Aktuell

Nachrichten-
archiv

Nachrichten-
archiv

Mi, 2016-02-10 02:49
Concord (dpa)

John Kasich: Gouverneur von Ohio, erfahrener Konservativer

Concord (dpa) - John Kasich, strahlender Zweiter von New Hampshire, ist Gouverneur des US-Bundesstaats Ohio. Im Bewerberfeld der Republikaner ist er einer der erfahrensten Politiker. Kasich kam jung in den Senat von Ohio, war dann dort Abgeordneter und schließlich in dieser Funktion auch in Washington. Der 63-jährige gilt als sehr konservativ.

John Richard Kasichs politische Heimat Ohio ist ein wichtiger sogenannter «swing state», wo der Ausgang der Abstimmung nicht von vornherein klar ist. Bevor Donald Trump den Wahlkampf durcheinanderwirbelte, wurde Kasich auch wegen seiner Herkunft als Geheimtipp gehandelt.

18 Jahre lang saß Kasich im Kongress in Washington. Dort machte er sich als Vorsitzender des Haushaltsausschusses einen Namen, etwa als er gemeinsam mit dem damaligen Präsidenten Bill Clinton einen Plan zum Abbau des Haushaltsdefizits auf den Weg brachte.

Im Wahlkampf 2016 hat Kasich mehr und mehr versucht, sich als nüchterne und rationale Stimme der Vernunft und als Mann der Mitte zu präsentieren. In New Hampshire legte er Wert auf vergleichsweise sanfte und positive Botschaften.

Kasich weigerte sich, in den Chor derjenigen Republikaner einzustimmen, die die USA im achten Jahr der Präsidentschaft Barack Obamas dem Untergang geweiht sehen. Das zog offensichtlich, Kasich rettete sich nach schwachem Start in Iowa mindestens in die nächsten Vorwahlen.

Mi, 2016-02-10 02:46
Concord (dpa)

Clinton bleibt trotz Niederlage in New Hampshire zuversichtlich

Concord (dpa) - Die bei der Vorwahl in New Hampshire unterlegene US-Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten, Hillary Clinton, hat sich trotz ihrer Niederlage zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Wahlkampfes gezeigt. «Wir werden jetzt für jede Stimme in jedem Staat kämpfen», sagte Clinton. Sie hat bei der Vorwahl weit deutlicher als von Meinungsforschern vorhergesagt gegen ihren innerparteilichen Kontrahenten Bernie Sanders verloren. «Ich werde härter als jeder andere dafür arbeiten, tatsächlichen Wandel herbeizuführen und Euer Leben besser zu machen», rief Clinton ihren Anhängern zu.

Mi, 2016-02-10 02:21
Concord (dpa)

Trump siegt bei Vorwahl der US-Republikaner in New Hampshire

Concord (dpa) - Der New Yorker Milliardär Donald Trump hat die US-Vorwahl bei den Republikanern in New Hampshire gewonnen. Nach übereinstimmenden Prognosen mehrerer US-Fernsehsender kam der Gouverneur von Ohio, John Kasich auf Rang zwei. Nach einem Viertel der ausgezählten Stimmbezirke lag Trump bei 34 Prozent der Stimmen, Kasich bei 15 Prozent. Trump hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 13 000 Stimmen Vorsprung. Auf Platz drei folgte Jeb Bush gleichauf mit Ted Cruz (je zwölf Prozent) und Marco Rubio. Bei den Demokraten hatte sich klar Bernie Sanders aus Vermont gegen Hillary Clinton durchgesetzt.

Mi, 2016-02-10 02:25
dpa - Deutsche Presseagentur GmbH

Zitat: Clinton zum Wahlausgang

«Ich liebe New Hampshire noch immer, und ich werde es immer lieben. Nun tragen wir unsere Kampagne in das ganze Land. Ich werde härter arbeiten als jeder andere, um die Änderungen durchzusetzen, die Euer Leben besser machen. (...) Ich weiß, dass ich einige Hausaufgaben zu erledigen habe, vor allem bei jungen Menschen. Aber auch, wenn sie mich nicht unterstützen: Ich unterstütze sie.»

Mi, 2016-02-10 02:37
dpa - Deutsche Presseagentur GmbH

Zitat: Bernie Sanders zum Wahlausgang

«Wir haben eine Botschaft gesandt, deren Echo von Washington bis zur Wall Street zu hören sein wird, von Maine bis nach Kalifornien. Und sie heißt: Die Regierung unseres Landes gehört allen Menschen, und nicht nur einer Handvoll Superreichen.»

Mi, 2016-02-10 02:15
Berlin (dpa)

SPD: Seehofer hat jedes Maß verloren

Berlin (dpa) - Die SPD hat die jüngsten kritischen Aussagen von CSU-Chef Horst Seehofer zur Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung verurteilt. «Horst Seehofer hat jedes Maß verloren. Seine Äußerungen über eine «Herrschaft des Unrechts» in Deutschland sind wirr und in hohem Maße irritierend», sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Seehofer hatte in einem Interview die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 4. September vergangenen Jahres verkündete Grenzöffnung für Flüchtlinge in die Nähe des Vorgehens von Unrechtstaaten gerückt: «Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung», klagte Seehofer in der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch). «Es ist eine Herrschaft des Unrechts.»

Der bayerische Ministerpräsident hob darauf ab, dass Flüchtlinge und Migranten ohne gültige Einreisepapiere ungehindert ins Land kommen dürfen. Formulierungen wie «Herrschaft des Unrechts» verwendete die CSU bislang für Diktaturen wie die frühere DDR.

Für die SPD ist Seehofers Vorgehen indiskutabel. «Entweder zieht er damit historische Verbindungen, die unerhört sind. Oder er hat schlicht kein Geschichtsbewusstsein», sagte Barley.

Bei uns geht's um die Welt.
Kommen Sie doch mit!

6 Ausgaben
im Jahr für nur 33,50 Euro

- 60 %

PRODUKT
der Woche

Kalender 2016 Seltene Haustierrassen

29,50 €
12,00 €

Es ist mal wieder so weit: neues Jahr, neuer Kalender – mit 27 zauberhaften Porträts seltener, bedrohter Haustierrassen wie Poitou-Esel, Vorwerkhuhn, Burenziege, Angler Sattelschwein, Schleswiger Kaltblut und vielen anderen.

