Di, 2015-04-21 13:04
Berlin (dpa)

Regierung schiebt Forschungsprogramm zum globalen Wandel an

Berlin (dpa) - Mit Milliarden-Beträgen will die Bundesregierung in den nächsten Jahren Forschung zum globalen Wandel und zum nachhaltigen Wirtschaften fördern. Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) stellte am Dienstag das entsprechende Rahmenprogramm FONA3 («Forschung für Nachhaltige Entwicklung») vor, das unter anderem mit den Themenfeldern Zukunftsstadt und Energiewende startet.

Ein Erfolg des Programms seien der Bau und Testbetrieb einer Demonstrationsanlage zur Herstellung von Treibstoff auf CO2-Basis, erklärte das Ministerium. Mit dem Beginn der Treibstoffproduktion habe «diese hoch innovative Technologie zur chemischen Nutzung von CO2 einen weiteren Schritt Richtung Anwendung gemacht». Die Frage sei: Kann der einstige Klimakiller CO2 ein Ersatz für Erdöl sein? Und können Autos ganz ohne fossile Brennstoffe auskommen?

Im Rahmen von FONA3 soll mehr als eine halbe Milliarde Euro in die weitere Erneuerung der Forschungsflotte und Großgeräte für die Klimaforschung investiert werden. Die Projektförderung für die Nachhaltigkeitsforschung wird ausgebaut, dafür stehen laut Ministerium in den kommenden fünf Jahren mehr als 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Di, 2015-04-21 13:20
Berlin (dpa)

«Bild»: Deutscher in Afghanistan verschwunden

Berlin (dpa) - Ein deutscher Entwicklungshelfer in Afghanistan ist in der nordafghanischen Stadt Kundus verschwunden. Die «Bild»-Zeitung berichtet unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise, der Mann arbeite für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Im Auswärtigen Amt in Berlin hieß es am Dienstag, ein Krisenstab befasse sich mit dem Fall. Eine Entführung des Deutschen wird nicht ausgeschlossen.

Laut «Bild» soll bereits ein Verhandlungsteam auf dem Weg sein. Die Polizei in Kundus wollte zunächst weder einen Entführungs- noch einen Vermisstenfall bestätigen. Die Bundeswehr war vor eineinhalb Jahren aus Kundus abgezogen. Die GIZ beschäftigt dort aber weiterhin internationale und einheimische Mitarbeiter. Seit dem Abzug der Bundeswehr hat sich die Sicherheitslage deutlich verschlechtert.

Zuletzt war im vergangenen Oktober in Afghanistan ein deutscher Entwicklungshelfer nach mehr als zweieinhalb Jahren Geiselhaft freigekommen. Der Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe war im Januar 2012 von Extremisten aus einem Haus in der ostpakistanischen Stadt Multan verschleppt worden.

Die «Bild»-Zeitung hatte damals zur Freilassung berichtet, der Deutsche sei einem Team des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Kabul übergeben worden. Die Soldaten hätten den Auftrag gehabt, den Deutschen nicht gewaltsam zu befreien. Unklar blieb, wie die Freilassung der Geisel erreicht wurde. In den vergangenen Jahren sind mehrere deutsche Entwicklungshelfer in Afghanistan getötet worden.

Di, 2015-04-21 14:14
Berlin (dpa)

Bund will Geldlücke für Tschernobyl-Sarkophag schließen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung erhöht international den Druck, um eine Finanzierungslücke von 615 Millionen Euro für den neuen Sarkophag des zerstörten Atomkraftwerks Tschernobyl zu schließen. «Die bisherigen Zusagen und Absichtserklärungen werden für den sicherheitstechnisch erforderlichen Abschluss aller Maßnahmen nicht ausreichen», heißt es in einem Bericht des Umweltministeriums für den Bundestagsumweltausschuss, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Insgesamt wird für den Bau nun von Kosten in Höhe von 2,15 Milliarden Euro ausgegangen. Deutschland will im Rahmen der G7-Präsidentschaft die restlichen Gelder eintreiben, damit der Bau bis November 2017 vollendet werden kann. Es handelt sich um eine riesige, weltweit einzigartige Stahlhülle über den 1986 havarierten Reaktor 4 in dem ukrainischen AKW. Da der bisherige Betonschutz brüchig ist, wird zum Schutz vor Strahlung die neue Konstruktion gebaut.

