Di, 2015-03-31 12:43
Köln (dpa)

Tausende Bahnreisende sitzen an NRW-Bahnhöfen fest )

Köln (dpa) - Das Sturmtief «Niklas» hat am Dienstag in Nordrhein-Westfalen Tausende Reisende und Pendler an den Bahnhöfen unter anderem in Düsseldorf, Bielefeld, Dortmund und Köln festgesetzt. Züge verspäteten sich zunächst stark, bevor der Nahverkehr der Bahn schließlich komplett eingestellt wurde.

Lange Schlangen bildeten sich vor den Schaltern und den Abfahrtstafeln. Bahnreisende im pendlerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen reagierten teils verärgert, teils aber auch verständnisvoll auf die Entscheidung der Deutschen Bahn, keine Züge mehr fahren zu lassen.

Das Bahnchaos fällt mitten in die Urlaubszeit: Viele Betroffene zum Beispiel in Köln planten längere Reisen oder waren auf dem Weg zu Flughäfen. «Irgendwas ist immer, entweder Personenschaden oder es bleibt ein Güterzug liegen», sagte eine Frau, die nach Stuttgart fahren wollte. «Heute aber habe ich vollstes Verständnis - sollte ich hier nicht wegkommen». Dagegen zeigt sich ein anderer Fahrgast verärgert: «Ja das kennt man doch. Sobald ein wenig Wind weht oder Schnee liegt, bricht das Chaos aus bei der Bahn.»

Lediglich einige Fernzüge sollten am Dienstag noch ihr Ziel erreichen. Auch Privatzüge stellten ihren Verkehr zunächst nicht komplett ein. «Teilweise nutzen wir andere Strecken», hieß es bei Keolis Deutschland, dem Betreiber der Eurobahn. «Es gab aber auch schon schlimmere Stürme. Wir fahren vorsichtig, können deshalb auch nicht alle Fahrpläne einhalten.» In ganz Nordrhein-Westfalen mussten Reisende vielerorts auf Taxis oder Busse ausweichen.

Di, 2015-03-31 12:39
311239 Mrz 15)

Stromausfall in der Türkei - auch Metropolen betroffen

Istanbul (dpa) - Nach einem massiven Stromausfall in den größten Städten der Türkei ist die Elektrizität in einigen Bezirken Istanbuls und Ankaras wieder zurückgekehrt. Der Sender CNN Türk meldete am Dienstag, es werde weiter an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet. 30 der 81 Provinzen des Landes seien betroffen.

In der Wirtschaftsmetropole Istanbul, der Hauptstadt Ankara und der Küstenmetropole Izmir war am Dienstagvormittag der Strom ausgefallen. In Istanbul und Ankara stoppten die U-Bahnen. Ampeln funktionierten nicht.

Energieminister Taner Yildiz erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA, ein Krisenzentrum sei eingerichtet worden. «Ich kann derzeit nicht sagen, ob es ein Cyber-Angriff ist oder nicht.» Die Ursache des Stromausfalls werde untersucht.

Di, 2015-03-31 12:39
Kiew (dpa)

Kiewer Club sagt Konzert von Goran Bregovic nach Krim-Besuch ab )

Kiew (dpa) - Wegen eines Auftritts auf der von Russland einverleibten Halbinsel Krim hat ein Kiewer Konzertveranstalter ein Gastspiel des serbischen Musikers Goran Bregovic im Mai abgesagt. Das teilte der Club Stereo Plaza am Dienstag bei Facebook mit. Bregovic hatte am Freitag bei einem Konzert in Sewastopol gesagt, die internationalen Sanktionen wegen der Krim-Annexion vor einem Jahr kümmerten ihn nicht.

«Wir vom Balkan haben ein starkes Gefühl für die Größe der Kultur, die aus dem Osten zu uns kommt», sagte der Komponist mit Blick auf Russland. Der Westen sei bei diesem Thema etwas «paranoid», meinte er Berichten zufolge.

Bregovic stammt aus dem bosnischen Sarajewo und lebte lange in Frankreich. Der 65-Jährige ist in Deutschland vor allem durch Filmmusik für Werke des serbischen Star-Regisseurs Emir Kusturica wie «Underground» und «Schwarze Katze, weißer Kater» bekannt geworden.

