Do, 2015-03-05 11:59
München (dpa)

Studie: Diamanten werden in fünf Jahren knapp

München (dpa) - Die wachsende Nachfrage nach Diamanten wird das Angebot des teuren Edelsteins nach einer Studie in wenigen Jahren übersteigen. «Die Diamantenförderung kann die steigende Nachfrage nur bis etwa 2019 befriedigen», berichteten die Managementberatung Bain & Company und das Antwerp World Diamond Centre (AWDC) am Donnerstag in München: «In fünf Jahren werden Diamanten knapp.»

Grund sei vor allem die steigende Nachfrage in den USA, wo Bain ein langfristiges Absatzwachstum von bis zu drei Prozent jährlich über die nächsten zehn Jahre prognostiziert. In dem Land habe die Branche 2013 rund ein Drittel ihres weltweiten Umsatzes mit Diamantschmuck erwirtschaftet. Zudem werde sich der Absatz in China dank wachsender Mittelschicht und Urbanisierung bis 2024 voraussichtlich verdoppeln.

Bis dahin wird nach der Prognose gleichzeitig das absehbare Fördervolumen von Rohdiamanten etwa wegen alternder Minen um bis zu zwei Prozent zurückgehen. Schon bis 2019 werde sich die Rohdiamantenproduktion auf rund 163 Millionen Karat belaufen - und damit unter den 177 Millionen Karat von 2005 liegen.

Do, 2015-03-05 11:59
Wiesbaden (dpa)

Weniger als ein Prozent des Verdienstes geht in Betriebsrenten

Um den Lebensstandard im Alter zu halten, müssen viele Beschäftigte privat vorsorgen. Doch wie groß ist die Bereitschaft, mit Unterstützung des Arbeitgebers für den Ruhestand zu sparen?

Wiesbaden (dpa) - Beschäftigte in Deutschland stecken weniger als ein Prozent ihres Verdienstes in die betriebliche Altersvorsorge. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag investierten sie 2012 im Schnitt 362 Euro oder 0,9 Prozent der Bruttojahresverdienste in die Betriebsrente. Die höchsten Beiträge zahlten Beschäftigte in der Finanz- und Versicherungsbranche - durchschnittlich 1115 Euro oder 1,8 Prozent. Weniger gut verdienende Mitarbeiter in der Leiharbeitsbranche oder der Gastronomie kamen nur auf 36 Euro beziehungsweise 59 Euro.

Ein direkter Vergleich mit der letzten Erhebung aus dem Jahr 2008 ist nach Angaben der Statistiker nicht möglich. Auf den ersten Blick scheinen Beschäftigte der betrieblichen Altersvorsorge mehr Bedeutung zuzumessen. Nach Angaben der Versicherungswirtschaft investierte jeder Beschäftigte 2008 im Schnitt nur 273 Euro.

Die Entwicklung habe allerdings lediglich mit dem allgemeinen Beschäftigungsanstieg der vergangenen Jahre Schritt gehalten, erklärte der Branchenverband GDV. «Nach wie vor bauen vier von zehn Beschäftigten in Deutschland keine Betriebsrente auf, und zwar trotz eines Rechtsanspruchs auf diese Vorsorge in Form der Entgeltumwandlung».

Der GDV forderte unter anderem mehr Anreize für Geringverdiener. Das Problem: Sie müssen eine Betriebsrente mit möglicherweise notwendigen Leistungen der staatlichen Grundsicherung verrechnen. Um dieser «Vorsorgefalle» zu entgehen, sollte es bei der Grundsicherung angemessene Freibeträge für Renten aus selbst angesparter Altersvorsorge geben, forderte der GDV.

Das meiste Geld steckten Beschäftigte 2012 in Direktversicherungen (3,25 Mrd Euro). In Pensionsfonds floss dagegen am wenigsten (0,25 Mrd). Das Gesamtvolumen der betrieblichen Altersvorsorge lag mit 9,5 Milliarden Euro knapp unter den Investitionen in die «Riester-Rente» von rund 10,1 Milliarden Euro.

Markus Kurth, rentenpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, kritisierte, Betriebsrente und «Riester-Rente» reichten nicht aus, um angesichts des gesenkten Rentenniveaus den Lebensstandard im Alter zu sichern.

Do, 2015-03-05 11:56
New York (dpa)

UN: Naturkatastrophen kosten jährlich bis zu 300 Milliarden Dollar

New York (dpa) - Naturkatastrophen wie Dürren, Fluten, Erdbeben und schwere Stürme verursachen jährlich bis zu 300 Milliarden Dollar (269 Milliarden Euro) an wirtschaftlichen Schäden. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Vereinten Nationen (UN) am Mittwoch (Ortszeit) in New York veröffentlichten. «Wir müssen etwas tun», mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei der Vorstellung des Berichts. «Katastrophenvorsorge rettet Leben und begrenzt die Schäden.»