Unter Vorsitz Deutschlands findet am 29. April bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in London eine Geberkonferenz statt. 1997 hatten die sieben führenden westlichen Industriestaaten (G7) den Aufbau eines Fonds vereinbart - bisher haben sie und Russland 1,5 Milliarden Euro zugesagt.

Der Sarkophag soll 108 Meter hoch, 162 Meter lang und 257 Meter breit werden - in der Fläche fast dreimal so groß wie der Petersdom. Die Bundesregierung will in den nächsten Jahren rund 18 Millionen Euro zusätzlich geben. Der Großteil der noch fehlenden Finanzmittel könnte über die EBRD zur Verfügung gestellt werden.

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Di, 2015-04-21 13:01
Berlin (dpa)

UNHCR vermutet zunehmende Zahl an Flüchtlingen in Libyen

Berlin (dpa) - Das UN-Flüchtlingswerk UNHCR rechnet mit steigenden Flüchtlingszahlen in Libyen. «Mit zunehmender Gesetzlosigkeit im Land ist der Grenzschutz immer schwächer», sagt die UNHCR-Beauftragte für Flüchtlingsschutz in Libyen, Sarah Khan, im Interview der Tageszeitung «taz» (Dienstag). Viele der Migrationsrouten seien weiter frequentiert.

Über genaue Zahlen kann Khan keine Angaben machen: «Wir mussten im Sommer letzten Jahres die Registrierung einstellen», sagt sie. Offiziell seien bis dahin 36 000 Flüchtlinge in Libyen registriert worden. Nach neuesten Schätzungen der EU-Kommission warten gegenwärtig zwischen 600 000 und einer Million Menschen in Libyen auf eine Möglichkeit zur Überfahrt nach Europa.

Die Lage in Libyen beschreibt Khan als «immer prekärer». Es werde immer schwieriger zu bleiben. «Wir versuchen, ein Mindestmaß an Versorgung zu leisten. Aber die Bedingungen dafür sind äußerst schwierig», sagt Khan.

Di, 2015-04-21 14:46
Berlin (dpa)

Kriegsende 1945: Ein tiefer Einschnitt ohne Stunde Null Von Christoph Driessen, dpa

Ein merkwürdiges Spannungsverhältnis kennzeichnet das Ende des Krieges vor 70 Jahren: Einerseits war der Nationalsozialismus schlagartig erledigt. Andererseits lief vieles einfach weiter.

Berlin (dpa) - Im März 1945 - Hitler lebte und plante noch - kam der britische Schriftsteller George Orwell als Kriegsreporter in das schon befreite Köln. Und wunderte sich. «Ausgesprochen seltsam» fand er die Erfahrung. «Man sieht sich umgeben von diesem Herrenvolk, das auf Fahrrädern seinen Weg zwischen den Trümmerhaufen sucht. Es ist schwer vorstellbar, dass es sich um die gleichen Menschen handelt, die gerade noch den europäischen Kontinent beherrschten.» Sie seien auch wirklich nicht alle «hochgewachsen, blond und arrogant». Insgesamt erschienen sie ihm «keineswegs besonders auffällig».

Diese Verwunderung ist bis heute nicht abgeklungen. Noch immer beschäftigen sich Historiker auf der ganzen Welt mit der Frage, wie das deutsche «Kulturvolk» sich den Nazis verschreiben, den schlimmsten aller Kriege vom Zaun brechen und einen Massenmord beispiellosen Ausmaßes verüben konnte. Und wie es dieselbe Nation dann fertigbrachte, zumindest im Westen des Landes innerhalb von einer Generation eine vorbildliche Demokratie aufzubauen. Antworten auf diese Frage können vielleicht auch eine Hilfestellung für Gesellschaften sein, die sich heute in einer Übergangsphase zwischen Diktatur und Demokratie befinden.

Es sei «eine merkwürdige Mischung» von Gefühlen, mit der man als Deutscher heute auf das Kriegsende vor 70 Jahren zurückschaue, meint der Berliner Historiker Paul Nolte. Einerseits fallen viele Konstanten ins Auge, andererseits markiert das Jahr 1945 auch eine klare Zäsur. Die Zeitgenossen sprachen damals von der «Stunde Null» und meinten damit einen völligen Neuanfang, sowohl politisch wie wirtschaftlich.

