Di, 2015-04-21 03:56
Berlin (dpa)

Dringend gesucht: Impfstoffe gegen Ebola

Berlin (dpa) - Auf dem Höhepunkt der verheerenden Ebola-Epidemie in Westafrika standen weder zugelassene Medikamente noch vorbeugende Impfstoffe zur Verfügung. Mittlerweile wird dafür an breiter Front geforscht, erste vielversprechende Impfstoff-Kandidaten gibt es bereits. In Liberia startete kürzlich ein großangelegter Test.

Zehntausende Menschen sollen mit dem in Kanada entwickelten Impfstoff VSV-ZEBOV oder dem Mittel cAd3-EBOZ der britischen Firma GlaxoSmithKline (GSK) geimpft werden. Beide Impfstoffe basieren auf Trägerviren, denen ein Stück Erbmaterial des Ebola-Erregers eingefügt wurde. Nach der Impfung präsentieren bestimmte Zellen die viralen Proteine auf ihrer Oberfläche, so dass die Immunabwehr Antikörper bildet. Im Ernstfall reagiert das Immunsystem dann so rasch und heftig, das die Infektion niedergerungen werden kann.

Viele gängige Impfstoffe basieren auf diesem Mechanismus.

Di, 2015-04-21 03:15
Hannover (dpa)

EKD: Deutschland sollte von Völkermord an Armeniern sprechen

Hannover (dpa) - In der Debatte um die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren plädiert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) für eine klare Benennung als Völkermord. Die Zeit sei reif dafür, dass Deutschland bei den Gräueltaten zu einer klaren Sprache finde, sagte die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Es müsse den Mut geben, die Dinge beim Namen zu nennen.

Die Berliner Koalitionsfraktionen wollen an diesem Dienstag über ein Papier zu einer Gedenkstunde am Freitag - dem Jahrestag des Beginns der Massaker - im Bundestag abstimmen. Im Entwurf ist nun doch der Begriff «Völkermord» enthalten. Zunächst war darin mit Rücksicht auf die Beziehungen zur Türkei der Begriff vermieden worden.

Die Kirchen laden für den 23. April zu einem Gedenkgottesdienst ein - ausdrücklich zur Erinnerung an den «Völkermord an Armeniern, Aramäern, Assyrern und Pontos-Griechen».

Di, 2015-04-21 03:55
Berlin (dpa)

Ärzte: Tausende Ebola-Opfer hätten gerettet werden können

Berlin (dpa) - Angesichts der Ebola-Epidemie in Westafrika mit mehr als 10 000 Toten fordert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MsF/Médecins Sans Frontières) für die Zukunft entschlossenere weltweite Unterstützung. «Man muss es so deutlich sagen: Durch frühere und effektivere Hilfe hätten viele Tausend Menschen vor Ebola geschützt und gerettet werden können», sagte Tankred Stöbe, Präsident von MsF-Deutschland der Deutschen Presse-Agentur. Der Ernst der Lage sei von Politik und auch WHO viel zu lange verkannt worden. Um für künftige Notlagen besser gewappnet zu sein, müsse auch die Forschung zu Ebola und anderen vernachlässigten Krankheiten dringend verstärkt werden. Einen solchen Fonds solle Deutschland im Rahmen der G7-Präsidentschaft auf den Weg bringen, forderte Stöbe.

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Di, 2015-04-21 02:30
Athen (dpa)

Gazprom-Chef trifft Tsipras in Athen - große Energiepläne

Griechenland hofft auf Energie-Milliarden aus Russland. Bei den akuten Finanzproblemen dürften die aber nicht helfen. Denn noch sind die angestrebten Vereinbarungen über eine Gaspipeline nicht in trockenen Tüchern.

Athen (dpa) - Fast zwei Wochen nach dem Besuch des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras in Russland setzen Athen und Moskau heute (Dienstag) ihre Gespräche über eine engere Zusammenarbeit im Energiebereich fort. Der Chef des russischen Staatsmonopolisten Gazprom, Alexej Miller, wird sich mit Energieminister Panagiotis Lafazanis und anschließend auch mit Tsipras treffen. Im Mittelpunkt der Unterredungen werde nach Informationen aus Kreisen der Regierung in Athen die geplante Erweiterung einer Gas-Pipeline auf griechischen Boden sowie andere Energiethemen stehen. Athen hofft zudem auf niedrigere Preise für russische Erdgaslieferungen.