Di, 2015-03-31 12:38
Kuwait-Stadt (dpa)

Ban Ki Moon ruft Weltgemeinschaft zu Hilfe für Syrer in Not auf

Kuwait-Stadt (dpa) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Weltgemeinschaft zu einer Hilfe in Milliardenhöhe für notleidende Syrer aufgerufen. Die Syrer seien Opfer der schlimmsten humanitären Krise der heutigen Zeit, sagte Ban Ki Moon am Dienstag in Kuwait auf einer internationalen Geberkonferenz für Syrien. Vier von fünf Syrern litten unter Armut und Mangel. Sie fragten nicht nach Mitleid, sondern nach Unterstützung.

Das Emirat Kuwait sagte auf der Konferenz 500 Millionen Dollar (466 Millionen Euro) für Syrer in Not zu. Es gehe darum, die größte Krise zu bekämpfen, die die Menschheit kennt, sagte Emir Sabah Al-Ahmed. Die USA wollen 500 Millionen Dollar geben, Saudi-Arabien versprach weitere 60 Millionen Dollar (56 Millionen Euro).

Die Bundesregierung sagte neue Hilfsgelder in Höhe von 255 Millionen Euro zu. Vom Auswärtigen Amtes kommen 100 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Syrien und den Nachbarländern, wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das Entwicklungsministerium hatte bereits am Montag 155 Millionen Euro zusätzlich zugesagt.

An der Geberkonferenz nehmen mehr als 70 Staaten teil. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR werden 8,4 Milliarden US-Dollar (7,7 Millionen Euro) benötigt, um den Syrern zu helfen.

Das UNHCR hatte die internationale Gemeinschaft vor der Konferenz zu mehr Hilfe für notleidende Syrer aufgerufen. «Wir erreichen gerade einen Wendepunkt, die Situation ist dabei, untragbar zu werden», sagte UNHCR-Sprecher Adrian Edwards der Deutschen Presse-Agentur.

Hilfsorganisationen beklagen immer wieder, dass sie für ihre Einsätze in Syrien und den Nachbarländern nicht genug Geld erhalten. Im vergangenen Jahr waren die UN-Hilfen nur zu 57 Prozent finanziert.

Di, 2015-03-31 12:36
Norden/Hannover (dpa)

Sturm bringt Fahrplan für Inselfähren durcheinander

Norden/Hannover (dpa) - Der Orkan «Niklas» hat am Dienstag in Niedersachsen den Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln durcheinandergewirbelt. Schiffe fielen aus, in manchen Fällen verschoben sich die Abfahrtszeiten. In der Nacht zum Mittwoch wurde zwischen Emden und Cuxhaven mit einer leichten Sturmflut gerechnet. Der höchste Wert sollte in Emden mit 1,75 Metern über dem mittleren Tidehochwasser liegen, sagte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) voraus. Zwischen Spiekeroog und Neuharlingersiel sollte am Mittag je eine Fähre ausfallen. Von Harlesiel zur Insel Wangerooge galten veränderte Fahrzeiten. Komplett ausgefallen ist die Verbindung zwischen Cuxhaven und der Hochseeinsel Helgoland.

Di, 2015-03-31 12:29
Hamburg (dpa)

Hamburger Dom wegen Unwetterwarnung geschlossen )

Hamburg (dpa) - Wegen des Sturmtiefs «Niklas» bleibt der Hamburger Dom am Dienstag geschlossen. Grund sei die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, teilte die Wirtschaftsbehörde mit. Besucher der Kirmes und Schausteller müssten geschützt werden.

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Di, 2015-03-31 12:28
Berlin (dpa)

Giftige Chemikalien in Textilien

Berlin (dpa) - Greenpeace hat 2011 die sogenannte Detox-Kampagne gestartet, um die Textilindustrie zu «entgiften». Sie richtet sich vor allem gegen elf Chemikalien, die nach Angaben der Organisation in Produktionsländern wie China, Bangladesch oder Indonesien umfangreich eingesetzt werden. Einige von ihnen im Überblick:

ALKYLPHENOLETHOXYLATE - APEO können beim Färben zum Waschen der Textilien genutzt werden. Sie sind giftig für Fische und anderes Meeresgetier. Alkylphenole können zudem Krebs erzeugen.