«Die Vorstellung eines absoluten Bruchs ohne Kontinuitäten erscheint heute geradezu abwegig», sagt der Bochumer Historiker Constantin Goschler. «Man fragt heute eher: Warum sprach man nach dem Krieg von einer Stunde Null?» Das Personal in Wirtschaft, Justiz und teilweise sogar in der Politik war nach dem Krieg das gleiche wie vorher. Und wenn auch die Zentren vieler deutscher Städte in Trümmern lagen, so waren die Wirtschaftsbetriebe doch noch zu mehr als der Hälfte intakt.

Vieles ging also weiter. Aber gleichzeitig veränderte sich Grundlegendes. Nolte hebt hervor: «Das nationalsozialistische Regime war mit einer Brutalität und Eindeutigkeit zuende, wie man es in der Geschichte selten erlebt hat. Viele haben das als Befreiung erlebt. Man kann wohl sagen, dass Erleichterung überwog.»

Was nicht bedeutet, dass die Kriegsgeneration fortan durch und durch demokratisch gewesen wäre. Nolte erinnert sich: «Bis in die 1980er Jahre konnte man ja von den Großeltern hören: «Unter Hitler war nicht alles schlimm - wenn er nur nicht mit dem Krieg angefangen hätte!» Diese Form der Kontinuität blieb tatsächlich noch drei bis vier Jahrzehnte bestehen.»

Erst schrittweise wurden sich die Deutschen des vollen Umfangs von Holocaust und Völkermord bewusst. Ein erster Meilenstein waren die von Fritz Bauer initiierten Auschwitz-Prozesse Anfang der 60er Jahre. Dann kam die massive Kritik der 68er an der Generation ihrer Eltern. Eine kaum zu unterschätzende Wirkung auf die Masse der Bevölkerung hatte 1979 der amerikanische Fernseh-Vierteiler «Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss». Aber es dauerte noch bis in die 90er Jahre, ehe sich die Erkenntnis durchsetzte, «dass wir den Krieg und das Geschehen des Holocaust zusammendenken müssen», wie Nolte es ausdrückt.

Auch damit ist die Entwicklung nicht zuende. Goschler meint: «Was Historiker machen, ist ja letztlich immer, die Vergangenheit aus der jeweiligen Perspektive der Gegenwart zu betrachten. Und dadurch, dass sich die Gegenwart verändert, stellt man auch neue Fragen an die Vergangenheit.»

Di, 2015-04-21 14:06
Brüssel (dpa)

Kampf gegen illegale Fischerei - EU verwarnt Thailand

Brüssel (dpa) - Im Kampf gegen illegale Fischerei droht die EU Thailand mit einem Importstopp. Das südostasiatische Land bekommt sechs Monate Zeit, um Regeln gegen unerlaubtes Fischen aufzustellen. «Wir beobachten, dass es keine Kontrollen gibt, überhaupt keine Bemühungen», sagte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella am Dienstag in Brüssel. Nun sprach die EU-Kommission eine offizielle Warnung aus.

Über das Problem sei mit thailändischen Behörden seit 2011 immer wieder gesprochen worden, sagte Vella. Wenn das Land im kommenden halben Jahr keine Reformen auf den Weg bringt, könnte die EU Fischimporte aus Thailand verbieten. Ein solches Embargo war in der Vergangenheit etwa gegen Kambodscha und Sri Lanka verhängt worden.

Nach EU-Angaben werden jährlich 15 Prozent aller weltweit gefangenen Fische illegal aus dem Wasser geholt. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßte die Androhung von Sanktionen gegen Thailand: «Illegale Fischerei ist ein Geschäft, mit dem Milliarden verdient und die Meere geschädigt werden», teilte der WWF mit.

Verbessert hat sich die Lage nach Einschätzung der EU-Kommission auf den Philippinen und in Südkorea. Beide Länder hätten mit Unterstützung der Kommission Reformen umgesetzt, ihre Rechtssysteme stünden nun im Einklang mit internationalem Recht. Verwarnungen gegen beide Staaten wurden aufgehoben.

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Di, 2015-04-21 13:32
Brüssel (dpa)

EU-Kommission will gegen Gazprom vorgehen

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission will ihr Wettbewerbsverfahren gegen den russischen Energieriesen Gazprom vorantreiben. Dem Unternehmen sollen voraussichtlich am Mittwoch die offiziellen Beschwerdepunkte zugeschickt werden, verlautete am Dienstag aus der Brüsseler EU-Behörde. Die obersten Wettbewerbshüter Europas haben den Giganten unter anderem im Verdacht, den Transport von Gas in osteuropäische Staaten und somit den Wettbewerb behindert zu haben.