Um derart hohe wirtschaftliche Einbußen zu vermeiden, müssten weltweit jährlich 6 Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) in Strategien zur Katastrophenvorsorge investiert werden, hieß es in dem Bericht. «Der Bericht ist ein Weckruf an die Länder», sagte die Beauftragte der UN für Katastrophenvorsorge, Margareta Wahlström. Die Staaten müssten mehr investieren.

Vom 14. bis 18. März hält die UN ihre dritte Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge im japanischen Sendai ab. Es wird erwartet, dass die Vertreter der Mitgliedsstaaten für das kommende Jahrzehnt eine gemeinsame Strategie im Katastrophenschutz festlegen.

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Do, 2015-03-05 11:54
Kairo (dpa)

Ägypten eröffnet Prozess gegen 213 mutmaßliche IS-Anhänger

Kairo (dpa) - Mehr als 200 Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) müssen sich seit Donnerstag vor einem Kairoer Kriminalgericht verantworten. Den insgesamt 213 Angeklagten wird laut der ägyptischen Nachrichtenseite «Al-Watan» die Tötung dreier ägyptischer Soldaten vorgeworfen. Weiterhin seien sie wegen Waffenbesitzes und der Planung terroristischer Anschläge angeklagt.

Bei den Angeklagten handelt es sich um Anhänger der im Norden der Sinai-Halbinsel kämpfenden Ansar Beit al-Makdis («Unterstützer Jerusalems»). Die Terrorgruppe entstand 2011 nach dem Sturz des Präsidenten Husni Mubarak. Vor drei Monaten hatte sie dem IS die Treue geschworen und agiert seither als «Sinai-Provinz» der in Syrien und im Irak beheimateten Miliz. Vor allem auf dem Sinai und in Kairo verüben die Extremisten Anschläge auf das ägyptische Militär.

Seit Präsident Abdel Fattah al-Sisi an der Macht ist, hat die islamistische Gewalt in Ägypten stark zugenommen. Bei den Verhandlungen in Kairo handelt es sich jedoch um den ersten Massenprozess gegen die Ansar. Bislang zielte die Führung Al-Sisis vor allem auf die ebenfalls als Terroristen eingestuften Muslimbrüder.

Do, 2015-03-05 11:52
München (dpa)

Mutmaßlicher Syrien-Terrorist: «Mama, sei nicht traurig» )

München (dpa) - Ein mutmaßlicher Terrorist, der sich wegen Mordes in Syrien vor dem Oberlandesgericht München verantworten muss, hat in dem Bürgerkriegsland sein Testament gemacht. Beim Sturm auf das Zentralgefängnis von Aleppo im Februar 2014 nahm er eine Audio-Datei mit seinem letzten Willen auf. «Ich befinde mich gerade hier in Syrien», sagt er etwas außer Atem in der Aufnahme, die am Donnerstag vor Gericht abgespielt wurde. «Wir sind gerade dabei, diese Gefangenen zu befreien.» Im Hintergrund sind Schüsse zu hören.

Seine Familie solle nicht um ihn weinen. «Mama, sei nicht traurig», sagt er in der Aufnahme. «Hier ist nichts echt auf dieser Erde - alles, was ihr seht, wird vergehen.» Sein Geld solle nach seinem Tod vor allem für das Grab seiner Tochter in München ausgegeben werden, die als Baby gestorben war.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen vor, als Mitglied einer islamistischen Organisation am Terror in Syrien beteiligt gewesen zu sein und gemordet zu haben. Er sagt in seinem Testament auch: «Es war meine Pflicht, hier rauszukommen und Dschihad zu machen.»

Do, 2015-03-05 11:35
Singapur (dpa)

Leipziger Graffiti-Sprüher bekommen Stockschläge in Singapur

Sie ärgern sich über die Dummheit ihres Lebens: Zwei Graffiti-Sprayer aus Leipzig sind in Singapur verurteilt worden. Gesetz und Richter kennen dort kein Pardon. Mit einem feuchten Rohrstock werden die beiden Männer bald malträtiert.

Singapur (dpa) - Wegen Graffiti-Sprühens in Singapur werden zwei junge Männer aus Leipzig mit drei Stockschlägen und neun Monaten Gefängnis bestraft. Das Urteil solle auch als Abschreckung dienen, sagte Richter Liew Thiam Leng am Donnerstag in dem südostasiatischen Stadtstaat.

