Sa, 2015-03-28 14:50
Stuttgart/Berlin (dpa)

FDP will befristete Sonderumlage von Mitgliedern erheben

Stuttgart/Berlin (dpa) - Zur besseren Finanzierung der anstehenden Landtagswahlen will die ums Überleben kämpfende FDP ihre Mitglieder zusätzlich zur Kasse bitten. Ein Parteisprecher bestätigte am Samstag einen Bericht der «Südwest Presse», wonach der Bundesvorstand beim Parteitag in Berlin (15.-17. Mai) eine befristete Sonderumlage vorschlagen will. Das zusätzliche Geld solle in die Kampagnen zu den Wahlen bis zur Bundestagswahl im Herbst 2017 gesteckt werden.

Nach Angaben der Zeitung soll jedes FDP-Mitglied in den Jahren 2015, 2016 und 2017 neben dem normalen Mitgliedsbeitrag jedes Jahr 25 Euro extra zahlen und so zur Rettung der Partei beitragen. Diese Zahlen wollte der Sprecher aber nicht kommentieren.

Bei der Bundestagswahl 2013 war die FDP aus dem Parlament geflogen. 2016 stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an. 2017 folgen Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein.

Um die Sonderumlage bei den rund 57 000 FDP-Mitgliedern kassieren zu können, ist eine Satzungsänderung nötig. Erhoben werden müsste die Umlage dann von den Kreisverbänden. Diese sammeln schon bislang die Mitgliedsbeiträge ein und führen einen Anteil an die Landesverbände und den Bundesverband ab.

Sa, 2015-03-28 14:44
Charkiw/Donezk (dpa)

Maschine mit Leichenteilen von Flug MH17 in die Niederlande geflogen

Charkiw/Donezk (dpa) - Ein Flugzeug hat rund 800 Leichenteile von Passagieren der abgestürzten malaysischen Passagiermaschine MH17 aus der Ostukraine in die Niederlande geflogen. Die Maschine startete am Samstag in Charkiw in Richtung Eindhoven, wie die Gebietsverwaltung in Charkiw mitteilte.

Flug MH17 war am 17. Juli mit 298 Menschen an Bord über dem Kriegsgebiet Donbass abgestürzt. Die meisten der Opfer waren Niederländer. Daher leiten die Niederlande die Untersuchungen. Die Maschine wurde vermutlich von einer Rakete getroffen. Das ukrainische Militär und prorussische Separatisten geben sich gegenseitig die Schuld.

Die Lage im ostukrainischen Frontgebiet war am Samstag trotz einer seit 15. Februar geltenden Waffenruhe gespannt. Militärsprecher Andrej Lyssenko in Kiew berichtete von drei Verletzten Soldaten. Die Konfliktparteien warfen sich wieder gegenseitig Dutzende Verstöße gegen die Feuerpause vor.

Sa, 2015-03-28 14:43
Idlib (dpa)

Menschenrechtler: Islamisten erobern nordsyrische Stadt Idlib

Vor wenigen Tagen verbündeten sich in Syrien Dutzende Rebellen mit einem lokalen Ableger von Al-Kaida. Das Ziel: Die Einnahme der wichtigen Stadt Idlib. Dies scheint den Islamisten nun gelungen.

Idlib (dpa) - Anhänger der mit Al-Kaida verbündeten Nusra-Front haben nach Angaben von Menschenrechtlern die syrische Stadt Idlib unter ihre Kontrolle gebracht. Insgesamt 24 Stellungen des syrischen Regimes seien in den vergangenen vier Tagen rund um die Stadt von den Islamisten erobert worden, sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der Beobachtungsstelle, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Idlib gilt als wichtige Verbindungsstelle zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem hartumkämpften Aleppo im Norden des Landes.

