Do, 2015-03-05 14:47
Bielefeld/Osnabrück (dpa)

Dr. Oetker kauft Coppenrath und Wiese

Bielefeld/Osnabrück (dpa) - Der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker kauft den Osnabrücker Tiefkühltortenbäcker Coppenrath und Wiese. Der Vertrag sei am Donnerstag unterschrieben worden, teilte Oetker mit. Das Kartellamt muss dem Kauf noch zustimmen. Dr. Oetker bestätigte auch eine mit dem Betriebsrat und den Alteigentümern geschlossene Beschäftigungsgarantie. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. In Osnabrück und im westfälischen Mettingen beschäftigt Coppenrath und Wiese rund 2000 Mitarbeiter.

Dem Verkauf waren monatelange Verhandlungen vorausgegangen. Nach dem Tod von Firmenmitgründer Aloys Coppenrath vor knapp zwei Jahren hatten die Erben im Sommer 2014 den Verkauf beschlossen. Oetker galt als Favorit für den Kauf.

Do, 2015-03-05 14:43
Berlin (dpa)

Leute kompakt

Thomas Gottschalk und seine Memoiren: Lesetour mit Show-Act (Foto - Archiv)

Berlin (dpa) - Thomas Gottschalk hat mit 64 Jahren seine Lebenserinnerungen aufgeschrieben und geht damit auf Tournee. In drei Städten - München, Bonn und Kulmbach - werde er vor Zuschauern aus seiner Autobiografie «Herbstblond» vorlesen, wie Gottschalk der Deutschen Presse-Agentur sagte. Eine ganz kleine Runde sei aber nicht zu erwarten: «Um die tausend Leute passen schon in die jeweiligen Hallen. Es gibt auch sowas wie einen «Show-Act» und einen «Stargast». Das erwarten die Leute von mir, und das kriegen sie auch», sagte der ehemalige «Wetten, dass..?»-Moderator. Das Buch «Herbstblond» erscheint am 27. April.

Leutheusser-Schnarrenberger: «Alkohol-Fahrt war großer Fehler» (Foto - Archiv)

Berlin (dpa) - Der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (63) droht ein Fahrverbot, weil sie alkoholisiert am Steuer erwischt wurde. «Ich hatte so etwa 0,8 Promille», sagte die FDP-Politikerin «Bild.de». «Das war ein großer Fehler. Es wird nicht wieder vorkommen.» Sie rechne mit einem Monat Fahrverbot und einer Geldstrafe. «Das akzeptiere ich». Die Rechtsanwältin hatte dem Bericht zufolge am Faschingsdienstag in München gefeiert. Sie habe sich nach einer mehrstündigen Trinkpause hinters Steuer gesetzt, um nach Hause zu fahren. «Ich habe gedacht, ich hätte in der Zwischenzeit genügend Blut-Alkohol abgebaut, um wieder fahren zu können», sagte sie der Zeitung.

Schockierende Autobiografie: Filmstar Depardieu prostituierte sich (Foto - Archiv)

Paris (dpa) - Vom Strichjungen zum Leinwandstar und Putin-Freund: In seiner Autobiografie «Es hat sich so ergeben» beschreibt Filmstar Gérard Depardieu (66) seine ungewöhnliche Erfolgsstory, die ihn vom Straßenkind zu einem der bedeutendsten Charakterdarsteller Frankreichs werden ließ. Dabei legt der «Asterix und Obelix»-Star drastische Einzelheiten dar. So habe seine verarmte Mutter mit Stricknadeln versucht, ihn abzutreiben. Ebenso offen gesteht er, dass er als Zehnjähriger auf den Strich ging. Im Buch geht er auch auf seine Freundschaft zu Kreml-Chef Wladimir Putin ein. Putin komme wie er selbst von ganz unten, schreibt Depardieu.

Nena sucht Hilfe beim Familien-Coach (Foto - Archiv)

Hamburg (dpa) - Popstar Nena (54), ihre vier Kinder und ihr Mann gehen regelmäßig zum «Familien-Coach». In «verhakelten Situationen» sei es hilfreich, einen Mediator zu haben, sagte die vierfache Mutter dem Magazin «Gala» (Ausgabe 11/15). «Kann vorkommen, dass man sich sogar plötzlich wieder neu in den eigenen Mann verliebt.» Das habe sie erst vor kurzem erlebt. «Mein Mann und ich sind jetzt seit 21 Jahren zusammen, weil wir an unserer Verbindung arbeiten und uns immer wieder neu füreinander entscheiden. Von alleine läuft nix.»