Die 21 und 22 Jahre alten Männer zeigten vor Gericht vergeblich Reue: «Dies ist die dunkelste Episode in meinem Leben», sagte der Ältere vor Gericht. «Ich ärgere mich wegen dieser dummen Tat über mich selbst.» Der Jüngere meinte: «Ich verspreche, nie wieder so etwas zu tun. Ich muss mich nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei meiner Familie entschuldigen, die ich so beschämt habe.»

Die beiden waren im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot in dem wohlhabenden Stadtstaat eingedrungen und hatten einen Waggon mit Graffiti besprüht. Sie flohen nach Malaysia, wurden aber zwei Wochen später gefasst. Singapur legt großen Wert auf seinen Ruf als saubere und ordnungsliebende Oase in Asien und verfolgt alle Verstöße gegen die Gesetze mit drakonischen Strafen.

Die Prügelstrafe wird im Changi-Gefängnis vollstreckt, im Beisein eines Arztes. Ein Wärter schlägt mit einem feuchten Peddigrohrstock auf den nackten Po. Die Nieren werden zum Schutz abgedeckt. Die Leipziger waren schon 14 Wochen in Untersuchungshaft. Die Zeit wird angerechnet. Demnach dürften die beiden im August abgeschoben werden.

Mit Anwalt Christopher Bridges wollten sie kommende Woche entscheiden, ob sie in Berufung gehen. Allenfalls könnte damit die Haftzeit reduziert werden, die Stockschläge schreibt das Gesetz bei Vandalismus zwingend vor.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Do, 2015-03-05 11:23
Berlin (dpa)

Koalition: Ärzte-Versorgung reformieren, bevor es Engpässe gibt (Foto - Illustration

Die Ärzte protestieren seit Monaten gegen die Reform der medizinischen Versorgung. Der Bundestag zeigt bisher aber wenig Verständnis für ihr Anliegen.

Berlin (dpa) - Die Regierungsfraktionen von Union und SPD haben die geplante Reform der medizinischen Versorgung gegen die massive Ärzte-Kritik der vergangenen Monate verteidigt. Die Strukturen müssten verbessert werden, bevor es zu ernsthaften Engpässen für die Patienten komme, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), am Donnerstag im Bundestag. Sie vertrat bei der ersten Lesung des geplanten Versorgungsstärkungsgesetzes Minister Hermann Gröhe (CDU), der an einer Grippe erkrankt ist. Gut, dass man bei einer Grippewelle auf ein gutes Versorgungssystem zurückgreifen könne, fügte sie hinzu.

Widmann-Mauz zitierte den Slogan «Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt - und er ist nicht mehr da» der Ärzte-Kampagne und interpretierte ihn um: «Genau das ist das Problem, und das gehen wir mit diesem Versorgungsstärkungsgesetz an», sagte sie.

Mit Hilfe des Gesetzes soll unter anderem die Verteilung der Ärzte in Deutschland verändert werden. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt werden bis hin zu Praxisschließungen. Unterversorgung in ländlichen Regionen soll behoben werden.

Zudem werden die Kassenärztlichen Vereinigungen durch das Gesetz verpflichtet, Terminservicestellen einzurichten, die Patienten falls nötig innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt vermitteln sollen. Andernfalls können Kranke in die Ambulanz eines Krankenhauses gehen. Diese beiden Punkte stehen im Zentrum der Ärzte-Kritik.

Der Gesundheitspolitiker der Linken-Fraktion, Harald Weinberg, sieht das Hauptproblem der Versorgungsschwierigkeiten in einer Zweiklassenmedizin. Solange ein Arzt bei einem Privatpatienten das Zwei- oder Dreifache abrechnen könne, werde sich nicht viel ändern. Wer die Wartezeiten für gesetzlich versicherte Patienten verbessern wolle, müsse diese Zweiklassenmedizin beseitigen. Harald Terpe von den Grünen, selbst Arzt, kritisierte, dass die Bedarfsplanung für die ärztliche Versorgung überholt sei.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach unterstrich, die Koalition wolle das bewährte System besser machen, nicht infrage stellen. Das Gesundheitssystem in Deutschland sei weltweit Vorbild. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jens Spahn, hob hervor, dass es eines ganzen Bündels an Maßnahmen bedürfe, um die Niederlassung eines Arztes auf dem Land wieder attraktiver zu machen.

Spahn wie die SPD-Gesundheitspolitikerin und Ärztin Sabine Dittmar machten deutlich, dass schon beim Medizinstudium abgefragt werden sollte, ob die Pläne des Studenten dem allgemeinen Versorgungswunsch entsprechen. Spahn sagte, die Frage sei erlaubt, ob nach dem teuersten Studium in Deutschland das herauskomme, was diese Gesellschaft brauche. Hier müsse mit den zuständigen Ländern gesprochen werden, ob etwa die Abiturnote das einzige Kriterium sein könne, ein Medizinstudium zu beginnen.

