Fr, 2015-03-27 21:06
Scharm el Scheich (dpa)

Gipfeltreffen der Arabische Liga diskutiert über Jemen-Krise

Scharm el Scheich (dpa) - Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich beginnt am Samstag das zweitägige Gipfeltreffen der Arabischen Liga. Im Zentrum der Beratungen stehen der Konflikt im Jemen und die saudische Militärintervention. Es wird erwartet, dass die arabischen Staatsoberhäupter die Luftangriffe unterstützen. Diskutiert werden soll laut Medienberichten auch über den Einsatz von Bodentruppen.

Auch der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi will an dem Treffen teilnehmen. Er war im Februar vor den Huthis aus der Hauptstadt Sanaa geflohen und nach Beginn der saudischen Luftangriffe über Saudi-Arabien nach Ägypten gereist.

Zudem wollen die Staatsoberhäupter die Bildung einer panarabischen Streitkraft beschließen. Die gemeinsame Truppe soll in der Lage sein, im Krisenfall schnell eingreifen zu können. Die Außenminister der Arabischen Liga haben das Vorhaben bereits gebilligt.

Fr, 2015-03-27 20:58
Berlin (dpa)

SPD-Linke will Chancen für Rot-Rot-Grün im Bund ausloten

Berlin (dpa) - Politiker des linken Flügels der SPD wollen die Chancen einer rot-rot-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl 2017 ausloten. Mit dem thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) sei für Mai ein Gespräch vereinbart. Dabei solle über die rot-rot-grüne Regierung und die Lehren für eine solche Koalition auf Bundesebene gesprochen werden, berichten Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

Das Treffen sei im Rahmen der Frühjahrstagung des Forums Demokratische Linke (DL) in der SPD am 15. und 16. Mai in Erfurt geplant, habe DL-Vorsitzende Hilde Mattheis bestätigt. «Es geht bei dem Treffen natürlich auch darum, ob Rot-Rot-Grün in Thüringen auf den Bund übertragbar ist», sagte Mattheis. «Der letzte SPD-Parteitag hat einen Öffnungsbeschluss gefasst, den der linke Parteiflügel mit Leben erfüllen muss», betonte die Bundestagsabgeordnete.

Fr, 2015-03-27 20:33
Kassel (dpa)

Wintershall-Chef Seele übernimmt das Ruder bei OMV (Foto-Archiv)

Kassel (dpa) - Der Chef des deutschen Öl- und Gaskonzerns Wintershall, Rainer Seele, verlässt das Unternehmen. Wie die BASF-Tochter am Freitag in Kassel mitteilte, ist Seele zum 1. Juli 2015 zum Vorstandsvorsitzenden des österreichischen Öl- und Gasunternehmens OMV ernannt worden. An der Spitze von Wintershall stand der 54-Jährige seit 2009.

Sein Nachfolger wird Mario Mehren (44), der derzeit im Wintershall-Vorstand für Exploration und Produktion in Russland, Nordafrika und Südamerika zuständig ist. OMV teilte am Freitagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mit, Seeles Vertrag laufe zunächst drei Jahre und könne um weitere zwei Jahre verlängert werden. Er folgt auf Gerhard Roiss.

Wintershall ist das größte auch international tätige Förderunternehmen Deutschlands. Der Konzern hatte seinen Umsatz 2014 um rund zwei Prozent auf 15,1 Milliarden Euro erhöht, der Überschuss sank um 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

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Fr, 2015-03-27 20:16
Berlin (dpa)

Dicke Luft im Kohle-Streit: Ost-Regierungschefs gegen Gabriel und Archiv vom 26.3.

Mini-Beitrag für den Klimaschutz oder folgenschwerer Angriff auf die Braunkohle? Die geplanten Vorgaben von Wirtschaftsminister Gabriel für alte Kohlemeiler polarisieren. Der Lobbystreit bei der Energiewende geht in die nächste Runde.

