Di, 2015-03-03 10:59
Genf/Montreux (dpa)

Steinmeier sieht Atomverhandlungen mit Iran auf gutem Weg  

Genf/Montreux (dpa) - Bei den Atomverhandlungen mit dem Iran sind nach Angaben von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Fortschritte erreicht worden. «So weit wie in diesem Jahr waren wir in zehn Jahren der Verhandlungen noch nie», sagte der Minister am Dienstag bei der Genfer Abrüstungskonferenz. Der 2013 vereinbarte Fahrplan werde umgesetzt, die Gespräche «sind auf gutem Wege».

Steinmeier sprach wenige Stunden vor einer Rede des israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor dem US-Kongress in Washington. Dabei will Netanjahu vor einem Abkommen mit dem Iran warnen. Aus seiner Sicht gefährdet es das Überleben Israels.

Am Dienstag setzten die Außenminister der USA und des Irans, John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif, in Montreux am Genfer See ihre Gespräche über das iranische Atomprogramm fort. Die US-Regierung hatte im Vorfeld betont, sie werde nie zulassen, dass der Iran Atomwaffen erlangt.

Für eine Einigung zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe, zu der neben den ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auch Deutschland gehört, hatten die Verhandler einen Zeitrahmen bis spätestens Ende März gesetzt. Bei den Verhandlungen geht es derzeit um die Frage, wie viel Uran Teheran für die Erzeugung von Atomenergie anreichern darf.

Di, 2015-03-03 10:57
Genf/Montreux (dpa)

Steinmeier sieht Atomverhandlungen mit Iran auf gutem Weg  

Genf/Montreux (dpa) - Bei den Atomverhandlungen mit dem Iran sind nach Angaben von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Fortschritte erreicht worden. «So weit wie in diesem Jahr waren wir in zehn Jahren der Verhandlungen noch nie», sagte der Minister am Dienstag bei der Genfer Abrüstungskonferenz. Der 2013 vereinbarte Fahrplan werde umgesetzt, die Gespräche «sind auf gutem Wege».

Steinmeier sprach wenige Stunden vor einer Rede des israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor dem US-Kongress in Washington. Dabei will Netanjahu vor einem Abkommen mit dem Iran warnen. Aus seiner Sicht gefährdet es das Überleben Israels.

Am Dienstag setzten die Außenminister der USA und des Irans, John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif, in Montreux am Genfer See ihre Gespräche über das iranische Atomprogramm fort. Die US-Regierung hatte im Vorfeld betont, sie werde nie zulassen, dass der Iran Atomwaffen erlangt.

Für eine Einigung zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe, zu der neben den ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auch Deutschland gehört, hatten die Verhandler einen Zeitrahmen bis spätestens Ende März gesetzt. Bei den Verhandlungen geht es derzeit um die Frage, wie viel Uran Teheran für die Erzeugung von Atomenergie anreichern darf.

Di, 2015-03-03 10:56
München (dpa)

Protest gegen Neonazi-Demonstration vor NSU-Prozess )

München (dpa) - Zum ersten Mal seit Beginn des NSU-Prozesses im Mai 2013 haben Neonazis vor dem Gericht demonstriert. Einem Dutzend Rechtsextremisten standen vor dem Münchner Oberlandesgericht (OLG) am Dienstag rund 50 überwiegend linke Gegendemonstranten gegenüber. Diese protestierten mit Trillerpfeifen und Sprechchören gegen die Neonazis, die für den wegen Beihilfe mitangeklagten Ralf Wohlleben Partei ergriffen. Die Polizei hielt beide Gruppen auf Distanz.

Im Gerichtssaal nahmen anschließend mehrere Rechtsextremisten auf den Zuschauersitzen Platz. Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe, die sich als Mittäterin an zehn überwiegend rassistisch motivierten Morden verantworten muss.

