Sa, 2015-03-28 05:17
Kiel (dpa)

Finger, Füße, Ohren - die Spuren der Verbrecher

Kiel (dpa) - Bei der Suche nach Verbrechern sichern Ermittler seit jeher Spuren am Tatort. Im Lauf der Jahre wurden immer neue Verfahren entwickelt. Einige Beispiele:

FINGERABDRÜCKE: Seit gut 100 Jahren nutzen Polizisten Spuren, die das Muster der feinen Hautoberfläche nachzeichnen. Wurden Spuren einst mit Pinsel und Pulver gesichert, läuft die Abnahme heute auch schon per Scanner.

GENTEST: Mit Hilfe des Abgleichs der menschlichen Erbsubstanz DNA können Verdächtige überführt und Unschuldige entlastet werden. Für die Untersuchung genetischen Materials genügen geringste Spuren - etwa Hautschuppen, Haare, Sperma, Schweiß oder Speichelreste.

OHRABDRÜCKE: Substanzen an der Ohrhaut bilden einen Abdruck, den Experten mit Spuren von früheren Tatorten vergleichen können. Ohrgröße, Knorpelformen oder Ohrringe können Polizisten auf die richtige Spur bringen.

SCHUHABDRÜCKE: Zur klassischen Kriminaltechnik gehören umfangreiche Schuhspurensammlungen. Die Spur wird auf eine Folie aufgebracht, fotografiert und im Computer mit anderen verglichen. Ein Stein in der Sohle oder ein schiefer Absatz können so zum Verbrecher führen.

FASERN: Am Tatort gefundene Fasern und textile Mikrospuren, die mit dem bloßen Augen nicht sichtbar sind, werden in aufwendigen Verfahren unter dem Mikroskop untersucht. Ergebnisse etwa zu Art und Farbe der Textilien werden mit Kleidungsstücken von Verdächtigen verglichen.

SCHMAUCHSPUREN: Jeder Schuss setzt mikroskopisch kleine Partikel frei, die an der Hand des Schützen und seiner Kleidung nachweisbar sind. Die Auswertung dieser Spuren kann auch über die Entfernung und Richtung des Schusses Auskunft geben.

Sa, 2015-03-28 04:30
Berlin (dpa)

Nouripour: Berlin muss zwischen Teheran und Riad vermitteln vom 26.3.)

Berlin (dpa) - Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour erhofft sich angesichts der Eskalation im Jemen-Konflikt eine stärkere Vermittlerrolle Deutschlands. «Die Bundesregierung und die EU müssen gemeinsam mit den USA versuchen, Saudi-Arabien und Iran an einen Tisch zu kriegen», sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion der Deutschen Presse-Agentur. Es sei bedauerlich, dass Berlin bislang eine so passive Rolle spiele. Zudem sei es unverantwortlich gewesen, über Jahre deutsche Waffen in die Krisenregion geliefert zu haben.

Das Auswärtige Amt bezeichnet die vom sunnitischen saudischen Königreich angeführte Militärintervention gegen den Vormarsch der schiitischen Huthi-Milizen im Nachbarland als legitim. Die Huthis sollen in dem Konflikt Unterstützung vom schiitischen Iran erhalten. Der Deutsch-Iraner Nouripour warnt: «Die Lage in Jemen ist eine Bedrohung für den Weltfrieden, weil nun eine direkte militärische Konfrontation zwischen Iran und Saudi-Arabien droht. Die Lunte, die da gerade brennt, ist sehr, sehr kurz.» Saudi-Arabien nutze die Situation im Jemen wohl auch, um als Nebeneffekt einen Durchbruch in den Atomgesprächen mit Iran zu verhindern.

Nouripour weist auf die Schattenseiten der von Deutschland und dem Westen verfolgten Strategie zur Ertüchtigung der autokratisch regierten Golfstaaten gegen den Terror hin. Deutschland habe jahrelang Waffen an Länder gegeben, aus denen Gruppen finanziert worden seien, die auch die Bundeswehr bekämpft hätten. «Was hat das mit einer verantwortungsvollen Außensicherheitspolitik zutun? Das ist einfach absurd.»

