Do, 2015-03-05 00:30
Berlin (dpa)

Steinmeier gegen dauerhafte Abschottung Russlands

Berlin (dpa) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) setzt im Ukraine-Konflikt weiter auf eine Verhandlungslösung. «Ich setze nicht auf eine dauerhafte Abschottung Europas gegenüber Russland. Selbst wenn eine politische Lösung viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern kann, müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um den Konflikt zu lösen», sagte Steinmeier dem «Handelsblatt» (Donnerstag).

Der Außenminister hält Wirtschaftssanktionen als Druckmittel zwar für nötig, verspricht sich aber nicht allzu viel davon. «Waffenstillstand - erst recht Frieden - lässt sich nicht einfach so herbeiwünschen oder herbeisanktionieren», sagte er der Zeitung.

Zugleich forderte Steinmeier mehr Hilfe für die Ukraine. Dabei räumte er ein, dass auch er keinen Überblick über den tatsächlichen Finanzbedarf des krisengeschüttelten Landes habe. «Der Finanzbedarf der Ukraine lässt sich kaum abschätzen. Wir haben im Moment keine festen Größenordnungen, auf deren Basis sich der Zustand der ukrainischen Wirtschaft berechnen lässt», sagte er.

Deutschland habe dem Land bereits eine halbe Milliarde Euro in Aussicht gestellt. Außerdem sei man über den Internationalen Währungsfonds (IWF) auch an weiteren Finanzhilfen beteiligt.

Mi, 2015-03-04 21:53
Los Angeles (dpa)

Leonardo DiCaprio will mehr Umwelt-Dokus drehen

Los Angeles (dpa) - Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (40) will mehr Umwelt-Dokumentationen drehen. Seine Produktionsfirma Appian Way und der Streamingdienst Netflix planten eine Reihe Dokus zu Themen wie Naturschutz und Umwelt, wie die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Mittwoch berichteten. Der Schauspieler und engagierte Umweltschützer soll bei allen Projekten als Produzent mitwirken. Zuletzt hatten DiCaprio und Netflix den Oscar-nominierten Film «Virunga» über die Gefährdung der Berggorillas in Afrika produziert.

In dieser «sehr kritischen» Zeit für die Erde wolle er Filmemachern die Möglichkeit geben, ihre «dringlichen und wichtigen Arbeiten» einem breiten Publikum in aller Welt zu zeigen, teilte DiCaprio mit.

Mi, 2015-03-04 18:56
Boston (dpa)

Prozess um Terroranschlag in Boston begonnen und Archib vom 3.3. sowie Grafik Nr. 20786

Nur sehr mühsam hat die US-Metropole Boston ihr Trauma nach dem Terroranschlag vom April 2013 überwunden. Nun liegt das Schicksal des mutmaßlichen Attentäters in der Hand von zwölf Geschworenen.

Boston (dpa) - Fast zwei Jahre nach dem Terroranschlag auf den Marathon in Boston mit drei Toten und 260 Verletzten hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter Dschochar Zarnajew begonnen. Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, am 15. April 2013 mit seinem Bruder Tamerlan auf der Zielgeraden des Traditionslaufs zwei Bomben gezündet zu haben. Das Verfahren könnte drei bis vier Monate dauern. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten die Todesstrafe.

Nach einer mühsamen, zweimonatigen Jury-Auswahl nahm Richter George O'Toole den Geschworenen am Mittwoch den Eid ab. Weil der schwerste Terroranschlag seit dem 11. September 2001 das nationale Trauma der Amerikaner erneut wachgerufen hatte, war es äußerst schwierig, unvoreingenommene Kandidaten für die Jury zu finden. Diese müssen nicht grundsätzlich gegen die Todesstrafe oder lebenslange Haft sein. Die laufende Berichterstattung in den Medien erschwert ihre Arbeit.

«Sie sind nun eine offizielle Jury und der Prozess ist offiziell im Gang», sagte O'Toole. Er rief die Geschworenen dazu auf, sich in der ersten Phase des Verfahrens lediglich auf die Frage zu konzentrieren, ob Zarnajew schuldig ist oder nicht. «In diesem Teil des Prozesses sollten Sie keine der als angemessen erachteten Strafen in Erwägung ziehen.» Auch ein 21 Jahre alter Schulfreund des Angeklagten soll in dem Verfahren aussagen.

Staatsanwalt William Weinreb zeichnete in seinem Eröffnungsplädoyer das Bild eines radikalisierten jungen Mannes mit extremistischen muslimischen Idealen. Zarnajew habe gedacht, mit dem Anschlag «seinen Platz im Paradies zu verdienen», indem er Amerikaner töte und die US-Regierung so davon abhalte, Terroristen im Ausland ins Visier zu nehmen. Er habe sich als Zuschauer ausgegeben, doch «er hatte Mord in seinem Herzen», sagte Weinreb. «Er legte eine Bombe direkt neben eine Reihe von Kindern», so der Staatsanwalt. «Einige verbluteten auf dem Bürgersteig, während der Angeklagte davonlief.»