Bobby McFerrin hat besondere Beziehung zu Deutschland (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

New York (dpa) - Für den Musiker Bobby McFerrin ist ein Besuch in Deutschland ein bisschen wie Nachhausekommen. «Ich liebe das Publikum in Deutschland», sagte McFerrin, der 1988 mit «Don't Worry, Be Happy» einen Welthit hatte, der Deutschen Presse-Agentur. Der Grund sei früh in seiner Karriere zu suchen: Damals wollte er solo auf der Bühne Musik machen, nur mit der Stimme. «Viele Konzertveranstalter dachten, dass das verrückt sei. Aber deutsche Veranstalter haben mir die Chance gegeben, die Musik vor Publikum zu spielen, die in meinem Kopf war.» Und das deutsche Publikum habe es angenommen. «Ich werde immer dankbar dafür sein», sagte McFerrin, der am 11. März 65 Jahre alt wird.

Michael Degen über den «traurigen Prinzen» Oskar Werner (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

Hamburg (dpa) - Schauspieler Michael Degen (83, «Nicht alle waren Mörder») hat eine Hommage an seinen genialen Kollegen Oskar Werner (1922-1984) geschrieben. «Der traurige Prinz» (Verlag Rowohlt Berlin, erscheint am 6. März) beruht auf einer wahren Begegnung der beiden in Oskar Werners Anwesen 1983 in Liechtenstein. «Natürlich wurde nicht jedes einzelne Wort genauso gesprochen, doch im Grunde genommen hat der Dialog so stattgefunden», sagte Degen der Deutschen Presse-Agentur. Der Roman ist vor allem die Geschichte einer gescheiterten Künstler-Existenz, die Degen als stellvertretend für den Beruf ansieht.

Wieder glücklich: Ex-Skistar Hilde Gerg bekommt drittes Kind (Foto - Archiv)

München (dpa) - Olympiasiegerin Hilde Gerg (39) ist zum dritten Mal schwanger. Fünf Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ehemaligen Trainers Wolfgang Graßl ist die Ex-Skirennläuferin wieder glücklich, wie sie der Illustrierten «Bunte» sagte. Im vergangenen Jahr hat sie ihren neuen Lebensgefährten, den Physiotherapeuten Marcus Hirschbiel geheiratet. «Ich wollte immer drei Kinder haben, Marcus ist der ideale Vater», sagte sie. Ihr früherer Ehemann würde ihr dieses neue Glück bestimmt gönnen, ist sie sich sicher. «Die 17 Jahre mit ihm kann mir keiner nehmen.» Aus der Ehe mit Graßl hat Gerg die beiden 2007 und 2009 geborenen Kinder Anna und Wolfgang.

Pharrell Williams bestreitet vor Gericht Plagiatsvorwürfe (Foto - Archiv)

Los Angeles (dpa) - Der mehrfach preisgekrönte Musikproduzent Pharrell Williams (41) hat sich erneut gegen Vorwürfe gewehrt, er habe Teile des Superhits «Blurred Lines» abgekupfert. «Ich habe das 70er-Jahre-Gefühl übermitteln wollen. Wenn du manchmal auf deine Arbeit zurückblickst, dann siehst du das Echo anderer Leute», erklärte der Musiker Medienberichten zufolge am Mittwoch bei einer Gerichtsverhandlung in Los Angeles. Er habe bei der Arbeit an dem Song aber nicht an ein bestimmtes Lied gedacht. Die Hinterbliebenen des 1984 gestorbenen Soulsängers Marvin Gaye behaupten, Teile von «Blurred Lines» seien von dem Song «Got To Give It Up» aus dem Jahr 1977 abgekupfert worden.

«Letzter Bulle» Henning Baum bekommt Preis von Polizeigewerkschaft (Foto - Archiv)

Kassel (dpa) - Schauspieler-Raubein Henning Baum (42, «Der letzte Bulle») erhält den Preis der Polizisten-Gewerkschaft GdP, den «GdP-Stern». Die Preisträger werden «für ihre Verdienste um das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit» geehrt, wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Kassel am Donnerstag mitteilte. Baum spielt in der Sat.1-Krimiserie «Der letzte Bulle» einen Polizisten, der nach 20 Jahren im Koma zurückkehrt und immer wieder mit unkonventionellen Methoden und Aktionen aneckt. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben, diesmal am 25. April. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehörten unter anderem Moderator Rudi Cerne und die «Tatort»-Schauspielerin Ulrike Folkerts.