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verhängte kürzlich ein vorläufiges Exportverbot für schwere Waffen an Saudi-Arabien. Aus Sicht der Grünen macht das die Versäumnisse der Vergangenheit nicht wett: «Waffen lösen sich nicht in Luft auf. Die bleiben in der Region und werden für den nächsten Konflikt aufbewahrt», sagte Nouripour. 

Bei uns geht's um die Welt.
Kommen Sie doch mit!

6 Ausgaben
im Jahr für nur 33,50 Euro

- 20 %

PRODUKT
der Woche

Solarlampe "Little Sun"

22,00 €
17,60 €

Der dänische Künstler Olafur Eliasson hat gemeinsam mit dem Ingenieur Frederik Ottesen die Solarleuchte „Little Sun“ für Menschen in Afrika entworfen, die über keinen Stromanschluss verfügen. Mit „Little Sun“ haben Sie Licht beim Camping oder Festival, am Strand, im Garten oder auf dem Balkon – und fördern gleichzeitig den Vertrieb der Leuchte in Gebieten ohne Strom.

Jetzt bestellen
Sa, 2015-03-28 04:15
Sanaa (dpa)

Saudis suchen bei Arabischer Liga Rückendeckung für Jemenkrieg (Foto aktuell und Grafik Nr. 22442

Das radikalsunnitische Königreich Saudi-Arabien schart die arabischen Staaten hinter sich für seinen Krieg gegen die Huthis. Doch das könnte den Konflikt mit dem Schiitenstaat Iran verschärfen.

Sanaa (dpa) - Nach zwei Tagen intensiver Bombenangriffe im Jemen sucht Saudi-Arabien nun Rückendeckung von der Arabischen Liga für seinen Krieg gegen die schiitischen Huthi-Milizen. Am Liga-Gipfel an diesem Wochenende im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich nimmt auch der von den Huthis entmachtete jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi teil. Hadi war von den Saudis aus dem Jemen geholt worden.

Es wird erwartet, dass die arabischen Monarchen und Staatsoberhäupter die Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Sunnitenallianz unterstützen. Diskutiert werden soll laut Medienberichten auch über den Einsatz von Bodentruppen gegen die Huthis.

Die Arabische Liga soll zudem die Bildung einer panarabischen Kriseneingreiftruppe beschließen. Anlass ist die Gefährdung mehrerer Liga-Staaten durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die nach ihren Eroberungen in Syrien und im Irak Ableger auf dem ägyptischen Sinai, in Libyen und anderen Staaten gebildet hat. Die Außenminister der Arabischen Liga hatten sich bereits für den von Ägypten eingebrachten Vorschlag der Eingreiftruppe ausgesprochen.

Am Freitag hatten die Luftwaffen Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten den zweiten Tag in Folge Huthi-Einrichtungen in Sanaa - darunter den Präsidentenpalast - und an anderen Orten des Jemens angegriffen. Auch Versorgungsrouten sowie der Fliegerhorst Anad 50 Kilometer nördlich der Hafenstadt Aden seien bombardiert worden, sagte der Bündnis-Sprecher Ahmed Assiri. Kampfhubschrauber hätten den Huthis zudem in Saada nahe der saudischen Grenze zugesetzt.

Der saudische Sprecher rief Zivilisten auf, Huthi-Gebiete zu meiden. Den Huthis warf er vor, sich in Wohngebieten zu verschanzen. Viele Menschen flohen in Panik aus Sanaa, wie Augenzeugen berichteten.

Die Bundesregierung hält die - von den USA unterstützten - Luftangriffe im Jemen für vereinbar mit dem Völkerrecht, weil Jemens Regierung um Hilfe gebeten habe. «Wir haben keine Zweifel an der Legitimität», erklärte das Außenministerium. Allerdings hoffe Berlin auf eine nur kurze Militärintervention und eine politische Lösung. US-Präsident Barack Obama betonte am Freitag in einem Telefonat mit dem saudischen König seine Unterstützung für das Vorgehen der Koalition.