Jetzt bestellen
Mi, 2016-02-10 03:00
Berlin (dpa)

Röttgen: Angriffe auf Aleppo sind menschenverachtend

Berlin (dpa) - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat scharfe Kritik an den russischen Luftangriffen in Syrien geübt. «Hinter den Angriffen auf Aleppo steckt ein menschenverachtendes Verhalten von Russlands Präsident Wladimir Putin, Syriens Machthaber Baschar al-Assad und von Hisbollah-Milizen, die vom Iran gestützt werden», sagte Röttgen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch).

Offenbar bestehe das Ziel darin, die Opposition gegen Assad wegzubomben. «Putin setzt derzeit auf die militärische Karte. Aber auch er wird erkennen müssen, dass es für Syrien nur eine politische Lösung gibt», sagte Röttgen.

Zuvor hatte schon Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Russland vorgeworfen, Zivilisten zu bombardieren und damit auch die Friedensgespräche zu erschweren. Der Kreml wies diese Kritik als unbewiesene Behauptung zurück.

Mi, 2016-02-10 01:40
Concord (dpa)

Sanders gewinnt Vorwahl der Demokraten in New Hampshire

Concord (dpa) - Bernie Sanders hat im Rennen um das Weiße Haus die Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Das Lager seiner Kontrahentin Hillary Clinton erkannte die Niederlage nach Auszählung von 15 Prozent der Stimmbezirke in einem Statement an.

Mi, 2016-02-10 01:16
Concord (dpa)

Prognose: Sanders und Trump gewinnen Vorwahl in New Hampshire

Concord (dpa) - Bernie Sanders und Donald Trump haben im Rennen um die Kandidatur fürs Weiße Haus einer Prognose zufolge die Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Der 74 Jahre alte Demokrat Sanders setzte sich der Prognose des Senders CNN auf der Basis von Nachwahlbefragungen zufolge von seiner parteiinternen Kontrahentin Hillary Clinton ab. Der Populist Trump gewann bei den Republikanern.

Nach Auszählung von 5 Prozent der Stimmen lag Trump mit 33 Prozent der Stimmen vor John Kasich mit 17 Prozent und Jeb Bush mit 12 Prozent. Bei den Demokraten hatte Sanders nach 10 Prozent der ausgezählten Stimmen einen Vorsprung von 14 Prozentpunkten vor Clinton.

Mit den Vorwahlen sieben die Parteien ihre Kandidaten aus. Bei den Demokraten sind mit Sanders und Clinton nur noch zwei Bewerber im Rennen. Das Feld der Republikaner ist mit noch acht ernsthaften Kontrahenten deutlich größer. Bei der Wahlbeteiligung in New Hampshire zeichnete sich ein neuer Rekord ab.

New Hampshire ist die zweite im Reigen der Vorwahlen in 50 Staaten, dem Washingtoner Hauptstadt-Distrikt of Columbia sowie fünf Außengebieten. Im Sommer werden große Parteitage den jeweiligen Kandidaten offiziell nominieren. Die Präsidentschaftswahl, bei der der Nachfolger Barack Obamas im Weißen Haus bestimmt wird, findet am 8. November statt.

Geht doch!

Richter als Klimaschützer

Ein Gericht in Den Haag hat die Regierung zu mehr Klimaschutz verdonnert.

weiterlesen

Dass die Niederlande ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 – statt wie geplant um 17 – Prozent drosseln müssen, hat nicht die Regierung angeordnet, sondern das Verwaltungsgericht in Den Haag. Dieses Urteil feierten Umweltschützer im vergangenen Sommer – in der Hoffnung, „dass es weltweit Nachahmer findet“, so Wendel Trio vom „Climate Action Network“. Laut der Hamburger Umweltanwältin Roda Verheyen verklagen bereits Bürger in zehn Ländern ihre Regierungen auf besseren Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Solche Prozesse laufen etwa in Belgien, Norwegen, Tschechien, Schweden und in einigen US-Bundesstaaten. Auf den Philippinen sitzen klimaschädigende Konzerne auf der Anklagebank. Ebenso in Deutschland: Ein peruanischer Kleinbauer macht den Essener Energiekonzern RWE für die Gletscherschmelze verantwortlich. Überlaufende Seen könnten sein Dorf verwüsten. Auch die deutsche Regierung könnte die richterliche Gewalt bald zu spüren bekommen: „Sobald absehbar ist, dass die Einhaltung des im Abkommen von Paris vereinbarten Temperaturziels von weniger als zwei Grad Erwärmung gefährdet ist, wird es auch vor deutschen Gerichten Klimaschutzklagen geben“, ist sich Roda Verheyen sicher.

Baden-Württemberg: Axt und Säge sind tabu
Zehn Prozent des staatlichen Waldes sollen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 sich selbst überlassen bleiben. Auf 33.000 Hektar Fläche – doppelt so viel wie bisher – sind Eingriffe untersagt. Damit steht der Südwesten bundesweit an der Spitze: Das selbstgesetzte Minimalziel der Bundesregierung, bis 2020 fünf Prozent der deutschen Wälder natürlich zu belassen, ist nicht einmal zur Hälfte erreicht. Ziel sei es, so der Freiburger Forstpräsident Meinrad Joos, die seit Jahren abnehmende Vielfalt von Pflanzen und Tieren wieder zu steigern.

Italien: Bonus fürs Straßenfegen
Gelungener Tauschhandel in Krisenzeiten: Die kleine toskanische Gemeinde
Massarosa erlässt Bewohnern einen Teil der Müllsteuer, wenn sie Straßen fegen, Klassenzimmer streichen oder Parks säubern. Jeder, der mitmacht, bekommt einen Vertrag und wird versichert. Das Dorf spart Geld, die Helfer freuen sich über den Steuererlass, das Projekt fördert die Gemeinschaft und der Ort gewinnt an Lebensqualität. Bleibt zu hoffen, dass die Idee lokale Handwerksbetriebe nicht gefährdet.

Brüssel: Bodenlos bezahlbar
Die Brüsseler „Community Land Trust BXL“, eine Art Fonds für Gemeinschaftsland, kauft Grundstücke und baut darauf Häuser, die sich auch Menschen mit niedrigen Einkommen leisten können. Der Trick dabei: Erworben werden die Häuser, aber nicht der Boden, der bleibt im Besitz des gemeinnützigen Vereins. Außerdem unterbindet dieses Modellprojekt Spekulationen: Im Fall eines Weiterverkaufs geht der Gewinn an den Fonds.

Außerdem Interessant

Geht doch!