Die Leitung wäre die Verlängerung der geplanten Pipeline Turkish Stream, durch die Russland ab 2017 Gas in die Türkei pumpen will. Die Verlängerung durch Nordgriechenland bis zur Grenze mit Mazedonien soll rund zwei Milliarden Euro kosten. Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis hatte die baldige Unterzeichnung einer Absichtserklärung über eine Leitung durch Griechenland angekündigt. Medien in Athen hatten berichtet, dass in diesem Fall aus Russland drei bis fünf Milliarden Euro an das finanziell angeschlagene Land überweisen werden - als Vorschuss für künftige Transitgebühren. Dafür gab es aber keine Bestätigung. Unklar ist auch, wer den Bau der Pipeline in Griechenland finanzieren soll.

Athen steht das Wasser aus finanzieller Sicht bis zum Hals: Um die letzten Gelder zusammenzukratzen, zwingt die Regierung nun alle staatlichen Institutionen und öffentlich-rechtlichen Betriebe per Erlass, ihre Geldeinlagen an die griechische Zentralbank (Bank of Greece) zu überweisen. Damit sollen fällige Schulden an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und andere Verpflichtungen in den kommenden Wochen bezahlt werden. Der Erlass wurde am Montag veröffentlicht.

Athen hofft bei den staatlichen Betrieben auf rund drei Milliarden Euro. Die Regierung braucht rund 1,1 Milliarden für Gehälter, 850 Millionen für Renten sowie für Verpflichtungen gegenüber dem IWF knapp eine Milliarde Euro bis zum 12. Mai, berichtete die Athener Finanzpresse. Anfang April war es Athen mit Hilfe von Geldeinlagen von Rentenkassen gelungen, Verpflichtungen gegenüber dem IWF zu erfüllen und einen Zahlungsausfall abwenden. Die Vorstände einiger Rentenkassen und staatlich kontrollierter Unternehmen weigern sich jedoch bislang, ihre Geldeinlagen für sogenannte Rückkaufvereinbarungen an den Staat zu überweisen. 

Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Freitag (24. April) in Lettland verhandeln Experten derweil unter hohen Druck über ein griechisches Reformpaket. Die sogenannte «Brüssel-Gruppe» berät nach Angaben des Chefsprechers der EU-Kommission nach Beratungen über das Wochenende hinweg auch am Montag und am Dienstag über Reformen in Griechenland. Zur «Brüssel-Gruppe» gehören Vertreter Griechenlands, der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF. Auch der Eurorettungsschirm ESM ist eingebunden.

Eine Vereinbarung auf eine umfassende Reformliste ist Voraussetzung für die Geldgeber für das Freigeben von 7,2 Milliarden Euro, die bisher blockiert sind. Das Geld wird von Athen dringend gebraucht, um eine Staatspleite abzuwenden. Diplomaten äußern aber Zweifel daran, dass ein Kompromiss auf die Reformen schon Ende der Woche möglich sein wird.

Di, 2015-04-21 02:30
Kathmandu (dpa)

Kleine Frau in großem Kampf gegen Elefanten in Ketten Von Pratibha Tuladhar, dpa

«Ohne Ketten heißt ohne Schmerz» lautet das Projekt von Carol Buckley. Sie will in Nepal möglichst viele Elefanten von ihren Fußketten befreien. Das bleibt nicht ohne Widerstände.

Kathmandu (dpa) - Carol Buckleys Arbeit in Nepal begann mit einer Trostreise. Buckley hatte gerade Tarra verloren, die Elefantendame, die sie als 18-Jährige aus einem Einkaufszentrum in den USA rettete und über viele Jahre begleitete. Nach dem Tod von Tarra suchte Buckley für ihre geschundene Seele Heilung bei Elefanten-Safaris in Thailand, Indien und Nepal. «Doch in allen Ländern sah ich das Gleiche: gefangene Arbeitselefanten, die unter grausamen Bedingungen lebten. Da wusste ich, ich muss etwas tun», sagt die US-Amerikanerin.

