Fr, 2015-05-29 19:48
Essen/Frankfurt (dpa)

RWE-Finanzchef: Erst 2017 Ende des Abwärtstrends bei Kraftwerken

Essen/Frankfurt (dpa) - Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE rechnet erst im übernächsten Jahr mit einer Beruhigung im schwierigen Kraftwerksgeschäft. «Wenn die Strompreise und die Regulierung so bleiben wie bisher, dann wird unser Ergebnis in der Stromerzeugung nicht nur 2015, sondern auch 2016 noch einmal weiter bergab gehen», sagte Finanzchef Bernhard Günther der «Börsen-Zeitung» (Samstag). Erst ab 2017 werde sich das aktuelle Strompreisniveau auch in den Ergebnissen widerspiegeln.

Nach Angaben von Günther haben sich die Großhandelspreise für Strom seit Jahresbeginn zwar auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Moment verbuche RWE aber nur deshalb noch Gewinne im Kraftwerksgeschäft, weil die Preise für die Produktion vor zwei oder drei Jahren noch auf einem höheren Niveau abgesichert worden seien (Hedging). Der Boom der Ökoenergien mit einer immer höheren Einspeisung von Wind-, Solar- und Biomassestrom ins Netz ist der Hauptgrund des Preisverfalls an den Strombörsen.

Es sei eine «Mär», dass RWE heute noch mit konventionellen Kraftwerken hohe Gewinne einfahren könne. Dies gelte auch für die Braunkohlemeiler: «Wenn der Strombörsenpreis wie in den letzten Jahren immer weiter sinkt, so frisst er sich auch immer tiefer in die Deckungsbeiträge für unsere Braunkohlekraftwerke hinein.»

Eine Aufspaltung des Konzerns wie beim Konkurrenten Eon lehnte der RWE-Finanzchef erneut ab. Kategorisch ausschließen könne er eine Aufspaltung aber auch nicht, sollte sich die Situation in der konventionellen Stromerzeugung weiter verschlechtern.

Fr, 2015-05-29 19:00
Berlin (dpa)

Greenpeace geht in 60 Städten gegen Kohlverstromung auf die Straße

Berlin (dpa) - Aktivisten von Greenpeace gehen am Samstag in mehr als 60 deutschen Städten auf die Straßen, um von Kanzlerin Angela Merkel mehr Einsatz für den Klimaschutz zu fordern. Merkel solle ihren internationalen Versprechungen endlich national Taten folgen lassen und einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohlekraft ankündigen, fordern die Umweltschützer. Die deutschen Proteste sind Teil eines globalen Aktionstages gegen Kohle und Atom in mehr als 40 Ländern.

Deutschland wird nach Einschätzung von Experten sein Klimaziel im Jahr 2020 nur dann erreichen, wenn die Kohleverstromung deutlich reduziert wird. Deshalb hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eine vor allem von den Energiekonzernen und Gewerkschaften kritisierte Klimaabgabe auf alte Kohlekraftwerke vorgeschlagen.

Fr, 2015-05-29 19:09
Köln (dpa)

Discounter Penny ruft Schokolade zurück

Köln (dpa) - Aus Angst vor möglichen Kunststoffpartikeln ruft die Discounter-Kette Penny einen Teil ihrer Schoko-Tafeln zurück. Die Sorte «Choco'la Ganze Nuss Schokolade 100g» mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.01.2016 (EAN-Code: 23755536) könne betroffen sein, teilte das Unternehmen am Freitagabend in Köln mit. Vom Verzehr werde «dringend abgeraten». Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder EAN-Codes seien nicht betroffen. Betroffene Artikel seien in den belieferten Märkten aus dem Verkauf genommen worden. Penny bietet Kunden an, die Schokolade zurückzunehmen und zu erstatten.

À la Saison

Schlangenmordende Schwarzwurzel

(Scorzonera hispanica)
Die Schwarzwurzel hieß noch im 17. Jahrhundert „Schlangenmord“ oder „Vipergras“. Tatsächlich ist sie eine zu Unrecht vergessene Wunderwurzel

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„Die Wurtzel“ sei „fleischig, saftig und voll Milch“ sowie „süß von Geschmacke, wann sie gesotten worden“, schrieb der französische Chemiker und Arzt Nicolas Lémery 1698 in ein Lexikon. Den Zeitgenossen mochte das gewagt erscheinen. War die Schwarzwurzel doch erst seit kurzem etwas zu Essen. Im Deutschen trug das neue Gemüse die Beinamen „Schlangenmord“ und „Vipergras“, die eher nach Hexenkessel als nach Eintopf klangen.

Schuld war der italienische Botaniker und Mediziner Pietro Andrea Mattioli, der die antike Heilpflanze 1544 erstmals wissenschaftlich beschrieben hatte. Der kaiserliche Leibarzt verwandte die Wurzel des Korbblütlers nicht nur gegen Wundfieber und Knochenbrüche, sondern auch „wider den Natterbiß“. Er taufte sie Scorzonera hispanica nach ihrem Herkunftsland Spanien und dem Namen einer schwarzen Giftschlange. Außerdem setzte er das Gewächs auch „wider die fallende Seuche, zu den Pocken und für die Pest“ ein, wie Lémery 150 Jahre
später notierte. Sie ist, kurzum, eine zu Unrecht vergessene Wunderwurzel.

„Proletenspargel“ oder „Spargel des armen Mannes“ heißt Mattiolis Zaubergemüse im Volksmund heute. Eine Delikatesse, die hierzulande – außer in Bayern – kaum groß--flächig angebaut wird. Wir importieren sie aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden, wo man offenbar weiß, was gut ist. In Wahrheit ist der im Inneren elfenbeinfarbene „Winterspargel“ dem Original überlegen, nicht nur was seine Länge von bis zu einem halben Meter angeht. Die kalzium-, eisen-, magnesium- und vitaminreiche Schwarzwurzel gibt es nicht nur mitten in der kalten Jahreszeit, sie ist auch robust, lagerfähig und wird nicht holzig.

Es ist richtig, dass ihre korkige Rinde beim Schälen ohne Handschuhe hässliche Flecken von großer Haltbarkeit in die Haut gerbt. Und es stimmt, dass ihr milchiger Saft klebt wie Pattex, wenn man sie – Tipp aus dem Kochbuch – erst nach dem Garen häutet. Und damit sie nicht braun anläuft, gehören etwas Zitrone und Milch ins Kochwasser. Ja, die Zubereitung der Scorzonera ist eine Zumutung. Genau das macht sie zur „alten Sorte“ und – einige Jahre nach ihrer nordamerikanischen Schwester Topinambur – zur zumindest unter Spitzenköchen wiederentdeckten Rarität.

