So, 2015-03-01 12:56
Bremen/Berlin (dpa)

Bremen, Braunschweig, Dresden - Wie groß ist Terrorgefahr?

Der Anti-Terror-Einsatz in Bremen wirft viele Fragen auf. Wie ernst ist die Bedrohung? Laut Bundesinnenministerium gibt in Deutschland weiterhin eine hohe Terrorgefahr - «die jederzeit real werden kann».

Bremen/Berlin (dpa) - Erst Dresden, dann Braunschweig, jetzt Bremen - zum dritten Mal innerhalb von sechs Wochen haben örtliche Polizeibehörden wegen einer möglichen Terrorgefahr Alarm geschlagen. In Dresden verbot die Polizei Mitte Januar eine Pegida-Demonstration und alle anderen für diesen Tag geplanten Kundgebungen. In Braunschweig wurde Mitte Februar kurzfristig der Karnevalsumzug abgesagt, weil, so die Sicherheitsbehörden, «eine konkrete Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischen Hintergrund» vorliege.

Worum geht es in Bremen?

Einzelheiten will Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) um 14.00 Uhr auf einer Pressekonferenz mitteilen. Bislang sind die Hintergründe weitgehend unklar. Die Polizei hatte Samstag um 9.09 Uhr eine Erklärung veröffentlicht, in der es hieß: «Seit gestern Abend liegen der Polizei Bremen Hinweise einer Bundesbehörde auf Aktivitäten potenzieller islamistischer Gefährder für die Stadtgemeinde Bremen vor. Zur Abwehr dieser Gefahr gehören u. a. Schutzmaßnahmen im öffentlichen Raum.» Seither patrouillierten bewaffnete Polizisten in der Stadt, es gab Durchsuchungen und vorübergehende Festnahmen.

Wie groß ist die Gefahr eines Anschlags in Deutschland?

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat erst am Freitagabend bei einer Diskussion in Braunschweig wieder betont, dass ein Anschlag in Deutschland «nicht total auszuschließen» sei. Die Terrorgefahr gilt als unverändert hoch. Deutschland stehe «nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrors», erklärte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag. «Hieraus resultiert eine hohe Gefährdung für die innere Sicherheit, die jederzeit in Form von Anschlägen unterschiedlicher Dimensionen und Intensität real werden kann.»

Wie gefährlich ist die Islamisten-Szene in Deutschland?

Sorgen machen den Behörden vor allem Einzeltäter, die sich im Stillen radikalisieren, sowie Dschihadisten, die aus Syrien und dem Irak zurückkehren. Aus Deutschland sind bereits mehr als 600 Islamisten in die Kampfgebiete aufgebrochen. Die Zahl geht seit langem nach oben - und damit auch die Zahl der Rückkehrer. Sie werden intensiv beobachtet, zuletzt gab es zahlreiche Festnahmen und Durchsuchungen. Insgesamt gelten 270 Personen in Deutschland als islamistische «Gefährder», also als Menschen, denen die Polizei grundsätzlich einen Terrorakt zutraut. Das sind so viele wie nie zuvor.

Wie gefährlich ist die Szene in Bremen?

Die Hansestadt gilt schon seit längerem als Hochburg radikaler Islamisten. Nach Angaben von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) wurden zuletzt rund 360 Salafisten vom Verfassungsschutz beobachtet. Mindestens 16 Islamisten aus Bremen sind nach Syrien gereist, um dort zu kämpfen. Vier sollen bereits wieder zurückgekehrt sein, zwei starben offenbar bei Kämpfen. Im Dezember verbat Mäurer den radikalen Kultur- und Familienverein (KuF), der als Sammelbecken für äußerst radikale Salafisten galt. Fast alle der nach Syrien ausgereisten Islamisten sollen dort verkehrt haben.

So, 2015-03-01 12:54
Victoriafälle (dpa)

Mugabe feiert 91. Geburtstag mit Elefantenfleisch vom 28.2.

Victoriafälle (dpa) - Mit zwei Elefanten, reichlich Rindfleisch und einem fast 100 Kilogramm schweren Kuchen auf dem Speiseplan hat Simbabwes Langzeitherrscher Robert Mugabe seinen 91. Geburtstag gefeiert. Tausende Gäste waren am Samstag zu dem gigantischen Spektakel an den Victoriafällen geladen. Umweltschützer hatten im Vorfeld scharf kritisiert, dafür zwei Elefanten zu schlachten.

