Mo, 2015-03-02 03:15
Bremen (dpa)

Bremer Polizei weiter in erhöhter Wachsamkeit

Bremen (dpa) - Nach Hinweisen auf die Gefahr eines Terroranschlags durch Islamisten bleibt die Bremer Polizei zu Wochenanfang in erhöhter Wachsamkeit. Die Präsenz der Beamten in der Innenstadt wurde am Sonntag zwar verringert, die Jüdische Gemeinde soll aber weiter unter verstärktem Polizeischutz bleiben. «Die intensiven polizeilichen und nachrichtendienstlichen Ermittlungen werden fortgesetzt und die Schutzmaßnahmen der Jüdischen Gemeinde auf demselben Niveau aufrechterhalten», sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Sonntag.

Die Polizei gab zugleich vorsichtig Entwarnung, weil bei mehreren Durchsuchungen keine Waffen gefunden worden waren. Zuvor hatten sich Hinweise auf einen Libanesen verdichtet, der sich Maschinen- und Automatikpistolen für den Weiterverkauf beschafft haben soll. «Diese Hinweise waren so konkret, dass wir einen Anschlag in Bremen nicht mehr ausschließen konnten», sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Sonntag. Es bestand auch der Verdacht, dass sich gewaltbereite Islamisten in Bremen Waffen beschaffen wollten.

Der 39 Jahre alte Libanese und ein weiterer Mann waren am Wochenende vorübergehend festgenommen worden. Gegen sie wird weiter ermittelt. Die Polizei geht von einem Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aus.

Mo, 2015-03-02 02:10
Seoul (dpa)

Nordkorea feuert zwei Kurzstreckenraketen ab

Seoul (dpa) - Als Reaktion auf den Beginn gemeinsamer Manöver der Streitkräfte der USA und Südkoreas hat Nordkoreas Militär zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert. Die zwei Raketen seien von der Westküste des Landes aus in Richtung Japanisches Meer (Ostmeer) geflogen, teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee am Montag mit. Die Raketen seien etwa 490 Kilometer weit geflogen. Es habe sich vermutlich um Raketen des Typs Scud gehandelt. 

Ungeachtet der Proteste aus Nordkorea begannen die USA und Südkorea wie geplant die fast zweimonatigen Feldübungen unter dem Namen «Foal Eagle» sowie die zwölftägige Kommando-Schulung «Key Resolve», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. 

Beide Seiten hatten zuvor Vorwürfe Nordkoreas zurückgewiesen, die Frühjahrsübungen dienten der Vorbereitung eines Angriffs. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte die Manöver als Zeichen einer feindseligen Politik der USA kritisiert. Im Januar hatte Nordkorea einen vorläufigen Verzicht auf neue Atomwaffentests angeboten, falls die USA ihre Militärmanöver mit Südkorea aussetzen. Washington lehnte das Angebot jedoch als «indirekte Drohung» ab. 

Mo, 2015-03-02 00:53
Seoul (dpa)

Nordkorea feuert Kurzstreckenraketen ab

Seoul (dpa) - Zum Beginn von Militärmanövern der USA und Südkoreas hat das kommunistische Nordkorea am Montagmorgen zwei Kurzstreckenraketen gestartet. Wie der Sender CNN unter Berufung auf Militärquellen in Seoul berichtete, wurden die Raketen in Nampo an der Westküste abgefeuert und fielen kurz darauf in das Meer.

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Mo, 2015-03-02 00:24
Paris/Straßburg (dpa)

Elsässisches Atomkraftwerk Fessenheim steht nach Leck still

Paris/Straßburg (dpa) - Das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim an der deutschen Grenze steht nach Informationen des Stromkonzerns EDF seit Samstag still. Das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim an der deutschen Grenze steht nach Informationen des Stromkonzerns EDF seit Samstag still. Die Stromproduktion von Reaktorblock Nr. 1 sei wegen undichter Rohrleitungen außerhalb der Nuklearzone gestoppt worden, berichteten französische Medien am Sonntagabend. Reaktorblock Nr. 2 war wegen geplanter Wartungsarbeiten in der Nacht zum Samstag für mehrere Wochen stillgelegt worden. 