Berlin (dpa) - Die ostdeutschen Braunkohle-Länder rebellieren gegen die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante neue Klimaschutzabgabe für ältere Kraftwerke. «Es handelt sich um eine Strafabgabe für Kraftwerke», kritisierte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag im Bundesrat. Er warnte vor einem nationalen Alleingang und erinnerte an die rund 10 000 Arbeitsplätze, die in der Lausitz direkt von der Braunkohle abhingen. «Das Papier ist gut gemeint, aber schlecht gemacht.» Zahlreiche Kraftwerke hätten keine Zukunft mehr. Höhere Strompreise wären die Folge.

Jedoch rechnete die Denkfabrik Agora Energiewende aus, dass weniger Braunkohlestrom kaum Folgen für die Strompreise im Großhandel hätte. Eine Stilllegung von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt würde zu einem Preisanstieg von etwa 0,4 Cent pro Kilowattstunde führen - Gabriels Ministerium selbst ging zuletzt von einem Plus von 0,2 Cent je Kilowattstunde aus.

Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) lehnt Gabriels Vorstoß «ohne Wenn und Aber» ab. Ostdeutschland habe durch den Wegfall der Industrie nach der Wende bereits einen erheblichen Anteil am Rückgang klimaschädlicher Kohlendioxid-Emissionen geleistet. Zentrales Instrument müsse der europäische Emissionshandel bleiben, bei dem Firmen Verschmutzungsrechte für den Ausstoß von CO2 kaufen müssen. «Unterm Strich wird mit einem nationalen Alleingang nicht eine Tonne CO2 eingespart», sagte er. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnte vor einer Vernichtung Zehntausender Arbeitsplätze.

Brandenburgs Energieminister Albrecht Gerber (SPD) sagte nach einem Gespräch mit Gabriel aber, er sei nun etwas zuversichtlicher: «Es gibt keine Entwarnung, aber es gibt Offenheit beim Bund, über andere Vorschläge zu diskutieren». Ähnlich hatte sich zuvor Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) geäußert. Energieminister aus den Bundesländern hatten sich mit Gabriel in Berlin getroffen.

Gabriel habe versichert, sein Vorschlag sei nicht in Stein gemeißelt und es keine Beschlüsse geben werde, die zu Struktureinbrüchen in den betroffenen Regionen führen würden, sagte Gerber. Er fügte hinzu: «Die betroffenen Bundesländer Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg werden jetzt gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine Arbeitsgruppe bilden, um Alternativvorschläge zu erarbeiten.» Bis Ende April sollten erste Ergebnisse vorgelegt werden.

Vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin demonstrierten Umweltschützer. Sie forderten den SPD-Chef und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, der Kohle-Industrie die Stirn zu bieten. «Wer gegen Gabriels Vorschlag Sturm läuft, will in Wirklichkeit keinen Klimaschutz», sagte Chris Methmann von Campact.

Der Wirtschaftsminister hatte zuletzt seine Pläne verteidigt. Die Kohleindustrie müsse nur einen bescheidenen Beitrag leisten: «Da kann man nicht wirklich sagen, dass das der Ausstieg aus der Kohle ist.»

Um die gefährdeten Klimaschutzziele (der deutsche CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken) noch zu erreichen, will Gabriel mit einer neuen Abgabe die Emissionen der rund 500 fossilen Kraftwerke bis 2020 um insgesamt 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid drosseln. Betroffen von einer Strafzahlung wären vor allem Braunkohle-Meiler, die älter als 20 Jahre sind und über einen Freibetrag hinaus CO2 in die Luft blasen.

Fr, 2015-03-27 20:09
Mogadischu (dpa)

Mindestens zehn Tote bei Anschlag auf Hotel in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei einem islamistischen Terroranschlag auf ein bei Politikern und Unternehmern beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Anschlags vom Freitag waren nach Regierungsangaben mehrere private Sicherheitsleute des Hotels und der somalische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Yusuf Mohamed Ismail Bari-Bari. Zudem seien auch sechs Angreifer bei Gefechten mit den Sicherheitskräften getötet worden, sagte der Polizist Mohamed Dahir.  

