Reports / Meinungen / Interviews

Von Bienen, Blüten und Jahreszeiten

Von Bienen, Blüten und Jahreszeiten

Im wöchentlichen Newsletter wirft unsere Autorin Kerstin Eitner einen persönlichen Blick auf aktuelle Umweltthemen, Ereignisse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft. Diesmal späht sie in einen Bienenstock.

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Montag, 24. Juni 2019

Daily Navigator

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Tausende de­mons­trie­ren gegen Braun­koh­le­ab­bau, Betrug bei Bio-Le­bens­mit­teln und Warten auf den Monsun

Liebe Leserinnen und Leser,

mehr als drei Jahrzehnte ist es nun her, dass in Tschernobyl das bisher größte Reaktorunglück in der Geschichte der Atomkraft geschah. Dank einer herausragend besprochenen Serie beim Pay-TV-Anbieter Sky ist das Thema wieder in aller Munde – und ohnehin übt die Region auf viele Touristen eine ungewöhnliche Anziehungskraft aus. Nirgendwo ist das so deutlich zu sehen wie auf Instagram.

Die Folge: Dark Tourism nimmt zu und der Super-GAU-Influencer wird so immer mehr zum Phänomen, berichtet der Bayerische Rundfunk; Selfies vor dem havarierten Reaktor inklusive.

Da denken wir doch eher über unverfängliche Seenlandschaften in der Nähe nach und sind morgen mit Themen zurück, die zu gehaltvolleren Social-Media-Postings anregen.

Bis dahin!

Das Team vom Navigator

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Rund 40.000 bei „Fridays for Future“ – und Tausende bei „Ende Gelände“

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Zwei große Umweltdemonstrationen haben das Wochenende geprägt: Bei „Fridays for Future“ sind in Aachen rund 40.000 Menschen für mehr Anstrengungen in der Klimapolitik auf die Straße gegangen. Die ursprüngliche Schülerbewegung hatte sich dieses Mal ausdrücklich auch für ältere Teilnehmer geöffnet. Zeit Online hat den Überblick mit einigen Fotos. Für Schlagzeilen haben auch Demos in der Nähe gesorgt, denn im rheinischen Braunkohlerevier haben Tausende einen Ausstieg aus dem Kohleabbau gefordert. Einige Hundert Demonstranten waren danach auf das Gelände des Tagebaus Garzweiler vorgedrungen. Die Polizei hat nach einigen Stunden das Gelände geräumt. RP Online hatte ein Liveblog zum Wochenende; einen Überblick gibt es bei klimareporter°

Liveblog, 6 Minuten Lesezeit
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Großer Betrug mit Öko-Lebensmitteln aufgedeckt

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In 16 EU-Mitgliedsstaaten haben Polizei und Lebensmittelbehörden Bio-Betrug aufgedeckt. Sie wollen rund 90.000 Tonnen Lebensmittel beschlagnahmt haben, die zwar konventionell hergestellt, aber als „bio“ gekennzeichnet wurden. Die Einsätze liefern über Monate zwischen Dezember 2018 und April 2019. Die taz berichtet, dass die spanische Polizei für die Aktion einen deutschen Namen fand: „Operation Gurke”. Den Verantwortlichen drohen nun Strafen, allerdings beklagte die koordinierende Stelle bei der EU-Kommission, dass diese oft gering ausfielen und von Land zu Land unterschiedlich seien.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit
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Söder will Kohleausstieg schon 2030

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Unterstützung von überraschender politischer Seite gab es von der CSU: Markus Söder forderte, dass der Kohleabbau nicht wie geplant im Jahr 2038 auslaufen, sondern schon 2030 beendet werden solle. Die klimareporter° loben den Vorstoß, sehen darin aber auch ein taktisches Manöver, schließlich wisse Söder, dass die Forderung beliebt ist und dass es in seinem Heimat-Bundesland Bayern keinen Kohleabbau gebe.

Kommentar, 2 Minuten Lesezeit
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Inder warten in Hitzewelle weiter auf Monsun

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Mitte dieser Woche könnten in Deutschland Temperaturrekorde für den Juni fallen, mehr als 40 Grad Celsius werden erwartet. Das ist aber noch nichts gegen die aktuelle Dürre und Hitzewelle in Indien: Im Norden des Landes waren in den vergangenen Tagen die Thermometer auf mehr als 50 Grad Celsius geklettert – und noch immer hat sich die Lage nicht nennenswert entspannt. Mehrere Hundert Menschen sind bereits gestorben. Die taz beschreibt, wie die Menschen in Mumbai auf den Beginn der Monsun-Saison warten. Autorin Natalie Mayroth stellt aber auch fest, dass selbst, wenn der Regen bald kommt, die Trockenheit wohl nur vorübergehend gelindert werden kann.