Das war vor fünf Jahren. Mittlerweile hat die kleine Frau den großen Kampf gegen Fußfesseln aufgenommen - und in Nepal 63 Elefanten aus ihren Ketten befreit. Sie leben jetzt im Chitwan-Nationalpark im Süden des Himalaya-Landes. «Elefanten in Gefangenschaft wiegen sich hin und her, weil sie niedergeschlagen sind und beim Wiegen das Glückshormon Serotonin freigesetzt wird», sagt Buckley. Bei ihrem ersten nepalesischen Elefanten Prakriti Kali sei nach der Befreiung sofort ein positiver Effekt sichtbar geworden: Die achtjährige Dame habe mit der Verhaltensauffälligkeit aufgehört.

Sogar Teile der notorisch schwerfälligen Bürokratie des südasiatischen Landes konnte Buckley mit ihrer Arbeit irgendwann überzeugen. «Wir haben zunächst in einem Pilotprojekt angefangen», sagt Chiranjibi Pokharel. Er ist Projektleiter der Stiftung für Naturschutz in Nepal, die mit der Regierung zusammenarbeitet. Mittlerweile lebten in allen 15 staatlich betriebenen Ställen die Arbeitselefanten im Ruhestand ohne Ketten. «Denn wir sehen, dass es den herumlaufenden Elefanten einfach besser geht», sagt Pokharel.

Die Tiere brauchen dabei enorm viel Platz. Etwa 4000 Quadratmeter stelle sie jedem Tier zur Verfügung, sagt Buckley, «am besten in Waldnähe und weit von menschlichen Siedlungen entfernt». Keine leichte Aufgabe in einem bergigen Land, dessen Bevölkerung rasant wächst. Und Buckley hat auch noch mit anderen Schwierigkeiten zu ringen: etwa den Mahouts, den traditionellen Führern der Elefanten.

Der Elefantenbetreuer Narayan Dhami etwa sagt: «Wenn sie nicht angekettet sind, ist es schwierig, sie zu waschen, und sie hören manchmal nicht zu.» Dennoch unterstütze er das Ablegen der Ketten, meint er. «Sie sehen glücklicher aus», sagt auch Mahout Jalendra Prasad Chaudhary. Doch wolle er nur Weibchen frei laufen lassen. «Die Bullen können wir nicht losbinden, die werden aggressiv», sagt er. Im Februar durchbrach ein Bulle einen Elektrozaun an der Weide und wütete im Wald. Dabei tötete er eine wilde Elefantenkuh.

Buckley dreht ständig ihre Runden, um möglichst alle Ställe im Land zu besuchen. «Denn jedes Mal, wenn die Arbeit etwas schwierig wird, legen die Mahouts die Elefanten wieder in Ketten», sagt sie. Doch trotz aller Widerstände dehnt sie ihr Programm ständig aus. 15 Elefanten hat sie schon in Indien geholfen, nun soll Thailand folgen. «Dort ist es genauso schwierig, weil die Menschen die Tiere ebenfalls oft nicht verstehen», sagt sie.

Das hat auch Marina Loch beobachtet, eine deutsche Studentin, die für einige Wochen in Buckleys Projekt in Nepal arbeitet. «Die Elefanten in Ketten arbeiten zu lassen ist Teil der Kultur», sagt sie. Oft, sagt Buckley, sei sie wegen der vielen Hürden schon in Tränen ausgebrochen. Doch erlebe sie eben auch Momente wie diesen: «Eines nachmittags kam die älteste Elefantenkuh in der Aufzuchtstation in Khorsor langsam auf mich zu. Drei jüngere folgten ihr. Die Alte schaute mir in die Augen, und ich fühlte, dass sie mir danken wollte.»

