Sa, 2015-03-28 15:57
Tunis (dpa)

Weltsozialforum fordert in Tunesien Einhaltung von Menschenrechten

Tunis (dpa) - Knapp zwei Wochen nach einem blutigen Terroranschlag in Tunesien hat das 12. Weltsozialforum (WSF) am Samstag ein Zeichen für Menschenrechte gesetzt. Unter dem Motto «Eine andere Welt ist möglich» kamen Zehntausende Globalisierungsgegner in der tunesischen Hauptstadt Tunis zusammen. Sie hätten verdeutlicht, «dass sich globale Handelsbeziehungen, Migrationspolitik und Klimagerechtigkeit an demokratischen Prinzipien und der Einhaltung der Menschenrechte ausrichten müssen», sagte Francisco Marí von der Hilfsorganisation Brot für die Welt.

Extremisten hatten vor knapp zwei Wochen bei einem Angriff auf das Museum in Tunis 21 Menschen getötet, darunter vor allem Urlauber. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich zu der Tat.

Am Sonntag ist ein Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer geplant. Frankreichs Präsident François Hollande hat sein Kommen angekündigt. Im Rahmen der Trauerveranstaltung soll auch das Museum wieder eröffnet werden.

Sa, 2015-03-28 15:54
Berlin (dpa)

Altkanzler Schröder hätte Russland nicht aus G8 ausgeschlossen

Berlin (dpa) - Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den Ausschluss Russlands aus der Gruppe der großen Industrienationen als Reaktion auf die Ukraine-Krise kritisiert. Dem «Spiegel» sagte er auf die Frage, ob er als Kanzler anders gehandelt hätte: «Ja. (...) Gerade in der Krise sind Gespräche zwingend erforderlich. (...) Man kann so ein Land nicht ausgrenzen.» Schröder pflegte in seiner Regierungszeit ein sehr enges Verhältnis zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bis heute nennt er ihn seinen Freund.

Dem «Spiegel» sagte der SPD-Politiker: «Wenn ich mit Putin rede, verweist er darauf, dass Russland große Vorleistungen in der Abrüstungsfrage vollbracht hat. Das sei ihm nicht gedankt worden.» Mit dem Ende der Sowjetunion habe der Warschauer Pakt aufgehört zu existieren, während sich die Nato erheblich nach Osten ausgedehnt habe. Und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte nicht zulassen dürfen, dass die EU-Kommission «nur mit der Ukraine und nicht auch mit Russland über eine EU-Assoziierung verhandelte». Die Einbeziehung Moskaus wäre auch ökonomisch sinnvoll gewesen.

Sa, 2015-03-28 15:42
Monrovia (dpa)

Letzte bekannte Ebola-Patientin in Liberia ist tot

Monrovia (dpa) - Im westafrikanischen Liberia ist die letzte bekannte Ebola-Patientin der Krankheit erlegen. Das berichtete der staatliche Radiosender am Samstag. Die Erkrankung der 44-Jährigen war vor rund einer Woche bekanntgeworden und zerstörte Liberias Hoffnung, die Ebola-Epidemie überwunden zu haben. Zuvor hatte es in dem Land mehr als 20 Tage lang keinen neuen bekannten Ebola-Fall gegeben. Die 44-Jährige starb den Angaben zufolge bereits am Freitagmorgen in einer Klinik in Monrovia.

In Liberia hatten sich der Weltgesundheitsorganisation zufolge seit letztem Jahr rund 9600 Menschen mit Ebola infiziert, 4300 von ihnen starben. Obwohl die schlimmste Phase des Seuchen-Ausbruchs in Westafrika vorüber ist, gibt es in Liberias Nachbarländern Guinea und Sierra Leone weiterhin wöchentlich Dutzende Neuerkrankungen.

Ebola hat eine Inkubationszeit von bis zu 21 Tagen. Die doppelte Zeitspanne - 42 Tage - muss ohne Neuerkrankungen vergehen, bevor die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Land für ebolafrei erklärt.

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Sa, 2015-03-28 15:36
Sanaa/Scharm el Scheich (dpa)

Saudi-Arabien stimmt auf langen Krieg im Jemen ein

Den dritten Tag in Folge bombardieren arabische Kampfjets Stellungen schiitischer Rebellen im Jemen. Bei einem Gipfeltreffen in Ägypten stehen die Zeichen auf Krieg. Im Visier ist auch ein anderer Feind.