Der Hotelbesitzer sagte, es habe auch zahlreiche Verletzte gegeben. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könne. 

Es gab zwei Bombenexplosionen, und die Angreifer stürmten das Hotel mit Maschinenpistolen. Viele Gäste waren zeitweise gefangen, darunter auch der somalischer Botschafter in Deutschland, Mohamed Mohamud Tifow.

Der Diplomat sagte der dpa, mehrere Gäste seien aus den Fenstern des Maka-Almukarama Hotels gesprungen, um sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen. Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag.

Fr, 2015-03-27 19:28
Mogadischu (dpa)

Mindestens zehn Tote bei Anschlag auf Hotel in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei einem islamistischen Terroranschlag auf ein bei Politikern und Unternehmern beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Anschlags vom Freitag war nach Regierungsangaben auch der somalische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Yusuf Mohamed Ismail Bari-Bari. 

Zudem gebe es zahlreiche Verletzte, sagten der Hotelbesitzer und ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könne.

Es gab zwei Bombenexplosionen, und die Angreifer stürmten das Hotel mit Maschinenpistolen. Viele Gäste waren zeitweise gefangen, darunter auch der somalischer Botschafter in Deutschland, Mohamed Mohamud Tifow.

Der Diplomat sagte der dpa, mehrere Gäste seien aus den Fenstern des Maka-Almukarama Hotels gesprungen, um sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen. 

Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag. Der Polizeibeamte Mohamed Dahir sagte, unter den Toten seien auch mehrere Sicherheitsleute des Hotels gewesen.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

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Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Fr, 2015-03-27 19:26
271926 Mrz 15)

Bericht: Gabriel «offen» für Änderungen bei Klimaschutzabgabe

Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist bei den umstrittenen Plänen für eine Klimaschutzabgabe auf ältere, vor allem mit Kohle betriebene Kraftwerke offenbar noch zu Änderungen bereit. «Der Bundeswirtschaftsminister hat zugesagt, dass es keine Lösung geben wird, die zu den in den Kohlerevieren befürchteten Folgen führt», sagte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der «Rheinischen Post» (Samstag).

Nordrhein-Westfalen wolle eine «verträgliche Einbeziehung aller Erzeuger und aller Brennstoffe erreichen», fügte Duin hinzu. Dazu werde der Bund in den nächsten Wochen mit NRW, Brandenburg, Sachsen und den Gewerkschaften sprechen. «Gabriel will dabei auch gänzlich andere Vorschläge offen prüfen, mit denen die Klimaziele erreicht werden können», sagte Duin. Der Energiekonzern RWE hatte gewarnt, dass die von Gabriel geplante Klimaabgabe das Aus für 30 000 Arbeitsplätze allein in der Braunkohle-Industrie bedeuten würde.

Fr, 2015-03-27 19:22
Sanaa (dpa)

Neue Luftschläge im Jemen - Bundesregierung: Angriffe sind legitim (Foto aktuell und Grafik Nr. 22442

Saudi-Arabien will seine Vormachtstellung im arabischen Raum festigen - und schlägt im Nachbarland Jemen zu. Ziel der Bombardements sind die schiitischen Huthi-Rebellen - das aber ruft die ebenfalls schiitische Regionalmacht Iran auf den Plan.

Sanaa (dpa) - Saudi-Arabien und seine arabischen Verbündeten haben den zweiten Tag in Folge die schiitischen Huthis im Jemen aus der Luft angegriffen und zentrale Einrichtungen der Rebellen unter Beschuss genommen. Kampfflugzeuge bombardierten am Freitag Ziele in der Hauptstadt Sanaa und an anderen Orten. Örtliche Medien meldeten die bisher stärksten Luftschläge. Viele Menschen flohen in Panik aus Sanaa, wie Augenzeugen berichteten. Die Bundesregierung hält die Luftangriffe im Jemen für vereinbar mit dem Völkerrecht. Die USA unterstützen die von Saudi-Arabien geführte Allianz aktiv.