Di, 2015-04-21 02:09
Aires (dpa)

Staatsanwalt lehnt neue Anklage gegen Argentiniens Präsidentin ab

Buenos Aires (dpa) - Die argentinische Staatsanwaltschaft hat auf eine neue Anklage gegen die Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner im Zusammenhang mit dem Terroranschlag gegen ein jüdisches Gemeindehaus verzichtet. Der Staatsanwalt Javier de Luca lehnte es am Montag ab, Berufung vor dem Kassationshof gegen ein Urteil zweiter Instanz einzulegen, das einen Prozess gegen Kirchner wegen mutmaßlicher Vertuschungsmanöver abgelehnt hatte.

Der Fall war von dem im Januar tot aufgefundenen Sonderstaatsanwalt Alberto Nisman vorgebracht worden. Nisman beschuldigte die Staatschefin, mittels eines 2013 mit Iran unterzeichneten Memorandums die Ermittlungen gegen die iranischen Verdächtigen des Anschlags gegen das Gemeindehaus Amia einstellen zu wollen. Bei dem Bombenanschlag im Jahr 1994 waren 85 Menschen ums Leben gekommen. Nisman führte die Ermittlungen über das Attentat. Im Januar wurde er in seiner Wohnung mit einem Kopfschuss tot aufgefunden. Die Justiz ermittelt, ob er Selbstmord beging oder ermordet wurde.

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Di, 2015-04-21 01:38
Angeles (dpa)

William Shatner: Wasser-Pipeline gegen Dürre in Kalifornien

Los Angeles (dpa) - «Raumschiff Enterprise»-Star William Shatner (84) macht mit einem ungewöhnlichen Vorschlag zur Bekämpfung der Dürre in Kalifornien Schlagzeilen. Mit einer riesigen Pipeline will er Wasser aus dem regenreichen Norden der USA in den trockenen Westküstenstaat transportieren. In einem Interview mit «Yahoo Tech» sagte der «Captain-Kirk»-Darsteller, er wolle über die Crowdfunding-Plattform «kickstarter.com» versuchen, 30 Milliarden Dollar für ein entsprechendes Bauvorhaben zu mobilisieren.

Vergleichbar mit der Öl-Pipeline in Alaska könne damit Wasser, etwa aus dem regenreichen Seattle, durch ein großes, oberirdischen Rohr nach Kalifornien fließen. Seit vier Jahren leidet der bevölkerungsreichste US-Staat unter einer Dürre. Nach Anordnung der Regierung müssen Städte und Gemeinden ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent reduzieren.

«Wenn es im nächsten Jahr nicht regnet, was können 20 Millionen Menschen in der Kornkammer der Welt dann tun?», sagte Shatner. Falls er das Geld selbst nicht zusammen bekomme, wolle er den gespendeten Betrag Politikern geben, die das Pipeline-Projekt angehen würden. 

Mo, 2015-04-20 23:47
Washington (dpa)

Medien: USA verstärken wegen Iran Flottenpräsenz vor Jemen

Washington (dpa) - Die USA verstärken nach Medienberichten aus Sorge vor iranischen Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen ihre Flotte vor der jemenitischen Küste. Das US-Militär habe den Flugzeugträger «Theodore Roosevelt» zum Golf von Aden geschickt, um die amerikanische Prälizenz dort zu auszubauen, berichtete das «Wall Street Journal» am Montag unter Berufung auf Pentagon-Mitarbeiter. Aufgabe sei, bis zu neun iranische Schiffe zu beobachten, die möglicherweise Waffen in den Jemen bringen könnten. Der Iran bestreitet, die Huthi-Rebellen mit Waffen auszurüsten.

Die Aufständischen kämpfen in dem Land gegen Anhänger des geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Das benachbarte Saudi-Arabien, das mit dem Iran um die Vorherrschaft in der Region wetteifert, unterstützt Hadi. Seit Wochen bombardiert eine von Riad geführte regionale Allianz Stellungen und Waffenlager der Huthis. Die USA unterstützen das Bündnis mit Waffen und Geheimdienst-Erkenntnissen.