Sanaa/Scharm el Scheich (dpa) - Saudi-Arabiens König Salman hat die arabischen Staaten auf einen langen Krieg im Jemen eingeschworen. Die Luftschläge der von seinem Land angeführten Allianz gegen Huthi-Rebellen würden solange fortgesetzt, bis der Jemen wieder stabilisiert sei, sagte Salman auf einem Gipfeltreffen der Arabischen Liga am Samstag im ägyptischen Scharm el Scheich.

Jemens von den Huthis entmachteter Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi beschuldige den Iran, er sei für das Chaos in seinem Land verantwortlich. Die Huthis nannte er «Handlanger des Irans». Die Luftschläge müssten weitergehen, «bis sich die Huthi-Bande ergibt».

Die schiitischen Huthi-Rebellen haben in den vergangenen Monaten große Teile des Landes und die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. In dieser Woche stießen sie bis in die südjemenitische Hafenstadt Aden vor. Dorthin war Präsident Hadi vor den Aufständischen geflohen, bis er sich jetzt nach Saudi-Arabien absetzte. Hadi bat die arabischen Nachbarländer, in den Konflikt einzugreifen. Seit Donnerstag bombardiert eine von Saudi-Arabien angeführte Allianz arabischer Länder Stellungen der Rebellen und ihrer Verbündeten.

Vor allem das saudische Königshaus will einen Machtzuwachs Teherans am Golf unbedingt verhindern. «Die Huthi-Miliz hat fremde Kräfte hervorgerufen, um die Sicherheit einer ganzen Region zu schwächen», sagte König Salman mit Blick auf den Iran.

Die Jemen-Krise gilt als erste große Bewährungsprobe für den neuen saudischen Monarchen. Der 79-Jährige war im Januar seinem verstorbenen 90-jährigen Halbbruder Abdullah auf den Thron gefolgt.

Das sunnitische saudische Königshaus und der schiitische Iran sind derzeit die größten Rivalen im Nahen Osten - im Jemen führen beide eine Art Stellvertreterkrieg. Zum Ärger des saudischen Königshauses mischt sich der Iran auch in die Konflikte im Irak und in Syrien ein. Riad befürchtet außerdem eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran, falls es einen erfolgreichen Abschluss der Atomverhandlungen geben sollte.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) starben als Folge der Luftschläge bereits Dutzende Menschen. Allein in der Hauptstadt Sanaa seien bis zu 34 Menschen ums Leben gekommen, teilte HRW am Samstag mit. Elf Tote seien bereits identifiziert worden, unter ihnen zwei Frauen und zwei Kinder. Augenzeugen berichteten der Deutschen Presse-Agentur, viele Menschen würden in Panik aus Sanaa fliehen. Laut der jemenitischen Nachrichtenseite «Al-Masdar Online» erlebte Sanaa in der Nacht zum Samstag das bislang schlimmste Bombardement seit Beginn der Angriffe.

Sa, 2015-03-28 15:33
Dortmund (dpa)

Rechtsextremisten marschieren in Dortmund

Dortmund (dpa) - Hunderte Rechtsextremisten marschieren seit dem frühen Samstagnachmittag durch Dortmund. Sie werden von starken Polizeikräften abgeschirmt. Mehr als 2000 Gegendemonstranten protestieren gegen den Aufmarsch.

Unter die Rechten haben sich mehr als 100 Mitglieder der Gruppierung «Hooligans gegen Salafisten» gemischt. Die Mehrheit der Aufmarsch-Teilnehmer war aus dem ganzen Bundesgebiet angereist. Nach dem Umzug ist ein Rechtsrockkonzert in der Nähe des Signal-Iduna-Parks geplant.

Nach Angaben der Polizei kam es bis zum Nachmittag zu einzelnen Zwischenfällen. Eine Gruppe Linksautonomer habe versucht, eine Absperrung zu durchbrechen, berichtete die Polizei. Später seien Flaschen und Böller geflogen. Es sei niemand verletzt worden. Die Polizei hat Tausende Beamte aus ganz Deutschland aufgeboten, um die Lager zu trennen.

Anlass der Demonstrationen ist ein Jahrestag: Vor genau zehn Jahren hatte ein Dortmunder Rechtsextremist einen Punker in einer U-Bahnstation erstochen.