Bei den Gefechten zwischen der Nusra-Front und Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad seien mehr als 100 Kämpfer getötet worden, sagte Abdel Rahman. Die Islamisten hätten zudem Dutzende Soldaten gefangen genommen. Damaskus habe am Samstag Verstärkung in die Region geschickt, meldete das syrische Staatsfernsehen.

Vergangene Woche hatten sich Rebellen in Nordsyrien mit der Nusra-Front zu einem Militärbündnis zusammengeschlossen. Die Extremisten konnten so ihre Stellung gegenüber moderateren Gruppen sowie der ebenfalls in Syrien kämpfenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) deutlich ausbauen. Die Nusra-Front steht ideologisch dem IS nahe, ist aber mit ihm verfeindet. Sie gilt mittlerweile neben dem Assad-Regime und dem IS als stärkste Kraft im syrischen Bürgerkrieg.

Bei uns geht's um die Welt.
Kommen Sie doch mit!

6 Ausgaben
im Jahr für nur 33,50 Euro

- 20 %

PRODUKT
der Woche

Solarlampe "Little Sun"

22,00 €
17,60 €

Der dänische Künstler Olafur Eliasson hat gemeinsam mit dem Ingenieur Frederik Ottesen die Solarleuchte „Little Sun“ für Menschen in Afrika entworfen, die über keinen Stromanschluss verfügen. Mit „Little Sun“ haben Sie Licht beim Camping oder Festival, am Strand, im Garten oder auf dem Balkon – und fördern gleichzeitig den Vertrieb der Leuchte in Gebieten ohne Strom.

Jetzt bestellen
Sa, 2015-03-28 14:37
Berlin (dpa)

De Maizière: Drohungen gegen Bürgermeister «unerträglich»

Berlin (dpa) - In der Diskussion um Asylsuchende und den Bau von Flüchtlingsheimen hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Drohungen gegen Bürgermeister und deren Familien scharf verurteilt. Zwar gestehe er jedem zu, seine Meinung zu sagen oder gegen Flüchtlingsheime in seiner unmittelbaren Umgebung zu demonstrieren. Dass mittlerweile aber eine ganze Reihe von Bürgermeistern und deren Familien bedroht würden, weil sie sich für Flüchtlinge einsetzten, sei «unerträglich», sagte der Minister dem «Tagesspiegel» (Sonntag). Er wolle «das Ausmaß von Beschimpfungen, den zum Teil beleidigenden Ton oder gar Bedrohungen nicht akzeptieren.» Den Betroffenen sagte de Maizière seine «vollste Solidarität» zu.

Anfang März hatte der Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters des Ortes Tröglitz in Sachsen-Anhalt bundesweit für Aufsehen gesorgt. Er war wegen der geplanten Aufnahme von Flüchtlingen angefeindet worden und fühlte sich damit alleingelassen. Auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau hatte über Morddrohungen und Demonstrationen vor ihrem Wohnhaus in Berlin geklagt.

Sa, 2015-03-28 14:21
Quito/Santiago de Chile (dpa)

Mindestens 25 Tote bei schweren Unwettern in Ecuador

Quito/Santiago de Chile (dpa) - Bei den schweren Unwettern in Ecuador ist die Zahl der Opfer nach Behördenangaben auf mindestens 25 gestiegen. Nach Blitzeinschlägen in der Hauptstadt Quito wurden zudem 52 Verletzte gezählt, 15 von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Zeitung «El Telégrafo» am Samstag berichtete. Mindestens zehn Menschen kamen in der chilenischen Wüstenregion Atacama ums Leben, wo heftige Regenfälle zu Sturzfluten und Erdrutschen führten. Mindestens 19 Menschen galten in der chilenischen Region als vermisst. Laut Medienberichten wurde mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Seit Tagen wüten in beiden Ländern schwere Unwetter.