Marc Terenzi wird zum vierten Mal Vater (Foto - Archiv)

Berlin (dpa) - Der in den USA geborene Popsänger Marc Terenzi (36) wird zum vierten Mal Vater. «Wir freuen uns sehr auf unser Baby», zitierte die «Bild»-Zeitung vom Donnerstag den Ex-Mann von Sängerin Sarah Connor (34) und seine Freundin, das Model Myriel Brechtel. Das ehemalige Mitglied der Boygroup Natural («Put Your Arms Around Me») hat zusammen mit Connor einen Sohn, Tyler, und eine Tochter, Summer. 2011 wurde bekannt, dass die Münchner Managerin Alexandra Lehmann eine Tochter von Terenzi bekommen hat. «Ich habe mein Leben geordnet», erklärte der Sänger nun der «Bild».

Vince Vaughns Handabdrücke im Beton von Hollywood (Foto - aktuell)

Los Angeles (dpa) - Vince Vaughn (44) hat sich richtig die Hände schmutzig gemacht - und freut sich noch darüber. Der Schauspieler («Prakti.com», «The Watch») durfte seine Hand- und Schuhabdrücke am Mittwoch (Ortszeit) im Beton vor dem legendären Chinese Theatre in Hollywood hinterlassen. Beide sind ziemlich groß - Vaughn ist mit 1,96 Meter ein Riese. Der Schauspieler kam nicht wie mancher Kollege im Schlabberlook, sondern im dunkelblauen Anzug mit Krawatte und Einstecktuch. In dieser Woche läuft in den USA sein neuer Film «Unfinished Business» («Big Business: Außer Spesen nichts gewesen») an, der zu weiten Teilen in Deutschland spielt.

Christopher Plummer bekommt ein Stückchen Unsterblichkeit - in Zement (Foto - Archiv)

Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträger Christopher Plummer (85, «Beginners») darf seine Hand- und Schuhabdrücke in Hollywood-Zement verewigen. Der Schauspieler soll die Abdrücke in der feuchten Masse am 27. März vor dem Grauman's Chinese Theatre in Los Angeles hinterlassen. «Ich freue mich wahnsinnig. Ich denke, es ist eine große, große Ehre», sagte Plummer dem US-Magazin «People». «Es ist die Art von Unsterblichkeit, die du vielleicht nicht möchtest, aber mein Gott...», scherzte der Kanadier. Vor ihm wurden auf dem Vorplatz des historischen Kinos schon Hunderte Stars geehrt, darunter Charlie Chaplin, Frank Sinatra, Clark Gable, Marilyn Monroe, George Clooney und Robert de Niro.

Bruce Willis gibt Broadway-Debüt in «Misery»-Adaption (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

New York (dpa) - Zurück zu den Wurzeln: US-Schauspieler Bruce Willis (59) gibt im Herbst seine Broadway-Premiere. Der «Stirb langsam»-Star werde die Hauptrolle in der Adaption des Stephen-King-Romans «Misery» spielen, berichteten am Mittwoch (Ortszeit) die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter». Der in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) geborene Willis hatte vor seiner Filmkarriere Theater studiert und übernahm 1984 die Hauptrolle im New Yorker Stück «Fool for Love», das aber nicht am weltbekannten Broadway gezeigt wurde. Die weibliche Hauptrolle in der Theater-Adaption soll Elizabeth Marvel (45, «True Grit») spielen. Ein Premierentermin steht den Medienberichten zufolge noch nicht fest.

Kenneth Branagh hatte Spaß beim Dreh mit kompliziertem Feen-Kleid (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

Berlin (dpa) - Regisseur Kenneth Branagh (54, «Viel Lärm um Nichts») wird den Dreh zu seinem neuen Film «Cinderella» nicht so schnell vergessen - wegen eines opulenten Kleids. «Es war so ähnlich, wie einen Raketenstart vorzubereiten», scherzte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur über das Kleid, das Helena Bonham Carter (48) als gute Fee trägt. «Normalerweise bewegte sie sich mit vier oder fünf Leuten um sich herum.» Zwei Crew-Mitglieder knieten hinter ihr, so dass man sie nicht sah, «und einer saß unter dem Kleid, der musste die Batterien tragen». Das mehrlagige Kleid leuchtet nämlich auch noch märchenhaft. «Es war ein großartiger Spaß».