Sei es, dass der Kopenhagener René Redzepi sie im Restaurant Noma mit Gotland-Trüffeln als Hors d’œuvre anrichtet, der spanische Molekularkoch Ferran Adrià sie zu Steinbutt serviert oder in einem Berner Grandhotel das Steak auf „seinem Bett von Schwarzwurzelragout“ kommt – sie harmoniert. Anders als der geltungssüchtige Spargel kann, aber muss sie kein Solo auf dem Teller spielen. Ganz gleich ob die Sorte „Hoffmanns Schwarzer Pfahl“, „Schwarzer Peter“ oder „Russischer Riese“ heißt – in der Schwarzwurzel verbindet sich das Beste (unbittere) des Spargels mit zarten Nussaromen und winterlicher Erdigkeit. Besonders gut schmeckt sie zu zerlassener Butter und gerösteten Semmelbröseln. Aber auch mit Béchamelsoße oder im Soufflé und selbst roh in den Salat geraspelt ist sie ein Genuss.

In Sachen Pest hat Mattioli die Wunderwurzel aber zweifellos überschätzt. Der Gelehrte starb 1577 am „Schwarzen Tod“ – und das vermutlich nicht, weil gerade keine Schwarzwurzel zur Hand war.

Neu frisch vom Feld gibt's die Schwarzwurzel ab Oktober, regional verfügbar ist sie den ganzen Winter über.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen

À la Saison

Krautiger Kohlrabi

(Brassica oleracea var. gongylodes)
Ob das deutscheste aller Gemüse wirklich aus Deutschland kommt, liegt – ehrlich gesagt – im Dunkeln. Erfahren Sie mehr über dieses und weitere Geheimnisse aus der Kulturgeschichte des Kohlrabi.

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Es ist ein Irrtum, dass es sich beim deutschesten aller Gemüse um Weißkohl alias Sauerkraut handelt. Zwar hat die vergorene Spezialität den Deutschen in England den Spottnamen Krauts eingetragen, aber fragen Sie mal einen Russen, Ungarn, Japaner, Niederländer, Dänen, Schweden, Franzosen oder Briten, was Kohlrabi in seiner Sprache heißt. Die Antwort mag ka, karalábé, koolrabi, kaalrabi, kålrabbi, colrave oder kohlrabi lauten, phonetisch ist das Ergebnis das gleiche: Die Welt spricht Kohlrabi. Krautiger wird’s nimmer.

Ist es Begeisterung über den süßen, leicht nussigen, dezenten Kohlgeschmack, die Menschen zwischen Washington und Tokio veranlasst, die komisch klingende Knolle im Munde zu führen? Mitnichten. Nur das Wort, nicht das Gemüse kommt ihnen über die Lippen. Kohlrabi ist so deutsch, dass vor allem die Deutschen ihn essen. 40.000 Tonnen im Jahr wachsen hier, und weil das noch zu wenig ist, bauen auch die Niederlande, Polen und Frankreich den Kreuzblütler an – für den Export.

Im Gegensatz zu Weiß- oder Blumenkohl, bei denen Blätter oder Blütenstand verzehrt werden, verdickt sich beim Kohlrabi der untere Teil der oberirdischen Sprossachse und liegt grünweiß oder blauviolett auf der Erdkrume. Innen sind alle Kohlrabis hell. Die größte Sorte heißt „Superschmelz“ und kann – ohne holzig zu werden – zur Größe eines Kohlkopfs anwachsen. Und der einzige Speck, der auch Vegetariern schmeckt, dürfte „Blauer Speck“ sein.

In Wirklichkeit enthält Kohlrabi neben viel Wasser, etwas Zucker und Eiweiß nur 0,1 Prozent Fett. In Deutschland wurde die Knolle im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt. Sie war ein Star der Barockküche – beispielsweise in Leipzig, wo sie dem Allerlei den letzten Schliff gab. Das Original hat übrigens nichts mit Erbsen-Möhren-Spargel-Dosenmatsch zu tun, sondern ist ein knackiger Genuss, der – serviert mit heller Soße und luftigen Semmelklößchen – auch Blumenkohl, Morcheln und Flusskrebsschwänze vereint.

Ein Festmahl, das noch nicht ganz vergessen war, als Kurt Tucholskys Alter Ego Peter Panter sich 1928 in einem Speiselokal über breiiges Gemüse beschwerte und die Bedienung antwortete: „Da müssen Sie mal zu meiner Mutter kommen, Herr Panter, die kocht Ihnen ein Leipziger Allerlei ...“ – „Liebe gnädige Frau, es ist so nett von Ihnen ... Aber alle Leute können doch nicht bei Ihrer Mama essen!“

Kohlrabi passt gut zu Rahmsoßen, die auch mal mit Safran oder Chili gewürzt sein dürfen. Am besten gart man ihn im Ganzen und schält und teilt ihn hinterher, damit Aroma und Nährstoffe besser erhalten bleiben: Selen, Senföle und viel Vitamin C stärken das Immunsystem. Roh harmoniert Kohlrabi mit Nüssen, Ziegenkäse, Lachs und Äpfeln. Sein Kraut gehört nicht in den Kompost, denn es enthält viele Mineralien, Karotin, B-Vitamine und Eiweiß. Die zarten Herzblätter schmecken gut in Salat und Suppe oder als Hauptgericht: In Südeuropa bereitet man aus ihrem Grün vegetarische Rouladen oder „Spinat“ zu.

Südeuropa?! Ob das vermeintlich deutsche Gemüse auch aus der Region stammt, in der es so gerne verspeist wird, liegt – um ehrlich zu sein – im Dunkeln. Es könnte genausogut ein Nachfahre des pompejanischen Kohls sein, den der Römer Plinius kurz nach der Zeitenwende beschrieb. Grimms Wörterbuch vermerkte im 19.Jahrhundert, der Begriff Kohlrabi sei „merkwürdig durch seine Gestalt, halb deutsch halb italienisch“. Klar ist: Italien spricht nicht kohlrabisch. Der inoffizielle Kulturbotschafter der Krauts heißt dort cavolo rapa, Kohlrübe.

