben.

«Nach dem endgültigen Inkrafttreten der Richtlinie werden wir im Dialog mit Umwelt- und Verbraucherverbänden, den Ländern sowie mit der betroffenen Wirtschaft mögliche Maßnahmen zur weiteren Senkung des Verbrauchs an Kunststofftragetaschen erörtern», sagte die Sprecherin. Es gebe positive Signale des Handels zur Kooperation.

Zunächst gibt es aber noch eine dreimonatige Einspruchsfrist für das Europaparlament, die die Bundesregierung abwarten dürfte. Im Januar war Hendricks eine von 118 000 Menschen unterzeichnete Petition zur Eindämmung des Tütenverbrauchs überreicht worden. Dabei geht es um eine Umweltabgabe auf alle Plastiktüten von 22 Cent. Allein 5000 Tüten würden innerhalb von zehn Minuten in der Berlin ausgegeben.

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Mo, 2015-03-02 12:15
München (Pro Wildlife)

Artenschutz: Es geht ums Überleben

Internationaler Tag des Artenschutzes am 3. März

Der Internationale Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day) der Vereinten Nationen am 3. März soll daran erinnern, dass der Schmuggel geschützter Wildtiere kein Kavaliersdelikt ist, sondern das Überleben ganzer Arten gefährdet. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Tierarten vor, die besonders von illegalem Handel betroffen sind.

Den Handel mit bedrohten Arten regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (englisch: CITES) . Doch für viele Arten sind die Regelungen zu schwach oder sie werden nicht durchgesetzt. Dies kritisiert auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon aus Anlass des World Wildlife Day.

Elefanten
Einem Bericht von UNEP und INTERPOL zufolge verdienen kriminelle Netzwerke in Zentralafrika mit dem illegalen Elfenbeinhandel jährlich etwa zwischen drei und neun Millionen Euro. Zehntausende Elefanten müssen deshalb jedes Jahr ihr Leben lassen. Elfenbeinhandel wurde 1989 verboten, doch es gab zweimal Ausnahmen für den Verkauf von insgesamt fast 160 Tonnen Elfenbein nach Japan und China. Seitdem gehen der legale und illegale Handel dort Hand in Hand, der Schmuggel stieg enorm an.

Die Artenschützer von Pro Wildlife fordern, jeglichen Handel mit Elfenbein zu beenden. Das gilt für Hauptabsatzmärkte wie China und Thailand, in denen der Elfenbeinhandel legal ist, aber auch für Schlupflöcher in der EU. Die EU ist eine Drehscheibe des Handels mit angeblich altem Elfenbein nach Asien. Immerhin haben Deutschland und Frankreich vor kurzem im Alleingang den Export von Stoßzähnen verboten –  komplett stoppen kann den Handel nur ein EU-weites Exportverbot.

Nashörner
1.215 Nashörner wurden alleine in Südafrika 2014 gewildert. Dies ist ein neuer Rekord, 2007 waren es noch 13 gewilderte Nashörner. 2010 lebten noch über 20.000 Nashörner in Südafrika, doch die Prognosen sind düster, wenn die Wilderei-Krise nicht gestoppt wird. Trotzdem drängt die Regierung Südafrikas die internationale Staatengemeinschaft, das derzeit geltende Handelsverbot aufzuheben. Aus Sicht der Artenschützer wäre das kontraproduktiv, weil eine Handelsfreigabe die Wilderei noch weiter anheizt - so wie die Freigaben des Elfenbeinhandels die Zahl der gewilderten Elefanten weiter in die Höhe trieb.
 
Schuppentiere (Pangolin)
 Kaum bekannt ist, dass das Pangolin eine der meist gejagten Arten der Welt ist. Das Fleisch der bizarren Schuppentiere wird in Asien als Delikatesse verzehrt, ihre Schuppen sind ein begehrtes Mittel in der Traditionellen Medizin. Dies hat dazu geführt, dass alle acht Pangolin-Arten bedroht sind, vielerorts sind sie bereits ausgerottet. In China kollabierten die Bestände binnen 15 Jahren auf ein Zehntel. Für die vier afrikanischen Arten hat CITES den Handel beschränkt, die vier asiatischen Arten dürfen gar nicht mehr gehandelt werden. Vor dem Aussterben retten kann diese Tiere nur ein komplettes internationales Handelsverbot, das streng überwacht wird.
 