Krisensichere Insel


Die isländische Regierung will Banken in Zukunft verbieten, mit Krediten Geld aus dem Nichts zu schaffen

weiterlesen

Nach dem Finanzcrash 2008 wagt die isländische Regierung, was sich noch kein Land traute: Geschäftsbanken sollen künftig kein Geld mehr schöpfen dürfen. Bislang können Banken sozusagen aus dem Nichts die Geldmenge erhöhen, indem sie Kredite vergeben, die nicht durch reale Spareinlagen gedeckt sind. Damit soll Schluss sein. Der Reformvorschlag sieht vor, allein die Zentralbank mit der Aufgabe zu betrauen, die Geldmenge zu erhöhen. Auf diese Weise wollen die Isländer Spekulationen, Überschuldung, Blasen und Zusammenbrüchen vorbeugen. „Die Krise war ein Weckruf. Ich will die Probleme im Bankensystem an der Wurzel packen“, sagt Frosti Sugurjonsson, Vorsitzender des isländischen Parlamentsausschusses für Finanzen und Wirtschaft. Während sämtliche Banken gegen diesen Plan Sturm laufen, weil sie an den Kreditzinsen verdienen, kommt die Idee bei Geldreform-Befürwortern gut an. Im Finanzparadies Schweiz läuft derzeit eine Volksinitiative, die ein sogenanntes Vollgeldsystem nach isländischem Vorbild einführen will. Bis Anfang Dezember werden 105.000 Unterschriften benötigt, die Chancen stehen gut. Danach steht das Modell zur Abstimmung.
Vollgeld-initiative.ch

Außerdem Interessant

Großbritannien: Schlafende Konten
Mehr als eine halbe Milliarde Euro liegen in Großbritannien auf verwaisten Konten von mutmaßlich verstorbenen Besitzern. Nach und nach kommt dieses Geld sozialen Projekten zugute. Dieser „Bankraub“ ist ganz legal: Ein Gesetz aus dem Jahr 2008 erlaubt es, Vermögen von Konten, die seit 15 Jahren unberührt geblieben sind, für wohltätige Zwecke einzusetzen. Wie viel Geld auf deutschen Konten ruht, ist nicht bekannt.

Kalifornien: Solaranlage
Bis Ende 2016 will der US-Bundesstaat Kalifornien 1600 Haushalte, die sich diese Investition sonst nicht leisten könnten, mit kostenlosen Solaranlagen ausstatten. Das Programm soll 14,7 Millionen Dollar kosten, das Geld stammt aus den staatlichen Einnahmen des Emissionshandels. Damit will der dürregeplagte Bundesstaat einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Energiekosten für arme Familien reduzieren.

USA: Wer verdient wie viel?
Ab 2017 müssen börsennotierte Unternehmen in den USA die Gehaltskluft zwischen Vorstandschefs und Angestellten veröffentlichen. Eine Studie der Harvard Business School belegt, dass ein hohes Einkommensgefälle dem Unternehmen schadet: Erfahren Kunden von einem eklatanten Missverhältnis, bevorzugen sie sogar teurere Konkurrenzprodukte. Ein Konzernchef solle höchstens 6,3-mal so viel wie ein Mitarbeiter erhalten, wünschen sich die Deutschen. Laut OECD liegt der Faktor hierzulande derzeit im Schnitt bei 147.

Geht doch!

Es muss nicht immer das Auto sein


Ein innovatives Mobilitätskonzept für Helsinki soll Mensch und Umwelt zugute kommen.

weiterlesen

Finnlands Hauptstadt will die Blechlawinen eindämmen. Aber nicht mit Verboten, sondern mit einer attraktiven Mobilitäts-App: Mit einem Klick verrät diese das optimale Verkehrsmittel für die jeweilige Route. Die Kunden können flexibel Carsharing, Leihräder, Busse, Bahnen oder auch Kleinbusse nutzen. Diese holen Passagiere nach Bedarf ab und bieten Gratis-Wi-Fi. Bezahlt werden muss nicht jeder Fahrschein einzeln, das System rechnet die Fahrten zentral ab. Bis 2025 will die Stadtverwaltung Helsinkis das innovative Konzept einführen und dadurch den öffentlichen Nahverkehr so einfach und günstig machen, dass private Autos überflüssig werden. Stadtentwickler und Verkehrsplaner schwärmen schon heute von den neuen Perspektiven für die Bewohner: Aus Parkplätzen werden Radwege, Alleen oder Fußgängerzonen und aus Parkhäusern Wohnraum. Die kommunale Verkehrsexpertin Sonja Heikkilä ist überzeugt, dass sich diese Vision realisieren lässt, zumal die junge Generation Autos nicht mehr als Statussymbol betrachte. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: An Konzernen wie Google führt bei dieser Mobilitätsnutzung kein Weg vorbei. Der Fahrgast wird gläsern.
hsl.fi/en/strategy

 

Außerdem Interessant

Hamburg/Dortmund: Draht nach Hause
Angeblich um eine illegale Nutzung zu verhindern, stellen die Behörden in Flüchtlingsheimen oft keinen Internetzugang bereit. Private Initiativen wie die Freifunker wollen das ändern: Sie stellen WLAN-Router zur Verfügung und ermöglichen Hunderten von Flüchtlingen, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben, online Deutsch zu lernen oder sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.
freifunk.net

USA: Ölfressende Pflanzen
Biologisch abbaubare Substanzen sollen in Zukunft Ölteppiche beseitigen. Aus Pflanzen entwickelten US-Wissenschaftler einen als Phytol bezeichneten Alkohol, der den Ölfilm zusammendrängt. Die organischen Moleküle werden im Wasser gespalten und abgebaut. Aufgelegt wurde das Forschungsprogramm nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010. Finanziert hat es ausgerechnet der Mineralölkonzern BP.

Kopenhagen: Reste à la carte
Im dänischen Restaurant „Rub & Stub“ kommt seit Herbst 2014 auf den Tisch, was sonst im Müll gelandet wäre. Das nachhaltige Konzept kommt gut an – die Gäste stehen Schlange und sind gespannt darauf, welches Menü die Küchencrew aus den gelieferten Zutaten zaubert. In Amsterdam und Berlin macht das Experiment Schule. „Restlos glücklich“ heißt der deutsche Ableger. Das deutsche Start-up rief Mitte August eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben. Die Macher wollen nicht nur Lebensmittel retten, sondern auch ihre Gäste zum Nachdenken über ihren Umgang mit Nahrungsmitteln anregen.