Mo, 2015-04-20 21:26
Washington (dpa)

US-Republikaner Jeb Bush besucht Deutschland

Washington (dpa) - Der voraussichtliche US-republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush kommt nach Deutschland. Der 62-Jährige werde im Juni an einer Konferenz des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin teilnehmen, teilte seine Sprecherin am Montag mit. Weitere Termine würden innerhalb der kommenden Wochen bekanntgegeben. Der Sohn und Bruder der ehemaligen Präsidenten George Bush und George W. Bush werde zudem Polen und Estland besuchen.

Jeb Bush, der bis 2007 Gouverneur von Florida war, wird laut Medienberichten wahrscheinlich bald seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November 2016 erklären.

Geht doch!

Landgang für Bohrinseln

Nordsee 20 Jahre nach Brent Spar: Ein Riesenkatamaran wrackt ausgediente Plattformen ab, um sie an Land zu entsorgen

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Rund 600 alte Stahlkolosse stehen in der Nordsee. Seit Anfang der 70er-Jahre haben sie Gas und Öl aus dem Meeresboden gepumpt. Nun versiegen die Vorkommen, und die Bohrinseln müssen entsorgt werden. Im Mai 1995 hatte Greenpeace die Shell-Plattform Brent Spar besetzt, in der Folge boykottierten Autofahrer europaweit Shell-Tankstellen. Der Konzern lenkte schließlich ein und ließ die Brent Spar an Land schleppen. Seit 1998 verbietet das internationale Übereinkommen zum Schutz des Nordostatlantiks, die sogenannte Ospar-Konvention, grundsätzlich die Versenkung von Plattformen. Um die Anlagen abzuschleppen, hat die Schweizer Unternehmensgruppe Allseas nun für 1,3 Milliarden Euro eigens einen Riesenkatamaran gebaut. In diesen Tagen soll das größte Arbeitsschiff der Welt zu seinem ersten Einsatz in See stechen. Mit Spezialkränen kann die 124 Meter breite „Pioneering Spirit“ bis zu 48.000 Tonnen heben, das entspricht mehr als 80 voll beladenen Airbus 380. „Abtransport und Entsorgung werden die Industrie Milliarden kosten“, sagt David Booth von der Universität Sydney. Bis 2025 werden weltweit 6500 Öl- und Gasplattformen überflüssig sein – ein Geschäft mit Zukunft.
Illustration: Christoph Niemann

Außerdem Interessant

Dänemark
Während hierzulande neue Kohlekraftwerke wie in Hamburg-Moorburg ans Netz gehen, will Dänemark schon 2025 kohlefrei sein – fünf Jahre schneller als
geplant. Energieminister Rasmus Helveg Petersen lässt derzeit prüfen, ob die Regierung die Nutzung von Kohle als Brennstoff verbieten kann. Bislang deckt sie ein Fünftel des dänischen Strombedarfs. Der Anteil der Windenergie soll weiter steigen: bis 2020 von 30 auf 50 Prozent.

Mexiko-Stadt
Wer auf Bus oder Bahn wartet, soll Fitnessübungen machen. Mit dieser Kampagne will die Verwaltung der mexikanischen Hauptstadt das Übergewicht in der Bevölkerung bekämpfen. An Haltestellen wurden Gesundheitsposten eingerichtet, die als Belohnung für zehn Kniebeugen ein Gratisticket ausgeben. Die vor gut einem Jahr eingeführte Fast-Food-Steuer konnte die Adipositas-Epidemie nicht eindämmen. Rund 70 Prozent der Mexikaner sind übergewichtig oder gar fettleibig.

Schweden
Weltweit tragen 37 gefährdete Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten ein GPS-Armband. Im Notfall müssen sie nur die Glieder auseinanderziehen, um Alarm auszulösen. Die schwedische Menschenrechtsorganisation Civil Rights Defenders organisiert sofort Hilfe im Umfeld der Aktivisten. „Das Armband hat mich von der Angst befreit“, sagt die Kenianerin Phyllis Omido. Sie kämpft in Mombasa gegen die Bleiverseuchung ihres Stadtviertels und ist schon mehrmals bedroht worden.
nataliaproject.org

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.
Illustration: Christoph Niemann

