Do, 2015-03-05 22:53
Bagdad (dpa)

IS-Kämpfer planieren Jahrtausende alte Kulturstätte im Nordirak

Bagdad (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben der irakischen Regierung mit der Zerstörung der einzigartigen historischen Stadt Nimrud im Nordirak begonnen. Kämpfer des IS hätten die südlich von Mossul gelegene, altorientalische Stadt am Donnerstag überrannt, berichtete das irakische Altertumsministerium auf seiner Facebook-Seite. «Mit schweren Militärfahrzeugen» hätten sie danach begonnen, Nimruds antike Stätten zu zerstören.

Nimrud ist eine bedeutende assyrische Kultstätte, deren Ursprünge mehr als 3000 Jahre zurück liegen. Zeitweilig fungierte Nimrud als Hauptstadt des assyrischen Reiches. Der Name der Stadt leitet sich vom biblischen König Nimrod ab. Die Stätte beherbergt Festungsruinen, Tempelanlagen, Obelisken und reich verzierte Reliefs.

Erst Ende Februar hatten die IS-Dschihadisten ein Video veröffentlicht, das die Zerstörung assyrischer Kulturgüter in Ninive zeigt, darunter eine mehr als 2600 Jahre alte Figur. Die sunnitischen Extremisten zerstörten die Figur mit einem Presslufthammer.

Do, 2015-03-05 22:40
Nimrud (dpa)

IS-Kämpfer planieren Jahrtausende alte Kulturstätte im Nordirak

Nimrud (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben der irakischen Regierung mit der Zerstörung der einzigartigen historischen Stadt Nimrud im Nordirak begonnen. Kämpfer des IS hätten die altorientalische Stadt südlich von Mossul am Donnerstag überrannt, berichtete das irakische Altertumsministerium auf seiner Facebook-Seite. «Mit schweren Militärfahrzeugen» hätten sie danach begonnen, Nimruds antiken Stätten zu zerstören. Nimrud ist eine bedeutende assyrische Kultstätte, deren Ursprünge mehr als 3000 Jahre zurück liegen.

Do, 2015-03-05 19:58
Havanna (dpa)

Kolumbianisches Militär verhandelt mit Farc-Rebellen über Waffenruhe )

Havanna (dpa) - Die kolumbianischen Streitkräfte verhandeln mit der linksgerichteten Guerillaorganisation Farc über einen beidseitigen Waffenstillstand. Am Donnerstag loteten mehrere hochrangige Militärs am Rande der Friedensverhandlungen in Havanna Möglichkeiten für eine Feuerpause aus. Die Farc hatten im Dezember eine einseitige Waffenruhe verkündet. Die kolumbianische Regierung weigert sich bislang, ihre Militäraktionen gegen die Rebellen einzustellen.

In dem seit rund 50 Jahren andauernden Bürgerkrieg sind mehr als 220 000 Menschen ums Leben gekommen. Millionen wurden aus ihren Heimatdörfern vertrieben. Seit Ende 2012 verhandelt die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos mit den Farc über eine Beilegung des Konflikts.

Bei uns geht's um die Welt.
Kommen Sie doch mit!

6 Ausgaben
im Jahr für nur 33,50 Euro

- 20 %

PRODUKT
der Woche

Kissen mélange

119,00 €
95,20 €

Kuschelkissen gibt es viele, aber nur selten sind sie so weich, robust und luxuriös wie diese hier. Die vollkommen chemikalienfrei verarbeitete Rohwolle wird nur mit Soda gewaschen und mit getrockneten Lavendelblüten als natürlichem Milben- und Mottenschutz vermengt. Machen Sie es sich gemütlich!

Jetzt bestellen
Do, 2015-03-05 18:53
Berlin (dpa)

Bundestag will Elektroautos auf die Busspur lassen und Grafik Nr. 22351)

Berlin (dpa) - Neue Privilegien sollen in Deutschland mehr umweltschonende Elektroautos auf die Straße bringen. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz. Darin wird den Städten und Gemeinden das Recht eingeräumt, kostenlose Parkplätze für sogenannte E-Autos zu reservieren und ihnen die Nutzung von Busspuren zu erlauben. Sie sollen auch spezielle Kfz-Kennzeichen erhalten. Aus den Kommunen gibt es allerdings Gegenwind. Die meisten Großstädte sind nicht bereit, ihre Busspuren für Elektroautos zu öffnen. Auch die Opposition hält das Gesetz für nicht ausreichend.