Neu frisch aus dem Gewächshaus gibt's Kohlrabi ab April, frisch vom Feld im Mai.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen


In jeder Ausagebe des Greenpeace Magazins berichten wir über die Kulturgeschichte von Obst und Gemüse. Unsere neue Ausgabe erhalten Sie am Bahnhofskiosk, in unserem Warenhaus und für nur 33,50€ im Jahresabo

À la Saison

Querulante Quitte

(Cydonia oblonga)
Die Quitte ist ein vergessenes Obst wie viele andere: Wiedersehen macht Mühe. Aber die Mühe lohnt sich. Quitten enthalten mehr Vitamin C als die meisten Äpfel, viele Mineralstoffe und Spurenelemente.

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„Wenn Krieg kommt und ich hätte nichts zu essen, dann ess’ ich die auch“, sagt eine Dame und hält den Quittenschnitz mit spitzen Fingern. „Hässlicher Apfel“, kommentiert ein anderer Teilnehmer. Und eine Oma schüttelt den Kopf: „Würde ich mir nicht kaufen.“ Der Mann von der Marktforschung nickt. Verstanden. Dann fliegt eine Schrift ins Bild. „Wir machen es trotzdem.“ „Quitteschön!“, plakatierte Bionade im Frühjahr 2009 frech. Aber Frechheit siegte nicht. Letzten Sommer musste der Limobrauer die Sorte unter regem Desinteresse der Öffentlichkeit wieder vom Markt nehmen. Was ist das für ein Land, in dem die Leute zwar so etwas Exotisches wie Holundersprudel bechern, aber Quittenbrause boykottieren?

Vor 154 Jahren reimte Wilhelm Busch: „Das Quarz sitzt tief im Bergesschacht, die Quitte stiehlt man bei der Nacht“. Seither hat die Wertschätzung der „Schönen aus dem Morgenland“ rapide abgenommen. In Deutschland liegt der kommerzielle Anbau so am Boden, dass praktisch jede Quitte ein Bio-Liebhaberstück ist. „Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau“, forderte Max Goldt schon vor 20 Jahren in einem Plädoyer für das „unbeliebteste heimische Obst“. Aber auch er konnte die „Unverzehrbarkeit der Quitte im rohen Zustand“ nicht wegargumentieren: „Zum Zerteilen und Schälen bediene man sich der Erzeugnisse der Firma Black & Decker.“ Es hilft nichts. Die Quitte ist ein vergessenes Obst wie viele andere: Wiedersehen macht Mühe. (Aber die Mühe lohnt sich.)

Das Wort Quitte kommt vom lateinischen malum cidonium – Apfel aus Kydonia. Dort, im heutigen Chania auf Kreta, entdeckten die Römer einst das holzige Obst. Ursprünglich stammt es aus Vorderasien und ist viel älter als seine Kernobstgeschwister Apfel und Birne. Der „Zankapfel“ des Paris ist wohl eigentlich eine Quitte. Die goldene Frucht der Liebesgöttin Aphrodite galt in Griechenland als Symbol von Glück und Fruchtbarkeit. Bräute knabberten daran, um dem Atem Süße zu verleihen.

Quitten helfen aber nicht nur gegen Mundgeruch, sie sind auch gesund. Schon Hippokrates nutzte die rohe Frucht zum Blutstillen. Quitten enthalten mehr Vitamin C als die meisten Äpfel, viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Wichtigste aber: Sie sind die letzten Sommerfrüchte und bringen, kühl und luftig gelagert, bis nach Weihnachten Sonne auf den Teller. Manch erdigem Herbstmahl verleihen ihre Rosen-, Honig- oder Birnennoten Leichtigkeit. Nuancen von Ananas und Mango wärmen mit tropischer Intensität aus der Region knurrende Wintermägen.

Das sture Obst fördert außerdem die Geduld. Quittengelee braucht zwei, Quittenbrot gar bis zu vier meditative Herbsttage. Noch in den Fünfzigerjahren war Quittenbrot das Konfekt des kleinen Mannes. Doch mit dem Aufstieg der Tafelschokolade begann sein Fall und damit auch der Niedergang der Quitte. Dabei schmeckt sie auch zu Fleisch oder im Apfelkuchen. Und Quittenchutney passt hervorragend zu Jakobsmuscheln. Alles ist erlaubt – außer Quittenmarmelade. Laut einer EG-Verordnung von 1982 darf Marmelade nämlich nur Zitrusfrüchte enthalten. Sonst muss sie Konfitüre heißen. Das ist natürlich grober Unsinn. Schließlich ist die Quitte die Mutter aller Marmeladen. Marmelade kommt von marmelo – Portugiesisch für Quitte.

Neu frisch vom Feld gibt's die Quitte ab Oktober.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen

À la Saison

Beschwippste Johannisbeere

(Ribes)
Dank ihres fast schon übelriechenden Moschusdufts verliebt man sich in die Johannisbeere eher auf den zweiten Blick. Aber diese Liebe kann umso länger dauern.

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Aus Mario Adorf spricht schiere Verzweiflung: „Isch scheiß dich so was von zu mit meinem Jeld, dass du keine ruhje Minute mehr hast!“, droht er in der Rolle des rheinischen Klebstofffabrikanten Heinrich Haffenloher dem Klatschreporter Baby Schimmerlos. Denn der will ihn partout nicht in seiner Society-Kolumne erwähnen. Die Szene stammt aus der Fernsehserie „Kir Royal“. Mitte der Achtziger ausgestrahlt, heißt die bitterböse Persiflage der Münchner Schickeria nach dem Trendgetränk der Zeit: nicht zu verwechseln mit „Kir“, der nur Sekt enthält. In der königlichen Variante gehört der Johannisbeerlikör bitteschön mit Champagner aufgegossen!

In Wirklichkeit war diese neue Mode mit mindestens 30 Jahren Verspätung über den Rhein geschwappt. Benannt ist der Aperitif nach Félix Kir, dem Bürgermeister von Dijon. Der Legende nach war dem katholischen Geistlichen der Wein in seiner Stammkneipe zu sauer, weshalb er Crème de Cassis vom Nachbartisch hineingoss. Dieser Cocktail mit dem Likör der Schwarzen Johannisbeere soll ihm derart gemundet haben, dass er fortan beim Wirt nur noch „Kir“ bestellte. Im November 1951 erlaubte er einem Cassis-Produzenten, mit seinem Namen zu werben.