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Grenoble: Bäume statt Werbung
Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: São Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich: Zu schnell kaputt
Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg: Steckdose für Cruiser
Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de
Illustration: Christoph Niemann

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

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Mo, 2015-04-20 20:43
(dpa)

Stadt in Kolumbien nach Anschlag auf Öl-Pipeline ohne Wasser

Bogotá (dpa) - Nach einem Anschlag auf eine Öl-Pipeline in Kolumbien ist eine ganze Stadt ohne Wasser geblieben. Die Behörden von Arauca hatten am Montag die Wasserversorgung aus dem gleichnamigen Fluss unterbrochen, um eine Verseuchung des Trinkwassers mit ausgelaufenem Erdöl zu verhindern, wie die Zeitung «El Tiempo» berichtete. Insgesamt seien 14 500 Wohnungen betroffen. Die knapp 800 Kilometer lange Pipeline Caño Limón-Coveñas sei am Sonntag von Rebellen nahe der Ortschaft Toledo im Grenzgebiet zu Venezuela gesprengt worden.

Das Heereskommando machte Kämpfer der «Nationalen Befreiungsarmee» (ELN) für den Anschlag verantwortlich. Das Erdöl habe die Quellen des Cubugón-Flusses erreicht, der 150 Kilometer westlich von Arauca in den Arauca-Fluss fließt. Der Erdöltransport über die Pipeline mit einer Kapazität von 210 000 Barrel pro Tag musste ebenfalls unterbrochen werden. Es handelte sich um den vierten Bombenanschlag in diesem Jahr auf die zweitgrößte Pipeline Kolumbiens.

Die ELN ist mit rund 2500 Kämpfern die zweitgrößte Rebellengruppe in Kolumbien. Sie hat sich bereiterklärt, wie die Farc Friedensgespräche mit der Regierung zu führen. Bislang wurden jedoch nur Sondierungskontakte aufgenommen.

Mo, 2015-04-20 20:37
Kiew (dpa)

Experten bergen weitere Trümmer am MH17-Absturzort in der Ostukraine

Kiew (dpa) - Neun Monate nach dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine des Flugs MH17 in der Ostukraine haben internationale Experten erneut rund zwei Tonnen Trümmer geborgen. Vertreter der malaysischen und der niederländischen Behörden hätten in tagelanger Arbeit kleinere Bruchstücke der Boeing aufgesammelt und in insgesamt 45 Säcken abtransportiert, teilten örtliche Medien am Montag mit. Die Experten wollen die Arbeit bis Monatsende fortsetzen. In den vergangenen Monaten waren bei Einsätzen an der Absturzstelle bereits viele Trümmer und auch Leichenteile geborgen worden.

Das Flugzeug war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur vermutlich von einer Rakete über umkämpften Gebiet abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben, die meisten waren Niederländer. Die Hintergründe sind umstritten. Prorussische Separatisten und ukrainische Regierungseinheiten geben sich gegenseitig die Schuld an der Tragödie.

Mo, 2015-04-20 19:00
Berlin (dpa)

Ärzte ohne Grenzen ziehen in Berlin Ebola-Bilanz

Berlin (dpa) - Bis die Welt im vergangenen Jahr das Ausmaß der Ebola-Epidemie in Westafrika begriff, war viel wertvolle Zeit verloren: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zieht am Dienstag (ab 11.00) in Berlin auf ihrer Frühjahrskonferenz eine Bilanz der internationalen Hilfsaktion, die nur mühsam in Gang kam. Motto: «Ernstfall Ebola - Das humanitäre System in der Kritik». Vertreter von Politik und Forschung, Medien und Hilfsorganisationen diskutieren, welche Konsequenzen für künftige Notlagen zu ziehen sind und was sich ändern muss. Die Ebola-Epidemie ist bis heute nicht unter Kontrolle. Offiziell gab es mehr als 10 000 Tote.