Die EU-Kommission untersucht seit September 2012 die Geschäftspraktiken von Gazprom. In Gesprächen hatte der russische Konzern Zugeständnisse angeboten, die der EU-Kommission aber nicht ausreichten. Die Verhandlungen seien seit der Ukraine-Krise unterbrochen, hieß es. Im Februar hatte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in einem Interview mit dem «Wall Street Journal» weitere Schritte angekündigt: «Ich denke, wir können den Fall in einer hoffentlich relativ kurzen Zeitspanne voranbringen.» Vestager hatte betont, die Gazprom-Prüfung sei kein politischer Fall.

Falls die Behörde die Vorwürfe in einem Verfahren wegen Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung als bewiesen ansieht, drohen Gazprom Strafen von bis zu 10 Prozent eines Jahresumsatzes. Üblicherweise wird dieser Rahmen jedoch nicht ausgeschöpft.

Die EU-Behörde selbst wollte sich am Dienstag zu dem Fall nicht äußern. «Die EU-Kommission kommentiert keine laufenden Wettbewerbsverfahren», sagte ein Kommissionssprecher.

Di, 2015-04-21 13:33
Berlin (dpa)

Grippewelle klingt ab - Mehr als 67 400 Betroffene

Besonders viele Deutsche haben in diesem Winter das Influenza-Virus zu spüren bekommen. Wie heftig die Grippesaison im langjährigen Vergleich war, können die Experten aber noch nicht mit Gewissheit sagen.

Berlin (dpa) - Die Grippesaison in Deutschland klingt ab. In der zweiten Aprilwoche seien noch 756 bestätigte Neuerkrankungen erfasst worden, sagte die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Silke Buda, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zum Höhepunkt der Erkrankungswelle Ende Februar waren es zeitweise mehr als 10 000 pro Woche. Ein endgültiges Fazit sei noch nicht möglich, sicherlich sei es aber «keine leichte Grippewelle» gewesen, sagte Buda.

Das RKI geht davon aus, dass bei weitem nicht jeder Grippefall registriert ist. «Gerade jetzt im Frühling denken viele Betroffene nicht mehr an Grippe und gehen nicht zum Arzt», sagte Buda. Zudem werde nur ein sehr geringer Anteil der Patienten überhaupt getestet.

Insgesamt wurden laut Influenza-Wochenbericht des RKI seit Beginn der Welle Ende 2014 mehr als 67 400 bestätigte Influenza-Fälle erfasst. 227 Menschen mit einer Influenza-Infektion starben. In etwa 16 Prozent der Fälle mussten Patienten ins Krankenhaus. Da ein wandlungsfreudiges Grippevirus eine Komponente der Grippeschutzimpfung außer Kraft gesetzt hatte, waren Geimpfte in diesem Jahr weniger gut gewappnet als in anderen Jahren.

Nur noch in wenigen Regionen im Nordosten Deutschlands sind Atemwegserkrankungen aktuell verbreitet: Dort zeigt die Übersichtskarte des RKI vor allem grüne Flächen und damit eine moderat erhöhte Aktivität. Nur noch wenige gelbe und orangene Flecken, etwa im Norden Brandenburgs und im Süden Mecklenburg-Vorpommerns zeigen eine deutlich erhöhte Aktivität an. In vielen anderen Teilen strahlt es blau, die Zahlen sind dort auf Normalniveau.

Di, 2015-04-21 14:07
Sydney (dpa)

Behörden warnen vor weiteren Unwettern im Osten Australiens

Überschwemmungen, Sturm, Stromausfall: Unwetter haben in Australien schwere Schäden verursacht. Mindestens drei Menschen starben. Und die Gefahr ist noch nicht vorbei.

Sydney (dpa) - Heftige Unwetter haben den Osten Australiens fest im Griff. Mindestens drei Menschen kamen im Bundesstaat New South Wales ums Leben. Und die Lage könnte sich noch verschlimmern. Der Katastrophenschutz SES warnte am Dienstag vor weiteren flutartigen Überschwemmungen in der Region Hunter Valley und Newcastle. Die Behörden verschickten per Telefon Unwetterwarnungen an etwa 100 000 Menschen.

Mike Baird, der Regierungschef von New South Wales, sagte bei den Todesopfern handele es sich um drei ältere Einwohner der Stadt Dungog. Die genaue Todesursache werde noch untersucht, teilte die örtliche Polizei mit.