1 2 3
Mi, 2016-02-10 01:48
Concord (dpa)

Sanders gewinnt Vorwahl der Demokraten in New Hampshire

Concord (dpa) - Bernie Sanders hat im Rennen um das Weiße Haus die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Das Lager seiner Kontrahentin Hillary Clinton erkannte die Niederlage nach Auszählung von 15 Prozent der Stimmbezirke in einem Statement an. Zu diesem Zeitpunkt lag Sanders mit 58 Prozent der Stimmen vor Clinton, auf die 40 Prozent entfielen. Bei den Republikanern zeichnete sich ein klarer Sieg des New Yorker Immobilienmoguls Donald Trump ab. Er führte nach Auszählung von 13 Prozent der Stimmbezirke mit 34 Prozent der Stimmen vor John Kasich (16 Prozent), Ted Cruz (12 Prozent) und Jeb Bush (11 Prozent).

Mi, 2016-02-10 01:14
York (dpa)

Ban begrüßt Vorschlag zu CO2-Obergrenzen im Luftverkehr

New York (dpa) - Für Flugzeuge soll es erstmals Obergrenzen für den Ausstoß schädlicher CO2-Emissionen geben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte am Dienstag den Vorschlag der 170 Mitglieder zählenden Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), weltweit geltende Grenzen festzulegen. Sofern der Vorschlag von dem 36 Staaten zählenden ICAO-Rat angenommen wird, müssten alle neuen Flugzeuge die Obergrenzen ab dem Jahr 2028 einhalten.

Derzeit machen die Emissionen von Flugzeugen zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen aus. Die Zahl der Flugzeugpassagiere soll sich bis zum Jahr 2030 aber verdoppeln. Laut ICAO würden die neuen Regeln größere Flugzeuge mit einem Gewicht über 60 Tonnen am stärksten treffen. Diese machten mehr als 90 Prozent der Emissionen im Luftverkehr aus und sie seien am technisch besten ausgestattet, um ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Der Vorschlag der Organisation sei der erste Schritt, um den Ausstoß schädlichen Kohlendioxids im Luftverkehr zu begrenzen, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.

Mi, 2016-02-10 01:06
Concord (dpa)

Prognose: Sanders und Trump gewinnen Vorwahl in New Hampshire

Concord (dpa) - Bernie Sanders und Donald Trump haben im Rennen um die Kandidatur fürs Weiße Haus einer Prognose zufolge die Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Der 74 Jahre alte Demokrat Sanders setzte sich der Prognose des Senders CNN zufolge von seiner parteiinternen Kontrahentin Hillary Clinton ab. Der Populist Trump gewann demnach bei den Republikanern. Sanders und Trump hatten in den Umfragen vor der Wahl vorn gelegen. Erste ausgezählte Ergebnisse bestätigten den Trend.

À la Saison

Geselliger Grünkohl

(Brassica oleracea var. sabellica)

„Wer Bundespräsident werden will, muss Grünkohl mögen“, sagen die Oldenburger. Mag sein. Fakt ist: Wer Hipster werden will, muss Grünkohl sogar lieben. Ode an das gesündeste Gemüse der Welt.

weiterlesen

 

„Ich werd’s ja essen“, mäkelte Theodor Heuss anno 1952 erstaunlich undiplomatisch. „Aber sagt mir um Gottes willen, wie seid ihr Bremer darauf gekommen!“ Der Bundespräsident, im grünkohlfreien Süddeutschland aufgewachsen, starrte glasig auf die wurstbedeckten Gipfel des Matschgebirges, das ihm zur „Schaffermahlzeit“ im Bremer Rathaus serviert worden war. Doch der Verzehr des schwer verdaulichen Traditionsgerichts war keine Frage des Appetits, sondern der Staatsräson. Schließlich steckten die Hungerwinter der jungen Bundesrepublik noch in den Knochen und Heuss wollte der  Präsident aller Deutschen sein.

Ausgerechnet er verhalf dem Grünkohl aus Versehen zum nationalen Durchbruch: Als der Oldenburger Oberstadtdirektor den Präsidenten 1956 zum „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ einlud, antwortete Heuss: „Lassen Sie sich etwas echt Oldenburgisches einfallen und kommen Sie damit nach Bonn. Dann mache ich auch mit.“ Leider nahmen die Oldenburger das wörtlich. Bis heute karren sie jeden Winter 150 Kilogramm vorgekochten Grünkohl in die Hauptstadt, die inzwischen Berlin heißt. Längst ist das Gröönkohl-Äten ein Fixstern am Politfirmament. „Wer Bundespräsident werden will, muss Grünkohl mögen“, behaupten die Niedersachsen. Aber wie um Gottes Willen sind die Fischköpp darauf gekommen?

Man weiß es nicht. Was die Herkunft des Kreuzblütlers betrifft, weist allerdings der Kosename Palme des Nordens, der auf seine Wuchsform (Ein Kohl ohne Kopf!) anspielt, die richtige Himmelsrichtung. Stammt doch der grüne – wie alle Kohlarten – vom Meerkohl ab, der zuerst im Mittelmeerraum kultiviert wurde. Etwa 400 Jahre vor Christus wurde ein krauser Blattkohl beschrieben, den die Römer später Sabellinischen Kohl nannten. Er könnte der Vorläufer des heutigen Grünkohls sein. Seine Wohlfühltemperatur hat er zweifellos nördlich der Alpen gefunden. Denn um sein erdig-süßes Aroma zu entfalten, braucht er es fußkalt. Der erste Bodenfrost der Novembernächte verwandelt die bitterstoffhaltige Stärke der Grünkohlblätter in herbe Süße und erhöht ihren Zuckergehalt um fast das Doppelte.

Für viele norddeutsche Menschen ist es dann an der Zeit, sich auf „Kohlfahrt“ zu begeben. Mit Bollerwagen ziehen sie über Land, während sie „Boßeln“ oder „Kloatscheeten“ spielen – was Ortsfremde am ehesten an Boccia erinnern dürfte. Kohldampf und Nieselregen treiben die Gesellschaft schließlich in einen Gasthof, wo sie nach Speis und Trank ihren Kohlkönig kürt. Grünkohl ist hier viel mehr als ein Gemüse, er gehört zur Identität ganzer Landstriche. Vielleicht ist es Dankbarkeit. War die winterhärteste Kohlart doch in den Jahrhunderten ohne Südfrüchte der wichtigste Lieferant von Kalzium, Eisen, Folsäure, Magnesium und fast sämtlicher Vitamine. Grünkohl hilft, den Körper zu entgiften, stärkt Lungen, Kreislauf und Immunabwehr – selbst wenn Hafergrützwurst („Pinkel“) und Speck die Bilanz verfetten.