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Di, 2015-03-03 10:44
Genf (dpa)

Zetsche: Konkurrenz durch Apple «kann uns nur stärker machen» )

Genf (dpa) - Daimler-Chef Dieter Zetsche glaubt nicht daran, dass die Autobranche irgendwann nur noch Zulieferer für Internet-Konzerne wie Apple und Google sein wird. «Wir haben momentan die gesamte Wertschöpfungskette in unserer Hand», betonte er am Dienstag anlässlich des Autosalons in Genf. Zetsche räumte aber ein, dass durch das Vordringen der IT-Branche in das Geschäft der Autoindustrie große Veränderungen anstünden.

Zuvor hatte es Berichte gegeben, Apple plane ein Auto mit Elektroantrieb. Der Suchmaschinen-Riese Google arbeitet bereits an selbstfahrenden Autos. «Wir haben keine Angst», betonte Zetsche. «Das kann uns nur stärker machen.»

Auch VW-Chef Martin Winterkorn sieht einen möglichen Einstieg von Apple oder Google in die Autobranche eher als Chance denn als Bedrohung für die Industrie: Er sei sich sicher, dass Autos dadurch bei jungen Menschen mehr Akzeptanz finden werden.

Di, 2015-03-03 10:41
Berlin (dpa)

Koalition verteilt Investitionsmilliarden - auch Geld für Kommunen

Berlin (dpa) - Die große Koalition hat sich auf die Verteilung ihres Zehn-Milliarden-Investitionspaktes geeinigt und will auch klammen Kommunen helfen. Der Bund will zwischen 2016 und 2018 insgesamt sieben Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen in die Verkehrswege, für Energieeffizienz und Klimaschutz, schnelles Internet sowie den Städtebau ausgeben.

Darauf verständigten sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) und den Fraktionsspitzen, wie das Finanzministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Außerdem würden weitere drei Milliarden Euro auf die Bundesministerien verteilt. Die Kommunen sollen darüber hinaus in den nächsten Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro extra bekommen.

Di, 2015-03-03 10:38
München (dpa)

Erhebliche Lawinengefahr in Hochlagen der bayerischen Alpen

München (dpa) - Nach den jüngsten Schneefällen hat sich die Lawinenlage in den bayerischen Alpen wieder verschärft. In den Hochlagen oberhalb von 1600 Metern herrsche nun überall erhebliche Lawinengefahr, teilte die Lawinenwarnzentrale Bayern am Dienstag in München mit. Mancherorts könne schon ein einzelner Skifahrer Schneebrettlawinen auslösen. Auch in den kommenden Tagen bleibt es nach Einschätzung der Experten gefährlich. Skitouren und Tiefschneeabfahrten abseits gesicherter Pisten erforderten Vorsicht und lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. In den tieferen Lagen der deutschen Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Di, 2015-03-03 10:37
Berlin (dpa)

Oppermanns Traum von Kanada und das Zögern der Union Von Georg Ismar und Kristina Dunz, dpa

Die SPD hat ein Positionspapier für ein Einwanderungsgesetz vorgelegt. Sie versteht es als Aufschlag für eine breite Debatte in Deutschland. Dumm nur, dass ausgerechnet der Koalitionspartner große Unlust darauf verspürt.

Berlin (dpa) - Wenn es nach Volker Kauder geht, hat Thomas Oppermann sechs Seiten für den Papierkorb produziert. Der Unions-Fraktionschef hat sein SPD-Pendant jüngst im Bundestag öffentlich in den Senkel gestellt: Er erwecke den Eindruck, Deutschland sei in Sachen Einwanderung ein rechtsfreier Raum. Nun hat Oppermann, der eigens ins Vorzeigeland Kanada gereist ist, seinen lange angekündigten Aufschlag vorgelegt - Ärger ist da vorbestimmt.