Medienberichten zufolge wurden mehrere Gebäude in der Stadt von den Wassermassen weggespült. Ein Einwohner sagte dem Sender ABC, die Stadt sei von der Außenwelt abgeschnitten, mindestens 20 Häuser stünden unter Wasser. Das Hochwasser sei innerhalb kürzester Zeit gestiegen. «Das Wasser steht bis an die Decke, die Menschen schwammen und versuchten, auf das Hausdach zu gelangen», sagte der Mann.

Die Region zwischen Sydney und der Stadt Newcastle wird seit Montag von schweren Regenfällen heimgesucht. Es kam zu Überschwemmungen. Windböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde rissen Tausende Bäume um, wie der Katastrophenschutz weiter mitteilte. Mindestens 200 000 Haushalte waren ohne Strom. Dutzende Menschen saßen in ihren Häusern oder Autos fest.

Sydney und andere Häfen im Bundesstaat stellten den Betrieb ein. Ein Kreuzfahrtschiff mit etwa 2500 Menschen an Bord kann wegen des hohen Seegangs nicht in den Hafen von Sydney einlaufen, vermutlich müssen die Passagiere noch bis zu 48 Stunden an Bord ausharren, berichtete ABC.

Geht doch!

Landgang für Bohrinseln

Nordsee 20 Jahre nach Brent Spar: Ein Riesenkatamaran wrackt ausgediente Plattformen ab, um sie an Land zu entsorgen

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Rund 600 alte Stahlkolosse stehen in der Nordsee. Seit Anfang der 70er-Jahre haben sie Gas und Öl aus dem Meeresboden gepumpt. Nun versiegen die Vorkommen, und die Bohrinseln müssen entsorgt werden. Im Mai 1995 hatte Greenpeace die Shell-Plattform Brent Spar besetzt, in der Folge boykottierten Autofahrer europaweit Shell-Tankstellen. Der Konzern lenkte schließlich ein und ließ die Brent Spar an Land schleppen. Seit 1998 verbietet das internationale Übereinkommen zum Schutz des Nordostatlantiks, die sogenannte Ospar-Konvention, grundsätzlich die Versenkung von Plattformen. Um die Anlagen abzuschleppen, hat die Schweizer Unternehmensgruppe Allseas nun für 1,3 Milliarden Euro eigens einen Riesenkatamaran gebaut. In diesen Tagen soll das größte Arbeitsschiff der Welt zu seinem ersten Einsatz in See stechen. Mit Spezialkränen kann die 124 Meter breite „Pioneering Spirit“ bis zu 48.000 Tonnen heben, das entspricht mehr als 80 voll beladenen Airbus 380. „Abtransport und Entsorgung werden die Industrie Milliarden kosten“, sagt David Booth von der Universität Sydney. Bis 2025 werden weltweit 6500 Öl- und Gasplattformen überflüssig sein – ein Geschäft mit Zukunft.
Illustration: Christoph Niemann

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Dänemark
Während hierzulande neue Kohlekraftwerke wie in Hamburg-Moorburg ans Netz gehen, will Dänemark schon 2025 kohlefrei sein – fünf Jahre schneller als
geplant. Energieminister Rasmus Helveg Petersen lässt derzeit prüfen, ob die Regierung die Nutzung von Kohle als Brennstoff verbieten kann. Bislang deckt sie ein Fünftel des dänischen Strombedarfs. Der Anteil der Windenergie soll weiter steigen: bis 2020 von 30 auf 50 Prozent.

Mexiko-Stadt
Wer auf Bus oder Bahn wartet, soll Fitnessübungen machen. Mit dieser Kampagne will die Verwaltung der mexikanischen Hauptstadt das Übergewicht in der Bevölkerung bekämpfen. An Haltestellen wurden Gesundheitsposten eingerichtet, die als Belohnung für zehn Kniebeugen ein Gratisticket ausgeben. Die vor gut einem Jahr eingeführte Fast-Food-Steuer konnte die Adipositas-Epidemie nicht eindämmen. Rund 70 Prozent der Mexikaner sind übergewichtig oder gar fettleibig.