Die Ursachen für die undichten Rohrleitungen im Maschinenraum würden untersucht, hieß es weiter. EDF versicherte, dieser Zwischenfall habe keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit der Einrichtung, des Personals oder die Umwelt. Umweltschützer fordern seit Jahren die Schließung dieses ältesten Atomkraftwerks Frankreichs, das seit 1977 in Betrieb ist. Präsident François Hollande will Fessenheim wie versprochen schließen, hat aber den zugesicherten Termin Ende 2016 nicht bestätigt. 

So, 2015-03-01 23:30
Washington (dpa)

Netanjahu zu umstrittenem USA-Besuch eingetroffen

Washington (dpa) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist am Sonntagabend (Ortszeit) zu einem umstrittenen Besuch in Washington eingetroffen. Dort will er am Dienstag im Kongress eine Rede halten und dabei für eine harte Haltung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran werben. Präsident Barack Obama wird nicht mit Netanjahu zusammentreffen, weil die Rede nicht mit ihm abgesprochen war und der Besuch nur zwei Wochen vor den Wahlen in Israel stattfindet. Bereits am Montag (Ortszeit) spricht Netanjahu auch vor der pro-israelischen Lobby-Organisation Aipac.

So, 2015-03-01 21:54
Berlin (dpa)

Ehefrau bittet Gabriel um Unterstützung für Saudi-Blogger Badawi

Berlin (dpa) - Die Ehefrau des gefolterten saudi-arabischen Bloggers Raif Badawi hat den deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) um Hilfe für ihren Mann gebeten. Gabriel solle sich bei seiner bevorstehenden Reise nach Saudi-Arabien für die Freilassung und Ausreise ihres Mannes einsetzen, sagte Ensaf Haidar dem ZDF. Sie lebt den Angaben zufolge seit der Verhaftung ihres Mannes 2012 in Kanada.

Badawi war im Mai vergangenen Jahres zu zehn Jahren Haft, 1000 Stockschlägen und einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er in einem Internetforum den Islam beleidigt haben soll. Die ersten 50 Hiebe erhielt er im Januar. Seitdem wurde die weitere Vollstreckung der Strafe ausgesetzt, offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Der Fall löste weltweit scharfe Kritik an dem islamisch-konservativen Königreich aus.

Gabriel versicherte im ZDF, die Bundesregierung setze sich bereits jetzt für eine Freilassung Badawis ein. «Gegenüber wem wir das tun, wie wir das tun, sollten wir sinnvollerweise nicht im Fernsehen besprechen. Jedenfalls dann nicht, wenn man dem Mann helfen will», sagte der SPD-Vorsitzende, der am kommenden Samstag zu einem Wirtschaftstreffen nach Saudi-Arabien reist. «Die wichtigste Hilfe, die wir geben können», sei «nicht darüber zu reden».

Laut der Ehefrau hatte das Büro des mittlerweile gestorbenen Königs Abdullah den Fall im Dezember an das höchste saudische Gericht übergeben. Der britischen Zeitung «Independent» sagte Haidar nun, ihrem Mann drohe möglicherweise die Todesstrafe, wenn es zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens kommen sollte.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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So, 2015-03-01 21:34
Maselheim (dpa)

Erster grüner Bürgermeister Deutschlands im Amt bestätigt )

Maselheim (dpa) - Der erste grüne Rathauschef Deutschlands bleibt für weitere acht Jahre im Amt. Elmar Braun wurde am Sonntag mit 85,1 Prozent als Bürgermeister von Maselheim in Baden-Württemberg bestätigt. Das teilte der Hauptamtsleiter der 4500-Einwohner-Gemeinde im oberschwäbischen Kreis Biberach nach Auszählung der Stimmzettel am Abend mit. Gegenkandidat Andreas Fischer von der «Nein!-Idee», einer Art Protestpartei, erhielt 10,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 40,4 Prozent. Der 58-jährige Braun ist seit 24 Jahren Bürgermeister und war bei seinem Amtsantritt 1991 der erste Rathauschef der Grünen.