PHTHALATE - Sie dienen als Weichmacher für Kunststoff. In der Textilindustrie werden sie für Kunstleder, Gummi sowie in Farbstoffen genutzt. Sie gefährden die Fortpflanzung bei Säugetieren.

PERFLUOROCTANSULFONATE - PFOS machen Textilien wasser- und fettabweisend. Perfluorierte Chemikalien (PFC) reichern sich in der Nahrungskette an. Einige stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

Di, 2015-03-31 12:16
Luxemburg (dpa)

Verfall der Verbraucherpreise im Euroraum weiter abgebremst

Sinkende Preise sind für Verbraucher meist ein Grund zur Freude. Doch zu wenig Inflation macht Experten Sorge. Nach jüngsten Zahlen können sie etwas aufatmen.

Luxemburg (dpa) - Die Verbraucherpreise in den Euro-Ländern fallen langsamer. Ein wichtiger Grund dafür sind weniger stark sinkende Energiepreise. Im März lag die jährliche Inflationsrate bei minus 0,1 Prozent, nach minus 0,3 Prozent im Februar. Dies teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit.

Damit ist die Inflation allerdings noch immer weit entfernt vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt eine Rate von knapp unter 2 Prozent an.

Um die Konjunktur zu beflügeln und die niedrige Inflation zu bekämpfen, hat die Notenbank die Zinsen auf nahe Null gedrückt. Zudem kauft die EZB in großem Umfang Staatsanleihen. Die Währungshüter wollen bis vorerst September 2016 monatlich Wertpapiere mit einem Volumen von 60 Milliarden Euro erwerben. Das Gesamtvolumen summiert sich damit auf mehr als eine Billion Euro. Das frische Geld kommt im Idealfall in Form von Krediten am Ende bei Unternehmen und Verbrauchern an. Das kann die Konjunktur beflügeln.

Nach vorläufiger Einschätzung der ING-Bank hat die EZB damit gefährliche deflationäre Entwicklungen abgewendet. Wenn Verbraucher und Firmen weiter fallende Preise erwarten, könnten sie Ausgaben aufschieben. Das kann die Konjunktur abwürgen.

Die Analysten von Capital Economics sehen die Gefahr einer Deflation hingegen noch nicht gebannt: Die jüngste Entwicklung sei allein dem abgebremsten Preisverfall bei Lebensmitteln und Energie zu verdanken.

Die Energiepreise sanken laut Eurostat weniger stark als noch zuvor: Nach einem Rückgang von 7,9 Prozent im Februar gaben die Energiepreise im März binnen Jahresfrist um 5,8 Prozent nach.

Di, 2015-03-31 12:06
311206 Mrz 15)

Stromausfall in der Türkei - Metros stoppen in Istanbul und Ankara

Istanbul (dpa) - Ein massiver Stromausfall hat die größten Städte der Türkei und zahlreiche Provinzen des Landes lahmgelegt. In der Wirtschaftsmetropole Istanbul, der Hauptstadt Ankara und der Küstenmetropole Izmir fiel am Dienstagvormittag der Strom aus, wie die Nachrichtenagentur DHA meldete. In Istanbul und Ankara stoppten die U-Bahnen. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN Türk sind 30 der 81 Provinzen des Landes betroffen. Energieminister Taner Yildiz erklärte, ein Krisenzentrum sei eingerichtet worden: «Ich kann derzeit nicht sagen, ob es ein Cyber-Angriff ist oder nicht.» Die Ursache des Stromausfalls werde untersucht.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Di, 2015-03-31 12:01
Lausanne (dpa)

Die Akteure im Atomkonflikt: Tiefe Skepsis und zarte Hoffnung

Lausanne (dpa) - Eine Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran wäre eine politische Zäsur im Verhältnis vieler Staaten zur Islamischen Republik. Wer ist dafür, wer ist dagegen?