Ihren hochdeutschen Namen haben die Früchte, die in Österreich nach ihrem lateinischen Namen Ribiseln und in der Schweiz aus ungeklärten Gründen Meertrübeli heißen, vom traditionellen Erntebeginn am Johannistag: Um den 24. Juni herum reifen zuerst die weißen, dann die roten Rispen. Diese leichtlebigeren Schwestern der bittersüßen Schwarzen Johannisbeere müssen nicht erst verbacken, verkocht oder vergoren werden, um ihr Aroma ganz zu entfalten. Die lieblich-süßen Weißen Johannisbeeren (Ribes album) schmecken zwar zu allem, sogar zu Linsen. Am besten sind sie aber frisch vom Strauch, wo Sonnenlicht ihre Haut durchschimmert. Die delikate Säure Roter Johannisbeeren (Ribes rubrum) bereichert roh zum Beispiel Obstsalate aus süßeren Früchten und harmoniert mit Quark, Vanilleeis und gezuckertem Eischnee.

Die komplexeste der drei Ribiseln aus der Familie der Stachelbeergewächse ist jedoch die Schwarze (Ribes nigrum), die im Juli reift. Dank ihres fast schon übelriechenden Moschusdufts verliebt man sich in sie eher auf den zweiten Blick. Aber diese Liebe kann umso länger dauern: Denn die „Gichtbeere“ ist nicht nur ein Rheumamittel, sie hat auch den höchsten Eisengehalt aller Beeren und mehr als dreimal so viel Vitamin C wie Zitronen. Zudem wirkt diese volksmedizinische Wunderwaffe blutdrucksenkend, entzündungshemmend und vieles mehr. Verständlich, dass ihr Most in Kriegszeiten für Krankenhäuser reserviert war. Prosit ist übrigens auch Latein – und heißt: Es möge nützen!

Neu frisch vom Feld gibt's die Johannisbeere ab Juni.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen

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der Woche
Fr, 2015-05-29 19:43
List (dpa)

Fürst Albert ruft auf Sylt zum Kampf gegen Klimawandel auf

Steigender Meeresspiegel, Überflutungen - ein bisschen was davon kenne man wohl auf Sylt, sagt der Fürst von Monaco bei einer Klimakonferenz, zu der seine Stiftung geladen hat. Der richtige Ort also. Albert hat auch Lob für Deutschland übrig.

List (dpa) - Fürst Albert II. von Monaco hat auf Sylt eine Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Als Präsident der von ihm gegründeten Stiftung «Fondation Prince Albert II de Monaco» lud der Regent in List an der Nordspitze der Insel zu einer Tagung, bei der am Freitag auch der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer und TV-Wettermoderator Sven Plöger sprachen. Etwa 70 geladene Gäste waren dabei. Thema waren der Klimawandel und die Auswirkungen auf Meeresspiegel und Küstenländer.

«Es ist eine große Freude für mich, hier in Sylt, in Schleswig-Holstein zu sein», begrüßte Albert zunächst auf Deutsch das Publikum. Er sei hier in einem Land, das er für sein Umweltengagement bewundere. Der 57-Jährige stellte die verschiedenen Ziele seiner 2006 gegründeten Stiftung vor. Diese engagiert sich unter anderem für den Schutz von Wasserressourcen und den Kampf gegen Dürre. Die Menschheit sei abhängig von den Ozeanen, die gleichzeitig durch «unverantwortliche Handlungen von uns Menschen» gefährdet würden, sagte Albert.

Als ein Umweltproblem sprach der Regent auch die Eisschmelze und den Anstieg des Meeresspiegels an. Viele Regionen, etwa im Pazifik, seien durch Überflutungen gefährdet. Extreme Wetterereignisse und Überschwemmungen nähmen zu. «Ich glaube, Sie wissen auf dieser Insel ein bisschen was darüber.» Alberts Stiftung unterstützt auch Forschungsprojekte und Wissenschaftler. «Wir sind in der Lage, Fortschritte zu machen», gab sich der Fürst zuversichtlich. Dies werde seine Zeit brauchen, manchmal auch schmerzhaft sein. «Aber wir haben keine andere Wahl.»

Zu Beginn der Konferenz hatte Klaus Töpfer, der Mitglied im Verwaltungsrat von Alberts Stiftung ist, die Gäste begrüßt. Er hoffe, dass 2015 ein besonderes Jahr der Nachhaltigkeit werde, da diese bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen im September und auch beim G7-Gipfel in Deutschland thematisiert werde. Sven Plöger lieferte mit Grafiken und Statistiken den wissenschaftlichen Hintergrund.

Fr, 2015-05-29 19:00
Ludwigshafen (dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck ehrt «Jugend forscht»-Preisträger

Ludwigshafen (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) ehren am Samstag in Ludwigshafen die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler. Am Finale des 50. Bundeswettbewerbs «Jugend forscht» nehmen 195 Jugendliche in 113 Projekten auf Einladung des Chemiekonzerns BASF teil, der in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert.

Auszeichnungen gibt es für junge Talente aus ganz Deutschland in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Der Mädchenanteil liegt bei knapp 20 Prozent. Die außergewöhnlichste Arbeit bekommt den Preis des Bundespräsidenten, die originellste Idee den Preis der Bundeskanzlerin.

Fr, 2015-05-29 19:00
Kiew (dpa)

Steinmeier setzt Ukraine-Besuch fort

Kiew (dpa) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier setzt am Samstag seinen Besuch in der Ukraine fort. Nach seinen Gesprächen mit der Regierung in Kiew reist er in die Industriemetropole Dnipropetrowsk. Die Stadt liegt in der Nähe der von prorussischen Separatisten kontrollierte Gebiete Luhansk und Donezk im Osten des Landes. Geplant ist auch ein Treffen mit Hilfsorganisationen wie Rotes Kreuz und Caritas, die sich um Opfer des Konflikts kümmern.

Zum Auftakt am Freitag hatte Steinmeier die Ukraine ermuntert, die eingeleiteten Reformen für eine politische und finanzielle Stabilisierung des Landes fortzusetzen. Zugleich forderte er Kiew auf, die Friedensvereinbarungen von Minsk umzusetzen. Der Mitte Februar geschlossene Waffenstillstand wird immer wieder gebrochen. Praktisch jeden Tag gibt es neue Tote. Insgesamt starben in dem Konflikt bereits mehr als 6000 Menschen.

Am Nachmittag fliegt der SPD-Politiker weiter zu einem Besuch nach Israel und in den Palästinensergebieten.

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Fr, 2015-05-29 18:58
Peking/Seoul (dpa)

Erster Mers-Fall in China bestätigt - ein Dutzend Fälle in Südkorea

In Südkorea löst die steigende Zahl von Fällen der Atemwegserkrankung Mers immer größere Besorgnis aus. Im benachbarten China wurde bei einem Besucher aus Südkorea das Mers-Virus nachgewiesen.

