Sa, 2015-02-28 05:45
Berlin (dpa)

SPD-Mediziner sehen Mängel in Gesetz zur Gesundheitsvorsorge )

Berlin (dpa) - Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit in der SPD hält den Gesetzentwurf der großen Koalition zur Gesundheitsvorsorge für unzureichend. «Prävention muss vor allem den Zusammenhang von Armut und Krankheit bekämpfen», sagte der neu gewählte Bundesvorsitzende der AG, der Arzt und hessische Landtagsabgeordnete Thomas Spies, der Deutschen Presse-Agentur. «Deutschland hat 14 Jahre Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Arm und Reich, Schweden zwei Jahre.»

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) setze vor allem auf Beratungsangebote und Aufklärungskampagnen, «die das am wenigsten wirksame Instrument sind», sagte Spies. Prävention dürfe auch nicht länger Marketing-Mittel der Krankenkassen sein, um Mitglieder zu gewinnen. Vorsorge müsse an der Lebensweise der Menschen, an ihrem Umfeld ansetzen. «Da geht es um Ernährung, Bewegung, um Strategien, das zu bewältigen, was es heißt, ein armer Mensch zu sein.»

Nötig sei ein Zusammenwirken aller Sozialversicherungsträger, der privaten Krankenkassen und der öffentlichen Hand, sagte Spies, der am Freitagabend in Berlin gewählt wurde. Der AG gehören SPD-Mitglieder in Heilberufen an. Minister Gröhe hatten seinen Entwurf im Dezember durch das Kabinett gebracht.

Sa, 2015-02-28 05:30
280530 Feb 15)

Mehrheit der Länder dringt auf bundesweites Genpflanzen-Verbot )

Berlin (dpa) - Im Streit um das geplante Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen dringt die Mehrheit der Länder auf eine Regelung auf Bundesebene. Sollte dies nicht zustande kommen, behalten sich einige von ihnen eigene Verbote vor, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den zuständigen Ministerien ergab. «Es darf in Deutschland keinen Flickenteppich geben, daher muss der Bund ein Verbot erlassen», sagte Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck (Grüne). Generell positionierten sich fast alle Flächenländer gegen Genpflanzen auf Äckern. Sachsen-Anhalt äußerte sich abwartend.

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) plant die Umsetzung des Anbauverbots auf Länderebene, da dies die rechtssicherste Methode sei. Ein Gesetzentwurf, der in der Regierung abgestimmt wird, soll dafür einen bundesweiten Rahmen schaffen. Das Bundesumweltministerium wirbt für ein Verbot auf Bundesebene. Die EU-Staaten sollen bald mehr Spielraum bekommen, den Anbau europaweit zugelassener Genpflanzen auf ihrem Gebiet per Ausstiegsklausel zu verbieten.

Sa, 2015-02-28 05:30
Kiew (dpa)

Im «Würgegriff des Krieges»: Ukraine steht wirtschaftlich am Abgrund Von Andreas Stein, dpa

Ein Jahr nach der «Revolution der Würde» steht die Ukraine vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Die Menschen stöhnen unter immer größeren Belastungen. Experten in Kiew warnen bereits vor neuen Protesten.

Kiew (dpa) - Dramatischer Währungsverfall, ausufernde Korruption und drohende Staatspleite: Ein Jahr nach dem prowestlichen Machtwechsel in Kiew steht die Ukraine wirtschaftlich am Abgrund. Dabei waren die Hoffnungen riesengroß nach dem Sturz des ungeliebten Präsidenten Viktor Janukowitsch - die Bilder der blutigen Massenproteste auf dem Maidan (Unabhängigkeitsplatz) gingen damals um die Welt.