Die oppositionelle Bewegung für Demokratischen Wandel MDC hatte den umstrittenen Staatschef aufgefordert, den Geburtstag als einen Moment der ernsthaften Reflexion zu nutzen und die Mega-Feier abzusagen. «All das für diese obszöne Gaudi gesammelte Geld sollte dringend für das kollabierende Gesundheitswesen und Schulen im ländlichen Raum genutzt werden», forderte MDC-Sprecher Obert Gutu.

Die Jugendorganisation der regierenden Partei Zanu-PF, die alles organisiert hatte, schätzte die Kosten der Veranstaltung auf etwa eine Million Dollar (rund 893 000 Euro). Das Regime in Simbabwe gilt als eines der korruptesten der Welt.

In dem Land im südlichen Afrika leben laut Weltbank 72 Prozent der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze; 8 von 10 Menschen haben laut Ökonomen keine Arbeit. Der umstrittene Staatschef war bereits am 21. Februar 91 geworden.

So, 2015-03-01 12:41
Berlin (dpa)

Mehrweg-Krise: Hendricks will vorerst keine Einweg-Zwangsabgabe )

Berlin (dpa) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will zur Stützung des in die Krise geratenen Mehrweg-Systems vorerst keine Sonderabgaben auf Wegwerfflaschen einführen. «Für eine zusätzliche Lenkungsabgabe auf Einweg sehen wir derzeit keinen Bedarf», sagte ein Sprecher am Sonntag in Berlin. Das Umweltbundesamt (UBA), das das Ministerium mit Handlungsempfehlungen und Expertisen berät, hatte zuvor eine solche Abgabe von von 0,25 Cent neben dem Einweg-Pfand ins Spiel gebracht. «Eine Zusatzabgabe für Einweg zur Stützung des Mehrwegs schließen wir nicht aus», hatte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

Eine solche Abgabe würde die Einwegflaschen teurer machen und nicht wie das Pfand zurückerstattet werden. Grund der Debatte ist auch eine Entscheidung von Coca-Cola: Der Konzern will für 0,5- und 1,5-Liter-Flaschen verstärkt auf Einwegverpackungen setzen, die aber in der Regel auch recycelt und so wiedergenutzt werden. Der Mehrweg-Anteil bei den pfandpflichtigen Getränken lag zuletzt laut UBA nur noch bei 45,7 Prozent. Vor allem Discounter bieten in der Regel nur Einweg-Plastikflaschen in ihrem Sortiment an.

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So, 2015-03-01 12:36
London (dpa)

Prinz William gedenkt Opfern der Fukushima-Katastrophe

«Oji, Oji» rufen Hunderte am Straßenrand in Japan: «Prinz, Prinz». Zum Abschluss seiner Japan-Reise trifft Prinz William Überlebende von Fukushima. Nächste Station seiner Ostasien-Reise ist China.

London (dpa) - Großbritanniens Prinz William (32) hat sich auf seiner Japan-Reise vor Ort über die verheerende Tsunami-Katastrophe und ihre Folgen für das Land informiert. Am Wochenende besuchte der Royal die betroffenen Gebiete, sprach mit Überlebenden und besichtigte Projekte, die wieder Normalität ins Leben der Betroffenen bringen sollen. Auf seiner Ostasien-Reise sollte es für den Zweiten der britischen Thronfolge am Sonntag weiter nach China gehen.

In Fukushima, wo es nach dem schweren Erdbeben und Tsunami 2011 in einem Atomkraftwerk zum GAU gekommen war, führte Premierminister Shinzo Abe William über ein Spielgelände. Im Frühjahr sollen dort erstmals wieder Kinder ohne Angst vor Strahlen im Freuen spielen.

In der mit am schwersten getroffenen Stadt Ishinomaki traf der Prinz einen pensionierten Zeitungsredakteur, der nach der Katastrophe die Versorgung der Überlebenden mit handgeschriebenen Zeitungsausgaben organisiert hatte. Ein Elternpaar, das seine drei Kinder bei der Flut im März 2011 verloren hatte, schenkte dem Prinzen einen Glücksbringer aus Tsunami-Schutt.

Das Erdbeben am 11. März 2011 und der folgende Tsunami hatten fast 19 000 Menschen getötet. Im nahe gelegenen Onagawa läutete William eine «Glocke der Hoffnung», die Überlebende aus den Trümmern geborgen und wieder aufgehängt hatten.