Mo, 2015-04-20 19:00
Athen (dpa)

Gazprom-Chef trifft Tsipras in Athen - große Energiepläne

Athen (dpa) - Fast zwei Wochen nach dem Besuch des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras in Russland setzen Athen und Moskau heute (Dienstag) ihre Gespräche über eine engere Zusammenarbeit im Energiebereich fort. Der Chef des russischen Staatsmonopolisten Gazprom, Alexej Miller, wird sich mit Energieminister Panagiotis Lafazanis und anschließend auch mit Tsipras treffen. Im Mittelpunkt der Unterredungen werde nach Informationen aus Kreisen der Regierung in Athen die geplante Erweiterung einer Gas-Pipeline auf griechischen Boden sowie andere Energiethemen stehen. Athen hofft zudem auf niedrigere Preise für russische Erdgaslieferungen.

Die Leitung wäre die Verlängerung der geplanten Pipeline Turkish Stream, durch die Russland ab 2017 Gas in die Türkei pumpen will. Die Verlängerung durch Nordgriechenland bis zur Grenze mit Mazedonien soll rund zwei Milliarden Euro kosten. Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis hatte die baldige Unterzeichnung einer Absichtserklärung über eine Leitung durch Griechenland angekündigt. Medien in Athen hatten berichtet, dass in diesem Fall aus Russland drei bis fünf Milliarden Euro an das finanziell angeschlagene Land überweisen werden - als Vorschuss für künftige Transitgebühren. Dafür gab es aber keine Bestätigung. Unklar ist auch, wer den Bau der Pipeline in Griechenland finanzieren soll.

Mo, 2015-04-20 19:42
Vilnius (dpa)

OSZE-Chef Zannier sieht «gute Chance für Frieden» in Ostukraine

Vilnius (dpa) - Trotz wiederholter Verstöße gegen die Waffenruhe sieht die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Feuerpause im Krisengebiet Donbass als «gute Chance für Frieden». Ein von OSZE-Beobachtern vermittelter Waffenstillstand in Schyrokyne nahe der Hafenstadt Mariupol scheine zu halten, sagte OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier am Montag in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Bei Schyrokyne war es zuletzt immer wieder zu Attacken zwischen der Armee und prorussischen Separatisten gekommen.

«Es gibt eine gute Chance für den Frieden in diesem Moment, und wir müssen so viel wie möglich dafür investieren», sagte Zannier der Agentur BNS zufolge. Zugleich warnte er vor dem Risiko eines Rückfalls. Die Situation sei jedoch «besser als vor einigen Wochen». Schwere Waffen seien weitgehend abgezogen worden.

Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite forderte einen ungehinderten Zugang für die OSZE-Beobachter zur ukrainisch-russischen Grenze. Ansonsten sei es unmöglich, den Konflikt zu lösen, meinte sie.

Trotz eines Friedensplans von Mitte Februar kommt es in der Ostukraine wiederholt zu Schusswechseln. Die prowestliche Führung in Kiew und die Aufständischen warfen sich gegenseitig Angriffe vor.

Mo, 2015-04-20 19:38
Tallinn (dpa)

Russische Umweltaktivistin Tschirikowa nach Estland geflüchtet

Tallinn (dpa) - Nach zunehmendem politischem Druck ist die russische Umweltaktivistin und Kremlgegnerin Jewgenija Tschirikowa mit ihrer Familie nach Estland geflüchtet. Sie habe ihrer Heimat den Rücken gekehrt, weil die dortige Zivilgesellschaft immer mehr Repressionen ausgesetzt sei, sagte Tschirikowa am Montag dem estnischen Rundfunk. Die Rohstoffgroßmacht Russland betrachte Umweltaktivisten als Feinde.

Die 38-Jährige hatte sich 2010 für den Schutz eines Waldes vor den Toren Moskaus eingesetzt und 2012 Proteste gegen die Wiederwahl von Wladimir Putin zum Kremlchef mitorganisiert. Sie wolle ihre Aktivitäten ohne Sorgen um ihre Kinder fortsetzen, sagte Tschirikowa.

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(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

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Erschienen in Ausgabe 3.15

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 5.12

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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"Ich hab's nicht so mit Broteschmieren."