Der Sprecher des Außenministeriums, Martin Schäfer, sagte in Berlin: «Wir haben keine Zweifel an der Legitimität.» Von der Regierung des Jemen habe es in einer «außerordentlich bedrohlichen Situation» eine Bitte an die Staatengemeinschaft gegeben. Zugleich mahnte Schäfer eine politische Lösung an. «Wir setzen darauf, dass diese militärische Intervention eine kurzfristige ist», sagte er.

Washington bestätigte logistische Hilfe und die Lieferung von Geheimdienst-Informationen für Riad. Der Sprecher im Außenministerium, Jeff Rathke, sagte, politische Verhandlungen seien zwar der beste Weg aus dem Bürgerkrieg im Jemen. «Aber wir verstehen auch die Sorgen der Saudis über das Versagen der Huthis, sich sinnvoll in den politischen Dialog einzubringen.» 

Die USA bauen eine gemeinsame Planungsstelle mit Saudi-Arabien auf, um ihre Unterstützung zu koordinieren. Amerikanische Truppen sind laut Weißem Haus nicht direkt an dem Militäreinsatz beteiligt. Präsident Barack Obama habe die Hilfsleistungen genehmigt.

Ein Sprecher der arabischen Allianz sagte in Riad, bei den Angriffen seien unter anderem Militäreinrichtungen und Versorgungswege der Huthis sowie eine Luftwaffenbasis rund 50 Kilometer nördlich der Hafenstadt Aden getroffen worden. «Die Kampfjets der Koalition haben die volle Kontrolle über den jemenitischen Luftraum», sagte er. Der Sprecher rief Zivilisten auf, Huthi-Gebiete zu meiden. Den Rebellen warf er vor, sich in Wohngebieten zu verschanzen.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warnte vor «strategischen Fehleinschätzungen und übermotivierten Ambitionen einiger Länder». Diese könnten für die Region verheerende Auswirkungen zur Folge haben. Die schiitischen Huthis sollen in dem Konflikt Unterstützung vom schiitischen Iran erhalten. Mit dem Militäreinsatz «Sturm der Entschlossenheit» will Saudi-Arabien auch verhindern, dass Teheran stärkeren Einfluss in der Region bekommt.

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition arabischer Staaten hatte in der Nacht zum Donnerstag mit den Luftangriffen gegen die Huthis begonnen, um einen weiteren Vormarsch der Rebellen zu stoppen. Sie hatten in den vergangenen Monaten große Teile des Landes und die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. In dieser Woche waren sie bis in die südjemenitische Hafenstadt Aden vorgestoßen.

Die jemenitische Nachrichtenseite Barakish.net meldete am Freitag, bei Luftangriffen im Norden des Jemens sei ein Markt getroffen worden. Dabei seien 20 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprecher des von den Huthis kontrollierten Gesundheitsministeriums teilte zugleich mit, am ersten Tag der Luftangriffe seien rund 30 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten.

Der vor den Huthis geflohene jemenitische Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi ist laut ägyptischem Staatsfernsehen inzwischen von Saudi-Arabien zum Gipfel der Arabischen Liga nach Scharm el Scheich gereist. Beim Treffen in dem ägyptischen Badeort soll am Wochenende auch die Bildung eine gemeinsamen Eingreiftruppe beschlossen werden.

Fr, 2015-03-27 19:20
Washington (dpa)

US-Regierung stellt Aktionsplan gegen resistente Erreger vor

Washington (dpa) - Die US-Regierung will gegen die «akute und ernsthafte Bedrohung» durch Antibiotika-resistente Bakterien vorgehen. Das Weiße Haus in Washington veröffentlichte am Freitag einen Aktionsplan mit fünf Zielen für den Kampf gegen die Erreger. Es sei «aggressives Handeln» gefragt, um die Gefahr zu reduzieren. Ohne Gegenmaßnahmen könnten die Fortschritte seit der Entdeckung der Wirkung von Penizillin im Jahr 1928 auf dem Spiel stehen.