Doch seitdem ließen der Krieg gegen prorussische Separatisten im Osten und die ausbleibenden Reformen der neuen Regierung das Land abstürzen, meinen Experten. Sie fürchten, dass auch die 40 Milliarden US-Dollar (rund 36 Mrd Euro), die Kreditgeber wie der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land in Aussicht stellen, die Lage nicht schnell ändern werden. Der Betrag gilt als Tropfen auf den heißen Stein - so gewaltig sind die Probleme im zweitgrößten Land Europas. Schon fordert US-Starinvestor George Soros im «Spiegel», die Ukraine benötige 50 weitere Milliarden Dollar. «Die Lage ist äußerst prekär, und sie wird jeden Tag schlimmer», meint Soros.

Am Maidan bröckelt in diesen Tagen Putz von den Fassaden. Das während der Straßenkämpfe herausgerissene Pflaster ist notdürftig repariert. Ein Jahr nach der «Revolution der Würde» stehen in zahlreichen Schaufenstern Schilder mit der Aufschrift «Zu vermieten» - viele Geschäfte mussten wegen der Krise schließen. Hunderttausende demonstrierten hier für ein besseres Leben und eine EU-Annäherung. Heute wirke der Platz trostlos, meint der Publizist Gleb Protjakow. «So viele Bettler wie heute gab es hier früher nicht», sagt er.

Ein paar Straßen weiter klagt die Verkäuferin Larissa über fehlende Kundschaft an ihrem Kiosk. «Wir wollten zwar in die Europäische Union, aber EU-Niveau haben heute nur die Preise in den Geschäften», meint sie und seufzt. Bei 28,5 Prozent liegt die Inflationsrate - Tendenz steigend. Die Menschen ächzen besonders unter den Preissteigerungen, die der IWF der prowestlichen Regierung für weitere Kredite zur Bedingung gemacht hat. So wurden in Kiew die Tarife für U-Bahn, Busse und Straßenbahnen verdoppelt. Die Brotpreise stiegen deutlich. Auch die Kosten für Energie wurden massiv erhöht.

Entscheidend für die IWF-Kredite sind Änderungen im Staatsbudget, die in der ersten März-Hälfte beschlossen werden sollen. Doch die Eckdaten gelten als längst überholt. Im Haushaltsentwurf von Dezember ging Regierungschef Arseni Jazenjuk noch von einem Kurs von 17 Griwna für 1 US-Dollar aus. Doch seit Anfang Februar befindet sich die Landeswährung im freien Fall. Der amtliche Kurs kletterte seitdem auf mehr als 30 Griwna pro US-Dollar. Nachdem die Währungsreserven innerhalb eines Jahres von etwa 17 Milliarden auf rund 6 Milliarden US-Dollar schrumpften, stoppte die Nationalbank ihre Stützungskäufe.

Bankchefin Valentina Gontarewa zeigt trotzdem demonstrativen Optimismus. «Wenn wir den Panikfaktor beseitigen, werden die Zahlen wieder dahin zurückkehren, wo sie hingehören», sagt sie. Gontarewa prophezeit eine «Wiedererstarkung der Griwna», sollte sich der «Würgegriff des Krieges» im Osten erst lösen. Wenige in Kiew denken aber, dass die heftig umstrittene Bankchefin dann noch im Amt ist.

Angekreidet wird Gontarewa vor allem eine Anhebung des Leitzins von 14 auf 19,5 Prozent. Kredite sind nur noch mit mehr als 20 Prozent, teilweise 30 Prozent Zinsen erhältlich. Dies drohe, die kriselnde Konjunktur vollends abzuwürgen, fürchten Experten. Im letzten Quartal 2014 schrumpfte die Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent. Auch die Gasrechnungen aus Russland zahlte die Ukraine erst stets auf den letzten Drücker. Immer wieder droht Moskau dem wichtigen Transitland mit einem Lieferstopp, der auch die EU trifft.

Der starke Wertverlust der Griwna ließ das Durchschnittseinkommen in der Ukraine mittlerweile auf umgerechnet 130 Euro abstürzen. Und Rentner fragen sich, wie sie mit 50 Euro im Monat über die Runden kommen sollen. Jazenjuk verbreitet aber Optimismus: «2016 beginnt die ukrainische Wirtschaft, zu wachsen», meint der Regierungschef.