Der den Huthis nahe stehende frühere jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih rief am Freitag zu einem Ende der Kämpfe und einem Dialog auf. Laut der Website Yemen Press plädierte Salih für die Wiederaufnahme der Gespräche der jemenitischen Konfliktparteien unter UN-Vermittlung. Die Gespräche sollten aber außerhalb des Landes stattfinden.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warnte, «strategische Fehleinschätzungen und übermotivierte Ambitionen einiger Länder» könnten für die Region verheerende Folgen haben. Die Huthis sollen in dem Konflikt Unterstützung vom schiitischen Iran erhalten. Mit dem Militäreinsatz «Sturm der Entschlossenheit» will Saudi-Arabien auch den Einfluss Teherans in der Region eindämmen.

Sa, 2015-03-28 03:00
Buenos Aires (dpa)

Brand in patagonischen Naturparks Argentiniens

Buenos Aires (dpa) - Im Süden Argentiniens sind über 3000 Hektar Waldbestände in zwei Nationalparks abgebrannt. Rund 30 Familien der Ortschaft El Hoyo mussten am Freitag in Sicherheit gebracht werden. wie die Nachrichtenagentur Telam berichtete. Die Feuerherde waren am Montag an den Ufern der Seen Puelo und Futalaufquen im Nordwesten der patagonischen Provinz Chubut entstanden. Die beiden von Wäldern umgebenen Seen sind rund 60 Kilometer voneinander entfernt. Der Puelo-See befindet sich im gleichnamigen Nationalpark, während der Futalaufquen-See im Nationalpark Los Alerces liegt, der für seine tausendjährigen Lärchen bekannt ist. Die Lärchenwälder wurden jedoch bislang nicht vom Feuer gefasst.

Sa, 2015-03-28 02:29
Quito (dpa)

Mindestens neun Tote bei schweren Unwettern in Ecuador

Quito (dpa) - Bei heftigen Unwettern im Süden von Ecuador sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Nach schweren Regenfällen sei in der Stadt Loja ein Haus eingestürzt und habe eine Familie unter sich begraben, teilten die Rettungskräfte am Freitag auf Twitter mit. Die zwei Erwachsenen und vier Kinder konnten nur noch tot geborgen werden. Im Strandort San Pablo, 70 Kilometer westlich von Guayaquil, sind weitere drei Menschen im Meer ertrunken, wie die Nachrichtenagentur Andes berichtete

Rund 50 Fischerboote sind wegen des hohen Wellengangs an der Küste zerschellt. Die Flüsse Zamora und Malacatos traten über die Ufer und überfluteten Straßen, Häuser, Schulen und Tankstellen, wie die Zeitung «El Comercio» berichtete. An den Rettungsarbeiten beteiligten sich demnach die Streitkräfte, die Feuerwehr und die Polizei.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

weiterlesen

Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

weiterlesen

England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

weiterlesen

Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

1 2 3
Fr, 2015-03-27 21:06
Scharm el Scheich (dpa)

Gipfeltreffen der Arabische Liga diskutiert über Jemen-Krise

Scharm el Scheich (dpa) - Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich beginnt am Samstag das zweitägige Gipfeltreffen der Arabischen Liga. Im Zentrum der Beratungen stehen der Konflikt im Jemen und die saudische Militärintervention. Es wird erwartet, dass die arabischen Staatsoberhäupter die Luftangriffe unterstützen. Diskutiert werden soll laut Medienberichten auch über den Einsatz von Bodentruppen.

Auch der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi will an dem Treffen teilnehmen. Er war im Februar vor den Huthis aus der Hauptstadt Sanaa geflohen und nach Beginn der saudischen Luftangriffe über Saudi-Arabien nach Ägypten gereist.

Zudem wollen die Staatsoberhäupter die Bildung einer panarabischen Streitkraft beschließen. Die gemeinsame Truppe soll in der Lage sein, im Krisenfall schnell eingreifen zu können. Die Außenminister der Arabischen Liga haben das Vorhaben bereits gebilligt.