Sa, 2015-03-28 14:19
Idlib (dpa)

Menschenrechtler: Islamisten rücken in nordsyrische Stadt Idlib vor

Idlib (dpa) - Anhänger der mit Al-Kaida verbündeten Nusra-Front haben nach Angaben von Menschenrechtlern große Teile der syrischen Stadt Idlib unter ihre Kontrolle gebracht. Insgesamt 24 Stellungen des syrischen Regimes seien in den vergangenen vier Tagen rund um die Stadt von den Islamisten erobert worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit. Idlib gilt als wichtige Verbindungsstelle zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem hartumkämpften Aleppo im Norden des Landes.

Bei den Gefechten zwischen der Nusra-Front und Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad seien mehr als 100 Kämpfer getötet worden, sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der Beobachtungsstelle, der Deutschen Presse-Agentur. Laut dem syrischen Staatsfernsehen habe Damaskus Verstärkung in die Region geschickt.

Vergangene Woche hatten sich Rebellen in Nordsyrien mit der Nusra-Front zu einem Militärbündnis zusammengeschlossen. Die Extremisten konnten so ihre Stellung gegenüber moderateren Gruppen sowie der ebenfalls in Syrien kämpfenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) deutlich ausbauen. Die Nusra-Front steht ideologisch dem IS nahe, ist aber mit ihm verfeindet. Sie gilt mittlerweile neben dem Assad-Regime und dem IS als stärkste Kraft im syrischen Bürgerkrieg.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

weiterlesen

Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

weiterlesen

England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

weiterlesen

Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

1 2 3
Sa, 2015-03-28 13:47
Dortmund (dpa)

Rechte und Linke demonstrieren in Dortmund - erste Zwischenfälle )

Dortmund (dpa) - In Dortmund ist es anlässlich von Demonstrationen rechter und linker Gruppen zu ersten Zwischenfällen gekommen. Eine Gruppe Linksautonomer habe versucht, eine Absperrung zu durchbrechen, berichtete die Polizei am Samstag. Später seien Flaschen und Böller geflogen. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Anlass der Demonstrationen ist ein Jahrestag: Vor genau zehn Jahren hatte ein Dortmunder Rechtsextremist einen Punker in einer U-Bahnstation erstochen. Hunderte Anhänger und Mitglieder der Gruppierung «Hooligans gegen Salafisten» hielten sich am Samstag in der Innenstadt von Dortmund auf. Das linke Lager versammelte sich in ihrer Nähe. Die Polizei hat Tausende Beamte aus ganz Deutschland aufgeboten, um die Lager zu trennen.

Sa, 2015-03-28 13:47
Prag (dpa)

In Pakistan entführte Tschechinnen nach zwei Jahren frei

Ihre Asienreise endete mit einem Alptraum: Zwei Jahre waren zwei junge Psychologie-Studentinnen aus Tschechien in der Gewalt von islamistischen Entführern. Jetzt kamen sie frei.

Prag (dpa) - Zwei junge Tschechinnen sind nach zwei Jahren in der Hand von islamistischen Entführern freigekommen. Sie seien am Samstag in Prag eingetroffen und mit ihren Familien vereint worden, teilte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka mit. Er sei darüber «sehr glücklich». Bei den intensiven Verhandlungen um die Freilassung der im März 2013 in Pakisten entführten Studentinnen habe die islamisch-türkische Organisation IHH vermittelt.

Es sei eine sehr schwere Zeit gewesen, sagte eine der Freigelassenen der Agentur CTK zufolge. «Es wurde dort geschossen, und es explodierten Sprengsätze», ergänzte die Psychologie-Studentin. Über eine Lösegeldzahlung wurde zunächst nichts bekannt. «Ich hoffe, dass beide Frauen bald in ihr normales Leben zurückfinden können», sagte Außeminister Lubomir Zaoralek dem Sender CT24.

Rund ein Dutzend Bewaffnete hatten die damals 24 Jahre alten Touristinnen auf einer Busfahrt durch die pakistanischen Provinz Belutschistan überfallen und entführt. Die Tschechinnen waren auf der Durchreise vom Iran nach Indien. Ein Polizist, der ihren Reisebus durch die Krisenregion mit einer Maschinenpistole begleitete, konnte dies angesichts der Überzahl nicht verhindern.