BARACK OBAMA:

Der US-Präsident war 2009 mit einer «Politik der ausgestreckten Hand» angetreten, wollte Kooperation statt Konfrontation mit feindlich gestimmten Ländern. Doch die Strategie hatte kaum Erfolg. Ein Abkommen mit dem Iran wäre ein außenpolitischer Befreiungsschlag, ein historischer Triumph. Doch Obama ist nicht naiv - schließlich wird er sich auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft 2017 rechtfertigen müssen, falls ein Abkommen negative Folgen hätte.

DER US-KONGRESS:

Abgeordneten beider US-Parteien drohen offen damit, im Kongress gegen einen Vertrag zu stimmen. Kürzlich griffen sogar 47 republikanische Senatoren zu einem beispiellos drastischen Mittel und schrieben an die Führung in Teheran, jede Vereinbarung mit Obama wäre ohne das «Ja» des republikanisch beherrschten Kongresses wertlos. Zudem könne der nächste Präsident die Vereinbarung «mit einem Federstrich widerrufen». Das Weiße Haus tobte, weil die Autorität des Präsidenten untergraben werde; der habe weiterhin die außenpolitische Oberhoheit.

BENJAMIN NETANJAHU:

Der israelische Ministerpräsident, dessen konservative Likud-Partei gerade wieder die Wahlen gewonnen hat, gilt als Hauptfeind jeder Vereinbarung im Atomstreit mit dem Iran. Der 1949 in Tel Aviv geborene Sohn eines Historikers vergleicht Teheran oft mit biblischen Erzfeinden des jüdischen Volkes und sogar mit den Nationalsozialisten. In der Vergangenheit hatte der Regierungschef, der vor seiner vierten Amtszeit steht, mehrmals indirekt mit einem Militärschlag auf die iranischen Atomanlagen gedroht. Israel versucht vor allem über die USA, Einfluss auf den Ausgang der Gespräche zu nehmen. Weil Netanjahus Verhältnis zu Präsident Obama schlecht ist, versucht er es über den US-Kongress.

FRANKREICH:

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius wie auch Präsident François Hollande gelten als Hardliner in den Gesprächen und haben 2014 bereits eine Vereinbarung ausgebremst. Sie betonen die Notwendigkeit effizienter Kontrollen der Abmachungen und technischer Details wie der Anzahl der Uran-Zentrifugen und der Forschungskapazitäten des Irans. Frankreich sieht den Iran, der einst an der Urananreicherung in Frankreich beteiligt war, kritisch wegen dessen militärischer Rolle in den Krisenstaaten Irak, Syrien und Libanon, die früher wichtige Rollen in Frankreichs Arabienpolitik spielten.

HASSAN RUHANI:

Präsident Hassan Ruhani hat viel in die Atomverhandlungen investiert. Eine umfassende Lösung wäre für den moderaten Kleriker und den gemäßigten Flügel in Teheran wichtig für das politische Überleben. Ein Scheitern könnte das Ende seiner prowestlichen Politik und eine Rückkehr der harten Islamisten bedeuten. Um die akute Wirtschaftskrise im Land zu beenden, braucht Ruhani außerdem eine schnelle Aufhebung der Sanktionen. Ein Ende des Atomstreits würde auch das Ende der Isolierung der Islamischen Republik bedeuten.

ALI CHAMENEI:

Ajatollah Ali Chamenei steht als höchste religiöse Instanz der Islamischen Republik über dem demokratisch gewählten Präsidenten. Er hat damit auch das letzte Wort im Atomkonflikt mit dem Westen. Der Kleriker war schon am Anfang der islamischen Revolution 1979 ein Vertrauter des Revolutionsführers Ruhollah Khomeini. 1989 wurde er zu dessen Nachfolger ernannt. Chamenei steht dem konservativen Flügel näher als den Reformern, hat aber eine gute Beziehung zu Präsident Hassan Ruhani. Im Atomstreit hat er dessen Kurs unterstützt.