Die Ausbreitung der Infektionen mit resistenten Erregern solle verlangsamt werden. Dazu müssten Antibiotika im Medizin-Bereich und in der Landwirtschaft bedachter eingesetzt werden, damit sich die Wirksamkeitsdauer einzelner Medikamente verlängere. Zudem solle eine mögliche Ausbreitungen der Bakterien besser überwacht werden. Auch will das Weiße Haus bessere Tests entwickeln lassen, um entsprechende Erreger zu erkennen. Abschließend sei die internationale Kooperation bei diesem Thema zu verbessern.

Die US-Seuchenbehörde CDC schätzt, dass Antibiotika-resistente Bakterien allein in den USA rund zwei Millionen Mal pro Jahr zu Krankheiten führen und dass 23 000 Menschen dadurch sterben. US-Präsident Barack Obama hoffe, dass sein Aktionsplan bis 2020 umgesetzt werden könne.

Fr, 2015-03-27 19:00
Berlin (dpa)

Licht aus - Etliche deutsche Städte machen bei «Earth Hour» mit

Berlin (dpa) - Etliche deutsche Städte und Gemeinden wollen sich am Samstag (28.03.) an der Klimaschutzaktion «Earth Hour» beteiligen. Dann werden eine Stunde lang Lichter an öffentlichen Plätzen und zentralen Gebäuden ausgeschaltet. Die symbolische Aktion beginnt um 20.30 Uhr und endet um 21.30 Uhr. Auch Privatpersonen sind dazu aufgerufen, mitzumachen und zur «Earth Hour» daheim das Licht auszuknipsen. In Deutschland ist die zentrale Veranstaltung in Berlin auf dem Pariser Platz geplant. Dort werde die Beleuchtung des Brandenburger Tors abgeschaltet, hieß es beim WWF.

Ein Sprecher der Organisation sagte, dass beispielsweise auch die Lichter am Kölner Dom und die an der Münchner Frauenkirche ausgeschaltet werden sollen. Weltweit beteiligen sich laut WWF 7000 Städte in 172 Ländern.

Fr, 2015-03-27 19:00
Scharm el Scheich (dpa)

Gipfeltreffen der Arabische Liga diskutiert über Jemen-Krise

Scharm el Scheich (dpa) - Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich beginnt am Samstag das zweitägige Gipfeltreffen der Arabischen Liga. Im Zentrum der Beratungen stehen der Konflikt im Jemen und die saudische Militärintervention. Es wird erwartet, dass die arabischen Staatsoberhäupter die Luftangriffe unterstützen. Diskutiert werden soll laut Medienberichten auch über den Einsatz von Bodentruppen.

Auch der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi will an dem Treffen teilnehmen. Er war im Februar vor den Huthis aus der Hauptstadt Sanaa geflohen und nach Beginn der Luftangriffe nach Saudi-Arabien gereist.

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Fr, 2015-03-27 18:32
New York (dpa)

Frankreich will mit UN-Resolution Nahost-Verhandlungen ankurbeln

New York (dpa) - Mit einem Umweg über die Vereinten Nationen will Frankreich die festgefahrenen Verhandlungen von Israelis und Palästinensern im Nahost-Konflikt wieder in Fahrt bringen. Paris werde «in den nächsten Wochen» dazu eine UN-Resolution vorlegen, sagte Außenminister Laurent Fabius am Freitag in New York. Frankreich leitet in diesem Monat den UN-Sicherheitsrat, muss in der nächsten Woche den Vorsitz aber an Jordanien abgeben.

Die Resolution solle einen Rahmen für weitere Verhandlungen geben, sagte Fabius. «Frankreich ist für eine UN-Resolution, die die Parameter absteckt und hilft, die notwendigen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien wieder in Gang zu bringen.» Nähere Einzelheiten nannte Fabius nicht. Der Minister hatte zuvor eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates geleitet.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

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Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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