Humorvoll ging es beim Besuch eines Filmstudios zu, wo der Prinz als Samurai verkleidet wurde - komplett mit Helm und Schwert. Perücke wollte er aber nicht tragen und begründete es mit drohendem Spott von Bruder Harry (30): «Wenn ich das anziehe, würde mein Bruder mich das nie wieder vergessen lassen - ich kann wirklich nicht.» Für ein japanisches Abendessen zog der Prinz ein traditionelles Gewand und Sandalen an. Das Essen nannte der Brite «einen der entscheidenden Höhepunkte» seines Japan-Aufenthalts.

William ist ohne seine schwangere Frau Kate (33) und Söhnchen George (1) unterwegs, er reist im Auftrag der britischen Regierung.

So, 2015-03-01 12:18
Kiew (dpa)

Abzug schwerer Waffen fortgesetzt - Fotograf in Ostukraine umgekommen

Kiew (dpa) - Die Aufständischen in der Ostukraine haben alle schweren Waffen nach eigenen Angaben von der Frontlinie zurückgezogen und damit einen zentralen Punkt des Friedensabkommens erfüllt. «Im Raum Donezk wurde das Kriegsgerät in Anwesenheit von OSZE-Beobachtern abgezogen», sagte Separatistenführer Eduard Bassurin am Sonntag. Auch die militanten Gruppen in der benachbarten Separatistenhochburg Luhansk sprachen von einem Rückzug ihrer Panzer und Artillerie.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigte diesen wichtigen Schritt zur Entspannung zunächst nicht.

Ukrainischen Medien zufolge kamen am Samstag durch Mörserfeuer ein Fotograf sowie ein Kämpfer der Regierungstruppen ums Leben. Beide Konfliktparteien wiesen die Verantwortung für den Beschuss von sich. Der Fotograf ist den Angaben zufolge der siebte Journalist, der seit April bei den Gefechten in der Ostukraine getötet wurde.

Die Zentralregierung in Kiew teilte mit, dass die vor zwei Wochen in Kraft getretene Feuerpause im Kriegsgebiet Donbass weitgehend eingehalten werde. In der Nacht zum Sonntag seien keine Schüsse gefallen, teilte das Militär mit. Lediglich am Vorabend hätten die prorussischen Separatisten mehrfach Stellungen der Regierungstruppen beschossen. Die Aufständischen wiesen dies zurück und meinten, sie hätten nur auf «Provokationen» der Armee reagiert.

Die Feuerpause und die Schaffung einer entmilitarisierten Zone sind Kernpunkte eines Friedensplans, den die Seiten am 12. Februar in der weißrussischen Hauptstadt Minsk bei Verhandlungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie den Präsidenten Russlands, der Ukraine und Frankreichs, Wladimir Putin, Petro Poroschenko und François Hollande,

vereinbart hatten.

So, 2015-03-01 11:59
011159 Mrz 15)

Menschenrechtler: IS-Terrormiliz tötet in Syrien fast 2000 Gefangene

Damaskus (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in den vergangenen acht Monaten in Syrien fast 2000 Gefangene getötet. Mehr als 1200 von ihnen seien Zivilisten gewesen, darunter auch sechs Kinder, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag. Die Extremisten hätten ihre Opfer erschossen, gesteinigt, geköpft oder aus großer Höhe hinuntergestoßen.

Mehr als 930 der Toten hätten zum Stamm der Schaitat aus der Region um die Stadt Dair as-Saur im Osten Syriens gehört. Insgesamt brachte der IS demnach 1969 Gefangene um, seitdem die Terrormiliz am 28. Juni 2014 in Syrien und Irak ein «Islamisches Kalifat» ausgerufen hat.

Den Opfern sei unter anderem Gotteslästerei, Zusammenarbeit mit dem syrischen Regime oder Spionage für die «Koalition der Kreuzfahrer» - also den internationalen Einsatz gegen den IS - vorgeworfen worden, so die Menschenrechtler.

Der IS kontrollierte im Norden und Osten Syriens große Gebiete. Dort hat er einen Terrorherrschaft errichtet. Er stützt sich dabei auf eine radikale Interpretation des islamischen Rechts, der Scharia.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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So, 2015-03-01 10:55
Berlin (dpa)

Innenministerium sieht weiter hohe Terrorgefahr in Deutschland

Berlin (dpa) - Deutschland steht nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrors. «Hieraus resultiert eine hohe Gefährdung für die innere Sicherheit, die jederzeit in Form von Anschlägen unterschiedlicher Dimensionen und Intensität real werden kann», sagte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.

Besondere Gefahr gehe dabei von radikalisierten Einzeltätern und Bürgerkriegs-Rückkehrern aus, die über Kampferfahrung und Kontakten zu dschihadistischen Gruppen verfügten. «Die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern sind hierzu in ständigem Austausch.»