Als gesündestes Gemüse der Welt wird er neuerdings in den USA gefeiert. New Yorker trinken ihren kale zum Smoothie zermalmt oder löffeln ihn aus Gläschen. Auch Salate und Chips zaubern sie aus frischem Grünkohl. Stars wie Gwyneth Paltrow schwören natürlich drauf. Und schon schwappt der Trend zurück, steht auch in Hamburger Supermärkten hochpreisiger Grünkohl-Schnickschnack. Vielleicht wird das Ex-Landei ja im flüssigen Aggregatzustand Süddeutschland erobern? In der Schweiz jedenfalls ist es unter dem malerischen Namen „Federkohl“ bereits schick. Weitere Karriereaussichten beschrieb Helmut Schmidt 1974 anlässlich seiner Wahl zum Oldenburger Grünkohlkönig wie folgt: „Mit Grünkohl ist es wie mit manchem Jungpolitiker in Parlamenten. Sobald er drin ist, bläht er sich auf.“ Ausprobieren? Noch ist „Gröönkohltiet“. Sie endet am Gründonnerstag.

Frisch vom Feld gibt's Grünkohl ab Dezember.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen

À la Saison

Keltischer Kürbis

(Cucurbita)
Pink ist zwar nicht das neue Schwarz, aber der Kürbis ist die neue Rübe. Im Ernst. Das und warum es sachlich unrichtig ist, den Dicken als „Halloween-Gemüse“ zu bezeichnen, erfahren Sie hier

weiterlesen

Der Kürbis ist die neue Rübe. Im Ernst. Anders als „Pink ist das neue Schwarz“, „Analog ist das neue Bio“ und „Schwul ist das neue Hetero“ enthält dieser Satz Sinn. Jahrhunderte bevor am Abend vor Allerheiligen (All Hallows’ Eve, kurz: Halloween) falsche Sensenmännlein und Frankensteinchen umherspukten, geisterte der Sage nach ein Untoter namens Jack Oldfield durch Irland. Er fand keine Ruhe, weil er zu Lebzeiten selbst dem Teufel zu arg mitge-spielt hatte. Am Höllentor abgewiesen, wusste Jack nicht, wohin. Da schenkte Satan ihm etwas Glut aus dem Fegefeuer. Jack steckte sie in eine Rübe, die er als Wegzehrung bei sich trug, und fertig war die Halloweenlaterne. Fortan stand sie im Ruf, den Teufel fernzuhalten.

Wie dieser keltisch-katholische Brauch auf den Kürbis gekommen ist? Nun, richtig praktisch waren die Rüben vermutlich nie. Man bedenke die filigrane Schnitzerei, die selbst bei kapitalem Wurzelgemüse für die Fratzen vonnöten gewesen sein muss. Jedenfalls griffen die irischen Einwanderer, Mitte des 19. Jahrhunderts dem Hunger daheim entflohen, nach ihrer Ankunft in Amerika auf die reichlich vorhandenen, leicht auszuhöhlenden und größeren Kürbisse zurück.

Ja, im Gegensatz zu Halloween ist der Kürbis ein Amerikaner und gilt überdies als älteste Kulturpflanze der Menschheit. Die sogenannten Indianer Mittel- und Südamerikas bauten ihn seit zehntausend Jahren an, als Kolumbus ihn um 1500 „entdeckte“. Seinen internationalen Durchbruch feierte er aber erst, nachdem – laut US-Gründungsmythos – die Ureinwohner Neuenglands einen Teil der hungernden Mayflower-Besatzung unter anderem damit durch den Winter 1621 gefüttert hatten. Zu Thanksgiving erinnert traditionell ein „Pumpkin Pie“ daran. Und drei Wochen vor den Kürbisdank setzten die Iren also den Kürbisgrusel.

Tatsächlich sind das Gruseligste an Halloween nicht die Augapfel-Lollis und Monstergummibären, auch nicht die Horden von Dreikäsehochs, die reklamegesteuert „Süßes oder Saures“ krähen. Das Gruseligste ist, dass der Kürbis als „Halloween-Gemüse“ vermarktet wird. Deshalb steht hier schwarz auf weiß: Die Rübe war ein Halloween-Gemüse. Der Kürbis aber ist botanisch gesehen ein Obst, genauer: die größte Beere der Welt. Der 2014 aufgestellte Rekord liegt bei 1054 Kilogramm, genug für 1400 Liter Suppe. Theoretisch. Praktisch wäre das Exemplar der Riesenkürbissorte „Atlantic Giant“ kein Erlebnis gewesen: Es enthielt mehr Wasser als Geschmack und endete wohl untot auf dem Kompost – zum Glück ein Einzelfall.

Der Hokkaido, ein Bonsai-Cousin des Riesenkürbis’, hat mit kräftigem Herbstorange ein Revival befeuert. Seitdem wird das Kürbisregal selbst im Supermarkt jedes Jahr bunter. Die wichtigsten Sorten hierzulande sind neben dem Japaner aber wohl die zart schmelzende Butternuss, die glücklicherweise exakt schmeckt wie sie heißt, und der Muskatkürbis, der bronzen oder – siehe Foto – jung grasgrün schimmert, innen aber immer golden strahlt.

Ob Suppe, Curry, Auflauf, Püree, Ravioli oder Kuchen – der Kürbis ist ein Universaltalent. Doch perfekt mundet er erst, wenn seine erdige Obstsüße einen Konterpart wie Chili, Zimt, Tomate, kross gebratenen Speck oder Beifuß hat. Zugleich ist er kalorienarm und stärkt das Immunsystem. Es ist ein Vergnügen, mit Kürbis gegen die Lichtarmut anzuschlemmen. Apropos. In manchen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gehen die Kinder von alters her „Rübengeistern“. Wie Jack. Es ist aber ein Brauch, der sich mehr und mehr mit Halloween vermischt. Schade, denn Süßes oder Saures ist eine wirklich seltsame Frage. Am besten ist Süßes natürlich mit Saurem zusammen.

Frisch vom Feld gibt's Kürbisse ab September.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen

À la Saison

Royale Reneklode

(Prunus domestica subsp. italica)
Sie ist die wenig bekannte Königin der Hauspflaumen – oder zumindest eine ziemliche Prinzessin auf der Erbse. Und sie hat ihren hässlichen Namen auf keinen Fall verdient. Warum, erfahren Sie hier

weiterlesen

Das Deutsche verdankt dem Französischen wohlklingende Worte wie Aubergine, Bonbon und Croûton. Auch Éclair und Filet sind Einwanderer, die nicht zur Überintegration gezwungen wurden, ganz anders als die Kuvertüre und die Reneklode. Ein Wort, das sich im Mund nicht wie Steinobst, sondern wie ein Stein anfühlt und nur entfernt an seine Herkunft erinnert. Können Sie das Original aus dem Ärmel schütteln, aus der Lamäng (la main), wie der Deutsche sagt? Reine-Claude, Königin Claudia, nennen unsere Nachbarn die rare Süße. Ränklod müssten wir schreiben, wenn wir – wie im Fall der Kuvertüre – wenigstens den Klang des Wortes nachahmen wollten. Aber das wäre noch hässlicher.