Whitney Houstons Tochter an ihrem 22. Geburtstag weiter im Koma (Foto - Archiv)

Atlanta (dpa) - Whitney Houstons Tochter, Bobbi Kristina Brown, ist auch an ihrem Geburtstag am Mittwoch weiter im Koma gewesen. «Heute ist Bobbi Kristinas 22. Geburtstag, und wir bitten Euch weiter darum, für sie zu beten, während sie um ihr Leben kämpft», hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung der Whitney-Houston-Nachlassverwalter. Brown war am 31. Januar von ihrem Freund Nick Gordon reglos in einer Badewanne in ihrem Haus im US-Staat Atlanta gefunden worden. Die Umstände des Vorfalls sind noch ungeklärt. Sie ist seitdem an lebenserhaltende Apparate angeschlossen. Bobbi Kristina ist das einzige Kind von Whitney Houston und R&B-Sänger Bobby Brown. Der Vater verbringe viel Zeit am Krankenbett seiner Tochter, hieß es in US-Medienberichten.

Leonardo DiCaprio will mehr Umwelt-Dokus drehen (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

Los Angeles (dpa) - Hollywood-Star Leonardo DiCaprio (40) will mehr Umwelt-Dokumentationen drehen. Seine Produktionsfirma Appian Way und der Streamingdienst Netflix planten eine Reihe Dokus zu Themen wie Naturschutz und Umwelt, wie die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Mittwoch berichteten. Der Schauspieler und engagierte Umweltschützer soll bei allen Projekten als Produzent mitwirken. Zuletzt hatten DiCaprio und Netflix den oscarnominierten Film «Virunga» über die Gefährdung der Berggorillas in Afrika produziert.

«Bachelor» entscheidet sich für ostdeutsche Krankenschwester (Foto - Archiv vom 1.3.)

Berlin (dpa) - Der Junggeselle Oliver Sanne (28) aus der RTL-Flirtshow «Der Bachelor» hat sich für Liz Kaeber (22) aus Eberswalde in Brandenburg entschieden. «Ich muss Dir jetzt sagen, dass ich nicht mehr in Dich verguckt bin», sagte der 1,94-Meter-Mann aus Düsseldorf beim Finale, das am Mittwochabend ausgestrahlt wurde. Er fügte sofort hinzu: «Liz, ich bin über beide Ohren in Dich verliebt. Und ich wünsche mir nichts mehr, als mit Dir eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.» Die blonde Krankenpflegerin trug ein rückenfreies knallrotes Glitzerkleid, als sie seine Rose freudig in Empfang nahm.

Country-Star Shania Twain kündigt letzte Tournee an (Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

Los Angeles (dpa) - Die kanadische Country- und Pop-Sängerin Shania Twain (49) will nach elfjähriger Pause wieder auf Tournee gehen. Es werde allerdings ihre letzte Konzertreise sein, kündigte die Sängerin am Mittwoch in der US-Sendung «Good Morning America» an. Twains «Rock This Country»-Tour soll nach dem Start im Juni durch 48 Städte in den USA und Kanada gehen. Die «You're Still the One»-Sängerin hatte im Dezember eine zweijährige Bühnenshow in Las Vegas abgeschlossen. Ihr Hit-Album «Come on Over» (1997) gilt als meistverkauftes Country-Album der Geschichte. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hat in ihrer langen Musikkarriere über 75 Millionen Platten verkauft.

I-a, i-a gegen Wolfsattacken: Esel soll Schafe schützen (Foto - aktuell)

Diepholz (dpa) - Esel gegen Wölfe: Mit einer ungewöhnlichen Aktion will ein Schafshalter aus Niedersachsen seine Herde vor Angriffen schützen. «Der Esel kennt anders als die Schafe kein Fluchtverhalten. Er stellt sich dem Raubtier und versucht, es erst mit Geschrei, dann mit Tritten zu vertreiben», sagte Schafszüchter Tino Barth aus Twistringen im Landkreis Diepholz der Deutschen Presse-Agentur. Barth hat sich kürzlich drei Esel zum Schutz seiner 200 Schafe angeschafft. Nach Angaben des Schäfers funktioniert die natürliche Alarmanlage bei Angriffen von Wölfen, Hunden und Luchsen.