Zwölf Monate ist Jazenjuk nun im Amt - es sollte eigentlich ein Jahr der Reformen und eines wirtschaftlichen Neubeginns werden. Denn bereits unter dem gestürzten Präsidenten Janukowitsch glitt die Ex-Sowjetrepublik in eine massive Krise ab. Das Tagesgeschäft konnte der Staatschef oft nur mit Milliarden aus Moskau finanzieren.

Vorangebracht hat die neue Regierung nach Ansicht von Wirtschaftswissenschaftlern aber wenig - im Gegenteil. In vielen Betrieben stehen Massenentlassungen an. So will Energieminister Wladimir Demtschischin 12 von 35 staatlichen Kohlegruben schließen. Bisher verhält sich die Bevölkerung geduldig, obwohl Medien immer häufiger über Hamsterkäufe berichten. So ruhig müsse es nicht bleiben, warnt der Politologe Andrej Solotarjow. «Sollten die Leute sehen, dass die Regierung ihnen kleine Löffel anbietet, während sie selbst mit großen Löffeln isst, werden sie auf die Straße gehen.»

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Sa, 2015-02-28 04:30
Konstanz (dpa)

Experte: Langer Atem für Behandlung misshandelter Frauen nötig )

Konstanz (dpa) - Die nach Missbrauch und Misshandlung traumatisierten Frauen aus Syrien und dem Nordirak, die bald in Baden-Württemberg aufgenommen werden, stellen die Psychotherapeuten und Sozialarbeiter im Südwesten vor große Herausforderungen. «Man braucht einen langen Atem, denn weder haben wir genug Fachleute für diese extremen Verwundungen noch ein Gesundheitssystem, das für alles Notwendige aufkommt», sagte Thomas Elbert, Professor für klinische Psychologie und Verhaltensneurowissenschaft der Universität Konstanz, der Deutschen Presse-Agentur. Zudem brauchten die Psychotherapeuten einen Übersetzer, der Arabisch und im besten Fall noch den lokalen Dialekt spricht.

Baden-Württemberg legte als einziges Bundesland ein Sonderprogramm auf, um bis zu 600 Opfern der Terrormiliz IS zu helfen. Sie haben Vergewaltigung, Sklaverei und Ausbeutung erlebt. Im März sollen die ersten sexuell missbrauchten Frauen im Südwesten ankommen.

«Sie sind von einer dauernden Angst geplagt, die mit der Ankunft in Deutschland nicht endet», erläuterte Elbert. Schon der Anblick einer schwarzen Flagge - der IS hat eine solche - oder einer Uniform versetze die Frauen in Angstzustände. «Die Unterscheidung zwischen den schrecklichen Erinnerungen und der Realität, in der sie sich gerade befinden, fällt ihnen schwer.» Oft isolierten sie sich von anderen Menschen und hätten Schlafstörungen.

Sa, 2015-02-28 01:55
Mexiko-Stadt (dpa)

Menschenrechtsgesandter beklagt Rechtsstaatsdefizite in Mexiko

Mexiko-Stadt (dpa) - Nach seiner mehrtägigen Reise durch Mexiko hat der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Christoph Strässer (SPD) die mangelnde Rechtsstaatlichkeit kritisiert. «Es fehlen rechtsstaatliche Strukturen im ganzen Land. Das beginnt beim fehlenden Zugang zur Justiz und geht weiter mit Folter in den Gefängnissen, Verschwindenlassen sowie Korruption», sagte er zum Abschluss seines Besuchs am Freitag. Positiv hingegen sei das Erstarken der Zivilgesellschaft in den vergangenen Jahren.

Strässer hatte in Mexiko die Angehörigen der 43 Studenten besucht, die vor fünf Monaten in Iguala von Polizisten verschleppt und vermutlich von Bandenmitgliedern getötet worden waren. Zudem traf er sich zu Gesprächen mit Außenminister José Antonio Meade, Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam, Vertretern der katholischen Kirche und Repräsentanten der Nationalen Menschenrechtskommission.