Claudia von Frankreich war eine Renaissance-Dame, die Franz dem Ersten zwischen 1515 und 1524 acht Kinder gebar, jung starb und wenn vielleicht nicht den König, so doch Renekloden über alles geliebt haben soll. Es ist nicht klar, ob die Früchte möglicherweise auch nach dem Obstkundler René Claude heißen könnten. Auf jeden Fall dürften sie zu Reine Claudes Zeit der Dernier Cri (letzte Schrei) gewesen sein. Kam das aus Armenien stammende Rosengewächs – anders als das Gros der Pflaumenarten – doch nicht schon in der Antike, sondern erst im Spätmittelalter nach Europa.

Zart (délicate) wie ihre Namenspatronin und damit im Wortsinn eine Delikatesse ist die Reneklode. In der weitverzweigten Pflaumenfamilie ist sie die Prinzessin auf der Erbse: Sie ist schwer zu finden, und man erkennt sie an ihrer empfindlichen Haut. Weil sie behandelt werden will wie ein rohes Ei und schnell verdirbt, drückt sich der Handel vor ihr. Liebhaber pflanzen sie am besten im eigenen Obstgarten oder finden sie mit Glück auf dem Wochenmarkt – und auch dort nur selten. Von allen Vertreterinnen ihres Klans hat sie die kürzeste Ernteperiode. Renekloden reifen nur im Juli und August.

Doch der Beschaffungsaufwand lohnt sich. Das aprikosengroße, runde Obst, das je nach Sorte grasgrün, gelblich grün oder rötlich violett leuchtet, ist nicht nur erfrischender und saftiger als Hauspflaumen, Mirabellen und Zwetschgen, es hat dank seines würzigen Spiels von Süße und Säure auch ein intensiveres Aroma als die bürgerliche Verwandtschaft. Frisch vom Baum schmecken die im süddeutschen Raum auch Reinklaue, Ringlo oder Renglotta genannten Früchte am besten. Ihr üppiges grünweißes Fruchtfleisch ist meist fest mit dem Kern verwachsen, sodass die Verarbeitung – außer im Rezept rechts – mühsam ist. Für unverdrossene Fruchtpuler eignen sich Konfitüre (confiture) und Mus hervorragend zum Transport eines Stückchens Sommer in die kalte Jahreszeit. Renekloden passen aber auch zu Deftigem wie Wild und dunklen Soßen. Und falls es danach ein Digestif (Verdauungsschnaps) sein darf: Reneklodenbrände sind rar, aber umwerfend.

Gesund ist Ihre Majestät sowieso. Sie enthält mehr Eisen als andere Arten und viel weniger Zucker als ihr Geschmack vermuten lässt. Außerdem ist sie reich an Kalium, Vitamin A und hilft gegen Vitamin-B-Mangelsymptome wie eingerissene Mundwinkel. Und eben diese sollten wir nicht hängen lassen. Es muss doch möglich sein, eine Frucht von solcher Qualität formschön ins Deutsche zu übertragen. Die Schweizer nennen sie Edel-, die Österreicher Zuckerpflaume. Die Norweger und Italiener übersetzen unfrei: Reine-Claude und regina claudia. Und wir? Finden im Duden doch noch die alternative Schreibweise Reineclaude. Es ist nicht die empfohlene, aber bitte greifen Sie zu! Und genießen Sie den Augenschmaus. Wir schreiben doch hier auch nicht Allasäsong drüber.

Frisch vom Baum gibt's die Reneklode ab August.

Text: Katja Morgenthaler
Foto: Hans Hansen
 

1 2 3
Mi, 2016-02-10 02:01
Concord (dpa)

Sanders gewinnt Vorwahl der Demokraten in New Hampshire

Concord (dpa) - Bernie Sanders hat im Rennen um das Weiße Haus die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Das Lager seiner Kontrahentin Hillary Clinton erkannte die Niederlage nach Auszählung von 15 Prozent der Stimmbezirke in einem Statement an. Zu diesem Zeitpunkt lag Sanders mit 58 Prozent der Stimmen vor Clinton, auf die 40 Prozent entfielen. Bei den Republikanern zeichnete sich ein klarer Sieg des New Yorker Immobilienmoguls Donald Trump ab. Er führte nach Auszählung von 15 Prozent der Stimmbezirke mit 35 Prozent der Stimmen vor John Kasich (16 Prozent), Ted Cruz (12 Prozent) und Jeb Bush (11 Prozent).

Für Clinton ist die Niederlage bitter. 2008, als sie sich schon einmal für das Präsidentenamt beworben hatte und beim innerparteilichen Kandidatenrennen an Barack Obama gescheitert war, hatte sie in New Hampshire noch gewonnen.

«Die Nominierung wird sehr wahrscheinlich im März entschieden, nicht im Februar», heißt es in einem Statement ihres Wahlkampfhauptquartieres. «Wir glauben sehr stark, dass Hillary Clinton dann eine starke - möglicherweise uneinholbare - Führung bei der Vergabe von Delegierten einnehmen wird», hieß es weiter.

Clinton hatte bei der ersten Vorwahl in Iowa nur hauchdünn gegen Sanders gewonnen. Wie in Iowa ging es jedoch auch in New Hampshire nur um vergleichsweise wenige Delegierte für den Parteitag im Sommer.

Mi, 2016-02-10 01:00
Concord (dpa)

Vorwahl in New Hampshire beendet - Hohe Wahlbeteiligung

Concord (dpa) - Im Rennen um die Kandidatur für das US-Präsidentenamt ist am Dienstag (Ortszeit) die Vorwahl im Bundesstaat New Hampshire zu Ende gegangen. Nach Auszählung der ersten Wahlkreise lagen mit Donald Trump bei den Republikanern und Bernie Sanders bei den Demokraten - die zuvor in Umfragen favorisierten Bewerber - in Front. Die Ergebnisse haben jedoch noch keinen repräsentativen Charakter. Es zeichnete sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, möglicherweise ein Rekord für den Bundesstaat im Nordosten der USA. Vor vielen Wahllokalen hatten sich lange Warteschlangen gebildet, auf den Straßen der Städte kam es zu Staus.