In einem Video hatten die beiden Geiseln die Freilassung der pakistanischen Neurowissenschaftlerin Aafia Siddiqui fordern müssen. Diese war in einem Terrorprozess um einen Angriff auf US-Soldaten in Afghanistan in New York zu 86 Jahren Haft verurteilt worden. In einer schockierenden Videobotschaft sprachen die beiden tschechischen Geiseln auch von ihrer schlechten Gesundheit und davon, wie sie beerdigt werden wollten.

Sa, 2015-03-28 13:31
Berlin (dpa)

Gutachten: Rehabilitierung von Homosexuellen rechtlich bedenklich

Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) stößt bei der angestrebten Rehabilitierung von verurteilten Homosexuellen laut einem «Spiegel»-Bericht auf Hindernisse. Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags warne davor, die schätzungsweise 50 000 Strafurteile, die nach 1945 gegen schwule Männer ergingen, pauschal aufzuheben.

Es bestünden «beachtliche verfassungsrechtliche Bedenken» gegen ein Amnestiegesetz wegen des Grundsatzes der Gewaltenteilung, zitiert das Magazin aus dem Gutachten. Außerdem beträfen manche Urteile auch «Taten, die auch aus heutiger Sicht strafwürdige Elemente wie den Einsatz von Zwangsmitteln beinhalten.»

Bislang wurden nur während der NS-Zeit Verurteilte rehabilitiert und entschädigt. In beiden Teilen Deutschlands wurden aber auch danach noch mehr als 50 000 schwule Männer wegen ihrer Homosexualität verurteilt. Bundesjustizminister Maas hatte im vergangenen Jahr zugesagt, eine Aufhebung der Urteile zu prüfen.

In seinem Ministerium werde dies kritisch gesehen, schreibt der «Spiegel», da der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches («Schwulen-Paragraf») nie für verfassungswidrig erklärt wurde und die Strafurteile von der bundesdeutschen Justiz gesprochen wurden.

Der Grünen-Politiker Volker Beck forderte dagegen «Mut zur Entscheidung». Die verfassungsrechtlichen Vorbehalte gegen eine Rehabilitierung seien «allesamt vorgeschoben», erklärte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. «Der demokratische Rechtsstaat hat die Stärke, Fehler zu erkennen, und die Aufgabe, Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen zu entschädigen und ihnen ihre Ehre wieder zurückzugeben.»

Sa, 2015-03-28 13:23
Lausanne (dpa)

Steinmeier bei Atom-Verhandlungen: Endspiel hat begonnen

Lausanne (dpa) - Bei den Atomgesprächen mit dem Iran hat nach Ansicht von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) die entscheidende Phase begonnen. «Nach zehn Jahren, fast zwölf Jahren Verhandlungen mit dem Iran beginnt hier sozusagen das Endspiel», sagte Steinmeier beim Eintreffen am Verhandlungsort in Lausanne. Der Ausgang der Gespräche sei ungewiss. «Selbst dann, wenn man das Gipfelkreuz schon vor Augen hat, dann sind die letzten Meter die schwersten, aber eben auch die entscheidenden.»

Steinmeier wollte am Samstag mit US-Außenminister John Kerry und dem französischen Amtskollegen Laurent Fabius zusammentreffen. Fabius meinte, Ziel sei ein «robustes Abkommen». Der Iran habe jedes Recht auf zivile Atomenergie, aber nicht auf eine Atombombe. «Ich bestehe auf eine Transparenz der Mechanismen und auf Kontrollen um sicherzustellen, dass die abgemachten Kompromisse eingehalten werden», sagte Fabius.

In den Atomverhandlungen geht es darum, dem Iran jeglichen Weg zum Bau einer Atombombe zu versperren. Teheran hat diese Absicht stets bestritten und möchte für die Einschränkung seines Atomprogramms die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen erreichen.