Reportage mit Hintergrund, 3 Minuten Lesezeit
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Stechmücken plagen Touristen am Ammersee

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Es ist in Deutschland ungewöhnlich warm – und das hat schon jetzt Folgen. Das ZDF berichtet, wie in einigen Regionen mehrere Raupenarten und der Borkenkäfer vermehrt auftreten. Die ARD berichtet vom Ammersee in Bayern, wo sich bereits Tausende Stechmücken tummeln und somit Anwohnern und Touristen den beginnenden Sommer vermiesen.

Videos, 2 Minuten Laufzeit

Menschen am Montag: Steffen Olsen – Fotograf von Schlittenhunden, die über Wasser laufen

Am 13. Juni war Steffen Olsen im Nordwesten Grönlands unterwegs. Er ist Forscher für das Dänische Meteorologische Institut in Kopenhagen – und: Ihm gelang ein viel diskutiertes Foto.

Mit 17 Grad Celsius war es an diesem Tag besonders warm in der Arktis, und auf dem zugefrorenen Fjord war eine dünne Eisschicht aufgetaut. Die Oberfläche hatte sich in einen kleinen See aus Schmelzwasser verwandelt, durch den Olsens Hunde seinen Schlitten zogen. Das Foto, das er schoss, ist nun ein Symbol für die Angst um weltweit schmelzende Eisflächen – allerdings etwas zu Unrecht, findet Olsen. „Solche besonders warmen Tage gibt es immer mal wieder in der Arktis“, sagte er im Interview der Tagesschau.

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Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 4.19 Neues Essen

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Veggie-Schnitzel, Bio-Trend und Milch-Ersatz: Was wir noch guten Gewissens essen können, ohne Tiere und Natur auszubeuten. Ab sofort im neuen Greenpeace Magazin. Jetzt lesen!

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Reports / Meinungen / Interviews

Klimapolitik
/
18.Jun 2019

Weiter Streit um den Koh­le­aus­stieg: Berlin ringt um die Kosten, Aktivisten rüsten sich für Proteste

Weiter Streit um den Kohleausstieg: Berlin ringt um die Kosten, Aktivisten rüsten sich für Proteste

Eigentlich sollte der Kohlekompromiss einen klimapolitischen Burgfrieden besiegeln. Doch während in Berlin über die fünf Monate alte Einigung gestritten wird, kommen im Rheinland erneut zehntausende Klimaschützer zusammen, um Kraftwerke zu blockieren. 

Neue Ausgabe
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Juni 2019

Neues Essen

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Veggie-Schnitzel, Bio-Trend und Milch-Ersatz: Was wir noch guten Gewissens essen können, ohne Tiere und Natur auszubeuten. Ab sofort im neuen Greenpeace Magazin.

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11.Jun 2019

Weniger Plastik bei Rewe: Prahlen auf tiefem Niveau

Weniger Plastik bei Rewe: Prahlen auf tiefem Niveau

Alle wollen mitschwimmen auf der großen Ökowelle. Nun schaltet Rewe, Deutschlands zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler, Anzeigen mit dem Slogan „Endlich unverpackt“. Zu früh geworben, finden wir, und kontern mit einer Gegenanzeige.

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07.Jun 2019

Letzter Aufruf für Reisen zu bedrohten Paradiesen

Last Minute noch schnell ans Ende der Welt // Unsere Leseempfehlungen zum Wochenende

Im wöchentlichen Newsletter wirft unsere Autorin Kerstin Eitner einen persönlichen Blick auf aktuelle Umweltthemen, Ereignisse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft. Wenn es sein muss, auch bis ans Ende der Welt und darüber hinaus.

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Copycat

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Welches Fleisch sollte ins Tierfutter? Das fragen wir im Greenpeace Magazin und haben uns angesehen, was bei Hund, Katze & Co. auf dem Teller landet

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Paradies am Abgrund

Die Idylle täuscht – auf den Malediven richten Millionen Touristen verheerende Umweltschäden an. Ein Zustandsbericht aus dem Greenpeace Magazin

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À la Saison

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Kein Wurzelgemüse, aber radikal – die rote Radieschenfraktion geht über Leichen, wenn man sie lässt. Es ist an der Zeit, Raphanus sativus var. sativus mit Haut und Laub in die Pfanne zu hauen

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