Schweden
Weltweit tragen 37 gefährdete Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten ein GPS-Armband. Im Notfall müssen sie nur die Glieder auseinanderziehen, um Alarm auszulösen. Die schwedische Menschenrechtsorganisation Civil Rights Defenders organisiert sofort Hilfe im Umfeld der Aktivisten. „Das Armband hat mich von der Angst befreit“, sagt die Kenianerin Phyllis Omido. Sie kämpft in Mombasa gegen die Bleiverseuchung ihres Stadtviertels und ist schon mehrmals bedroht worden.
nataliaproject.org

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.
Illustration: Christoph Niemann

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Grenoble: Bäume statt Werbung
Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: São Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich: Zu schnell kaputt
Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg: Steckdose für Cruiser
Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de
Illustration: Christoph Niemann

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

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Di, 2015-04-21 14:50
Doha (dpa)

Seehofer nimmt Katar gegen Vorverurteilungen in Schutz

Doha (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ist in Katar vom Emir des Landes empfangen worden - hat dort aber kritische Fragen etwa wegen der Lage der Gastarbeiter vermieden. «Wir haben so viele überzeugende Beispiele von positiven Entwicklungen hier, dass ich einen solchen Besuch nicht unter einem Vorzeichen sehen möchte, wo gibt's noch Verbesserungsbedarf», sagte der CSU-Vorsitzende am Dienstag nach seinem Gespräch mit Scheich Tamim Bin Hamad al-Thani.

Themen in dem «freundschaftlichen Gespräch» seien auch die politische Lage in der Region, die Jemen-Krise und die Flüchtlingspolitik gewesen. «Sie müssen die Fortentwicklungen, die Verbesserungen, die Bemühungen sehen», hielt Seehofer Kritikern entgegen. «Die politischen Verantwortlichen wollen auch bessere Lebensgrundlagen, bessere Lebensperspektiven, mehr Sicherheit, mehr Freiheit für ihre Bürger. Und wir sollten sie dabei unterstützen, und dabei auch die kulturellen Gegebenheiten, die historischen Entwicklungen mit berücksichtigen.»

Katar steht wegen eines als menschenunwürdig kritisierten Umgangs mit seinen 13 000 ausländischen Gastarbeitern in der Kritik. Amnesty International spricht von einer modernen Form von «Leibeigenschaft».

Di, 2015-04-21 13:52
Kiew (dpa)

Poroschenko: Separatisten blockieren Hilfe - Ban und Biden am Telefon

Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine Blockade der Krisenregion Donbass durch prorussische Separatisten beklagt. Die Aufständischen würden keine humanitäre Hilfe der Regierung in Kiew durchlassen, sagte Poroschenko nach einer Mitteilung seines Presseamtes in Kiew vom Dienstag. Die prowestliche Führung unternehme aber alles, um eine humanitäre Katastrophe in der Ostukraine abzuwenden, versprach er.

Die Separatisten und Russland werfen ihrerseits der ukrainischen Regierung vor, die Lage im Unruhegebiet mit einer Blockade etwa der Sozialleistungen sowie des Bankensystems erheblich zu verschärfen.

Poroschenko warb bei Ban erneut für die mögliche Stationierung einer UN-Friedenstruppe. Die Anwesenheit von Blauhelmsoldaten könnte den Donbass stabilisieren, hieß es am Dienstag in Kiew.

Poroschenko sprach auch mit US-Vizepräsident Joe Biden über die Krise in der Ostukraine. Der Staatschef dankte Biden für die Entsendung von 300 US-Soldaten zur Ausbildung ukrainischer Regierungstruppen. Biden habe das Angebot der USA bekräftigt, der krisengeschüttelten Ex-Sowjetrepublik mit einer Bürgschaft von bis zu einer Milliarde US-Dollar (rund 933 Millionen Euro) unter die Arme zu greifen, hieß es. Er rief Poroschenko aber auch mit Nachdruck zu Reformen auf.

Di, 2015-04-21 13:50
Mogadischu (dpa)

Mindestens fünf Tote bei Bombenanschlag in Somalia

Mogadischu (dpa) - Bei der Explosion einer Autobombe in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Das mit Sprengstoff beladene Auto explodierte nach Angaben von Sicherheitskräften und Zeugen um die Mittagszeit am Dienstag vor einem belebten Café im Bezirk Hamarwayne. «Es ist eine chaotische Lage. Retter versuchen, die Opfer zu bergen», sagte ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur.

Ob es sich um einen Selbstmordanschlag handelte, war noch unklar. Bislang bekannte sich noch niemand zu dem Anschlag. Am Montag tötete die Terrormiliz Al-Shabaab sieben UN-Mitarbeiter bei einem Anschlag im Bundesstaat Puntland.