Peking/Seoul (dpa) - In China ist erstmals ein Fall der Atemwegserkrankung Mers bestätigt worden. Betroffen sei ein aus Südkorea stammender Mann, der in der Provinz Guangdong unterwegs war, teilte das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Peking mit. Der Patient habe vor seiner Reise engen Kontakt zu Infizierten gehabt. Er werde auf einer Isolierstation behandelt, sein Zustand sei stabil. In Südkorea löste die steigende Zahl von Mers-Fällen die Sorge vor einer weiteren Verbreitung aus. 

Das Mers-Virus wurde erstmals 2012 in Saudi-Arabien nachgewiesen. Das Land ist nach wie vor am stärksten betroffen, die Infektion hat sich jedoch inzwischen in vielen Ländern weltweit verbreitet. Typische Symptome des «Middle East Respiratory Syndrome» sind Fieber, Atemprobleme, Lungenentzündungen und Nierenversagen. Das Virus gehört zu den Coronaviren, zu der auch das Sars-Virus zählt, an dem bei einem Ausbruch 2003 rund 800 Menschen starben.

Nach Angaben des südkoreanischen Gesundheitsministeriums wurden in dem Land bis zum Freitagabend zwölf Mers-Fälle bestätigt. Die meisten von ihnen kamen direkt oder indirekt mit dem Patienten in Kontakt, bei dem Mitte der vergangenen Woche erstmals in dem Land das Virus nachgewiesen worden war. 

Gesundheitsminister Moon Hyung Pyo äußerte sich besorgt über die «schlimmer werdende Situation». Bei einem Dringlichkeitstreffen der Behörde habe er die Teilnehmer dazu aufgerufen, alles zu tun, damit die Bürger sich sicher fühlen könnten, wurde er von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. 

Einer im April veröffentlichten Studie zufolge ist Mers bereits viel weiter verbreitet als lange angenommen - aber auch weniger gefährlich. Demnach verläuft vermutlich der größte Teil der Infektionen ohne schwere Krankheitssymptome. Zuvor seien Experten von einer Sterblichkeitsrate von bis zu 30 Prozent ausgegangen, hieß es im Fachjournal «Lancet Infectious Diseases». Allein in Saudi-Arabien steckten sich demnach in den letzten zehn Jahren wahrscheinlich mehr als 40 000 Menschen mit Mers an, ohne es zu merken.

Weltweit wurden von der WHO bislang mehr als 1100 laborbestätigte Mers-Erkrankungen erfasst, über 430 Menschen starben.

Fr, 2015-05-29 19:01
Dülmen (dpa)

15 000 Zuschauer zu Wildpferdefang erwartet

Dülmen (dpa) - Seit längerem gibt es Proteste von Tierschützern: Das Münsterland ist an diesem Samstag (15 Uhr) wieder Schauplatz des traditionellen Wildpferdefangs. Im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch westlich der Stadt Dülmen lebt Europas letzte Herde dieser Art. Der Herzog von Croÿ, dem die Wildpferde gehören, lässt die Tiere einmal im Jahr zusammentreiben. Dabei werden die Junghengste in einer Arena aus der Herde ausgesondert, gefangen und anschließend versteigert. Erwartet werden rund 15 000 Zuschauer. Mit den Einnahmen der Veranstaltung finanziert von Croÿ den Erhalt der Herde mit rund 400 Tieren. Im Jahr 2013 war ein Fohlen umgekommen. Tierschützer finden, dass der Fang für die Tiere mit unzumutbarem Stress verbunden ist.

Fr, 2015-05-29 18:25
Kiew (dpa)

Ortstermin in Kiew - Steinmeier erstmals wieder in der Ukraine Von Christoph Sator, dpa

Steinmeier zu Besuch in der Ukraine, zum ersten Mal in diesem Jahr. Keine guten Zeiten: Gegen den ausgehandelten Waffenstillstand wird im Osten immer wieder verstoßen. Und die Sorge vor einem Staatsbankrott wächst.

Kiew (dpa) - Tage ohne die Ukraine gibt es für Frank-Walter Steinmeier nicht, seit er wieder Außenminister ist. Wenn es gut läuft, das hat der SPD-Mann gelernt, bekommt er das Thema einmal pro Tag auf den Tisch. Meist ist es mehr. Wegen neuer Kämpfe mit noch mehr Toten im Osten der Ex-Sowjetrepublik, immer häufiger aber auch wegen der zunehmenden Ängste vor einem Staatsbankrott. Es läuft nicht gut in der Ukraine - den Friedensvereinbarungen von Minsk und allen sonstigen Anstrengungen zum Trotz.

Einigermaßen erstaunlich also, dass Steinmeier am Freitag tatsächlich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder zu Besuch in der Ukraine war. Auf die Führung um Präsident Petro Poroschenko und Regierungschef Arseni Jazenjuk redete er ein, die Minsk-Vereinbarungen von Mitte Februar nun endlich auch umzusetzen. Insgesamt kommt der SPD-Mann seit Beginn seiner zweiten Amtszeit jetzt schon auf sieben Reisen in die Ukraine. Gefühlt sind es noch deutlich mehr.

Seit der Revolution auf dem Maidan sind die Deutschen zu einer Art Chefvermittler für die Ukraine geworden. Daraus ergibt sich aber auch, dass sie über den Gang der Dinge an manchen Tagen noch frustrierter sind als andere. «Was das alles so mühsam macht, ist, dass überhaupt nichts von alleine geht», sagt einer von den Leuten, die regelmäßig mit Kiew und Moskau zu tun haben.

Der Freitag hatte - zumindest nach außen hin - wieder alles für einen solchen Tag. Ministerpräsident Jazenjuk nutzte die einzige zugelassene Frage auf seiner Pressekonferenz mit Steinmeier wieder einmal für lange Ausführungen, warum allein die Russen Schuld an allem sind. «Diese Taktik der Schuldzuweisungen von Russland wird nie Erfolg haben. Das ist eine Lüge, wie immer.» Einsicht, dass man in Kiew einen Teil der Verantwortung dafür haben könnte: Fehlanzeige.

Dabei hatte Steinmeier in einer Rede, bei der auch Jazenjuk zuhörte, kurz zuvor noch ausdrücklich beide Seiten gemahnt, zu den Vereinbarungen von Minsk zu stehen. Alle müssten sich an den Verhandlungstisch zu setzen und dort auch bleiben. «Niemand weiß besser als ich, dass dieser Fahrplan von der Perfektion weit entfernt ist. Aber im Moment ist das die einzige Chance, die wir haben.»