«Deutschland als Einwanderungsland gestalten - warum wir ein Einwanderungsgesetz brauchen», ist das ambitionierte Papier der SPD-Fraktion überschrieben, das als Blaupause dienen soll. Weiter heißt es: «Wir müssen unser leider nach wie vor noch präsentes Image im Ausland als Nicht-Einwanderungsland loswerden und deutlich machen, dass wir nicht fragen, woher jemand kommt, sondern was jemand kann.»

Die Ideensammlung ist unkonkret bis vage, lässt sich aber als Kampfansage an den Koalitionspartner, die Union, verstehen. Während Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erst einmal abwarten will, sind viele noch nicht einmal diskussionsbereit. Ausgangsthese der SPD ist, dass Deutschland durch den demografischen Wandel bis 2025 bis zu 6,7 Millionen Erwerbsfähige verlieren könnte. «Dies ist aktuell die größte Herausforderung für unsere Volkswirtschaft.»

Die Erwerbstätigkeit von Frauen liege zwar schon bei 70 Prozent - diese Quote müsse aber erhöht werden. Zudem müssten 1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsausbildung verstärkt in eine Ausbildung gebracht werden. Zwar habe es 2013 dank Zuwanderung aus Ost- und Südeuropa mit 429 000 Personen den höchsten Wanderungsgewinn seit über 20 Jahren gegeben - aber bei wirtschaftlicher Erholung in den Ländern könne sich das Blatt wieder wenden. Daher brauche es ein verlässliches System - mit Jahresquoten, für welche Berufe es wie viele qualifizierte Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern braucht.

Es gebe bereits gute EU-Regelungen wie die «Blaue Karte» (Blue Card), die die Einwanderung aus solchen Drittstaaten ermöglicht, wenn sie über einen Hochschulabschluss und einen Arbeitsvertrag mit einem Mindestgehalt von 48 400 Euro oder 37 752 Euro in Mangelberufen verfügen. Das reiche aber nicht, bestehende Regelungen sollten in ein Paket integriert werden. Kernstück soll ein Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas sein: Ausländische Bewerber würden nach Alter, Ausbildung, Berufserfahrung und Sprachkenntnis eingestuft.

Eine Aufenthaltserlaubnis soll zunächst auf drei Jahre befristet werden. Auch Flüchtlingen soll besserer Zugang zum Arbeitsmarkt geboten werden. Ausländische Abschlüsse könnten schneller anerkannt werden. «Wir haben keine Eile», sagt CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Er meldete schon Zweifel an den SPD-Plänen an, bevor Oppermann diese überhaupt vorgelegt hatte. Der CDU-Politiker garnierte seine vorausgreifende Bewertung mit einer Spitze, die nicht für das Koalitionsklima spricht. So stellt Tauber Oppermanns oberstes Interesse recht respektlos mit drei Worten dar: «ich, ich, ich.»

Tauber hat es mit seinem eigenen Vorstoß zu einem solchen Gesetz vom Januar in der Union sehr schwer. Auch Kabinettsmitglieder, allen voran Innenminister Thomas de Maizière (CDU), erteilten Tauber eine herbe Abfuhr. So hart, dass es auch in der konservativen Jungen Union rumort. Reden müssen man ja wohl noch dürfen, heißt es dort. Merkel machte das, was sie mit am besten kann: eine Diskussion zulassen - und abwarten. «Wir diskutieren», heißt es seither in der CDU. Damit schützt sie auch Tauber, der seine Idee nicht mit der Vorsitzenden abgesprochen haben soll.

Taktik der SPD ist es auch ein wenig, jetzt schon mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 zu zeigen, welche Projekte an CDU/CSU scheitern können. Da auch die Wirtschaft für ein modernes Einwanderungsgesetz im Kampf gegen den Fachkräftemangel wirbt, kann zugleich das Image der Sozialdemokraten bei den Arbeitgebern etwas aufpoliert werden. Oppermann verweist auf die übergroße Mehrheit der großen Koalition, dies sei auch ein Gestaltungsauftrag, das Land zukunftsfest zu machen, Wohlstand zu sichern. Schon zu rot-grünen Zeiten gab es einen ersten großen Anlauf, das scheiterte aber am Unions-dominierten Bundesrat.