Fr, 2015-03-27 20:58
Berlin (dpa)

SPD-Linke will Chancen für Rot-Rot-Grün im Bund ausloten

Berlin (dpa) - Politiker des linken Flügels der SPD wollen die Chancen einer rot-rot-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl 2017 ausloten. Mit dem thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) sei für Mai ein Gespräch vereinbart. Dabei solle über die rot-rot-grüne Regierung und die Lehren für eine solche Koalition auf Bundesebene gesprochen werden, berichten Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

Das Treffen sei im Rahmen der Frühjahrstagung des Forums Demokratische Linke (DL) in der SPD am 15. und 16. Mai in Erfurt geplant, habe DL-Vorsitzende Hilde Mattheis bestätigt. «Es geht bei dem Treffen natürlich auch darum, ob Rot-Rot-Grün in Thüringen auf den Bund übertragbar ist», sagte Mattheis. «Der letzte SPD-Parteitag hat einen Öffnungsbeschluss gefasst, den der linke Parteiflügel mit Leben erfüllen muss», betonte die Bundestagsabgeordnete.

Fr, 2015-03-27 20:33
Kassel (dpa)

Wintershall-Chef Seele übernimmt das Ruder bei OMV (Foto-Archiv)

Kassel (dpa) - Der Chef des deutschen Öl- und Gaskonzerns Wintershall, Rainer Seele, verlässt das Unternehmen. Wie die BASF-Tochter am Freitag in Kassel mitteilte, ist Seele zum 1. Juli 2015 zum Vorstandsvorsitzenden des österreichischen Öl- und Gasunternehmens OMV ernannt worden. An der Spitze von Wintershall stand der 54-Jährige seit 2009.

Sein Nachfolger wird Mario Mehren (44), der derzeit im Wintershall-Vorstand für Exploration und Produktion in Russland, Nordafrika und Südamerika zuständig ist. OMV teilte am Freitagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mit, Seeles Vertrag laufe zunächst drei Jahre und könne um weitere zwei Jahre verlängert werden. Er folgt auf Gerhard Roiss.

Wintershall ist das größte auch international tätige Förderunternehmen Deutschlands. Der Konzern hatte seinen Umsatz 2014 um rund zwei Prozent auf 15,1 Milliarden Euro erhöht, der Überschuss sank um 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Fr, 2015-03-27 20:16
Berlin (dpa)

Dicke Luft im Kohle-Streit: Ost-Regierungschefs gegen Gabriel und Archiv vom 26.3.

Mini-Beitrag für den Klimaschutz oder folgenschwerer Angriff auf die Braunkohle? Die geplanten Vorgaben von Wirtschaftsminister Gabriel für alte Kohlemeiler polarisieren. Der Lobbystreit bei der Energiewende geht in die nächste Runde.

Berlin (dpa) - Die ostdeutschen Braunkohle-Länder rebellieren gegen die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante neue Klimaschutzabgabe für ältere Kraftwerke. «Es handelt sich um eine Strafabgabe für Kraftwerke», kritisierte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag im Bundesrat. Er warnte vor einem nationalen Alleingang und erinnerte an die rund 10 000 Arbeitsplätze, die in der Lausitz direkt von der Braunkohle abhingen. «Das Papier ist gut gemeint, aber schlecht gemacht.» Zahlreiche Kraftwerke hätten keine Zukunft mehr. Höhere Strompreise wären die Folge.

Jedoch rechnete die Denkfabrik Agora Energiewende aus, dass weniger Braunkohlestrom kaum Folgen für die Strompreise im Großhandel hätte. Eine Stilllegung von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt würde zu einem Preisanstieg von etwa 0,4 Cent pro Kilowattstunde führen - Gabriels Ministerium selbst ging zuletzt von einem Plus von 0,2 Cent je Kilowattstunde aus.

Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) lehnt Gabriels Vorstoß «ohne Wenn und Aber» ab. Ostdeutschland habe durch den Wegfall der Industrie nach der Wende bereits einen erheblichen Anteil am Rückgang klimaschädlicher Kohlendioxid-Emissionen geleistet. Zentrales Instrument müsse der europäische Emissionshandel bleiben, bei dem Firmen Verschmutzungsrechte für den Ausstoß von CO2 kaufen müssen. «Unterm Strich wird mit einem nationalen Alleingang nicht eine Tonne CO2 eingespart», sagte er. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnte vor einer Vernichtung Zehntausender Arbeitsplätze.