Di, 2015-04-21 13:23
Peking (dpa)

Erstmals lässt chinesisches Staatsunternehmen eine Anleihe platzen Von Andreas Landwehr, dpa

Es ist ein Novum für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Einem angeschlagenen Staatsunternehmen Chinas wird nicht mehr unter die Arme gegriffen - ein Warnsignal für den gigantischen Anleihenmarkt.

Peking (dpa) - Erstmals kann ein chinesisches Staatsunternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Der Transformator-Hersteller Baoding Tianwei Group konnte am Dienstag eine fällige Zinszahlung von 85,5 Millionen Yuan (heute umgerechnet 12,9 Millionen Euro) nicht leisten, wie das Unternehmen in einer Mitteilung an die Anleger wissen ließ. Es geht um Zinsen auf Unternehmensanleihen in Höhe von 1,5 Milliarden Yuan, die im April 2011 ausgegeben worden waren.

Der Ausfall der Firmenanleihe ist ein wichtiger Präzedenzfall im Umgang mit den Risiken auf dem großen chinesischen Finanzmarkt. Bislang galten Anleihen von Staatsunternehmen gemeinhin als sicher, weil Anleger davon ausgegangen waren, dass der Staat schon irgendwie einspringen würde. Seit 2008 gehört Tianwei dem großen staatlichen Rüstungshersteller China South Industries Group Corporation (Bingqi Zhuangbei), der direkt der Zentralregierung untersteht.

Wegen «großer Verluste» im vergangenen Jahr seien die Schulden schnell angewachsen, teilte Tianwei in dem Schreiben an Banken und Gläubiger mit. Das Unternehmen habe damit «die Fähigkeit zur Finanzierung verloren». Trotz mehrere Versuche, mit den Beteiligten eine Lösung zu finden, sei Tianwei gescheitert, die jetzt fällige Zinszahlung aufzubringen, hieß es weiter.

Der Ausfall kann als Versuch gewertet werden, den massiv angewachsenen Markt für Firmenanleihen in China zu disziplinieren. So will die neue Regierung von Ministerpräsident Li Keqiang den Kräften des Marktes eine größere Rolle einräumen, um die Wirtschafts zu transformieren. Erst vor einem Jahr hatte mit Shanghai Chaori Solar Energy ein privates Unternehmen seine Verpflichtungen nicht erfüllen können. Zuletzt hatte Cloud Live Technology Group diesen Monat dieses Schicksal ereilt.

Die Unternehmensschulden sind in China höher als in keinem anderem Land - sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ zur Wirtschaftsleistung, schrieb der Zentralbankberater Yu Yongding vor einer Woche in der Tageszeitung «China Daily». Der Ausfall der Anleihe von Tianwei könnte jetzt auch die Kreditwürdigkeit von anderen, schwachen Staatsunternehmen in China infrage stellen und damit deren Finanzierungsmöglichkeiten spürbar einengen.

Di, 2015-04-21 14:52
Augsburg (dpa)

Gericht: Ausweisung eines Allgäuer Salafisten ist rechtens

Augsburg (dpa) - Das Verwaltungsgericht Augsburg hat die Klage eines Salafisten abgewiesen, der gegen seine Ausweisung aus Deutschland vorgegangen war. Die Verfügung der Regierung von Oberbayern sei gerechtfertigt und verhältnismäßig, entschied das Gericht am Dienstag. Erhan A. habe mit Äußerungen auf Youtube und Facebook die Terrorvereinigung Islamischer Staat unterstützt und sei aufgrund seiner Bildung und Eloquenz dazu in der Lage, andere zu beeinflussen. Im Oktober war A. in seine Heimat Türkei abgeschoben worden, nachdem er in einem Interview das Köpfen der Feinde Allahs gerechtfertigt hatte. Gegen die Entscheidung kann er Berufung einlegen.

Di, 2015-04-21 14:13
Berlin (dpa)

Preis für Zivilcourage an Journalistin Andrea Röpke

Berlin (dpa) - Die freie Journalistin Andrea Röpke erhält für ihre Berichterstattung über die rechtsextreme Szene den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage. Wie der Zentralrat der Juden in Deutschland am Dienstag mitteilte, soll die Auszeichnung am 17. Juni in Düsseldorf vergeben werden. Röpke, Jahrgang 1965, habe über viele Jahre hinweg zahlreiche rechtsextreme Verbindungen und Strukturen aufgedeckt, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster. «Ihre mutige Arbeit und ihr beeindruckendes Engagement sind vorbildlich.» Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird seit 2009 vergeben. Er erinnert an den früheren Zentralratspräsidenten Paul Spiegel (1937-2006).