Mi, 2016-02-10 00:07
Washington (dpa)

Schwere Niederlage für Obama - Supreme Court stoppt Klimapläne

Washington (dpa) - Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen zentralen Bestandteil der Klimastrategie von Präsident Barack Obama gestoppt. Wie der Supreme Court am Dienstag bekanntgab, müssen die Pläne für die angeordnete Eindämmung von CO2-Emissionen amerikanischer Kraftwerke solange angehalten werden, bis die Rechtmäßigkeit einer Reihe anhängiger Klagen gegen diese Vorhaben ausreichend überprüft ist.

Für Obama bedeutet das eine schwere Niederlage. Nach dem «Clean Power Plan» sollte der Kohlendioxid-Ausstoß in den USA bis 2030 im Vergleich zu 2005 um 32 Prozent sinken. 27 US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen klagten dagegen.

Di, 2016-02-09 23:01
Paris (dpa)

Frankreichs Senat stimmt für Verlängerung des Ausnahmezustands

Paris (dpa) - Der französische Senat hat für eine Verlängerung des nach den Terroranschlägen vom November verhängten Ausnahmezustands gestimmt. 316 Senatoren unterstützten am Dienstag den Regierungsvorschlag, die umstrittenen Sonderregeln weitere drei Monate in Kraft zu lassen. 28 Senatoren waren dagegen. Damit das Gesetz durchkommt, muss nun noch die Nationalversammlung zustimmen - sie befasst sich am kommenden Dienstag (16. Februar) damit.

Die Regierung hatte den Notstand verhängt, nachdem Islamisten am 13. November 130 Menschen in Paris und Saint-Denis ermordet hatten. Er gilt derzeit bis Ende Februar und erlaubt etwa Durchsuchungen und Hausarreste ohne Richterbeschluss. Bürgerrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen der Regierung Unverhältnismäßigkeit vor.

Gleichzeitig berät die Nationalversammlung über eine ebenfalls nach den Anschlägen angestoßene Verfassungsänderung. Die Abgeordneten  stimmten am Montagabend mehrheitlich für einen Artikel, der den Ausnahmezustand in der Verfassung verankert. Am Dienstagabend votierte das Parlament dann mit 162 gegen 148 Stimmen auch für den umstrittenen zweiten Artikel, der die Ausbürgerung verurteilter Terroristen vorsieht. Faktisch würde dies aber nur Franzosen mit einem zweiten Pass betreffen.

Einer Verfassungsänderung muss der aus Nationalversammlung und Senat bestehende Kongress mit Dreifünftel-Mehrheit zustimmen. Dafür gibt es noch keinen Termin. 

Di, 2016-02-09 21:43
York (dpa)

Aktien New York: Dow fällt - Verteidigt aber 16 000-Punkte-Marke

New York (dpa) - Konjunktursorgen und der fallende Ölpreis halten die Anleger an der Wall Street weiter auf Trab. Zumindest bei den Standardwerten entspannte sich die Lage am Dienstag aber ein wenig. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial machte sein zwischenzeitliches Minus von knapp 1 Prozent weitgehend wett und schloss 0,08 Prozent tiefer bei 16 014,38 Punkten.

Optimisten und Pessimisten stünden sich derzeit mit gegensätzlichen Einschätzungen gegenüber, sagte ein Fondsmanager. Während einige den derzeitigen Rückschlag für vorübergehend hielten und schon wieder Kaufgelegenheiten witterte, dominiere bei anderen die Sorge über die Konjunkturentwicklung. Unter dem Strich wollten sich derzeit viele Anleger nicht aus dem Fenster lehnen, kommentierte ein anderer Börsianer.

Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Dienstag um 0,07 Prozent auf 1852,21 Zähler nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,32 Prozent auf 3947,80 Punkte, nachdem es zunächst noch nach einem Erholungsversuch der arg gebeutelten Technologiewerte ausgesehen hatte.

Zuletzt hatten ein erneuter Rutsch der Ölpreise, die Ungewissheit über Chinas Konjunktur sowie über die weitere US-Zinsentwicklung den Aktienmarkt belastet. Neben Technologiewerten waren vor allem US-Bankenwerte deutlich unter Druck geraten. Experten verwiesen auf Sorgen über die Auswirkungen niedriger Rohstoffpreise, die Unternehmen in der Branche vermehrt in Zahlungsschwierigkeiten bringen könnten, was letztendlich auch die Banken treffen würde.

Die Aktien von Banken weiteten ihre jüngsten Kursverluste aus. Die Anteilsscheine von JPMorgan, Goldman Sachs, der Bank of America sowie der Citigroup fielen jeweils um mehr als ein halbes Prozent.

Papiere von Ölkonzernen gerieten angesichts wieder fallender Ölpreise unter Druck. Chevron Corp. knickten als Schlusslicht im Dow Jones um dreieinhalb Prozent ein. Die Aktien von ExxonMobil verloren 1,33 Prozent.

Verizon-Aktien gaben um mehr als 1 Prozent nach. Das Interesse des US-Telekom-Riesen am Internet-Konzern Yahoo wird laut Kreisen konkreter. Die Yahoo-Papiere fielen um 0,85 Prozent.

Der Warenhauskonzern Sears Holdings enttäuschte mit der Umsatzentwicklung im abgelaufenen Quartal. Die Sears-Anteilsscheine sackten um fast 9 Prozent ab.

Grund zur Freude hatten hingegen die Aktionäre von Coca-Cola. Die Papiere legten nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen um eineinhalb Prozent zu. Der Getränkekonzern hatte im vierten Quartal dank Kosteneinsparungen deutlich mehr verdient. Analysten lobten zudem die Fortschritte beim Unternehmensumbau.

Der Eurokurs gab im späten US-Handel einen Teil seiner Gewinne ab und rutschte wieder knapp unter die Marke von 1,13 US-Dollar. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1293 Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Anleihen kletterten um 6/32 Punkte auf 104 21/32 Punkte nach oben. Sie rentierten mit 1,73 Prozent.

Di, 2016-02-09 21:38
Concord (dpa)

US-Bundesstaat New Hampshire wählt Präsidentschaftskandidaten

Concord (dpa) - Mit einem Wahlkampf bis zur letzten Minute ist der US-Bundesstaat New Hampshire am Dienstag in die Vorwahl zur US-Präsidentschaftswahl gestartet. New Hampshire ist nach Iowa der zweite Bundesstaat, in dem die beiden großen Parteien von Demokraten und Republikanern ihre Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus aussieben. Noch nachdem am Morgen die Wahllokale geöffnet hatten, traten die Kandidaten in Fernsehshows und Kundgebungen auf. Mit belastbaren Ergebnissen wird nicht vor 22.00 Uhr (Ortszeit/Mittwoch, 04.00 Uhr MEZ) gerechnet.