Sa, 2015-03-28 14:50
Stuttgart/Berlin (dpa)

FDP will befristete Sonderumlage von Mitgliedern erheben

Stuttgart/Berlin (dpa) - Zur besseren Finanzierung der anstehenden Landtagswahlen will die ums Überleben kämpfende FDP ihre Mitglieder zusätzlich zur Kasse bitten. Ein Parteisprecher bestätigte am Samstag einen Bericht der «Südwest Presse», wonach der Bundesvorstand beim Parteitag in Berlin (15.-17. Mai) eine befristete Sonderumlage vorschlagen will. Das zusätzliche Geld solle in die Kampagnen zu den Wahlen bis zur Bundestagswahl im Herbst 2017 gesteckt werden.

Nach Angaben der Zeitung soll jedes FDP-Mitglied in den Jahren 2015, 2016 und 2017 neben dem normalen Mitgliedsbeitrag jedes Jahr 25 Euro extra zahlen und so zur Rettung der Partei beitragen. Diese Zahlen wollte der Sprecher aber nicht kommentieren.

Bei der Bundestagswahl 2013 war die FDP aus dem Parlament geflogen. 2016 stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an. 2017 folgen Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein.

Um die Sonderumlage bei den rund 57 000 FDP-Mitgliedern kassieren zu können, ist eine Satzungsänderung nötig. Erhoben werden müsste die Umlage dann von den Kreisverbänden. Diese sammeln schon bislang die Mitgliedsbeiträge ein und führen einen Anteil an die Landesverbände und den Bundesverband ab.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Sa, 2015-03-28 14:44
Charkiw/Donezk (dpa)

Maschine mit Leichenteilen von Flug MH17 in die Niederlande geflogen

Charkiw/Donezk (dpa) - Ein Flugzeug hat rund 800 Leichenteile von Passagieren der abgestürzten malaysischen Passagiermaschine MH17 aus der Ostukraine in die Niederlande geflogen. Die Maschine startete am Samstag in Charkiw in Richtung Eindhoven, wie die Gebietsverwaltung in Charkiw mitteilte.

Flug MH17 war am 17. Juli mit 298 Menschen an Bord über dem Kriegsgebiet Donbass abgestürzt. Die meisten der Opfer waren Niederländer. Daher leiten die Niederlande die Untersuchungen. Die Maschine wurde vermutlich von einer Rakete getroffen. Das ukrainische Militär und prorussische Separatisten geben sich gegenseitig die Schuld.

Die Lage im ostukrainischen Frontgebiet war am Samstag trotz einer seit 15. Februar geltenden Waffenruhe gespannt. Militärsprecher Andrej Lyssenko in Kiew berichtete von drei Verletzten Soldaten. Die Konfliktparteien warfen sich wieder gegenseitig Dutzende Verstöße gegen die Feuerpause vor.

Sa, 2015-03-28 14:43
Idlib (dpa)

Menschenrechtler: Islamisten erobern nordsyrische Stadt Idlib

Vor wenigen Tagen verbündeten sich in Syrien Dutzende Rebellen mit einem lokalen Ableger von Al-Kaida. Das Ziel: Die Einnahme der wichtigen Stadt Idlib. Dies scheint den Islamisten nun gelungen.

Idlib (dpa) - Anhänger der mit Al-Kaida verbündeten Nusra-Front haben nach Angaben von Menschenrechtlern die syrische Stadt Idlib unter ihre Kontrolle gebracht. Insgesamt 24 Stellungen des syrischen Regimes seien in den vergangenen vier Tagen rund um die Stadt von den Islamisten erobert worden, sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der Beobachtungsstelle, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Idlib gilt als wichtige Verbindungsstelle zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem hartumkämpften Aleppo im Norden des Landes.

Bei den Gefechten zwischen der Nusra-Front und Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad seien mehr als 100 Kämpfer getötet worden, sagte Abdel Rahman. Die Islamisten hätten zudem Dutzende Soldaten gefangen genommen. Damaskus habe am Samstag Verstärkung in die Region geschickt, meldete das syrische Staatsfernsehen.

Vergangene Woche hatten sich Rebellen in Nordsyrien mit der Nusra-Front zu einem Militärbündnis zusammengeschlossen. Die Extremisten konnten so ihre Stellung gegenüber moderateren Gruppen sowie der ebenfalls in Syrien kämpfenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) deutlich ausbauen. Die Nusra-Front steht ideologisch dem IS nahe, ist aber mit ihm verfeindet. Sie gilt mittlerweile neben dem Assad-Regime und dem IS als stärkste Kraft im syrischen Bürgerkrieg.

