Di, 2015-03-03 16:56
Tripolis (dpa)

Libysche Friedensgespräche sollen wieder aufgenommen werden

Tripolis (dpa) - Die stockenden Friedensgespräche im Bürgerkriegsland Libyen sollen noch in dieser Woche wieder aufgenommen werden. Alle eingeladenen Konfliktparteien hätten zugestimmt, an einem Treffen in Marokko teilzunehmen, erklärte die UN-Mission für Libyen am Dienstag. Die international anerkannte Regierung in der ostlibyschen Stadt Tobruk hatte die vorherige Gesprächsrunde aus Protest gegen extremistische Anschläge platzen lassen.

Um die Macht in Libyen kämpfen derzeit zwei Regierungen, die sich im vergangenen Februar zu Verhandlungen unter UN-Vermittlung getroffen hatten. Während die Regierung in Tobruk internationale Anerkennung genießt, wird eine von Islamisten dominierte Gegenregierung in der Hauptstadt Tripolis weitgehend abgelehnt.

Von dem Chaos in dem ölreichen Land profitieren Dschihadisten wie der libysche Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Extremisten haben in Libyen einige Regionen und Orte unter ihre Kontrolle gebracht, darunter die Küstenstädte Derna und Sirte.

In der neuen Runde der Friedensgespräche solle es zunächst um die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit gehen, erklärten die UN. Außerdem solle über einen umfassenden Waffenstillstand und einen Abzug der bewaffneten Kräfte aus den Städten gesprochen werden.

Di, 2015-03-03 16:51
Berlin (dpa)

Atommüll-Endlager-Kommission bittet Bürger um Rat

Berlin (dpa) - Beim schwierigen Neustart für eine bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager sollen die Bürger mehr gehört werden. Die 33-köpfige, beim Bundestag angesiedelte Kommission startete am Dienstag im Internet ein entsprechendes Forum. Sie soll bis 2016 die Grundlagen der Suche erarbeiten. Unter www.bundestag.de/endlager_forum können sich Bürger über wichtige Fragen der Entsorgung von atomaren Abfällen informieren und sich mit eigenen Vorschlägen, Anregungen und Kritik an die Endlager-Kommission wenden. Eingebrachte Vorschläge sollen von den Mitgliedern diskutiert werden. Bis etwa zum Jahr 2031 soll der am besten geeignete Endlager-Standort gefunden sein.

Di, 2015-03-03 16:50
Addis Abeba (dpa)

Sanktionen oder Frieden? - Letzte Runde der Südsudan-Verhandlungen

Addis Abeba (dpa) - Die Spitzenpolitiker Südsudans haben kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums der Internationalen Gemeinschaft ihre Friedensverhandlungen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wiederaufgenommen. Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar hätten sich am Dienstag zu direkten Gesprächen getroffen, teilte die ostafrikanische Regionalorganisation Igad mit, die in dem Konflikt vermittelt.

Der Staatenblock hatte beiden Seiten bis zu diesem Donnerstag Zeit gegeben, Lösungen für die noch ausstehenden Fragen zu finden. Andernfalls drohen Sanktionen.

Das erst 2011 unabhängig gewordene Land war Ende 2013 ins Chaos gerutscht, nachdem ein Machtkampf zwischen Kiir und und seinem früheren Stellvertreter Machar eskaliert war. Die Gewalt ist auch ethnisch motiviert. Beide Politiker hatten sich schon mehrmals auf eine Waffenruhe geeinigt, aber die Vereinbarungen waren immer wieder gebrochen worden.

Bei den Gesprächen geht es vor allem um die künftige Machtaufteilung sowie die genaue Struktur der geplanten Übergangsregierung und der Armee. «Die Lösung liegt in Euren Händen. Werft sie nicht länger weg», sagte der äthiopische Ministerpräsident und Igad-Vorsitzende Hailemariam Desalegn. «Solltet ihr dabei versagen, so werden die Konsequenzen für Jahre spürbar sein und Südsudan weiter schwächen.»