Braun erzielte diesmal sein bisher bestes Resultat. «Ein ordentliches Ergebnis», sagte er nach der Wahl der Deutschen Presse-Agentur. «Damit bin ich zufrieden.» Die Grünen-Landesvorsitzenden Thekla Walker und Oliver Hildenbrand lobten ihren Parteifreund und seine Arbeit in einer Stellungnahme: «Maselheim ist praktisch schuldenfrei. Ökologisches Bauen, Solaranlagen und Stromspar-Straßenlampen sind in Maselheim selbstverständlich, das Gemeindeleben stimmt.»

So, 2015-03-01 20:23
Tallinn (dpa)

Regierungspartei nach E-Voting bei Parlamentswahl in Estland vorn

Jeder fünfte Wähler in Estland hat per Computer abgestimmt - und diese Stimmen waren am Sonntag am schnellsten ausgezählt. Das Zwischenergebnis deutet auf einen Wahlsieg der liberalen Regierungspartei.

Tallinn (dpa) - Nach einem vom Konflikt in der Ukraine überschatteten Wahlkampf haben die Esten am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Nach Auswertung der elektronisch abgegebenen Stimmen liegt die wirtschaftsliberale Reformpartei von Regierungschef Taavi Rõivas vorn. Die Partei kommt auf 37,5 Prozent der Stimmen, teilte die Wahlkommission in Tallinn nach Schließung der Wahllokale mit. Auf Platz zwei liegt das nationalkonservative Wahlbündnis IRL (17,2 Prozent) vor den mitregierenden Sozialdemokraten (16,9 Prozent). 

Die linksgerichtete oppositionelle Zentrumspartei des Tallinner Bürgermeisters Edgar Savisaar kommt auf 7,7 Prozent, zwei Parteien ziehen nach Auszählung der Internet-Abstimmung erstmals ins Parlament ein. Am E-Voting nahmen rund ein Fünftel der Wahlberechtigten teil - ein neuer Rekord. Die Wahlbeteiligung lag nach vorläufigen Angaben bei 63,7 Prozent. Das Ergebnis wurde für den späten Sonntagabend erwartet.

Der Ukraine-Konflikt hatte auch in der ehemaligen Sowjetrepublik Estland neue Sicherheitsängste ausgelöst. Neben der Sicherheit des baltischen Landes spielten vor allem die Wirtschafts- und die Sozialpolitik eine Rolle.

Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves will die stärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragen. Vor der Wahl gab es keine klaren Koalitionsaussagen. Regierungschef Rõivas hatte sich für eine «estnisch-orientierte Regierung» ausgesprochen. Eine Kooperation mit Savisaar schloss er aus. 

Obwohl die Zentrumspartei keine eindeutig pro-russische Partei ist, misstrauen viele Esten Savisaar wegen seiner guten Kontakte nach Russland. Seine Stammwähler kommen vor allem aus der starken russischen Minderheit, die mehr als ein Viertel der rund 1,3 Millionen Einwohner ausmacht.

So, 2015-03-01 19:28
München (dpa)

Justizexperten wollen Islamisierung hinter Gittern vorbeugen

München (dpa) - Justizvertreter aus Bayern und Baden-Württemberg beraten am Montag (10.00 Uhr) über den Umgang mit Islamisten im Strafvollzug. Bei einer Fachtagung in München geht es unter anderem um die Frage, ob Gefängnisse Brutstätten des Islamismus sind. Gefängnisleiter, Verfassungsschutzexperten und der Chef der Terrorismusabteilung der Bundesanwaltschaft, Thomas Beck, wollen sich austauschen, wie der Radikalisierung hinter Gittern vorzubeugen ist.

Islamisten versuchen, in Gefängnissen Kandidaten für die Idee des Dschihads zu gewinnen und Häftlinge zu radikalisieren. Auch die islamistischen Attentäter von Paris hatten sich während ihrer Haft zusammengeschlossen. Experten sehen vor allem junge Straftäter als gefährdet an.

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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