Im Osten des Landes hat sich die Lage beruhigt, aber gegen den Waffenstillstand wird Tag für Tag verstoßen. Auch am Freitag gab es bei Kämpfen zwischen ukrainischen und prorussischen Truppen wieder Tote. Eben erst drohte Poroschenko mit dem Kriegsrecht. Vor seinem Treffen mit Steinmeier fuhr er am Freitag demonstrativ in die Konfliktgebiete. In der Stadt Slowjansk besuchte er eine Schule.

Auch bei praktisch allen anderen Vereinbarungen hinkt man im Zeitplan arg hinterher. Die vier Arbeitsgruppen, auf die man sich geeinigt hatte, treffen sich nun nächste Woche zum ersten Mal gemeinsam, wenigstens das. Steinmeier lobte die ukrainische Regierung für jetzt schon geleistete «Mammutaufgaben», stellte aber auch fest: «Der Berg an Herausforderungen ist enorm.»

Die Zahlen dazu: inzwischen mehr als 6000 Tote, etwa zwei Millionen Menschen, die ihre Heimat verloren haben, fünf Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Hunderttausende werden jeden Monat mit 12-Kilo-Paketen versorgt, die Dinge wie Salz, Zucker, Mehl und Nudeln enthalten. Hinzu kommt, dass die Finanzkrise der ehemaligen Sowjetrepublik immer bedrohlichere Ausmaße annimmt.

Seit Monaten verhandelt Kiew mit internationalen Geldgebern erfolglos über eine Umschuldung. Am Donnerstag unterzeichnete Poroschenko nun ein Gesetz, mit dem das Land die Rückzahlung von Auslandsschulden per Moratorium verhindern kann. Die bisherigen Finanzhilfen - allein aus Deutschland 700 Millionen Euro an bilateraler Unterstützung in diesem Jahr - reichen bei weitem nicht aus.

Passenderweise steht am Samstag für den Außenminister zum Abschluss der Ukraine-Reise auf dem Programm noch ein Besuch in Dnipropetrowsk, wo auch Steinmeier noch nie war. Die Millionenstadt mit ihren silbrig glänzenden Bürotürmen, eine knappe Flugstunde von Kiew entfernt, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Konfliktgebiete Luhansk und Donezk. Dnipropetrowsk gilt auch als das Finanzzentrum des Landes.

Fr, 2015-05-29 18:16
Washington (dpa)

USA streichen Kuba nach 33 Jahren von Terrorliste

Immer wieder hatten die Kubaner darauf gedrängt, in Washington von der Terrorliste gestrichen zu werden - nun bauen die USA auch dieses Hindernis ab.

Washington (dpa) - Die USA haben das sozialistische Kuba nach 33 Jahren von ihrer Terrorliste gestrichen. Dies hat Außenminister John Kerry am Freitag endgültig entschieden. Damit fällt ein weiteres Hindernis für die im Dezember begonnene diplomatische Annäherung der Nachbarstaaten nach jahrzehntelanger Eiszeit.

Auf der US-Staatenliste der Terrorunterstützer stehen nun noch der Iran, Syrien und der Sudan. Kuba war 1982 auf den Index gekommen, unter anderem weil es Mitgliedern der baskischen Untergrundorganisation ETA und der kolumbianischen Guerillagruppe FARC Unterschlupf gewährt hatte. Durch den Schritt war Kuba seither von Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen ausgeschlossen.

Außenamtssprecher Jeff Rathke erklärte, Kuba habe in den vergangenen sechs Monaten nicht den internationalen Terrorismus unterstützt und zudem versichert, dies auch künftig zu unterlassen. Die USA hegten zwar weiter deutliche Bedenken gegen die kubanische Politik, sagte Rathke. Aber das sei nicht Gegenstand der aktuellen Entscheidung gewesen. Im nächsten Schritt dürfte nun die Wiedereröffnung der Botschaften in den Hauptstädten verkündet werden.

Das US-Außenministerium hatte die Entfernung Kubas von der Terrorliste bereits Mitte April empfohlen. Der Kongress hatte danach 45 Tage Zeit, Widerspruch dagegen einzulegen. Diese Frist lief am Freitag ungenutzt aus. Um das Vorhaben gegen den Widerstand von US-Präsident Barack Obama zu stoppen, wäre eine kaum erreichbare Zweidrittelmehrheit in Abgeordnetenhaus und Senat nötig gewesen.

Die Entscheidung folgt auf Obamas Treffen mit dem kubanischen Staatschef Raúl Castro Anfang April beim Amerika-Gipfel in Panama-Stadt. Es war die erste formelle Unterredung eines US-Präsidenten mit seinem kubanischen Kollegen seit dem Sieg der kubanischen Revolution 1959.

Vertreter Kubas hatten den Terrorismus mehrfach öffentlich verurteilt, internationale Abkommen unterzeichnet und auch auf hoher Ebene erklärt, keine Terrorhandlungen zu unterstützen.

Fr, 2015-05-29 18:17
Paris (dpa)

Merkel und Hollande fordern freien Zugang für Wahl in Ukraine

Paris (dpa) - Deutschland und Frankreich haben für Wahlen in der Ukraine freien Zugang in den von Separatisten kontrollierten Gebieten gefordert. Das für die OSZE arbeitende Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte spiele bei der Überwachung der bevorstehenden Kommunalwahlen in der Region eine wesentliche Rolle, bekräftigten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande am Freitag in einem Telefongespräch mit Kremlchef Wladimir Putin.

Die Vorbereitung der Wahlen, bei denen die russlandnahen Separatisten einbezogen werden sollen, müssten auf Ebene ukrainischer Regelungen erfolgen, betonten Merkel und Hollande nach Angaben des Élyséepalastes in Paris.

Gleichzeitig hoffen Berlin und Paris auf Fortschritte bei der Einhaltung des vereinbarten Waffenstillstandes, der Freilassung von Gefangenen sowie der Wiederbelebung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den von Separatisten kontrollierten Gebieten und dem Rest des Landes.