Seine Verteidiger versuchten, die Rolle von Zarnajews älterem Bruder Tamerlan, der bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen wurde, in den Vordergrund zu rücken und Dschochar als Mitläufer darzustellen. «Tamerlan wurde besessen vom gewalttätigen radikalen Islam», sagte Verteidigerin Judy Clarke. «Es war Tamerlan Zarnajew, der sich selbst radikalisierte, es war Dschochar, der ihm folgte.» Clarke bezeichnete das Attentat als «sinnlose, schreckliche, fehlgeleitete Tat zweier Brüder», das «drei Menschenleben ausgelöscht» habe und das Leben anderer für immer verändert habe.

Zarnajew ist in 30 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Mordes an einem Polizisten während der Flucht einige Tage nach der Tat. 17 der Punkte wiegen so schwer, das sie ihm die Todesstrafe einbringen könnten.

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Mi, 2015-03-04 18:55
London (dpa)

Mexiko bekennt sich zu Zusammenarbeit für Menschenrechte

London (dpa) - Mexiko hat bei einem Staatsbesuch von Präsident Enrique Peña Nieto in Großbritannien mehr Engagement für Menschenrechte zugesagt. «Wege zu finden, um die Lebenssituation der Menschen in beiden Ländern zu verbessern und den Respekt vor den Menschenrechten aufzubauen, ist ein zentraler Punkt unserer Beziehungen», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die am Mittwoch von den Außenministern beider Länder, Philip Hammond und José Antonio Meade Kuribreña, in London unterzeichnet wurde.

Der Staatsbesuch war von Protesten begleitet worden, die auf die problematische Menschenrechtssituation in Mexiko aufmerksam machten. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in einer Petition den Stopp von Folter in Mexiko gefordert. Amnesty bezeichnet die Situation in dem Land in seinem aktuellen Bericht zur weltweiten Lage der Menschenrechte als «außer Kontrolle» - im vergangenen Jahrzehnt habe sich dort die Zahl der gemeldeten Folter-Vorfälle versechsfacht.

Bei dem Staatsbesuch vereinbarten die Regierungen beider Länder auch eine engere Zusammenarbeit bei Themen wie Handel, Verteidigung oder Klimaschutz. Peña Nieto war am Vorabend zu einem Staatsbankett bei Queen Elizabeth II. eingeladen.

Mi, 2015-03-04 17:58
Lahr (dpa)

Behörden planen Impfaktion für Flüchtlinge

Lahr (dpa) - Wegen des Verdachts auf Masern in einem Flüchtlingsheim im badischen Lahr arbeiten die Behörden an einer Impfaktion. Mediziner sollten die Kinder aus der Unterkunft gegen Masern impfen, teilte das Landratsamt Ortenaukreis am Mittwoch mit. Dies geschehe freiwillig.

Bei vielen Bewohnern sei unklar, ob sie geimpft sind. Daher habe sich das Gesundheitsamt zu dieser Vorsichtsmaßnahme am Donnerstag entschieden. In der Unterkunft leben den Angaben nach Asylbewerber aus dem Balkan, wo Ende 2014 Masern ausgebrochen waren.

Ziel sei es, ein mögliches Ausbreiten in der Unterkunft zu verhindern, sagte eine Sprecherin. Masern seien hochansteckend und keine harmlose Kinderkrankheit. Sie führten zu ernsthaften und schweren Erkrankungen. Dennoch könne niemand zum Impfen verpflichtet werden. Flüchtlinge sollten daher über die Gefahren der Krankheit aufgeklärt und somit zum Impfen bewegt werden.

Mi, 2015-03-04 17:56
Erfurt (dpa)

AfD klagt gegen Winterabschiebestopp für Flüchtlinge

Erfurt (dpa) - Die AfD-Landtagsfraktion hat beim Thüringer Verfassungsgericht Klage gegen den umstrittenen Winterabschiebestopp für Flüchtlinge eingereicht. «Nachdem die Landesregierung nicht gewillt ist, ihre fragwürdige Asylpolitik zu verändern und Wiederholungsgefahr droht, möchten wir diese Frage eindeutig gerichtlich klären», sagte der parlamentarische Geschäftsführer Stefan Möller am Mittwoch. Die AfD-Fraktion ist der Meinung, der von der rot-rot-grünen Landesregierung im Dezember erlassene Abschiebestopp für Flüchtlinge sei rechtswidrig. Beim Gericht war am Mittwoch zunächst keine Bestätigung für den Eingang der Klage zu erhalten. Zuerst hatten die «Welt» (Online-Ausgabe) und der MDR Thüringen darüber berichtet.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Mi, 2015-03-04 17:45
London (Amnesty International)

Latest Mediterranean tragedy exposes EU’s failure on rescue operations

The deaths of at least 10 more refugees and migrants in the Mediterranean expose how European governments are still failing to provide adequate resources for a coordinated search-and-rescue operation that would save countless lives, Amnesty International said today.