 

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Di, 2015-03-03 16:48
Genf (dpa)

Steinmeier: Streit um Menschenrechtsinstitut muss aufhören

Genf (dpa) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich besorgt über den Streit in der Bundesregierung um die Zukunft des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) geäußert. «Jetzt droht das Institut seine Beteiligungsrechte bei den Vereinten Nationen zu verlieren, weil die erforderliche Gesetzesgrundlage (in Deutschland) blockiert ist», sagte der Minister am Dienstag vor Journalisten in Genf.

«Käme es so, wäre das beschämend und das schadet dem Ansehen Deutschlands», betonte Steinmeier nach einer Unterredung mit dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. «Deshalb müssen wir auch innerhalb der Bundesregierung jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen, damit das Institut auf eine feste gesetzliche Grundlage gestellt wird.»

Damit das DIMR als nationale Menschenrechtsorganisation in UN-Gremien weiterhin voll mitwirken darf, müsste die Bundesregierung demnächst eine gesetzliche Grundlage für dessen Arbeit schaffen. Sonst verliert das Institut das Rederecht im UN-Menschenrechtsrat. Die SPD will, dass das DIMR so unabhängig weiterarbeitet wie bisher. Die Union möchte dagegen mehr Einfluss der Politik auf das DIMR. In den nächsten Tagen wollen Union und SPD noch einmal verhandeln.

Di, 2015-03-03 16:45
Hamburg (dpa)

Conergy verdient nach Insolvenz wieder Geld im laufenden Geschäft

Hamburg (dpa) - Eineinhalb Jahre nach seiner Insolvenz verdient das Solarunternehmen Conergy im laufenden Geschäft wieder Geld. Das gab der neue Mehrheitseigner, die US-Investmentgesellschaft Kawa Capital Management, am Dienstag in Hamburg bekannt - ohne aber nähere Einzelheiten zum Gewinn zu veröffentlichen. Der Umsatz von Conergy habe 2014 bei knapp 500 Millionen Dollar (447 Mio Euro) gelegen.

«Ich bin überzeugt davon, dass wir unser Wachstum dieses Jahr weiter beschleunigen werden», sagte der neue Vorstandschef Andrew de Pass, der bislang den Aufsichtsrat führte. Conergy habe sich zu einer der am schnellsten wachsenden Solarfirmen gewandelt. Das Unternehmen habe im vorigen Jahr Großkraftwerke mit einer Kapazität von 300 Megawatt entwickelt und gebaut. Ins Jahr 2015 sei es mit Projektaufträgen für eine Gesamtleistung von mehr als vier Gigawatt gestartet.

Conergy war 2013 wegen des Preisverfalls für Solarmodule in Probleme geraten und insolvent geworden. Kawa Capital kaufte den Vertrieb und das Projektgeschäft mit dem Betrieb von Solarkraftwerken. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

Di, 2015-03-03 16:41
Düsseldorf (dpa)

NRW wappnet sich gegen islamistische Radikalisierung in Gefängnissen )

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalen verstärkt seine Anstrengungen gegen die Radikalisierung von Islamisten in Haftanstalten. Dazu sollen mehr muslimische Seelsorger in den Gefängnissen und Justizbedienstete mit ausländischen Wurzeln beitragen. Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) stellte am Dienstag ein 5-Punkte Programm vor, das unter anderem ein Forschungsprojekt zur Radikalisierung im Justizvollzug vorsieht. Er will das Thema im Juni auch auf die Tagesordnung der Justizministerkonferenz bringen und eine Arbeitsgruppe unter Leitung Nordrhein-Westfalens anregen.

Derzeit arbeiten in 30 der 36 Haftanstalten in NRW rund 100 ehrenamtliche muslimische Seelsorger - je nach Bedarf zwischen 1 und 13 Imame pro Anstalt. Einige böten wöchentliche Gesprächsrunden an, andere monatliche. «Ich beabsichtige, die religiöse Betreuung muslimischer Gefangener auszubauen», kündigte Kutschaty an.