Fr, 2015-05-29 18:14
Zagreb (dpa)

Kroatische Veteranen zwingen Regierungschef zu Treffen

Zagreb (dpa) - Kroatische Kriegsveteranen haben mit ihrem zweitägigen Protest für eine bessere soziale Lage vor dem Regierungssitz in Zagreb Ministerpräsident Zoran Milanovic zum Einlenken gezwungen. Der Sozialdemokrat kündigte am Freitag ein Treffen mit den ehemaligen Kämpfern im Bürgerkrieg (1991-1995) für diesen Montag an. Hunderte Kriegsteilnehmer, von denen sich 130 zum Teil in Rollstühlen in der St. Markus-Kirche in der Altstadt verschanzt hatten, zogen am frühen Abend ab. Sie steuerten ihre Zelte vor dem Veteranenministerium am Rande des Zentrums an, wo sie seit über 200 Tagen für den Rücktritt der Ministeriumsspitze demonstrieren.

Geht doch!

Landgang für Bohrinseln

Nordsee 20 Jahre nach Brent Spar: Ein Riesenkatamaran wrackt ausgediente Plattformen ab, um sie an Land zu entsorgen

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Rund 600 alte Stahlkolosse stehen in der Nordsee. Seit Anfang der 70er-Jahre haben sie Gas und Öl aus dem Meeresboden gepumpt. Nun versiegen die Vorkommen, und die Bohrinseln müssen entsorgt werden. Im Mai 1995 hatte Greenpeace die Shell-Plattform Brent Spar besetzt, in der Folge boykottierten Autofahrer europaweit Shell-Tankstellen. Der Konzern lenkte schließlich ein und ließ die Brent Spar an Land schleppen. Seit 1998 verbietet das internationale Übereinkommen zum Schutz des Nordostatlantiks, die sogenannte Ospar-Konvention, grundsätzlich die Versenkung von Plattformen. Um die Anlagen abzuschleppen, hat die Schweizer Unternehmensgruppe Allseas nun für 1,3 Milliarden Euro eigens einen Riesenkatamaran gebaut. In diesen Tagen soll das größte Arbeitsschiff der Welt zu seinem ersten Einsatz in See stechen. Mit Spezialkränen kann die 124 Meter breite „Pioneering Spirit“ bis zu 48.000 Tonnen heben, das entspricht mehr als 80 voll beladenen Airbus 380. „Abtransport und Entsorgung werden die Industrie Milliarden kosten“, sagt David Booth von der Universität Sydney. Bis 2025 werden weltweit 6500 Öl- und Gasplattformen überflüssig sein – ein Geschäft mit Zukunft.
Illustration: Christoph Niemann

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Dänemark
Während hierzulande neue Kohlekraftwerke wie in Hamburg-Moorburg ans Netz gehen, will Dänemark schon 2025 kohlefrei sein – fünf Jahre schneller als
geplant. Energieminister Rasmus Helveg Petersen lässt derzeit prüfen, ob die Regierung die Nutzung von Kohle als Brennstoff verbieten kann. Bislang deckt sie ein Fünftel des dänischen Strombedarfs. Der Anteil der Windenergie soll weiter steigen: bis 2020 von 30 auf 50 Prozent.

Mexiko-Stadt
Wer auf Bus oder Bahn wartet, soll Fitnessübungen machen. Mit dieser Kampagne will die Verwaltung der mexikanischen Hauptstadt das Übergewicht in der Bevölkerung bekämpfen. An Haltestellen wurden Gesundheitsposten eingerichtet, die als Belohnung für zehn Kniebeugen ein Gratisticket ausgeben. Die vor gut einem Jahr eingeführte Fast-Food-Steuer konnte die Adipositas-Epidemie nicht eindämmen. Rund 70 Prozent der Mexikaner sind übergewichtig oder gar fettleibig.

Schweden
Weltweit tragen 37 gefährdete Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten ein GPS-Armband. Im Notfall müssen sie nur die Glieder auseinanderziehen, um Alarm auszulösen. Die schwedische Menschenrechtsorganisation Civil Rights Defenders organisiert sofort Hilfe im Umfeld der Aktivisten. „Das Armband hat mich von der Angst befreit“, sagt die Kenianerin Phyllis Omido. Sie kämpft in Mombasa gegen die Bleiverseuchung ihres Stadtviertels und ist schon mehrmals bedroht worden.
nataliaproject.org

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.
Illustration: Christoph Niemann

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Grenoble: Bäume statt Werbung
Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: São Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich: Zu schnell kaputt
Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg: Steckdose für Cruiser
Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de
Illustration: Christoph Niemann

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

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Fr, 2015-05-29 18:09
List (dpa)

Albert von Monaco auf Sylt: Ausmaß des Klimawandels begrenzen

List (dpa) - Fürst Albert II. von Monaco hat sich auf Sylt fürs Klima stark gemacht. Alle gesellschaftlichen Kräfte sollten mobilisiert werden, um dem Klimawandel zu begegnen, sagte der Regent am Freitag auf der Climate Conference Sylt. Es gehe darum, das Ausmaß des Klimawandels zu begrenzen. Als Präsident der von ihm gegründeten Stiftung «Fondation Prince Albert II de Monaco» lud der Regent in List zu der Tagung, bei der auch der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) und TV-Wettermoderator Sven Plöger sprachen. Etwa 70 geladene Gäste waren dabei. Thema waren auch die Auswirkungen des Klimawandels auf den Meeresspiegel und auf die Küstenländer.

Fr, 2015-05-29 18:00
Managua (dpa)

Norwegischer Energiekonzern Statoil sucht in Nicaragua nach Öl

Managua (dpa) - Der norwegische Energiekonzern Statoil sucht vor der Pazifikküste Nicaraguas nach Öl. Das Unternehmen habe vier Lizenzen für 16 000 Quadratkilometer im weitgehend unerforschten Sandino Bassin erhalten, teilte Statoil am Freitag mit. «Das ist eine langfristige Chance mit großer Unsicherheit, aber auch großem Potenzial», sagte der Vizepräsident für die Westliche Hemisphäre, Nick Maden. Es ist das erste Mal, das Statoil in dem mittelamerikanischen Land aktiv wird.

In der ersten Phase investieren die Norweger rund 20 Millionen US-Dollar (18,2 Mio Euro), wie der Chef des nicaraguanischen Ölkonzerns Petronic, Francisco López, in Managua sagte. Das Staatsunternehmen sei zu 15 Prozent an dem Projekt beteiligt. Nach Angaben des Energieministeriums verfügt Nicaragua vor seinen Küsten über rund 104 000 Quadratkilometer Explorationsfläche. Im Pazifik haben bereits die Firmen Norwood, Industrias Oklahoma Nicaragua und Geoex Lizenzen erhalten.