Do, 2015-03-05 14:42
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Kiew weist Angaben über US-Soldaten in Ukraine zurück

Kiew (dpa) - Das Verteidigungsministerium in Kiew hat Informationen aus Moskau über die Ankunft von US-Soldaten in der Ukraine zurückgewiesen. «Diese Information entspricht nicht der Wirklichkeit», sagte Ministeriumssprecher Alexander Poronjuk in Lwiw (Lemberg) am Donnerstag. Über die Anwesenheit ausländischer Soldaten auf ukrainischem Boden müsse das Parlament in Kiew entscheiden, sagte er der Agentur Interfax zufolge.

Allerdings hatte zuvor der Sicherheitsrat in Kiew die Truppenpräsenz genehmigt. Russland hatte behauptet, bis zu 300 US-Soldaten sollten in Lwiw ukrainische Truppen an Waffen ausbilden. Großbritannien hatte am 25. Februar die Entsendung von Militärausbildern in die Ukraine angekündigt.

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Do, 2015-03-05 14:41
Rom (dpa)

Starker Wind und Dauerregen: Zwei Tote nach Unwettern in Italien )

Rom (dpa) - Schwere Unwetter mit heftigem Regen und starken Winden haben in Italien mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete. In der Toskana wurden fünf weitere Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Pfeiler getroffen wurden.

Besonders betroffen waren Mittel- und Süditalien, wo es seit Mittwoch stark regnete und die Winde teilweise Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern erreichten. In der Toskana blieben zahlreiche Schulen geschlossen, in Florenz wurden die Menschen dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. In Neapel stürzte eine Mauer ein und begrub acht Autos, verletzt wurde niemand. In der Toskana mussten 150 Menschen nach dem Einsturz eines Gebäudes in Sicherheit gebracht werden.

Der Wind riss in zahlreichen Regionen Bäume um, viele Dächer wurden beschädigt. Auch der Verkehr wurde beeinträchtigt, so mussten laut Ansa in Florenz zahlreiche Flüge verschoben werden. Auch die Fährverbindungen zur Insel Elba wurden vorübergehend eingestellt. Zahlreiche Straßen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt, auf Bahnstrecken und Autobahnen kam es vielerorts zu Behinderungen.

Do, 2015-03-05 14:28
München (dpa)

Mutmaßlicher Terrorist macht Testament: «Mama, sei nicht traurig»

Ein junger Islamist aus München reist in den Dschihad nach Syrien und kämpft dort für eine Terrororganisation. Beim Sturm auf das Gefängnis von Aleppo hat er sich «zu Tode gelangweilt».

München (dpa) - Der mutmaßliche Terrorist, der sich wegen Mordes in Syrien vor dem Oberlandesgericht München verantworten muss, hat im syrischen Bürgerkrieg sein Testament gemacht. Beim Sturm auf das Zentralgefängnis von Aleppo im Februar 2014 nahm er eine Audio-Datei mit seinem letzten Willen auf. Im Hintergrund sind Schüsse zu hören. «Ich befinde mich gerade hier in Syrien», sagt er etwas außer Atem in der Aufnahme, die am Donnerstag vor Gericht abgespielt wurde.

«Wir sind gerade dabei, diese Gefangenen zu befreien.» Seine Familie solle nicht um ihn weinen. «Mama, sei nicht traurig», sagt er in der Aufnahme.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen vor, als Mitglied einer islamistischen Organisation am Terror in Syrien beteiligt gewesen zu sein und gemordet zu haben.

Vor Gericht schildert der junge Mann den Sturm auf das Gefängnis, den er nur aus den hinteren Reihen mitbekommen haben will. Er habe sich in einer Häuserruine gegenüber vom Gefängnis aufgehalten, sich aus Kampfeshandlungen aber weitgehend herausgehalten.

Einmal habe er mit seiner Kalaschnikow auf das Gefängnis geschossen, sagte er - aber nur auf die Mauer und nur, um zu testen, ob die Waffe funktioniere. Ansonsten habe er sich «zu Tode gelangweilt».