Do, 2015-03-05 18:41
Washington (dpa)

Votum: Muss US-Kongress Atomabkommen mit Iran zustimmen?

Washington (dpa) - Der US-Senat will am kommenden Dienstag darüber entscheiden, ob der Kongress einem möglichen Atomabkommen mit dem Iran zustimmen muss. Das Gesetzesvorhaben ist umstritten, weil es die laufenden Atomgespräche mit dem Iran torpedieren könnte.

Das Gesetz würde Präsident Barack Obama zwingen, dem Parlament den Text einer Atom-Einigung innerhalb von fünf Tagen vorzulegen. Zugleich sieht es vor, dass die Sanktionen gegen Teheran für 60 Tage nicht ausgesetzt werden dürfen, während die Senatoren und Abgeordneten dann über den Deal beraten. Neue Sanktionen gegen den Iran sind nicht Teil des Vorhabens.

Das Gesetz wird von einem breiten Bündnis aus Politikern beider Lager unterstützt. Strittig ist allerdings, ob der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, den Entwurf im Schnelldurchlauf oder auf gewöhnlichem Weg zur Abstimmung bringen sollte.

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Entwicklung der Atombombe zu arbeiten. Teheran weist das zurück. Gegenwärtig wird im schweizerischen Montreux verhandelt.

Do, 2015-03-05 17:34
Oslo (dpa)

Norwegen bleibt bei seiner Walfangquote

Oslo (dpa) - Die norwegischen Walfänger dürfen auch in diesem Jahr wieder 1286 Zwergwale töten. Das norwegische Fischereiministerium teilte am Donnerstag mit, die Walfangquote auf dem Niveau der letzten fünf Jahre zu halten. Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren aber weitaus weniger Wale getötet. Im 2014 waren es 736 Tiere.  

Eigentlich ist der kommerzielle Walfang seit 1986 weltweit per Moratorium verboten. Für Norwegen und Island ist das Übereinkommen allerdings nicht bindend, weil die Länder Einspruch beziehungsweise Vorbehalt erhoben haben.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

weiterlesen

Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

weiterlesen

England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

weiterlesen

Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

1 2 3
Do, 2015-03-05 17:17
Birmingham (dpa)

Crufts-Schau in England: Wo Hunde tanzen und Selfies knipsen Von Teresa Dapp, dpa

Mehr als 21 000 Hunde und sehr nervöse Herrchen und Frauchen tummeln sich vier Tage lang in Birmingham. Bei der weltweit wohl größten Hundeschau Crufts wollen sie ihr Können zeigen und Preise absahnen. Tierschützer sehen den Trubel gar nicht gern.

Birmingham (dpa) - Am Morgen tragen viele Wettbewerbsteilnehmer noch Lockenwickler und Fußschutz. Pickles (6) hängen ein Dutzend Schaumstoffknubbel um die haarige Schnauze. «Damit sie sich nicht schmutzig macht», sagt Dave, Besitzer der polnischen Niederungshütehündin. «Sie tritt morgen an.» Wer am Hauptwettbewerb der weltweit wohl größten Hundeschau Crufts teilnimmt, darf keine Futterreste in den Zotteln herumtragen.

Ein paar Meter weiter ist Dante (4) schon voll in Aktion. Der Golden Retriever ist zum Tanzen mit Frauchen Jeanette Fyfe aus Schottland zur Crufts-Show ins englische Birmingham gefahren. Zu schmissiger Countrymusik dreht Dante sich im Kreis, trabt, stoppt und streckt im Rhythmus die Pfoten vor. «Man muss die richtigen Lieder finden», erklärt Jeanette, die über ihr Alter «jenseits der 60» sagt. «Sonst schaut er einen schräg an.» Hunde hätten ein feines Gespür für Musik.