DEUTSCHLAND:

Deutschland hat bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gerade am Anfang eine maßgebliche Rolle gespielt. Auch auf deutsche Initiative hin gab es bis 2005 mit Teheran rund 15 Treffen auf verschiedenen Ebenen. 2005 schien eine Einigung nahe, bis mit der Wahl des Hardliners Mahmud Ahmadinedschad zum iranischen Präsidenten 2006 die Lage eskalierte und fortan die UN-Vetomächte USA, Russland und China ins Boot kamen. Deutschland betont, dass ein diplomatischer Erfolg sehr wichtig für den von Konflikten erschütterten Mittleren Osten wäre, fordert aber klar nachprüfbare Ergebnisse der Gespräche.

Di, 2015-03-31 11:58
Berlin/Düsseldorf (dpa)

Bahn stellt Nahverkehr in NRW komplett ein

Berlin/Düsseldorf (dpa) - Die Deutsche Bahn hat am Dienstag den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen komplett eingestellt. Die Entscheidung gelte für den ganzen Tag, teilte die Bahn mit. Im Fernverkehr führen einzelne Züge.

Der Fernverkehr zwischen Dortmund und Köln durchs Ruhrgebiet sei wegen der Schäden durch das Sturmtief «Niklas» weiterhin unterbrochen, sagte eine Bahnsprecherin in Düsseldorf. Die Reisenden müssten auf Busse und Taxis ausweichen. Die alternative Strecke zwischen Dortmund und Köln über Wuppertal sei zunächst wieder für einzelne Fernverkehrszüge freigegeben.

Im Fernverkehr fahren einzelne Züge zwischen Hamm und Berlin sowie südlich von Köln. Reisenden wird empfohlen, sich im Internet über ihre Fahrten zu informieren.

Di, 2015-03-31 11:52
München/Berlin (dpa)

Euro-Rebell und Außenseiter: Peter Gauweiler hört auf

Nach seinem Nein im Parlament zu verlängerten Griechenland-Hilfen bekam CSU-Parteivize Gauweiler Schelte vom Chef. Nun wirft er die Brocken hin - weil er nicht gegen seine Überzeugungen abstimmen will.

München/Berlin (dpa) - Außenseiter, Euro-Rebell, Einzelkämpfer, Querkopf - es gibt viele Attribute, die Peter Gauweiler zugeschrieben werden. Von vielen wurde der 65-Jährige in den vergangenen Jahren für seine aufrecht-kritischen Positionen geschätzt, andererseits war er in seiner Partei nie unumstritten. Zuletzt wurde er von Parteichef Horst Seehofer wegen seines Neins im Bundestag zu verlängerten Finanzhilfen für Griechenland heftig angegangen. Nun hat er mit seinem überraschenden Rücktritt - als stellvertretender CSU-Chef und als Bundestagsabgeordneter - die Konsequenzen gezogen.

Stellvertreter von Horst Seehofer war der Münchner Rechtsanwalt erst im November 2013 geworden. Gauweiler selbst nannte diesen späten Aufstieg in die Parteispitze «leicht ungewöhnlich». Doch Seehofer verfolgte ein klares Kalkül: Vor der anstehenden Europawahl sollte Gauweiler die von der «Alternative für Deutschland» ausgehende Gefahr eindämmen. Das Manöver misslang, die CSU verlor massiv. Fortan stand Gauweiler sehr oft alleine da - und oft im Kreuzfeuer der Kritik. Eine Wiederwahl auf dem Parteitag im Herbst schien ausgeschlossen.

Das Außenseiter-Dasein war Gauweiler schon lange gewohnt - auch im Bundestag. Dort isolierte sich der Vater von vier Kindern 2003 unter anderem mit einem strikten Nein zum Irak-Krieg. Mehrfach zog der streitbare Politiker vor das Bundesverfassungsgericht, er erntete dort Siege und Niederlagen. 2011 scheiterte er mit einer Beschwerde gegen Griechenland-Hilfen und den Euro-Rettungsschirm. Die obersten Richter stärkten allerdings die Beteiligungsrechte des Bundestages.