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“

Erschienen in Ausgabe 3.12

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Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

Erschienen in Ausgabe 2.12

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Erschienen in Ausgabe 1.12

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

Erschienen in Ausgabe 6.11

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Immer noch - umweltschädlicher Becher Becher wird künftig vielleicht recycelt. ActiIrreführus - bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

Erschienen in Ausgabe 5.11

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Tödlich.  Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord. Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

Erschienen in Ausgabe 4.11
 

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Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate "ausgesetzt". Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit "ausgesetzter" Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

Erschienen in Ausgabe 3.11
 

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WENN ES DARUM GEHT, UNSERE MÜLLBERGE GUT AUSSEHEN ZU LASSEN, STIEHLT CHRISTOPHE GEORGE CLOONEY DIE SCHAU.  Christophe ist Projektleiter für Nachhaltige Entwicklung bei Nespresso. Er hilft uns, die miese Ökobilanz unserer Alukapseln zu beschönigen. „Aluminium ist zu 100 % und unendlich oft recycelbar und trägt so zum Schutz natürlicher Ressourcen bei“, schreiben wir in der Werbung. Dabei landen in Deutschland nur 70 % des Aluminiums im Gelben Sack. Und für die Folien der Kapseln verwenden wir sowieso Primär-Aluminium, dessen Herstellung extrem energieaufwendig ist. Weil in Nespresso-Maschinen nur Nespresso-Kapseln passen, sind unsere Kunden also genötigt, nachhaltig die Umwelt zu versauen. Und müssen dafür auch noch bis zu 35 Euro pro Pfund Kaffee zahlen.  Erpresso Die Leere des Portemonnaies

Erschienen in Ausgabe 2.11
 

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Schaurige Leistung. Wir schicken im Januar wieder unsere fiesen Touaregs zur Rallye Dakar. Denn wir fürchten weder Klimawandel noch Hirnverbranntheit, sondern nur, als Langweiler-Automarke zu gelten. Jaja, schon klar, ein Hersteller namens „Volkswagen Group“ sollte eigentlich bei der Entwicklung vernünftiger, sparsamer Autos Weltspitze sein, aber das wäre doch irgendwie zu naheliegend. Deshalb bauen wir lieber spritschluckende Audis, Bugattis, Lamborghinis, Phaetons und Touaregs und bieten unsere effizienten „Blue Motion“-VWs nur mit Aufpreis an. So landen wir zwar beim CO2-Ranking des europäischen Umweltverbands „Transport & Environment“ noch hinter BMW auf dem drittletzten Rang. Aber dafür belegen unsere „Race Touaregs“ regelmäßig die ersten Plätze bei der gefährlichsten Rallye der Welt (60 Tote seit 1978). Und das ist uns noch nicht mal peinlich. VW Das Böse.

Erschienen in Ausgabe 1.11

 

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Schneller Geld verschleudern! Stuttgart 21: bis zu 8,7 Mrd. € Ulm-Stuttgart: bis zu 10 Mrd. € Gesamtkosten: bis zu 18,7 Mrd. € Einen Sparpreis gibt's mal wieder nicht. Wer Bahn fährt, verliert Geld: einfach überteuerte Fahrkarten kaufen und Hirn abschalten. Und als Steuerzahler blechen sie sogar doppelt. So kann die Bahn ihren Größenwahn ausleben und Kostenexplosionen von Projekten wie Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm finanzieren. Aber nur solange der Vorrat an willfährigen Politikern reicht.

 

www.kopfbahnhof-21.de  Der Widerstand macht mobil.

Erschienen in Ausgabe 6.10
 

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Wir fördern Gier und Pfusch. Statt Alternativen. Seit Jahren basteln wir fleißig an unserem grünen Image. Doch anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, plündern wir die letzten Ölreserven unseres Planeten – zum Beispiel im Golf von Mexiko. Ohne Skrupel. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Plan B, falls was schiefgeht – wie jetzt. bp big problems

Erschienen in Ausgabe 4.10

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Ohne Garantie: Palmöl und Urwald in Harmonie Terror Activ. Unser neuer Reiniger glänzt mit einem zweifelhaften Siegel. Damit putzen wir alles weg. Sogar den Regenwald.

 

www.regenwald.org/rspo-siegel

Erschienen in Ausgabe 3.10

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