Was Frau und Hund da tun, heißt «Heelwork to music» und ist seit den 1990er Jahren ein Hundesport. In der Showarena, die 7000 Zuschauern Platz bietet, treten die Fortgeschrittene auf - die Hundenamen sind ausgefeilter. Beagle-Dame Dialynne Making Waves tanzt mit Frauchen Lucy Creek Szenen aus «Alice im Wunderland», Collie Legacy's Eze Ezekiel hilft Besitzerin Christine Oxtoby schwungvoll beim Kellnern.

Freistil-Heelwork heiße eigentlich «Tricks mit Musik», bemerkt der Moderator treffend. Das Rhythmusgefühl der Tiere ist beeindruckend. Nicht weniger feinmotorisch geht es in Sprungwettbewerben und Hindernisparcours zu, auch in der Disziplin «Gehorsam» treten die Tiere vier Tage lang gegeneinander an. In Kinderwettbewerben zeigen schon Sechsjährige, wie gut ihre Haustiere aufs Wort hören.

Andere Hunde, die in zahllosen Boxen auf Auftritte warten, müssen vor allem nach etwas aussehen. Crufts stellt die Freude am Tier in den Vordergrund, doch teure, über zig Generationen «rein» gehaltene Rassen spielen eine große Rolle. Das ruft Kritiker auf den Plan. Ein Ruck ging nach 2008 durch die Szene: Die Dokumentation «Pedigree Dogs Exposed» zeigte Hunde, die unter chronischen Schmerzen leiden, epileptische Anfälle haben oder kaum atmen können. Die Doku prangert an, dass manche Züchter Welpen töten, denen bestimmte Merkmale fehlen.

Der in der Züchterszene einflussreiche Kennel Club, der Crufts organisiert, überprüfte daraufhin Rassestandards und legt nun großen Wert darauf, «dass nur gesunde Hunde Preise gewinnen, was wiederum die Zucht gesunder Hunde befördert». Trotzdem nennt Tierarzt Marc Evans, der regelmäßig im britischen Fernsehen auftritt, Crufts auch 2015 die «deprimierendste Woche des Jahres». Das Konzept komme aus dem 19. Jahrhundert und sei nicht zeitgemäß, schrieb er auf Twitter.

Die meisten der mehr als 21 000 vierbeinigen Teilnehmer wirken vor den Wettbewerben allerdings entspannter als ihre Besitzer. Wenn etwas schief geht, entgleiten denen schon mal die Gesichtszüge.

Fast 3000 Hunde kommen aus dem Ausland nach Birmingham, sogar aus Kanada, Brasilien und Südkorea sind Anmeldungen eingegangen.

Neben Shows und Wettbewerben können Hundebesitzer viel Geld in Birmingham lassen. Messestände bieten alles von Bio-Leckerlis über Bettchen im Union-Jack-Design bis zur Nobel-Hundehütte mit Laufband, Snackautomat und Fernseher. Trendbewusste Vierbeiner können sogar Selfies knipsen, indem sie sich auf eine Matte setzen - natürlich gehen die Fotos sofort online. Falls Hund sich mal erleichtern muss, stehen Außenbereiche mit Putzservice zur Verfügung. Gebellt wird bei Crufts übrigens überraschend wenig. Dafür sind Pickles, Dante und Legacy's Eze Ezekiel zu gut erzogen - und wohl zu sehr an ihr Dasein als tierischer Star gewöhnt.

Do, 2015-03-05 17:15
La Coruña (dpa)

Obdachlose von Bande in Spanien entführt und ausgebeutet

La Coruña (dpa) - Eine vierköpfige Bande hat im Nordwesten Spaniens Obdachlose entführt und unter sklavenähnlichen Bedingungen gefangen gehalten. Wie das spanische Innenministerium am Donnerstag mitteilte, hatten die Verdächtigen - zwei Männer und zwei Frauen - in der Nähe der Hafenstadt La Coruña sieben Opfer in Baracken und Wohnwagen eingesperrt und zu illegalen Arbeiten auf Baustellen, zum Sammeln von Brennholz und zum Betteln gezwungen.