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

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Erschienen in Ausgabe 3.15

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 5.12

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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"Ich hab's nicht so mit Broteschmieren."

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“

Erschienen in Ausgabe 3.12

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Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

Erschienen in Ausgabe 2.12

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Erschienen in Ausgabe 1.12

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

Erschienen in Ausgabe 6.11

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Immer noch - umweltschädlicher Becher Becher wird künftig vielleicht recycelt. ActiIrreführus - bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

Erschienen in Ausgabe 5.11

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Tödlich.  Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord. Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

Erschienen in Ausgabe 4.11
 

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Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate "ausgesetzt". Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit "ausgesetzter" Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

Erschienen in Ausgabe 3.11
 

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WENN ES DARUM GEHT, UNSERE MÜLLBERGE GUT AUSSEHEN ZU LASSEN, STIEHLT CHRISTOPHE GEORGE CLOONEY DIE SCHAU.  Christophe ist Projektleiter für Nachhaltige Entwicklung bei Nespresso. Er hilft uns, die miese Ökobilanz unserer Alukapseln zu beschönigen. „Aluminium ist zu 100 % und unendlich oft recycelbar und trägt so zum Schutz natürlicher Ressourcen bei“, schreiben wir in der Werbung. Dabei landen in Deutschland nur 70 % des Aluminiums im Gelben Sack. Und für die Folien der Kapseln verwenden wir sowieso Primär-Aluminium, dessen Herstellung extrem energieaufwendig ist. Weil in Nespresso-Maschinen nur Nespresso-Kapseln passen, sind unsere Kunden also genötigt, nachhaltig die Umwelt zu versauen. Und müssen dafür auch noch bis zu 35 Euro pro Pfund Kaffee zahlen.  Erpresso Die Leere des Portemonnaies

Erschienen in Ausgabe 2.11
 

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Schaurige Leistung. Wir schicken im Januar wieder unsere fiesen Touaregs zur Rallye Dakar. Denn wir fürchten weder Klimawandel noch Hirnverbranntheit, sondern nur, als Langweiler-Automarke zu gelten. Jaja, schon klar, ein Hersteller namens „Volkswagen Group“ sollte eigentlich bei der Entwicklung vernünftiger, sparsamer Autos Weltspitze sein, aber das wäre doch irgendwie zu naheliegend. Deshalb bauen wir lieber spritschluckende Audis, Bugattis, Lamborghinis, Phaetons und Touaregs und bieten unsere effizienten „Blue Motion“-VWs nur mit Aufpreis an. So landen wir zwar beim CO2-Ranking des europäischen Umweltverbands „Transport & Environment“ noch hinter BMW auf dem drittletzten Rang. Aber dafür belegen unsere „Race Touaregs“ regelmäßig die ersten Plätze bei der gefährlichsten Rallye der Welt (60 Tote seit 1978). Und das ist uns noch nicht mal peinlich. VW Das Böse.

Erschienen in Ausgabe 1.11

 

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Schneller Geld verschleudern! Stuttgart 21: bis zu 8,7 Mrd. € Ulm-Stuttgart: bis zu 10 Mrd. € Gesamtkosten: bis zu 18,7 Mrd. € Einen Sparpreis gibt's mal wieder nicht. Wer Bahn fährt, verliert Geld: einfach überteuerte Fahrkarten kaufen und Hirn abschalten. Und als Steuerzahler blechen sie sogar doppelt. So kann die Bahn ihren Größenwahn ausleben und Kostenexplosionen von Projekten wie Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm finanzieren. Aber nur solange der Vorrat an willfährigen Politikern reicht.

 

www.kopfbahnhof-21.de  Der Widerstand macht mobil.

Erschienen in Ausgabe 6.10
 

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Wir fördern Gier und Pfusch. Statt Alternativen. Seit Jahren basteln wir fleißig an unserem grünen Image. Doch anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, plündern wir die letzten Ölreserven unseres Planeten – zum Beispiel im Golf von Mexiko. Ohne Skrupel. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Plan B, falls was schiefgeht – wie jetzt. bp big problems

Erschienen in Ausgabe 4.10

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Ohne Garantie: Palmöl und Urwald in Harmonie Terror Activ. Unser neuer Reiniger glänzt mit einem zweifelhaften Siegel. Damit putzen wir alles weg. Sogar den Regenwald.

 

www.regenwald.org/rspo-siegel

Erschienen in Ausgabe 3.10

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