Plumploris
Dem kulleräugigen Plumplori wird seine Niedlichkeit zum Verhängnis: Die baumbewohnenden Äffchen sind zwar streng durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt, trotzdem gehen die Wild-Populationen aller fünf Arten erschreckend zurück. Denn einerseits schrumpft ihr Lebensraum, andererseits werden die Tiere als Haustiere immer beliebter. Angeheizt wird der Trend durch YouTube-Videos, in denen in Gefangenschaft lebende Plumploris gefüttert, gekrault oder als Kuscheltier gezeigt werden. Doch die Tiere sind als Haustiere völlig ungeeignet, sterben bald, und so wird der Nachschub aus freier Wildbahn gefangen.

Hornagamen und Co
Viele bedrohte Reptilienarten sind nur in ihrem Herkunftsland streng geschützt, dürfen aber in anderen Ländern gehandelt werden. Seit exotische Reptilien als Heimtiere immer beliebter werden, ist ein grauer Markt entstanden, der so manche Art an den Rand der Ausrottung bringt. Gefährdet sind unter anderem kleine, hochbedrohte Populationen von Hornagamen aus Sri Lanka, Krokodilschleichen aus Guatemala und Borneo-Taubwarane aus Indonesien. Sie fallen durch eine Gesetzeslücke der EU: Sobald die Tiere außer Landes geschmuggelt sind, haben skrupellose Händler in der EU keine Strafe zu befürchten. Bei minimalem Risiko machen die Händler den Reibach, denn im europäischen Heimtierhandel erzielen die Tiere bis zu tausende Euro pro Paar. Pro Wildlife fordert, dass die EU die Einfuhr von Arten verbietet, die in ihrem Heimatland nicht gefangen und exportiert werden dürfen.
 

Mo, 2015-03-02 11:55
Gemünden/Fulda (dpa)

Unwetter mit Sturm fegt durch Osthessen

Gemünden/Fulda (dpa) - Ein Unwetter mit heftigen Winden hat in Hessen im Vogelsbergkreis mindestens 16 Dächer abgedeckt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) untersuchte, ob der Gewittersturm ein Tornado war, wie die Polizei anfangs berichtet hatte. «Zunächst ist es ein Verdachtsfall», sagte DWD-Meteorologe Christian Herold am Montag in Offenbach. Möglich sei auch eine starke Fallböe. Ein Hausbewohner wurde bei dem Unwetter in der Nacht zu Montag in Gemünden nach Feuerwehrangaben durch herabstürzende Ziegel verletzt. Zahlreiche Bäume und Strommasten knickten um, Telefonleitungen wurden beschädigt, wie die Polizei Fulda bestätigte. Laut Feuerwehr fiel der Strom zwischenzeitlich aus.

Wie ein Tornado sei eine Fallböe ganz lokal und könne große Zerstörungen anrichten, sagte Herold. Der Unterschied: Eine Fallböe nehme eine Richtung, ein Tornado sei ein sich drehender Wirbelsturm.

Auch in anderen Teilen Hessens stürmte es heftig. Auf der Autobahn 5 bei Alsfeld wurde der Fahrer eines Kleintransporters auf dem Weg in Richtung Kassel von starken Winden überrascht. Der Mann kam ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Wegen der Bergungsarbeiten war die A5 zwischenzeitlich gesperrt.

In der Nähe von Hünfeld kippte ein Baum auf die Autobahn 7, in Heringen-Herfa stürzte ein Baum auf ein Dach. Auch aus Amöneburg meldete die Polizei Gießen umgestürzte Bäume.

Mo, 2015-03-02 11:54
Brüssel (dpa)

Was macht Plastik im Meer so gefährlich?

Brüssel (dpa) - Millionen Tonnen Plastikmüll verseuchen die Weltmeere. Der Großteil stammt von Schiffen und aus der Fischerei. Eines der größten Probleme: Es kann bis zu 450 Jahre dauern, bis sich die Kunststoffe zersetzen. Dabei gelangen Gifte in die Meeresumwelt.