Dabei sei allerdings auch Vorsicht geboten: «Wir dürfen nicht die Falschen reinlassen.» In der Justizvollzugsanstalt Rheinbach seien drei Bewerber für muslimische Seelsorge abgelehnt worden, weil der Verfassungsschutz Bedenken wegen salafistischer Bestrebungen hatte. Generell gebe es aber bislang «keine Belege, dass sich auch nur einer in einer Justizvollzugsanstalt unseres Landes radikalisiert hätte».

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Di, 2015-03-03 16:31
Brüssel (dpa)

EU-Bericht: 430 000 Europäer sterben jährlich an Feinstaub

Schmutzige Luft und Lärm nerven. Doch sie sind auch eine Gefahr für die Gesundheit. Jedes Jahr sterben deswegen Hunderttausende Europäer vorzeitig. Der Klimawandel wird das Problem noch verschärfen, warnt die Europäische Umweltagentur.

Brüssel (dpa) - Feinstaub in der Luft verursacht nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur pro Jahr etwa 430 000 vorzeitige Todesfälle in der EU. Lärm sei die Todesursache bei mindestens 10 000 Europäern, die vorzeitig an Herzerkrankungen und Herzinfarkten sterben. Laut Umweltagentur sorgen schmutzige Luft und Lärm nach wie vor für «ernsthafte Gesundheitsprobleme, insbesondere in städtischen Gebieten». Der steigende Einsatz von Chemikalien in vielen Produkten führe zudem zu mehr Hormonstörungen, heißt es in dem am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Bericht.

Trotz Maßnahmen wie Fahrverboten oder Auflagen für die Industrie sieht die Umweltagentur keinen Anlass für Entwarnung: Der Klimawandel werde das Gesundheitsproblem noch verschärfen. Der Bericht fordert von der Politik wirkungsvollere Maßnahmen und Investitionen, ohne konkrete Schritte zu nennen.

Die Zahlen zum Feinstaub stammen aus dem Jahr 2011. «Sie sind seitdem aber auf ähnlichem Niveau geblieben», sagte ein Sprecher der Umweltagentur. Feinstaub wird in erster Linie durch den Menschen erzeugt, etwa durch Öfen, Motoren, Landwirtschaft, Industrie. Ozon sorge zudem für 16 000 vorzeitige Todesfälle in Europa pro Jahr. «Die Luftverschmutzung ist immer noch hoch in Europa und führt zu hohen Kosten», sagte der Chef der Umweltagentur Hans Bruyninckx.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Luftverschmutzung weltweit das größte auf Umweltfaktoren basierende Gesundheitsrisiko und verursacht Schlaganfälle, Herzerkrankungen und chronische Lungenkrankheiten. Die WHO beziffert die Zahl der Toten infolge von schmutziger Luft auf weltweit sieben Millionen Menschen jährlich.

Europa wird nach Ansicht der Umweltagentur seine langfristigen Ziele bei der Senkung der Treibhausgas-Emissionen nicht erreichen. Dagegen lobt der alle fünf Jahre erstellte Bericht Fortschritte bei der Wasserqualität und der Reduzierung von Müll. «Europa steht unabhängig von den Fortschritten immer noch vor großen Herausforderungen», sagte Bruyninckx. Der Bericht soll als Grundlage für die EU-Umweltpolitik bis zum Jahr 2020 dienen.

Laut Bericht wird die EU ihr gestecktes Ziel verpassen, bis 2020 das Artensterben zu stoppen. «Die biologische Vielfalt nimmt immer weiter ab», heißt es darin, Europa sei nicht auf Kurs. Besonders gefährdet seien Arten in den Meeren und Küstenregionen. Eigentlich wollte die EU das Ziel zum Schutz der Artenvielfalt schon 2010 erreichen, es wurde aber verschoben. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella kündigte an, bis Jahresende Vorschläge für den Erhalt der biologischen Vielfalt vorzulegen.

Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF gehören zu den bedrohten Arten in Europa der Iberische Luchs, diverse Amphibien wie die Rotbauchunke, aber auch Gänsegeier und Kegelrobbe. Vor allem auf den Äckern litten Vögel unter der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Laut der Roten Liste seien in Europa derzeit 45 Prozent aller Agrar-Vogelarten im Bestand gefährdet, darunter Rebhuhn und der Singvogel Ortolan. Als Gründe für das Artensterben gelten Agrar- Monokulturen, die Naturzerstörung für Gewerbegebiete oder Straßen, das Abholzen von Wäldern, Überdüngung und Überfischung. Die Grünen im EU-Parlament forderten, den Biolandbau zu stärken. Bisher werden nur sechs Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen in der EU für Biolandbau verwendet.

Di, 2015-03-03 16:29
Genf/Montreux (dpa)

Steinmeier: Iran verhandelt ernsthaft - Kein Zugriff auf Atombombe

Im Disput mit Israel um Irans Atomprogramm stärkt Deutschland dem US-Präsidenten den Rücken: Ziel der Verhandlungen sei klar, dass der Iran keine Atomwaffen bauen kann, sagt Außenminister Steinmeier.

Genf/Montreux (dpa) - In der Debatte um Irans Atomprogramm hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) der Regierung in Teheran bescheint, inzwischen ernsthaft mit dem Westen zu verhandeln. In früheren Phasen der seit zehn Jahren andauernden Gespräche habe man «den Eindruck haben müssen, dass der Iran herumspielt, um Zeit zu gewinnen», sagte der Minister am Dienstag vor Journalisten in Genf. Das sei jetzt anders. «Zum ersten Mal habe ich - und ich glaube, ich bin nicht der einzige - den Eindruck, dass der Iran ernsthaft verhandelt.»

Auf eine Frage nach der vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geäußerten Befürchtungen, dass der Westen sich auf einen schlechten Deal mit Teheran einlassen könnte und dadurch die Sicherheit Israels bedroht wäre, sagte Steinmeier: «Es wird keinen guten oder schlechten Deal geben, sondern es wird nur eine Vereinbarung geben, mit der wir sicher sein können, dass der Iran keinen Zugriff auf Atomwaffen bekommt.» Dies auszuschließen, sei das klare Ziel der Verhandlungen.

Zuvor hatte Steinmeier in einer Rede vor der Genfer Abrüstungskonferenz von Fortschritten in den Verhandlungen mit dem Iran berichtet: «So weit wie in diesem Jahr waren wir in zehn Jahren der Verhandlungen noch nie», sagte er. Die Verhandlungen seien «auf gutem Wege».

Am Dienstag setzten die Außenminister der USA und des Irans, John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif, in Montreux am Genfer See ihre Gespräche über das iranische Atomprogramm fort. Die USA fordern nach Regierungsangaben vom Iran, seine Nuklearkapazitäten mindestens zehn Jahre lang nicht weiterzuentwickeln.

Für eine Einigung zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe, zu der neben den ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auch Deutschland gehört, hatten die Verhandler einen Zeitrahmen bis spätestens Ende März gesetzt. Bei den Verhandlungen geht es derzeit um die Frage, wie viel Uran Teheran für die Erzeugung von Atomenergie anreichern darf.

Di, 2015-03-03 16:21
Berlin (dpa)

#weaselpecker: Kurioses Bild animiert Internetnutzer zu Fotomontagen

Berlin (dpa) - Kuriose Fotos und Bildmontagen machen im Internet unter dem Schlagwort «weaselpecker» die Runde. Das ursprüngliche Bild, das ein britischer Internet-User fotografiert haben will, zeigt einen fliegenden Specht (engl.: woodpecker), auf dessen Rücken sich ein Wiesel (engl.: weasel) festklammert. Unter #weaselpecker wird jetzt auf Twitter über die Echtheit des Fotos diskutiert. Darüber hinaus finden sich Dutzende wilder Fotomontagen.

So reitet etwa Russlands Präsident Wladimir Putin mit nacktem Oberkörper und Sonnenbrille auf den beiden Tieren. Auch der Zauberer Gandalf aus dem «Herr der Ringe» sitzt in kämpferischer Pose auf dem Specht. Und Sängerin Miley Cyrus reitet ebenfalls auf beiden Tieren - statt auf einer Abrissbirne wie in ihrem berühmten Video «Wrecking Ball».

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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