Laut Anklage hatte er Anfang Februar zusammen mit etwa 1600 Dschihadisten das Zentralgefängnis in Aleppo angegriffen und rund 300 Gefangene befreit. Bei den Kämpfen wurden mindestens zwei syrische Regierungssoldaten und fünf Häftlinge getötet.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Do, 2015-03-05 14:18
Bagdad (dpa)

Teherans langer Arm: Iran unterstützt offen Iraks Offensive gegen IS Von Jan Kuhlmann und Farshid Mothari, dpa

Irans starker Einfluss im Irak war lange ein offenes Geheimnis. Jetzt stellt Teheran seine Macht im Nachbarland öffentlich zur Schau - und soll sie als Druckmittel bei den Atomverhandlungen einsetzen.

Bagdad (dpa) - Der Iraner Ghassem Sulejmani ist im Irak ein bekannter Mann. Im Internet kursieren immer wieder Fotos des grauhaarigen Herren. Eines der letzten zeigt ihn mit uniformierten Kämpfern. Sulejmani trinkt Tee. Die Männer um ihn herum scheinen sich über seinen Besuch zu freuen, sie lächeln. Spannend ist aber vor allem, wo das Foto entstanden sein soll: Es zeigt den hochrangigen Kommandeur aus dem Iran angeblich nahe der Stadt Tikrit - wo Iraks Streitkräfte eine Großoffensive gegen die IS-Terrormiliz begonnen haben.

Dass der schiitische Iran seinen Nachbarn im Kampf gegen die sunnitische Terrormiliz Islamischen Staat (IS) unterstützt, war lange ein offenes Geheimnis. Nun aber bemüht sich Teheran gar nicht mehr darum, die Unterstützung zu verheimlichen. Sulejmani, ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, lässt sich bereitwillig ablichten. Und die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete, er sei in Tikrit als «Berater und Beobachter» vor Ort.

Nach Angaben des «Wall Street Journal» hat der Iran zudem Drohnen für die Schlacht um Tikrit bereitgestellt. Auch Kämpfer der iranischen Revolutionsgarden sind demnach im Einsatz und für Artillerieangriffe auf den IS zuständig. So offen habe der Iran seine Unterstützung noch nie zur Schau gestellt, sagte US-Generalstabschef Martin Dempsey.

Seit Jahren schon ist die Bindung zwischen Teheran und Bagdad eng. Als die US-Invasion 2003 das sunnitische Regime Saddam Husseins stürzte, übernahmen die Schiiten die Macht, die im Irak die Mehrheit bilden. Der langjährige Ministerpräsident Nuri al-Maliki galt als Mann von Teherans Gnaden, bis heute wird die Regierung in Bagdad von Schiiten dominiert. Mit dem IS-Vormarsch und dem Zusammenbruch großer Teile der Armee ist Irans Einfluss noch weiter gestiegen.

Zu erkennen ist dieser vor allem am Machtzuwachs der schiitischen Milizen, die in den vergangenen Monaten enormen Zulauf bekommen haben. Sie sind eng mit dem Iran verbunden. Ihre Kampfkraft soll mittlerweile größer sein als die der eigentlichen Streitkräfte des Landes. Die Milizen sind es offenbar auch, die die Offensive gegen den IS in Tikrit anführen. 30 000 Man will die Regierung dafür mobilisiert haben - zwei Drittel davon kämpfen nach Angaben von US-Generalstabschef Martin Dempsey für schiitische Milizen.

Die USA bringt diese Gemengelage in eine delikate Lage. Hunderte US-Militärberater unterstützen im Kampf gegen den IS die irakische Armee. Diese aber wiederum marschiert in Tikrit Seite an Seite mit Männern, die von Washington als Terroristen verfolgt werden. Dazu zählt etwa der Milizen-Anführer Abu Mahdi al-Muhandis, den die USA für Angriffe auf ihre Soldaten im Irak verantwortlich machen.

Irans starker Einfluss dürfte auch der Grund dafür sein, warum die USA sich an der Tikrit-Offensive gegen den IS nicht mit Luftangriffen beteiligen - obwohl US-Jets seit Monaten immer wieder Ziele der Extremisten in verschiedenen Teilen des Landes angreifen.