Zu dem Anti-Terror-Einsatz in Bremen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Er verwies auf die Zuständigkeit der Behörden vor Ort. Die Bremer Polizei hatte am Samstagmorgen mitgeteilt, dass in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch islamistische Extremisten bestehe. Seither ist die Polizei mit starken Kräften im Stadtgebiet im Einsatz.

So, 2015-03-01 10:54
London (dpa)

Apple-Chef Cook: Schnüffelei im Netz fängt keine Terroristen vom 28.02.

Die NSA-Überwachung hat einen Graben zwischen der US-Regierung und dem Silicon Valley geschlagen. Apple-Chef Tim Cook wirbt nun für stärkeren Schutz der Privatsphäre.

London (dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat sich sehr deutlich für den Schutz der Privatsphäre und gegen weitreichende Internet-Überwachung ausgesprochen. «Keiner von uns sollte akzeptieren, dass die Regierung oder ein Unternehmen Zugang zu allen unseren privaten Informationen hätten», sagte der 54-Jährige dem britischen «Daily Telegraph». Privatsphäre sei ein grundlegendes Menschenrecht. «Wir sollten es nicht aufgeben», etwa wegen Angstmacherei im Anti-Terror-Kampf.

Apple war in den USA für die Datenverschlüsselung in Diensten wie der SMS-Alternative iMessage kritisiert worden: Der iPhone-Konzern erklärt, dass er keine Inhalte an Behörde weitergeben könne, da auch er selbst nicht an sie herankomme. Eingriffe in die Privatsphäre von Internetnutzern seien nutzlos im Kampf gegen den Terror, argumentierte Cook. Längst beherrschten Terroristen selbst Methoden zur Verschlüsselung. «Wenn wir nicht verschlüsseln, treffen wir damit die guten Leute. Es sind die 99,999 Prozent der Menschen, die gut sind.» Wenn Firmen wie Apple Informationen nicht schützen dürften, seien auch private Gesundheits- und Finanzdaten gefährdet.

Die Enthüllungen des Informanten Edward Snowden über die ausufernde Internet-Überwachung durch den Geheimdienst NSA hatten das Verhältnis zwischen dem Silicon Valley und der US-Regierung nachhaltig gestört. Auch andere Firmen wie Google bauten die Verschlüsselung stark aus. Cook versucht auf dieser Welle, sich mit Apple von der Online-Konkurrenz zu distanzieren, bei der die Verarbeitung von Nutzerinformationen zum Geschäftsmodell gehört, weil sie sich mit Online-Werbung finanzieren. Apple macht sein Geld vor allem mit dem Geräteverkauf.

Auch in einem Interview mit der «Bild am Sonntag» wiederholte Cook seine Botschaft: «Wir lesen Ihre E-Mails nicht, wir lesen Ihre Textnachrichten nicht - und wir finden es inakzeptabel, wenn jemand das tut.» Er fühle sich den Deutschen sehr nah, weil sie seine Ansichten zum Schutz der Privatsphäre teilten.

Die Interviews brachten auch einige interessante Informationen hervor: So soll die kommende Computer-Uhr von Apple auch Autoschlüssel ersetzen können. Und Cook steht nach eigenen Angaben jeden Morgen um 3.45 auf und beantwortet erst E-Mails, die sich über Nacht angesammelt hätten. Gegen 5.00 Uhr gehe er danach für eine Stunde ins Fitness-Studio.

So, 2015-03-01 08:58
Bremen (dpa)

Einsatz nach Warnung vor Extremisten in Bremen läuft weiter vom 28.2.)

Bremen (dpa) - Die Bremer Polizei hat in der Nacht zum Sonntag ihren Einsatz gegen gewaltbereite Islamisten fortgesetzt. «Wir haben nach wie vor eine erhöhte Gefährdung», sagte Polizeisprecherin Franka Haedke am Morgen. Überall in der Hansestadt seien die Beamten in der Nacht verstärkt im Einsatz gewesen. «Wir haben ein Sicherheitsnetz über Bremen ausgelegt.» Zu Einzelheiten des Einsatzes machte sie keine Angaben. Bisher sei eine Person festgenommen worden, mehrere Verdächtige seien in Gewahrsam. «Wir wissen nicht, wie lange wir noch mit dieser Lage zu kämpfen haben.» Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen Bremen und Wolfsburg (17.30 Uhr) könne nach jetzigem Stand aber wie geplant stattfinden.

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Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
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Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Das schaffen nur die Skrupellosesten.


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Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

Keine Anzeige!

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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