Fr, 2015-05-29 18:44
Zagreb (dpa)

Kroatische Kriegsveteranen zwingen Regierungschef zum Nachgeben

Zwei Tage haben Hunderte kroatischer Kriegsveteranen Druck gemacht. Zuletzt hatten sich sie in der bekanntesten Kirche des Landes verschanzt. Regierungschef Milanovic gibt nach und will jetzt mit ihnen verhandeln.

Zagreb (dpa) - Monatelanges Campieren am Rande der Innenstadt hat den kroatischen Veteranen nichts genutzt. Doch nach ihrem zweitägigen Protest vor dem Regierungssitz haben sie am Freitag doch noch einen Erfolg verbuchen können: Regierungschef Zoran Milanovic, der seit Wochen nichts mit ihnen zu tun haben will, hat einem Gespräch über die Verbesserung ihrer sozialen Lage zugestimmt. Ob das für Montag geplante Treffen aber wirklich den Beginn von Verhandlungen bedeutet, ist nach Darstellung der Medien fraglich.

Rund 130 Veteranen, einige von ihnen 100-prozentige Invaliden in Rollstühlen, hatten sich am Donnerstagabend in der St. Markus-Kirche neben dem Regierungssitz in der Zagreber Altstadt verschanzt. Die Polizei, die die Demonstranten vertreiben wollte, hatte wegen entsprechender Abkommen Kroatiens mit dem Vatikan keinen Zutritt in die Kirche. Sie wollten sich «nur tot» von diesem Ort wegbewegen lassen, kündigte Veteranenführer Djuro Glogoski an.

Hunderte Veteranen aus dem ganzen Land waren zur Unterstützung angereist. Sie hatten vergeblich versucht, Polizeisperren zu durchbrechen. Regierungschef Milanovic beschuldigte am Freitag die Opposition, die Kriegsteilnehmer gegen die Regierung aufzuhetzen und damit zu missbrauchen. Einige heimische Medien kritisierten einen «schleichenden Staatsstreich» der Invaliden. Zur Frage, ob die Polizei den Veteranen bei ihrem Abzug aus der Altstadt wirklich Straffreiheit zugesichert hat, gab es unterschiedliche Informationen.

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„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

Mehr unter
greenpeace-magazin.de/sixt

Erschienen in Ausgabe 3.15

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 5.12

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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"Ich hab's nicht so mit Broteschmieren."

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“

Erschienen in Ausgabe 3.12

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

Erschienen in Ausgabe 2.12

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Erschienen in Ausgabe 1.12

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

Erschienen in Ausgabe 6.11

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Immer noch - umweltschädlicher Becher Becher wird künftig vielleicht recycelt. ActiIrreführus - bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

Erschienen in Ausgabe 5.11

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Tödlich.  Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord. Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

Erschienen in Ausgabe 4.11
 

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Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate "ausgesetzt". Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit "ausgesetzter" Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

Erschienen in Ausgabe 3.11
 

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WENN ES DARUM GEHT, UNSERE MÜLLBERGE GUT AUSSEHEN ZU LASSEN, STIEHLT CHRISTOPHE GEORGE CLOONEY DIE SCHAU.  Christophe ist Projektleiter für Nachhaltige Entwicklung bei Nespresso. Er hilft uns, die miese Ökobilanz unserer Alukapseln zu beschönigen. „Aluminium ist zu 100 % und unendlich oft recycelbar und trägt so zum Schutz natürlicher Ressourcen bei“, schreiben wir in der Werbung. Dabei landen in Deutschland nur 70 % des Aluminiums im Gelben Sack. Und für die Folien der Kapseln verwenden wir sowieso Primär-Aluminium, dessen Herstellung extrem energieaufwendig ist. Weil in Nespresso-Maschinen nur Nespresso-Kapseln passen, sind unsere Kunden also genötigt, nachhaltig die Umwelt zu versauen. Und müssen dafür auch noch bis zu 35 Euro pro Pfund Kaffee zahlen.  Erpresso Die Leere des Portemonnaies

Erschienen in Ausgabe 2.11
 

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Schaurige Leistung. Wir schicken im Januar wieder unsere fiesen Touaregs zur Rallye Dakar. Denn wir fürchten weder Klimawandel noch Hirnverbranntheit, sondern nur, als Langweiler-Automarke zu gelten. Jaja, schon klar, ein Hersteller namens „Volkswagen Group“ sollte eigentlich bei der Entwicklung vernünftiger, sparsamer Autos Weltspitze sein, aber das wäre doch irgendwie zu naheliegend. Deshalb bauen wir lieber spritschluckende Audis, Bugattis, Lamborghinis, Phaetons und Touaregs und bieten unsere effizienten „Blue Motion“-VWs nur mit Aufpreis an. So landen wir zwar beim CO2-Ranking des europäischen Umweltverbands „Transport & Environment“ noch hinter BMW auf dem drittletzten Rang. Aber dafür belegen unsere „Race Touaregs“ regelmäßig die ersten Plätze bei der gefährlichsten Rallye der Welt (60 Tote seit 1978). Und das ist uns noch nicht mal peinlich. VW Das Böse.

Erschienen in Ausgabe 1.11

 

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Schneller Geld verschleudern! Stuttgart 21: bis zu 8,7 Mrd. € Ulm-Stuttgart: bis zu 10 Mrd. € Gesamtkosten: bis zu 18,7 Mrd. € Einen Sparpreis gibt's mal wieder nicht. Wer Bahn fährt, verliert Geld: einfach überteuerte Fahrkarten kaufen und Hirn abschalten. Und als Steuerzahler blechen sie sogar doppelt. So kann die Bahn ihren Größenwahn ausleben und Kostenexplosionen von Projekten wie Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm finanzieren. Aber nur solange der Vorrat an willfährigen Politikern reicht.

 

www.kopfbahnhof-21.de  Der Widerstand macht mobil.

Erschienen in Ausgabe 6.10
 

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Wir fördern Gier und Pfusch. Statt Alternativen. Seit Jahren basteln wir fleißig an unserem grünen Image. Doch anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, plündern wir die letzten Ölreserven unseres Planeten – zum Beispiel im Golf von Mexiko. Ohne Skrupel. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Plan B, falls was schiefgeht – wie jetzt. bp big problems

Erschienen in Ausgabe 4.10

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Ohne Garantie: Palmöl und Urwald in Harmonie Terror Activ. Unser neuer Reiniger glänzt mit einem zweifelhaften Siegel. Damit putzen wir alles weg. Sogar den Regenwald.

 

www.regenwald.org/rspo-siegel

Erschienen in Ausgabe 3.10

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