Problematisch ist der starke Einfluss der Milizen auch, weil er Ängste vor möglichen Racheakten von Schiiten weckt. Sie könnten mit Gewalt gegen Sunniten vorgehen, die unter Verdacht stehen, mit dem IS zusammengearbeitet zu haben. Die schiitischen Gruppen werden für mehrere Übergriffe auf irakische Sunniten verantwortlich gemacht.

Für den Iran sind die arabischen Länder in der Nachbarschaft von großer strategischer Bedeutung. Im Libanon unterstützt Teheran die Schiiten-Miliz Hisbollah. In Syrien hält sie das Regime von Baschar al-Assad am Leben, das den Bürgerkrieg gegen die Rebellen ohne Hilfe aus Teheran wohl längst schon verloren hätte. Mit dieser Achse will sich der Iran seine Stellung als Regionalmacht sichern.

Die Zusammenarbeit mit dem Irak im Kampf gegen den IS verfolgt der Iran aber auch aus Sorge um die eigene Sicherheit. Der IS hasst die Schiiten genauso wie die «Ungläubigen» im Westen. Daher sahen sich die iranischen Revolutionsgarden und deren Eliteeinheit Ghods gleich am Anfang der Krise gezwungen, der Regierung in Bagdad und auch den Kurden in Nordirak mit Waffen und angeblich auch Kämpfern zu helfen.

Mittlerweile setzt der Iran seinen Einfluss im Irak angeblich auch als Druckmittel bei den Atomgesprächen ein. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif soll gedroht haben, dass es ohne Atomabkommen keine Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS geben werde. Fotos des hohen iranische Kommandeurs Ghassem Sulejmani in Tikrit verleihen da Teherans Forderung noch zusätzlich öffentlich Nachdruck.

Do, 2015-03-05 14:06
Diepholz (dpa)

I-a, i-a gegen Wolfsattacken: Esel soll Schafe schützen

Diepholz (dpa) - Esel gegen Wölfe: Mit einer ungewöhnlichen Aktion will ein Schafshalter aus Niedersachsen seine Herde vor Angriffen schützen. «Der Esel kennt anders als die Schafe kein Fluchtverhalten. Er stellt sich dem Raubtier und versucht, es erst mit Geschrei, dann mit Tritten zu vertreiben», sagte Schafszüchter Tino Barth aus Twistringen im Landkreis Diepholz der Deutschen Presse-Agentur.

Barth hat sich kürzlich drei Esel zum Schutz seiner 200 Schafe angeschafft. Nach Angaben des Schäfers funktioniert die natürliche Alarmanlage bei Angriffen von Wölfen, Hunden und Luchsen. «Die Schreie, die ein Esel bei Gefahr ausstößt, sind schon furchterregend», sagte Barth. Die Tiere integrierten sich in die Schafsherde und sorgten zudem dafür, dass die Schafe bei Angriffen zusammenbleiben und nicht durch Wegrennen den Jagdtrieb des Wolfs weiter anstacheln. In Sachsen-Anhalt hätten sich deshalb bereits viele Schafszüchter Esel zum Schutz ihrer Herden angeschafft.

Die Zahl der Wölfe in Deutschland wächst schnell. Geschätzt 25 Rudel mit etwa 200 Tieren gibt es derzeit, heißt es beim Projekt «Wolfsregion Lausitz». In den letzten zwei Jahren hat sich ihre Zahl fast verdoppelt. Die Tiere beanspruchen große Gebiete für sich. Gerade junge Rüden kundschaften deshalb ihre Umgebung aus und wildern auch bei Schafsherden. Ein streunender Wolf hatte in den vergangenen Tagen in der Region Oldenburg/Cloppenburg Aufregung ausgelöst.

Do, 2015-03-05 13:52
Stuttgart/Hannover (dpa)

Keinen Deut braver als die Buben - «Maus und Molli» wieder da Von Roland Böhm, dpa

«Max und Moritz» kennen alle. Vor 150 Jahren starteten die Lausbuben ihren Siegeszug durch die Welt. Aber wer kennt «Maus und Molli»? Auch sie heckten böse Streiche aus - und sind nun nach Jahrzehnten zurück.

Stuttgart/Hannover (dpa) - «Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.» Was seit 150 Jahren für Wilhelm Buschs Lausbuben «Max und Moritz» gilt, machten sich später auch ihre Quasi-Schwestern «Maus und Molli» zu eigen. Doch während die Streiche der Jungs richtig berühmt wurden - sogar weltweit, geriet die «Mädelgeschichte in sieben Streichen» in Vergessenheit. Ein Stuttgarter Verlag hat «Maus und Molli» nach Jahrzehnten wiederentdeckt und in den Buchhandel zurückgebracht.