Als Strategie der Union zeichnet sich nun ab, so lange zu reden, bis die Legislaturperiode vorbei ist. Das sei ein gutes Thema für die Bundestagswahl 2017, findet man im Konrad-Adenauer-Haus. Dass die SPD die Union nach Mindestlohn, Mietpreisbremse, Frauenquote auch bei der Zuwanderung vor sich hertreiben könnte, sieht Tauber nicht. Er fährt nun erst einmal, wie Oppermann, nach Kanada.

Allerdings war Merkel als erste da. Sie dürfte sich schon längst eine Meinung gebildet haben. Doch sie schweigt. Dabei liegen die Vorstellungen beider Seiten eigentlich gar nicht so weit auseinender: Ein faires, berechenbares System für Einwanderer.

Di, 2015-03-03 10:35
Dresden (dpa)

Protestlager in Dresden wird geräumt - Einspruch gescheitert

Dresden (dpa) - Das Protestlager von Flüchtlingen vor der Dresdner Semperoper ist am Dienstagvormittag geräumt worden. Die Flüchtlinge und ihre Unterstützer leisteten keinen Widerstand gegen die Aufforderung und bauten die Zelte weitgehend selbst ab. Zuvor waren sie mit einem Einspruch gegen die von der Stadt angeordnete Räumung des Zeltlagers gescheitert. Sie dürfen den Protest aber ohne Zelte fortsetzen - und wollen das nach Aussagen einer Organisatorin auch tun.

Das Protestcamp war am Samstag spontan nach einer Demonstration für mehr Flüchtlingsrechte entstanden. Die Teilnehmer nutzten dafür Zelte und Toiletten, die eigentlich für die Demonstration aufgestellt worden waren. Die Stadt Dresden ordnete am Montag eine Räumung an und gab den Betroffenen dafür bis 20.00 Uhr Zeit. Als die Organisatoren des Camps Widerspruch einlegten, verschob die Stadt diese Frist bis zur Gerichtsentscheidung am Dienstagmorgen.

Am Montagabend wurde das Camp dann von Rechtsextremisten attackiert. Nach einer Kundgebung der islamkritischen Pegida-Bewegung zogen etwa 100 Teilnehmer zum Theaterplatz vor der Semperoper. Etwa zwei Dutzend Rechtsextreme versuchten auf den Platz zu stürmen, wurden aber von der Polizei rasch abgedrängt.

Di, 2015-03-03 10:26
Hamburg/Essen (dpa)

RWE Dea heißt künftig wieder Deutsche Erdoel AG

Hamburg/Essen (dpa) - Nach der Übernahme durch den russischen Investoren Michail Fridman bekommt das Hamburger Öl- und Gasförderunternehmen RWE Dea einen neuen Namen. Künftig werde der Konzern wieder Deutsche Erdoel AG heißen. Das habe die Hauptversammlung beschlossen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Diesen Namen trug die Firma bereits von 1911 bis 1970. Auch nach dem Eigentümerwechsel bleibe Dea ein deutsches Unternehmen; die Namen der internationalen Tochtergesellschaften würden entsprechend angepasst. Zudem wählte die Hauptversammlung einen neuen Aufsichtsrat, dem der frühere BP-Chef Lord John Browne vorsteht. Auch Fridman und German Khan, einer der Gründer der Investmentgesellschaft LetterOne, gehören dem Gremium an.

Der Vorstand unter der Führung von Thomas Rappuhn bleibt unverändert. Derzeit ist Dea mit 1440 Mitarbeitern in 17 Ländern aktiv. Das Unternehmen hält rund 160 Explorations- und Förderlizenzen als Betriebsführer sowie als Partner im In- und Ausland.

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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