Di, 2015-03-03 03:11
Tegucigalpa (dpa)

Sagenumwobene Stadt im honduranischen Regenwald entdeckt

Tegucigalpa (dpa) - Wissenschaftler haben im honduranischen Regenwald die sagenumwobene «Weiße Stadt» entdeckt. Die Forscher hätten in der Region La Mosquitia im Nordosten des Landes Überreste von Plätzen, Erdwällen und einer Pyramide entdeckt, berichtete die Zeitschrift «National Geographic» am Montag. Eines der spektakulärsten Fundstücke sei der Kopf einer Statue, die ein mystisches Wesen - halb Mensch, halb Jaguar - darstelle.

Die Fundstelle sei so gut wie unberührt, sagte der Archäologe Christopher Fisher von der US-Universität Colorado. Die Wissenschaftler datierten die Artefakte auf 1000 bis 1400 nach Christus. Im Gegensatz zu den ebenfalls in der Region heimischen Maya sei über diese Kultur so gut wie nichts bekannt.

Die Legende von der «Weißen Stadt» oder der «Stadt des Affengotts» wird in der Gegend seit Jahrhunderten erzählt. Erste konkrete Hinweise auf die Anlage erhielten Wissenschaftler 2012 durch Luftaufnahmen. Nach der Expedition gehen die Forscher nun davon aus, dass sie nicht nur auf eine einzelne Stadt, sondern auf die Überreste einer ganzen untergegangenen Zivilisation gestoßen sind.

Di, 2015-03-03 02:54
Buenos Aires (dpa)

Feuer zerstört große Waldflächen in Südargentinien

Buenos Aires (dpa) - Verheerende Brände haben im Süden Argentiniens mindestens 34 000 Hektar Wald und Buschlandschaft zerstört. Der Kabinettschef der Regierung, Aníbal Fernández, erklärte am Montag, Ursache des Feuers in der patagonischen Provinz Chubut sei Brandstiftung. Die Zerstörung geschützter Waldgebiete verfolge den Zweck, Immobiliengeschäfte zu betreiben. Das vor zwei Wochen entfachte Feuer um den Anden-See Cholila brennt auf einer 35 Kilometer breiten Front. Weitere Brände gab es an den naheliegenden Seen Puelo und Epuyén. Bislang gab es keine Opfer. Sechs Löschflugzeuge und mehrere Hubschrauber waren im Einsatz gegen die Flammen.

Mo, 2015-03-02 23:51
Brüssel (dpa)

Russische Gaslieferungen für Ukraine für Rest des Winters abgesichert (Foto Archiv und Grafik 22335

Ohne russisches Gas wird es kalt in der Ukraine. Das klamme Land braucht die Energie vom großen Nachbarn. Ein drohender Lieferstopp ist erst einmal abgewendet. Auch in die EU fließt ausreichend Gas.

Brüssel (dpa) - Die Lieferung von russischem Gas in die pleitebedrohte Ukraine ist für den Rest des Winters abgesichert. Die Ukraine versprach ausreichende Vorauszahlungen für den Monat März, wie die EU-Kommission am Montagabend in Brüssel nach mehrstündigen Verhandlungen mit verantwortlichen Ministern aus Moskau und Kiew berichtete. Auch der Transit von russischem Gas nach Europa sei gesichert.

Der russische Monopolist Gazprom werde lediglich jene Mengen liefern, die vorab bezahlt würden, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak nach dem Gespräch mit seinem ukrainischen Kollegen Wladimir Demtschischin laut Agentur Tass.

Russland hatte zuvor im Streit um unbezahlte Gasrechnungen gedroht, der Ukraine von Dienstag an das Gas abzustellen. Moskau und Kiew wollen ihre Gespräche unter EU-Vermittlung Ende März fortsetzen. Dabei soll es um die Belieferung der Ukraine von April an gehen.

«Ich bin beruhigt, dass die Gasversorgung für die EU-Märkte sicher bleibt», erklärte der Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic. Der für Energie verantwortliche Kommissar aus der Slowakei vermittelte in dem Streit. Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für russisches Gas auf dem Weg nach Westen.

Im vergangenen Herbst hatten sich Moskau und Kiew nach zähen Verhandlungen auf die Gasversorgung der Ukraine für die Wintermonate geeinigt. Dieses «Winterpaket» soll nun nach Angaben der Kommission wie geplant umgesetzt werden.

Über Lieferungen in die Ostukraine, in der es Kämpfe zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee gab, soll weiter gesprochen werden.

Die EU setzt sich dafür ein, dass die Minsker Vereinbarungen für einen Waffenstillstand in der Ostukraine umgesetzt werden. Die Union hatte das Engagement von Kanzlerin Angela Merkel und des französischen Staatspräsidenten François Hollande Mitte Februar in Minsk ausdrücklich unterstützt.

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Mo, 2015-03-02 21:42
Lima (dpa)

Erdöl nach Sabotage in Urwald von Peru ausgelaufen

Lima (dpa) - Ein mutmaßlicher Sabotageakt auf eine Pipeline im peruanischen Urwald hat rund 30 000 Liter Erdöl auslaufen lassen. Knapp 8000 Liter hätten den Fluss Patuyacu im Nordosten Perus erreicht, berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Andina nach Angaben der Erdölfirma Pluspetrol. Die Pipeline sei angesägt worden, erklärte das argentinische Unternehmen. Das bereits dichtgemachte Leck habe nicht die Indio-Gemeinden der Umgebung betroffen. Die Eingeborenen protestierten wiederholt gegen Umweltrisiken der Erdölförderung im Departement Loreto. Vor einer Woche besetzten rund hundert Urwaldbewohner vorübergehend einen Flughafen von Pluspetrol.