«Maus und Molli» erschien erstmals 1925, satte 60 Jahre nach «Max und Moritz» (1865), aber im gleichen Münchner Verlag. Wilhelm Busch (1832-1908) war da schon viele Jahre tot. Erlebt hatte er noch «Lies und Lene» von 1896. Sehr früh seien solche Parodien auf «Max und Moritz» erschienen, berichtet Monika Herlt von der Wilhelm-Busch-Gesellschaft in Hannover. Unzählige gebe es, die in Zeitschriften und Büchern abgedruckt wurden. Das reiche bis zu agitatorischen Parodien wie «Marx und Maoritz» aus der 68er-Zeit.

Die erste Ausgabe von «Maus und Molli» war laut Thienemann-Esslinger-Verlag bis in die 1950er Jahre hinein lieferbar. Aufmerksam auf die «Mädelgeschichte» wurde man dort durch eine Verlagsanzeige in einer frühen «Max und Moritz»-Ausgabe. Eine weitere Ausgabe mit einem Cover, das dem von «Max und Moritz» dann sehr ähnelte, erschien nach Schätzungen um 1950 herum. Davon habe man nur noch ein Buch gefunden, berichtet Sibylle Schumann, die bei Thienemann-Esslinger den Reprint-Bereich betreut. Dieses Cover ziert nun auch die Neuausgabe, die in diesen Tagen in den Handel kommt.

Während Wilhelm Busch laut Herlt stets zunächst zeichnete und dann selbst reimte, teilten sich bei «Maus und Molli» der österreichische Karikaturist Carl Stroch und ein Wilhelm Herbert die Arbeit. Laut Thienemann-Esslinger war Wilhelm Herbert das Pseudonym von Wilhelm Mayer (1863-1925), einem nach Angaben des Zentralen Verzeichnisses Antiquarischer Bücher (ZVAB) dichtenden Landgerichtspräsidenten aus München. «Doch die Streiche sind nicht sonderlich einfallsreich, auch nicht typisch mädchenhaft», heißt es da. Und zur zeichnerischen Qualität sagt Herlt nur so viel: ««Max und Moritz» ist schon ganz hohe Zeichenkunst.»

Während Buschs Buben in ihren sieben Streichen Witwe Boltes Hühner quälen und stehlen, Böck in den Fluss stürzen lassen («Ritzeratze! Voller Tücke, in die Brücke eine Lücke.») und Lehrer Lämpels Pfeife explodieren lassen, sind Maus und Mollis Übeltaten keinen Deut weniger derb. Auch Schumann mag keine besonders weibliche Raffinesse entdecken. Im vierten Streich tauschen sie bei Nachbar Lorch die Zwillinge gegen ihre Puppen aus. «Molli nahm den Buben raus - und das Mädel fischte Maus.» Das sei dann aber auch schon alles, so Schumann.

Maus und Molli stecken Nadeln in den Geburtstagskuchen, sie bringen ein Rindvieh zum Explodieren und lassen ein Eichhörnchen die Wohnung ihrer Tante verwüsten. Einem Entenweibchen stülpen sie einen Handschuh über den Kopf und lassen es durch das Klassenzimmer fliegen und alle Schüler mit Tinte besudeln.

Laut Herlt lässt sich gar nicht mehr feststellen, wie oft «Max und Moritz» von diversen Verlagen verkauft wurde. Nachweislich sei das Buch aber in rund 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. Bei Thienemann-Esslinger steht der Klassiker mit 5000 verkauften Exemplaren pro Jahr auf einer Stufe mit dem «Struwwelpeter».

Ein Happy End hat «Maus und Molli» übrigens ebenfalls nicht: Enden Max und Moritz bekanntlich als Entenfutter, werden Maus und Molli von Haifischen verschluckt. «Gott sei Dank! Nun ist's vorbei - mit der Übeltäterei», heißt der letzte Satz im Bubenbuch. Und auch um Maus und Molli weint am Ende niemand. Hier lautet der letzte Satz: «Denn nach einem Bösewicht - sehnt die ganze Welt sich nicht.»

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Erschienen in Ausgabe 5.14

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Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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