Sa, 2015-03-28 14:37
Berlin (dpa)

De Maizière: Drohungen gegen Bürgermeister «unerträglich»

Berlin (dpa) - In der Diskussion um Asylsuchende und den Bau von Flüchtlingsheimen hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Drohungen gegen Bürgermeister und deren Familien scharf verurteilt. Zwar gestehe er jedem zu, seine Meinung zu sagen oder gegen Flüchtlingsheime in seiner unmittelbaren Umgebung zu demonstrieren. Dass mittlerweile aber eine ganze Reihe von Bürgermeistern und deren Familien bedroht würden, weil sie sich für Flüchtlinge einsetzten, sei «unerträglich», sagte der Minister dem «Tagesspiegel» (Sonntag). Er wolle «das Ausmaß von Beschimpfungen, den zum Teil beleidigenden Ton oder gar Bedrohungen nicht akzeptieren.» Den Betroffenen sagte de Maizière seine «vollste Solidarität» zu.

Anfang März hatte der Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters des Ortes Tröglitz in Sachsen-Anhalt bundesweit für Aufsehen gesorgt. Er war wegen der geplanten Aufnahme von Flüchtlingen angefeindet worden und fühlte sich damit alleingelassen. Auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau hatte über Morddrohungen und Demonstrationen vor ihrem Wohnhaus in Berlin geklagt.

Sa, 2015-03-28 14:21
Quito/Santiago de Chile (dpa)

Mindestens 25 Tote bei schweren Unwettern in Ecuador

Quito/Santiago de Chile (dpa) - Bei den schweren Unwettern in Ecuador ist die Zahl der Opfer nach Behördenangaben auf mindestens 25 gestiegen. Nach Blitzeinschlägen in der Hauptstadt Quito wurden zudem 52 Verletzte gezählt, 15 von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Zeitung «El Telégrafo» am Samstag berichtete. Mindestens zehn Menschen kamen in der chilenischen Wüstenregion Atacama ums Leben, wo heftige Regenfälle zu Sturzfluten und Erdrutschen führten. Mindestens 19 Menschen galten in der chilenischen Region als vermisst. Laut Medienberichten wurde mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Seit Tagen wüten in beiden Ländern schwere Unwetter.

Sa, 2015-03-28 14:19
Idlib (dpa)

Menschenrechtler: Islamisten rücken in nordsyrische Stadt Idlib vor

Idlib (dpa) - Anhänger der mit Al-Kaida verbündeten Nusra-Front haben nach Angaben von Menschenrechtlern große Teile der syrischen Stadt Idlib unter ihre Kontrolle gebracht. Insgesamt 24 Stellungen des syrischen Regimes seien in den vergangenen vier Tagen rund um die Stadt von den Islamisten erobert worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit. Idlib gilt als wichtige Verbindungsstelle zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem hartumkämpften Aleppo im Norden des Landes.

Bei den Gefechten zwischen der Nusra-Front und Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad seien mehr als 100 Kämpfer getötet worden, sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der Beobachtungsstelle, der Deutschen Presse-Agentur. Laut dem syrischen Staatsfernsehen habe Damaskus Verstärkung in die Region geschickt.

Vergangene Woche hatten sich Rebellen in Nordsyrien mit der Nusra-Front zu einem Militärbündnis zusammengeschlossen. Die Extremisten konnten so ihre Stellung gegenüber moderateren Gruppen sowie der ebenfalls in Syrien kämpfenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) deutlich ausbauen. Die Nusra-Front steht ideologisch dem IS nahe, ist aber mit ihm verfeindet. Sie gilt mittlerweile neben dem Assad-Regime und dem IS als stärkste Kraft im syrischen Bürgerkrieg.

Sa, 2015-03-28 13:47
Dortmund (dpa)

Rechte und Linke demonstrieren in Dortmund - erste Zwischenfälle )

Dortmund (dpa) - In Dortmund ist es anlässlich von Demonstrationen rechter und linker Gruppen zu ersten Zwischenfällen gekommen. Eine Gruppe Linksautonomer habe versucht, eine Absperrung zu durchbrechen, berichtete die Polizei am Samstag. Später seien Flaschen und Böller geflogen. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Anlass der Demonstrationen ist ein Jahrestag: Vor genau zehn Jahren hatte ein Dortmunder Rechtsextremist einen Punker in einer U-Bahnstation erstochen. Hunderte Anhänger und Mitglieder der Gruppierung «Hooligans gegen Salafisten» hielten sich am Samstag in der Innenstadt von Dortmund auf. Das linke Lager versammelte sich in ihrer Nähe. Die Polizei hat Tausende Beamte aus ganz Deutschland aufgeboten, um die Lager zu trennen.

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

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Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Erschienen in Ausgabe 2.14

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Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


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Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!


Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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