Mitglied der CSU ist Gauweiler seit 1968. Er galt als «Ziehkind» des CSU-Übervaters Franz Josef Strauß. Einst als harter «Law-and- Order-Mann» berüchtigt, wurde der «Schwarze Peter» 1986 Staatssekretär im bayerischen Innenministerium. Damals sorgte er mit markigen Forderungen nach Aids-Zwangstests für Homosexuelle für Wirbel. Den entscheidenden Karriereknick erlitt er 1994 in seiner Amtszeit als bayerischer Umweltminister. Nach der sogenannten «Kanzlei-Affäre» um eine angebliche Verquickung privater und politischer Interessen musste er seinen Hut nehmen - auch auf Druck des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU). Der Anwaltsgerichtshof stellte später aber nichts Unrechtmäßiges fest.

Di, 2015-03-31 11:43
Wiesbaden (dpa)

Statistiker zum Osterfest: Fast jeden Tag ein Ei

Wiesbaden (dpa) - Jeden Tag ein Ei - fast: 293 Eier legt ein Huhn in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr. Diese Zahl für das Jahr 2014 hat das Statistische Bundesamt pünktlich zum diesjährigen Osterfest ausgerechnet. Insgesamt kamen die 39,5 Millionen Legehennen nach Angaben der Statistiker vom Dienstag auf 11,5 Milliarden Stück. Mehr als ein Drittel der Eier (4,3 Mrd Stück) kamen aus niedersächsischen Betrieben, danach folgten als Eierproduzenten Nordrhein-Westfalen (1,3 Mrd) und Bayern (1,2 Mrd). Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 3000 Plätzen zur Legehennenhaltung.

Di, 2015-03-31 11:36
Kuwait-Stadt (dpa)

Ban Ki Moon ruft Weltgemeinschaft zu Hilfe für Syrer in Not auf

Kuwait-Stadt (dpa) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Weltgemeinschaft zu einer Hilfe in Milliardenhöhe für notleidende Syrer aufgerufen. Die Syrer seien Opfer der schlimmsten humanitären Krise der heutigen Zeit, sagte Ban Ki Moon am Dienstag in Kuwait auf einer internationalen Geberkonferenz für Syrien. Sie fragten nicht nach Mitleid, sondern nach Unterstützung.

Das Emirat Kuwait sagte auf der Konferenz 500 Millionen Dollar (466 Millionen Euro) für Syrer in Not zu. Es gehe bei dem Treffen darum, die größte Krise zu bekämpfen, die die Menschheit kennt, sagte Emir Sabah Al-Ahmed. Saudi-Arabien will 60 Millionen Dollar (56 Millionen Euro) geben.

An der Geberkonferenz nehmen mehr als 70 Staaten teil. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR werden 8,4 Milliarden US-Dollar (7,7 Millionen Euro) benötigt, um den Syrern zu helfen.

Di, 2015-03-31 11:34
Kampala (dpa)

Leitende Staatsanwältin in Islamistenprozess in Uganda ermordet

Kampala (dpa) - Im ostafrikanischen Uganda ist eine leitende Staatsanwältin in einem großen Terrorprozess ermordet worden. Joan Kagezi sei am Montag von Unbekannten erschossen worden, als sie gerade auf dem Weg zu ihrem Haus in einem Vorort der Hauptstadt Kampala gewesen sei, sagte Polizeisprecher Patrick Onyango. Die Täter seien auf einem Motorrad unterwegs gewesen. Kagezi ermittelte gegen 13 Männer, die an den verheerenden Bombenanschlägen auf Fußballfans im Jahr 2010 beteiligt gewesen sein sollen.

Bei den Anschlägen, zu denen sich die somalische Islamistengruppe Al-Shabaab bekannt hatte, waren in Kampala 76 Menschen getötet worden. Bei den 13 Verdächtigen, die wegen des Blutbads vor Gericht stehen, handelt es sich größtenteils um Kenianer und Tansanier mit somalischen Wurzeln. «Wir können nicht ausschließen, dass der Mord einen terroristischen Hintergrund hat», so Onyango.

Erst in der vergangenen Woche hatte die US-Botschaft in Kampala vor möglichen Terror-Anschlägen der Al-Shabaab auf Ausländer gewarnt. Die Regierung hatte daraufhin die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Ugandische Truppen sind seit Jahren im Rahmen einer Mission der Afrikanischen Union in Somalia aktiv, um die Islamisten zu bekämpfen.

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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