Am Wochenende werden noch weitere Außenminister der 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) erwartet. Angestrebt ist bis zum 31. März ein Rahmenabkommen, das Grundlage einer umfassenden Lösung des Atomkonflikts sein soll.

Sa, 2015-03-28 12:37
Erfurt/Berlin (dpa)

Zahl der Masern-Fälle in Deutschland steigt weiter (Foto - Illustration)

Erfurt/Berlin (dpa) - Ein Ende der Masernwelle in Berlin ist nicht in Sicht und auch in Thüringen sieht es schlecht aus. Dort stieg die Zahl der Masern-Infektionen sprunghaft an. Bis zum Freitag seien in dem Freistaat 52 Masernfälle bekanntgeworden, teilte das Gesundheitsministerium in Erfurt mit. Der Grund für den Anstieg liege im Masern-Ausbruch an einer Erfurter Schule. Allein dort erkrankten seit Ende Februar den Angaben zufolge 36 Schüler im Alter von 7 bis 15 Jahren. Auch Sachsen hatte in der vergangenen Woche von einer steigenden Masernzahl berichtet.

Dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) wurden bis zum Freitag insgesamt 925 Fälle seit Beginn des Ausbruchs im Herbst gemeldet. «Erstmals seit langem hatten wir aber nur neun neue Fälle von einem Tag zum nächsten», berichtete LaGeSo-Sprecherin Silvia Kostner. Zu Wochenbeginn hatten die täglichen Zuwächse teils noch bei mehr als 20 gelegen. Dennoch sei es zu früh, von einem Abklingen der Welle zu sprechen.

Seit Wochen dauert die Masernwelle in der Hauptstadt an. Eltern können sich deswegen ab sofort auch beim Kinderarzt gegen Masern impfen lassen und Frauenärzte könnten auch begleitende Männer impfen. So sollen unkompliziert Impflücken in der Bevölkerung geschlossen werden. Im Februar starb ein Kleinkind an den Folgen der Infektion. Ein Viertel der Berliner Patienten musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Sa, 2015-03-28 12:32
Berlin (dpa)

Merkel: Finnland spielt wichtige Rolle für Frieden in Europa   

Berlin (dpa) - Unmittelbar vor ihrem Besuch in Helsinki hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Finnlands Einsatz für Frieden und Verständigung gewürdigt. Die Tatsache, dass die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) 1975 in Helsinki unterzeichnet wurde, sei kein Zufall, erklärte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft. Finnland stehe für die Haltung, Probleme friedlich und auf Basis staatlicher Souveränität zu lösen. «Das heißt eben auch: der territorialen Integrität (...). Gerade das wird ja der Ukraine heute nicht so einfach gemacht», betonte Merkel.

Sie trifft am Montagmittag den finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb. Mit ihm will sie über bilaterale, europapolitische und internationale Fragen sprechen. Danach kommt sie auch mit Präsident Sauli Väinämö Niinistö zusammen. Am Nachmittag hält Merkel an der Universität Helsinki eine Rede zur europäischen Sicherheit und zum Konflikt in der Ukraine. Dort diskutiert sie auch mit Studenten.

Merkel sagte, 1975 sei festgelegt worden, dass jedes Land selbst entscheiden können müsse, welchen Weg es gehen wolle. Die unterzeichnenden Staaten - dazu gehörte die damalige Sowjetunion - verpflichteten sich zur Unverletzlichkeit der Grenzen, friedlichen Regelung von Streitfällen, Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten sowie zur Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten. Aus der KSZE entstand die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE). Sie spielt laut Merkel bei der Lösung des Ukraine-Konflikts mit Russland eine «ganz wichtige Rolle».

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

 

Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
keine Anzeige von RWE Autostrom

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

keine Anzeige von Metro Group

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
keine Anzeige von Bild

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!


Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

keine Anzeige von Grünländer

Seiten