Die CDU-Abgeordnete Karin Maag warnte die Kassenärztliche Bundesvereinigung, sich mit ihrer Kritik an der Strukturreform als Gesprächspartner zu disqualifizieren.

Do, 2015-03-05 11:15
München (Testbiotech e.V.)

Europäische Lebensmittelbehörde stellt eigene Risikobewertung in Frage

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA will ihre Risikobewertung für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais erneut überprüfen. Grund dafür ist die bisher umfassendste Studie über die Verbreitung von Maispollen in der Umwelt. Forscher aus Bremen und Bonn hatten Daten zur Ausbreitung von Maispollen über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgewertet und ihre Ergebnisse 2014 veröffentlicht.

Derzeit sieht die EFSA aufgrund eines Computermodells beim Anbau von Gentechnik-Mais Sicherheitsabstände zu Naturschutzgebieten von nur 20 bis 30 Metern vor. Die neue Studie zeigt aber, dass der Pollen oftmals mehrere Kilometer weit fliegt. Um die Raupen geschützter Schmetterlinge vor der Aufnahme des insektengiftigen Pollen zu schützen, empfehlen die Wissenschaftler, die Abstände auf einen Bereich auszuweiten, der sich im Rahmen von Kilometern statt Metern bewegt. Nach ihrer Ansicht müssen die Sicherheitsabstände und die möglichen Auswirkungen auf sogenannte Nichtzielorganismen grundsätzlich neu bewertet werden.

Die EFSA hat in einem Schreiben vom 16. Dezember 2014 angekündigt, auf der Grundlage der aktuellen Untersuchung die Sicherheit des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais erneut zu prüfen. Diese Prüfung soll Ende Mai abgeschlossen sein.

„Die neuen Forschungsergebnisse zeigen erneut, wie groß die Lücken in der Risikobewertung der EFSA sind. Wichtige Daten fehlen und werden einfach durch irgendwelche Annahmen ersetzt“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Auf der Grundlage der bisherigen Risikobwertung der EFSA kann der Mais 1507 offensichtlich nicht als sicher gelten. Die Europäische Kommission sollte die Zulassung stoppen.“

Die Europäische Kommission, die unter erheblichem Druck der Industrie steht, ist kurz davor, den Gentechnik Mais 1507 für den Anbau zuzulassen. Im gemeinsamen Schreiben an den zuständigen EU Kommissar Vytenis Andriukaitis fordern jetzt Testbiotech und Friends of the Earth (Europa), die Zulassung zu stoppen und den Anbau von Gentechnik-Mais in der EU auszusetzen.

Mute Schimpf von Friends of the Earth Europa warnt: „Die neuen Forschungsergebnisse werfen erhebliche Fragen über den Stand unseres Wissen bezüglich der Risiken des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais auf. Die aktuelle Publikation zeigt, dass es mehr oder weniger unmöglich ist, Gentechnik-Mais anzubauen, ohne großflächig die Umwelt zu gefährden und die gentechnikfreie Landwirtschaft zu kontaminieren. Die logische Konsequenz muss sein, den Anbau in Europa zu beenden.“

Nach Ansicht von Testbiotech zeigt die aktuelle Studie auch die Grenzen der Opt-Out Regeln für nationale Anbauverbote auf, wie sie von der Bundesregierung vorgeschlagen werden. Die Grenzen einzelner Bundesländer sind demnach ungeeignet, wenn es um wirksame Anbauverbote von Gentechnik-Pflanzen geht.

Do, 2015-03-05 09:57
Montreux (dpa)

Westen und Iran setzen Atomverhandlungen fort

Montreux (dpa) - Der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland (5+1) haben am Donnerstag im schweizerischen Montreux ihre Atomverhandlungen fortgesetzt. Dabei sollen die Beteiligten in erster Linie über die Ergebnisse der bilateralen Gespräche zwischen den Außenministern der USA und Irans in Kenntnis gesetzt werden. Nach Angaben von John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif gibt es trotz einiger Fortschritte immer noch Differenzen, die beide bei einem weiteren Treffen am 15. März diskutieren wollen. Ziel ist es, bis Ende März ein Grundsatzabkommen und bis Ende Juli eine umfassende Einigung zu erzielen und damit den zwölfjährigen Konflikt zu beenden.

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Entwicklung der Atombombe zu arbeiten. Teheran weist das zurück. Die Gespräche hätten eigentlich schon im November abgeschlossen werden sollen.

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Das schaffen nur die Skrupellosesten.


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Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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