Mo, 2015-03-02 20:39
Boston (dpa)

Verhandlungen in letzter Minute vor Prozess um Boston-Attentat vom 27.2.)

Boston (dpa) - Kurz vor Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Boston-Attentäter ist ein Streit über die Rolle des Bruders des angeklagten Dschochar Zarnajew in dem Verfahren entbrannt. Die Verteidigung wies am Montag bei einer Anhörung einen Vorstoß der Staatsanwaltschaft zurück, wonach die Beziehung der Brüder zunächst keine Rolle spielen solle. Der Prozess soll an diesem Mittwoch mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. Vorausgegangen war eine lange, schwierige Auswahl der Juroren.

Die Anwälte argumentieren, der Angeklagte sei durch seinen älteren Bruder Tamerlan manipuliert worden, der wenige Tage nach dem Anschlag im April 2013 von der Polizei erschossen wurde. Es sei «unfair», die Vorwürfe gegen Dschochar isoliert zu betrachten. Der ältere Bruder habe sich zum radikalen Islamisten gewandelt und ihn angestiftet. Dschochar sei in den USA gut integriert gewesen.

Die Staatsanwaltschaft will, dass sich der Richter in der ersten Phase des Prozesses allein auf die persönliche Schuld des Angeklagten konzentriert. Die Anklage wirft dem 21-jährigen vor, mit seinem Bruder Tamerlan auf der Zielgeraden des berühmten Boston-Marathons zwei Bomben gezündet zu haben. Bei dem Terroranschlag waren drei Zuschauer getötet und 260 verletzt worden. Zarnajew muss sich zudem wegen Mordes an einem Polizisten während der Flucht verantworten. Bei dieser war sein 26 Jahre alter Bruder erschossen worden.

Mo, 2015-03-02 19:00
Montreux (dpa)

USA und Iran setzen Atomgespräche fort  

Montreux (dpa) - Die USA und der Iran setzen an diesem Dienstag ihre Atomgespräche fort. Dazu kommen US-Außenminister John Kerry und sein   iranischer Kollege Mohammed Dschawad Sarif in Montreux am Genfer See zusammen. Die 5+1-Gruppe (die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland) haben noch bis Ende März Zeit für eine Einigung. Der Westen will verhindern, dass der Iran Atomwaffen bauen kann. Bei den Verhandlungen geht es um die Frage, wie viel Uran Teheran anreichern darf. Teheran betont, es wolle keine Atomwaffen entwickeln.  

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

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Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Mo, 2015-03-02 17:55
Teheran (dpa)

Bericht: Irans Kommandeur in Tikrit bei Angriffen auf IS

Teheran (dpa) - Ein hochrangiger Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden unterstützt die Großoffensive irakischer Regierungstruppen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Tikrit. Ghassem Sulejmani, Kommandeur der Eliteeinheit Ghuds, sei als Berater und Beobachter vor Ort, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars am Montag. Dagegen berichteten arabische Medien, dass Sulejmani die Kämpfe gegen den IS in der Provinzhauptstadt mitgeleitet habe.

Die Anwesenheit von Sulejmani und seiner Ghuds-Einheit im Nachbarland Irak ist ein offenes Geheimnis. Mit dem Einsatz von Revolutionsgarden wird der Iran auch zum Verbündeten des  Erzrivalen USA im Kampf gegen die IS-Extremisten.

Mo, 2015-03-02 17:51
Paris (dpa)

Hollande und Stoltenberg: Vereinbarung von Minsk lückenlos erfüllen )

Paris (dpa) - Frankreichs Staatspräsident François Hollande und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg haben sich für die lückenlose Umsetzung der Minsker Vereinbarung für das Kriegsgebiet Ostukraine eingesetzt. «Wir dürfen nicht den geringsten Verstoß hinnehmen, die Waffen müssen schweigen, die schweren Waffen zurückgezogen werden», forderte Hollande am Montag im Élysée-Palast nach einem Treffen mit Stoltenberg. Die Waffenruhe sei fragil, doch scheine sie zu halten, sagte der Nato-Chef. Es sei wichtig, dass sich alle an das Vereinbarte hielten und dass die von Russland unterstützten Rebellen den Stopp der Kämpfe nicht dazu nutzten, um eine neue Offensive vorzubereiten.

Mo, 2015-03-02 17:50
Mainz (dpa)

Naturschützer: Seltene Dungkäfer auf Pony-Wiese gefunden

Mainz (dpa) - Naturschützer haben nach eigenen Angaben zwei seltene Arten des Dungkäfers in Rheinhessen wiederentdeckt. Auf einer Wiese in Budenheim hätten Mitarbeiter den Schweine-Dungkäfer und den sogenannten Bespuckten Dungkäfer nachgewiesen, teilte die Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) am Montag in Mainz mit. Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz stehen sie auf der aktuellen Roten Liste der gefährdeten Tiere.

«Die letzten Nachweise der beiden Arten in der Region datieren vor dem Jahr 1850», sagte GNOR-Vorstandsmitglied Jörn Buse. Die Krabbler seien auf sandige Böden in niederschlagsarmen Gegenden angewiesen - und auf Pferdeäpfel oder Kuhfladen. Auf der Wiese grasen im Rahmen eines sogenannten Beweidungsprojekts seit einem Jahr wieder Ponys.

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Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

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