Für viele Meerestiere werden Plastiktüten zur unmittelbaren Bedrohung. Schildkröten zum Beispiel verwechseln sie mit Quallen, ihrer Lieblingsspeise, und ersticken. Auch Seevögel und Seehunde halten kleinere Plastikpartikel für Nahrung, fühlen sich gesättigt und verhungern. Andere Meereslebewesen verheddern sich im Plastikmüll und kommen qualvoll ums Leben.

Ist der Müll im Laufe der Zeit in mikroskopisch kleine Partikel zerfallen, drohen weitere Gefahren. Denn sie binden bereits verbotene Pestizide oder Insektizide an ihrer Oberfläche und transportieren diese in die Nahrungskette - letztlich auch mit Folgen für den Menschen, der das Gift durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten aufnimmt.

Hinzu kommen handfeste wirtschaftliche Folgen. Für die Beseitigung des Abfalls müssen die Küstengemeinden tief in die Tasche greifen.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Mo, 2015-03-02 11:45
Essen (dpa)

RWE schließt Dea-Verkauf ab - Konzernchef: «Meilenstein»

Essen (dpa) - Der hoch verschuldete Energiekonzern RWE hat den Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman am Montag abgeschlossen. Der Preis liege auf Basis aktueller Währungskurse bei rund 5,1 Milliarden Euro und damit leicht höher als bei der Verkaufsvereinbarung Mitte Januar zunächst angepeilt, teilte RWE am Montag in Essen mit. Konzernchef Peter Terium sprach von einem «Meilenstein» für das Unternehmen.

RWE hat mehr als 30 Milliarden Euro Schulden. Der Erlös aus dem Dea-Verkauf soll im wesentlichen in deren Tilgung fließen. RWE Dea fördert in Europa sowie in Nordafrika Öl und Gas. Das Unternehmen gilt als Ertragsperle: Bei 2,1 Milliarden Euro Umsatz lag das Betriebsergebnis 2013 bei 524 Millionen Euro.
 

Mo, 2015-03-02 11:39
Bagdad (dpa)

Die irakische Stadt Tikrit

Bagdad (dpa) - Tikrit, die Heimatstadt des von den USA gestürzten irakischen Langzeit-Präsidenten Saddam Hussein, liegt etwa 170 Kilometer nördlich von Bagdad. Der vorher von Ackerbau und Handel lebende Ort wurde unter dem Diktator zur modernen Hauptstadt der Provinz Salaheddin ausgebaut. Am Ufer des Tigris ließ er sich Paläste errichten; Tikrit wurde ein Machtzentrum Saddams.

Vor dem Einmarsch der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) lebten rund 190 000 Menschen in der Stadt, die meisten von ihnen Sunniten. Eine große Mehrheit soll aber in den vergangenen Monaten aus Tikrit geflohen sein.

Für die muslimische Welt hat Tikrit große Bedeutung als Geburtsort des Sultans Saladin im 12. Jahrhundert, der die Kreuzritter besiegte und Jerusalem eroberte. In den vergangenen Jahren war die Stadt mehrfach Schauplatz verheerender Terroranschläge.

Mo, 2015-03-02 10:30
Los Angeles (dpa)

Grummelige Katze «Grumpy Cat» wird über roten Teppich getragen

Los Angeles (dpa) - Die immer mürrisch dreinblickende Katze «Grumpy Cat» hat bei der Weltpremiere des Disney-Films «Cinderella» Aufsehen erregt. Sie wurde am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles über den roten Teppich getragen. Das Tier trug zwar eine lustige Micky-Maus-Mütze - sah aber wie immer recht unglücklich aus.

Das US-Portal «USA Today» vermutete, dies habe am Regen gelegen - schließlich hassten alle Katzen Wasser. Tatsächlich sieht es so aus, als ziehe das Internetphänomen «Grumpy Cat» die Mundwinkel missbiligend nach unten. Schuld daran ist allerdings ein genetisch bedingter kleiner Unterbiss, genannt «feliner Kleinwuchs». Der Katzenname passt zum Äußeren: «Grumpy» heißt auf Englisch «grummelig» oder «mürrisch».

Warum das Tier neben Stars wie Cate Blanchett zur «Cinderella»-Premiere kam, war nicht ganz klar. Immerhin gibt es in dem Film auch eine mürrische Katze namens Lucifer.
 

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
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Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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