Das Quartett wurde von der Polizei festgenommen. Es habe auch die staatlichen Hilfsgelder kassiert, auf die die Obdachlosen Anspruch hatten. Die Polizei kam der Bande auf die Spur, nachdem eines der Opfer nach zweiwöchiger Gefangenschaft eine Hilfsorganisation auf seine Lage aufmerksam machen konnte.

Do, 2015-03-05 17:14
München (dpa)

Zeuge räumt Kontakt mit Mundlos im Untergrund ein

Ein Chemnitzer Geschäftsmann berichtet als Zeuge im NSU-Prozess über seine Freundschaft zu Uwe Mundlos. «Die Beate» will er nur flüchtig gekannt haben. Im Zuschauerbereich kommt es zu einem Zwischenfall.

München (dpa) - Der Betreiber eines Szeneladens in Chemnitz hat am Donnerstag als Zeuge im NSU-Prozess eingeräumt, mit dem mutmaßlichen Terroristen Uwe Mundlos befreundet gewesen zu sein. Er habe den Kontakt auch nach dem Abtauchen des NSU-Trios in die Illegalität aufrechterhalten. Uwe Böhnhardt und die Hauptangeklagte Beate Zschäpe habe er dagegen nur flüchtig «vom Sehen» gekannt. 

Zschäpe und der Zeuge warfen sich während der Befragung immer wieder Blicke zu. In Verhandlungspausen zeigte sich die Angeklagte ungewöhnlich gut gelaunt und war mehrmals lachend zu sehen. Die Anklage wirft ihr eine Tatbeteiligung an der überwiegend rassistisch motivierten Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) und zwei Sprengstoffanschlägen vor. Mundlos und Böhnhardt nahmen sich nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft im November 2011 das Leben.

Am Ende der Verhandlung gab es einen Zwischenfall. Ein Zuschauer ging zu einem Journalisten, beugte sich zu ihm und flüsterte ihm dessen Privatadresse zu, versehen mit der Bemerkung: «Alles klar?». Justizwachleute stoppten den Mann am Ausgang und nahmen seine Personalien auf. Er habe sich über Berichte des Journalisten geärgert, sagte der Zuschauer. Der Reporter der Chemnitzer «Freien Presse» erklärte am Nachmittag auf Anfrage, er habe Strafanzeige gestellt. Die Polizei habe angekündigt, den Staatsschutz einzuschalten.

Der Zeuge sagte in seiner Vernehmung, er habe das spätere NSU-Trio Mitte der 90er Jahre kennengelernt. Er habe Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt auf Veranstaltungen und Konzerten in Chemnitz getroffen und gelegentlich auch in Thüringen besucht. Mit Mundlos habe er sich angefreundet. Bei dieser Freundschaft sei es auch nach 1998 geblieben, nachdem das Trio aus Jena verschwunden und bei Gesinnungsgenossen in Chemnitz untergetaucht war. Erst um das Jahr 2000 herum sei der Kontakt abgebrochen.

Einmal habe er Mundlos in einer Chemnitzer Wohnung besucht und ihn gebeten, eine Grafik für ein T-Shirt-Motiv für ihn zu überarbeiten. Dabei handelt sich um eine Abwandlung der Comicfigur Bart Simpson, die als Skinhead nachgezeichnet und in der rechten Szene als «Skinson» bekanntwurde. Diese Zeichnung tauchte auch in mehreren rechtsextremen Untergrundzeitschriften auf.

Der Zeuge räumte ein, eine Plattenfirma gegründet zu haben, die 2010 - ein Jahr vor dem Auffliegen des NSU - das Lied «Dönerkiller» publizierte. Er habe sein Label aber 2003 verkauft und wisse nicht, wie das Lied entstanden sei. In dem Text wird die Serie der Morde an türkischen und griechischen Gewerbetreibenden besungen. Zu dieser Zeit rätselte die Polizei noch, wer die Täter gewesen sein könnten. Die Plattenfirma gebe es bis heute, sagte der Zeuge. Sie habe ihren Sitz in Räumen, die ihm gehörten und die er dem neuen Betreiber vermiete.

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
keine Anzeige von RWE Autostrom

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

keine Anzeige von Metro Group

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
keine Anzeige von Bild

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!


Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

keine Anzeige von Grünländer

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

Seiten