“Merchant vessels and national coastguards have again responded valiantly to the immense and growing challenge of saving the lives of vulnerable migrants, refugees and asylum seekers off Europe’s southern shores,” said Gauri van Gulik, Deputy Director for Europe and Central Asia at Amnesty International.

“But that’s far from enough in the face of this growing humanitarian crisis. Without a European search-and-rescue operation, the European Union’s approach looks increasingly haphazard and negligent.”

Almost 1,000 refugees and migrants in distress

Within a 24-hour period on 3 March, eight separate ad-hoc search-and-rescue operations in the Strait of Sicily saved at least 941 migrants. In one incident a boat capsized when the refugees, who according to the Italian coast guard included many Syrians, saw a towboat in the distance and bunched together on one side of the boat. Although 121 people were rescued from this boat, 10 corpses were retrieved.

The most recent SOS calls came from around 50 nautical miles (92km) north of Libya, far beyond the waters patrolled by the European Union (EU) Triton border management operation. Merchant vessels, as well as the Italian and Tunisian coast guards responded to the distress calls. One Triton vessel was also involved to bolster national efforts.

EU ‘sense of urgency’

At a press briefing today in Brussels, the European Commission stated that the EU needs a collective “sense of urgency” about its response to migration to Europe.  

A new European Agenda on Migration, set for release in mid-May, will include the increase of safe and legal migration routes to Europe. But it is not expected to pave the way for a coordinated search-and-rescue mission to respond to the growing numbers of deaths at sea.

Amnesty International has repeatedly called for an EU-wide search-and-rescue mission with at least the same mandate and resources as Italy’s Mare Nostrum operation, which saved more than 170,000 lives before it was shut down late last year.

“Today the European Commission publicly recognised that Triton was not a replacement for Italy’s Mare Nostrum. Surely a sense of urgency should include pulling out all the stops to fill the gap left by the closure of this vital search-and-rescue mission,” said Iverna McGowan, acting director of Amnesty International European Institutions Office.

Other international bodies have echoed this call. In a press release issued ahead of a key meeting of the UN’s International Maritime Organization in London today, the International Chamber of Shipping (ICS), called on EU member states to “act urgently to prevent the loss of thousands more lives”.

Mi, 2015-03-04 14:59
Brüssel (dpa)

Merkel dringt auf zügigen Abschluss von TTIP-Verhandlungen

Brüssel (dpa) - Die Verhandlungen für das transatlantische Handelsabkommen TTIP müssen nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zügig abgeschlossen werden. Sie habe klar gemacht, dass Deutschland hinter TTIP stehe und den politischen Rahmen in diesem Jahr schaffen wolle, sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Kommission von Jean-Claude Juncker. Deutschland dringe dabei darauf, die europäischen Standards zu behalten. Das geplante Abkommen zwischen der EU und den USA ist in Deutschland und anderen europäischen Mitgliedstaaten umstritten. Verbraucher- und Umweltschützer befürchten das Absenken europäischer Standards.

Mi, 2015-03-04 14:56
Berlin/Riad (dpa)

Saudischer Ölminister erwartet langsam steigende Nachfrage

Berlin/Riad (dpa) - Saudi-Arabien will seine Ölförderung weiterhin nicht drosseln, erwartet aber eine langsame Erholung der Nachfrage. Ölminister Ali al-Naimi wies am Mittwoch bei einer Energie-Tagung in Berlin Forderungen zurück, Riad solle wegen des Überangebots an den Weltmärkten seine Fördermengen reduzieren, um den Verfall des Ölpreises aufzuhalten: «Es ist nicht unsere Aufgabe, Produzenten mit höheren Kosten zu subventionieren und ihnen höhere Marktanteile zu überlassen.»

Er gehe davon aus, dass die Preise sich wieder stabilisierten: «Ich sehe einen langsamen Anstieg der Nachfrage.» Die Saudis sind dank großer Öl- und Währungsreserven sowie günstiger Förderkosten in der komfortablen Lage, die historisch niedrigen Ölpreise längere Zeit auszusitzen: «Das ist auch ein Pfund, mit dem wir wuchern werden», sagte der Minister. Spekulationen, es gebe eine Verschwörung, um andere Förderländer wie Iran, Russland oder die USA mit ihrer Schiefergasindustrie gezielt zu schwächen, seien «boshaft und unfair».

Zwischen dem vergangenen Sommer und dem Jahresbeginn waren die Preise für Rohöl um mehr als die Hälfte eingebrochen. Zuletzt erholten sie sich wieder etwas, von einer Trendwende wollen viele Marktbeobachter aber noch nicht sprechen.

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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