Sa, 2015-02-28 00:46
New York (dpa)

Zahl der Ölförderanlagen in USA kräftig gesunken

New York (dpa) - Amerika baut ab: Der Ölpreisverfall hat die Zahl der Bohranlagen zur Förderung auf den tiefsten Stand seit mehr als dreieinhalb Jahren gedrückt. Nach einer am Freitag veröffentlichten Statistik der Ölservicefirma Baker Hughes waren zuletzt 986 Anlagen im Einsatz. Das waren 33 weniger als in der Vorwoche und 444 weniger als vor einem Jahr, es ist der tiefste Stand seit Juni 2011. Weil die Ölpreise seit dem letzten Sommer massiv abgerutscht sind, rechnet sich die Produktion für viele Firmen nicht mehr. Durch Fracking, eine ökologisch umstrittene Fördertechnik, bei der tief lagerndes Schieferöl mit Chemikalien gelöst wird, hatte Amerika die Produktion zuvor allerdings auch stark ausgeweitet.

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Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

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Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

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Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Sa, 2015-02-28 00:45
Washington (dpa)

USA: Blogger-Ermordung in Bangladesch feiger Angriff )

Washington (dpa) - Die US-Regierung hat die Ermordung des Bloggers Avijit Roy in Bangladesch als «feigen Angriff» verurteilt. Die Tat sei «entsetzlich in ihrer Brutalität», sagte Außenamtssprecherin Jen Psaki am Freitag.

Der in den USA lebende Roy war am Donnerstag nahe der Universität von Dhaka ermordet worden, wo er sein neues Buch vorstellen wollte. Er hatte in seinem Blog religiösen Fanatismus kritisiert und war mehrfach von Islamisten bedroht worden. Nach Polizeiangaben fielen Unbekannte mit Messern oder Hackbeilen über Roy und seine Frau her, die schwer verletzt wurde.

«Dies war nicht nur ein Angriff auf eine Person, sondern ein feiger Angriff auf die universalen Prinzipien, die in der Verfassung von Bangladesch verankert sind, und auf die stolze Tradition intellektueller und religiöser Redefreiheit», sagte Psaki.

Sa, 2015-02-28 00:37
Kiew (dpa)

Ukrainischer Präsident äußert sich schockiert über Mord an Nemzow

Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich schockiert über den Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow geäußert. «Sie haben Boris umgebracht. Es ist kaum zu glauben. Ich habe keine Zweifel, dass die Täter bestraft werden. Früher oder später», schrieb der prowestliche Staatschef in der Nacht zum Samstag bei Twitter. Nemzow war ein glühender Unterstützer des prowestlichen Kurses in der Ukraine. Er war am späten Freitagabend in Kremlnähe erschossen worden. Die Ermittler schließen einen Auftragsmord an dem scharfen Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin nicht aus.

Sa, 2015-02-28 00:20
Berlin (dpa)

«Bild»: Von Boko Haram entführte Mädchen wurden Mütter

Berlin (dpa) - Mehr als 200 meist christliche Schulmädchen wurden im April 2014 von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in Chibok in Nordnigeria entführt. Einige von ihnen haben nach Informationen der «Bild»-Zeitung (Samstag) als Ergebnis von Vergewaltigungen nun Kinder geboren. Das Blatt beruft sich dabei auf den Australier Stephen Davis, der die nigerianische Regierung beraten habe.

Davis habe im Sommer 2014 vier Monate lang den umkämpften Norden Nigerias bereist, um eine Freilassung der Mädchen auszuhandeln. Er habe weiterhin Kontakt zu den Islamisten. «Ein Kontakt bei Boko Haram teilte mir mit, dass die ersten Chibok-Mädchen in der letzten Woche Babys zur Welt gebracht haben», schrieb Davis der Zeitung zufolge.

Die Massenentführung hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, auch wegen einer Kampagne «bring back our girls» (bringt unsere Mädchen zurück). Die Islamisten erklärten, sie würden die Mädchen versklaven und zum Islam konvertieren. Einige Mädchen entkamen ihren Peinigern. Seitdem gab es mehrere weitere Entführungen.

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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