Brandenburgs Energieminister Albrecht Gerber (SPD) sagte nach einem Gespräch mit Gabriel aber, er sei nun etwas zuversichtlicher: «Es gibt keine Entwarnung, aber es gibt Offenheit beim Bund, über andere Vorschläge zu diskutieren». Ähnlich hatte sich zuvor Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) geäußert. Energieminister aus den Bundesländern hatten sich mit Gabriel in Berlin getroffen.

Gabriel habe versichert, sein Vorschlag sei nicht in Stein gemeißelt und es keine Beschlüsse geben werde, die zu Struktureinbrüchen in den betroffenen Regionen führen würden, sagte Gerber. Er fügte hinzu: «Die betroffenen Bundesländer Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg werden jetzt gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine Arbeitsgruppe bilden, um Alternativvorschläge zu erarbeiten.» Bis Ende April sollten erste Ergebnisse vorgelegt werden.

Vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin demonstrierten Umweltschützer. Sie forderten den SPD-Chef und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, der Kohle-Industrie die Stirn zu bieten. «Wer gegen Gabriels Vorschlag Sturm läuft, will in Wirklichkeit keinen Klimaschutz», sagte Chris Methmann von Campact.

Der Wirtschaftsminister hatte zuletzt seine Pläne verteidigt. Die Kohleindustrie müsse nur einen bescheidenen Beitrag leisten: «Da kann man nicht wirklich sagen, dass das der Ausstieg aus der Kohle ist.»

Um die gefährdeten Klimaschutzziele (der deutsche CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken) noch zu erreichen, will Gabriel mit einer neuen Abgabe die Emissionen der rund 500 fossilen Kraftwerke bis 2020 um insgesamt 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid drosseln. Betroffen von einer Strafzahlung wären vor allem Braunkohle-Meiler, die älter als 20 Jahre sind und über einen Freibetrag hinaus CO2 in die Luft blasen.

Fr, 2015-03-27 20:09
Mogadischu (dpa)

Mindestens zehn Tote bei Anschlag auf Hotel in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei einem islamistischen Terroranschlag auf ein bei Politikern und Unternehmern beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Anschlags vom Freitag waren nach Regierungsangaben mehrere private Sicherheitsleute des Hotels und der somalische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Yusuf Mohamed Ismail Bari-Bari. Zudem seien auch sechs Angreifer bei Gefechten mit den Sicherheitskräften getötet worden, sagte der Polizist Mohamed Dahir.  

Der Hotelbesitzer sagte, es habe auch zahlreiche Verletzte gegeben. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könne. 

Es gab zwei Bombenexplosionen, und die Angreifer stürmten das Hotel mit Maschinenpistolen. Viele Gäste waren zeitweise gefangen, darunter auch der somalischer Botschafter in Deutschland, Mohamed Mohamud Tifow.

Der Diplomat sagte der dpa, mehrere Gäste seien aus den Fenstern des Maka-Almukarama Hotels gesprungen, um sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen. Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag.

Fr, 2015-03-27 19:28
Mogadischu (dpa)

Mindestens zehn Tote bei Anschlag auf Hotel in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei einem islamistischen Terroranschlag auf ein bei Politikern und Unternehmern beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Anschlags vom Freitag war nach Regierungsangaben auch der somalische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Yusuf Mohamed Ismail Bari-Bari. 

Zudem gebe es zahlreiche Verletzte, sagten der Hotelbesitzer und ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könne.

Es gab zwei Bombenexplosionen, und die Angreifer stürmten das Hotel mit Maschinenpistolen. Viele Gäste waren zeitweise gefangen, darunter auch der somalischer Botschafter in Deutschland, Mohamed Mohamud Tifow.

Der Diplomat sagte der dpa, mehrere Gäste seien aus den Fenstern des Maka-Almukarama Hotels gesprungen, um sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen. 

Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag. Der Polizeibeamte Mohamed Dahir sagte, unter den Toten seien auch mehrere Sicherheitsleute des Hotels gewesen.

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

 

Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
keine Anzeige von RWE Autostrom

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

keine Anzeige von Metro Group

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
keine Anzeige von Bild

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!


Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

keine Anzeige von Grünländer

Seiten