Laut Umfragen geht bei den Republikanern der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump als Favorit ins Rennen, der in Iowa auf Platz zwei gekommen war. Bei den Demokraten führt Bernie Sanders. Der Senator aus dem Bundesstaat Vermont hat im benachbarten New Hampshire fast ein Heimspiel und liegt vor Hillary Clinton. Beide hatten sich in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit hauchdünnen Vorteilen für Clinton geliefert.

Bei den Republikanern wird auch das Rennen um Platz zwei mit Spannung beobachtet. Mit Jeb Bush könnte ein bereits fast abgeschriebener Kandidat doch noch einmal ins Blickfeld zurückkehren. Mit Interesse wird auch beobachtet, ob Marco Rubio seinen überraschenden Höhenflug von Iowa fortsetzen kann.

Di, 2016-02-09 20:41
Kairo (dpa)

Ärzte ohne Grenzen: Drei Tote bei Luftangriff auf Hospital in Syrien

Kairo (dpa) - Bei einem Luftangriff auf ein Krankenhaus im Süden Syriens hat es nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) drei Tote gegeben. Sechs weitere Menschen seien bei der Bombardierung des von MSF unterstützten Hospitals in der Stadt Tafas zwölf Kilometer von der jordanischen Grenze entfernt verletzt worden, stand in einer Mitteilung der Organisation vom Dienstag.

Sie äußerte sich nicht dazu, wer den Angriff am vergangenen Freitag geflogen hat. In der Region gab es zuletzt intensive Luftangriffe der syrischen Luftwaffe und der mit ihnen verbündeten russischen Streitkräfte zur Unterstützung der Regierungstruppen. 20 000 Einwohner von Tafas sind laut MSF aus der Stadt geflohen.

«Allein seit Jahresbeginn wurden 13 Gesundheitseinrichtungen in Syrien bombardiert. Das zeigt, dass auch Kliniken keine Orte mehr sind, an denen Patienten in Sicherheit genesen können», beklagte MSF.

Di, 2016-02-09 20:15
Rom (dpa)

«Weckruf» für die EU - Gründerstaaten fordern mehr Solidarität

Die Flüchtlingskrise, wirtschaftliche Turbulenzen und ein drohender «Brexit»: Die EU hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Umso dringender mahnen die Gründerstaaten mehr Solidarität und weniger Egoismen an. Sie wollen sich für gemeinsame Lösungen einsetzen.

Rom (dpa) - Die sechs EU-Gründerstaaten haben in der Flüchtlingskrise zu mehr Solidarität und weniger Egoismen in Europa aufgerufen. «Jeder Staat, der glaubt, dass dieses Thema auf eigene Faust gelöst werden kann, liegt falsch, macht sich Illusionen», sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag in Rom nach einem Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande. In einer Erklärung fordern sechs Staaten, man müsse für gemeinsame Lösungen bereit sein.

«Europa ist dann erfolgreich, wenn es mit dem Geist der Solidarität beschränkte Egoismen überwindet», erklärten die Minister. Steinmeier sagte, es gebe vor allem in der Flüchtlingskrise «die einfachen Antworten nicht, die viele sich erhoffen». Deshalb sei es wichtig, nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. «Die sechs Länder sprechen sich dafür aus, dass wir nichts unversucht lassen, zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen», ergänzte er.

Die EU stehe vor «herausfordernden Zeiten», betonten die sechs Staaten, die am 25. März 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aus der Taufe gehoben hatten. «Wir glauben fest daran, dass die Europäische Union die Antwort bleibt, die wir für die heutigen Herausforderungen haben.» Steinmeier erklärte, mit der Flucht Hunderttausender Menschen nach Europa, der Finanzkrise und einem möglichen EU-Austritt Großbritanniens - dem sogenannten «Brexit» stehe man derzeit einer «europäischen Dreifachkrise» gegenüber.

«Deshalb ist dieses Treffen nicht nur Selbstvergewisserung nach hinten, sondern eben auch ein Weckruf nach vorne», sagte er. Sein italienischer Amtskollege Paolo Gentiloni betonte, die Staaten seien sich einig, «dass die europäische Perspektive für uns in Zukunft grundlegende Bedeutung hat.» Es sei notwendig, bereits getroffene Entscheidungen in der Flüchtlingsfrage umzusetzen und Eroberungen der vergangenen Jahre wie das Schengen-Abkommen nicht infrage zu stellen.

Auch die jüngsten Terroranschläge auf die «grundlegenden Werte und Menschenrechte» der EU waren ein Thema der Konferenz, die rund ein Jahr vor dem 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge stattfand. «Gemeinsame Werte müssen geschützt, Gewalt und Rassismus verhindert werden», fordern die Minister in ihrer Erklärung.

Di, 2016-02-09 19:27
Washington (dpa)

Obama legt letzten Haushalt vor - 4,15 Billionen Dollar

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat seinen letzten Haushalt vorgelegt - er sieht für das Finanzjahr 2017 einen Anstieg der Ausgaben um fast 5 Prozent auf insgesamt 4,15 Billionen US-Dollar vor. Da der Haushalt vom Kongress abgesegnet werden muss und Obama im Januar 2017 aus dem Amt scheidet, hat der Entwurf so gut wie keine Aussicht auf Erfolg. In beiden Parlamentskammern haben die oppositionellen Republikaner die Mehrheit.

«Dieser Haushalt stellt sicher, dass unsere Wirtschaft für jedermann arbeitet, nicht nur für diejenigen an der Spitze», sagte Obama am Dienstag in Washington. Das Weiße Haus will eine neue Steuer einführen: 10 Dollar pro Barrel Öl sollen in eine umweltfreundliche Transportinfrastruktur gesteckt werden.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, twitterte, Obama blähe die Regierung zulasten hart arbeitender Amerikaner auf. Die Ölsteuer sei bereits jetzt tot. Höhere Energiekosten belasteten vor allem ärmere Leute.

Der Haushaltsausschuss des Senats will sich bislang mit dem Budget des Präsidenten nicht befassen. Das ist ein Beleg dafür, dass innenpolitisch im Wahljahr 2016 in der größten Volkswirtschaft der Welt wenig bis gar nichts mehr vorangehen wird. Weißes Haus und Kongress blockieren sich weiter.

Keine Anzeige

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Komplett neben der Spur.

Der Lüguan. Lässt Kontrollen links liegen.

Jeder hat doch mal eine abwegige Idee. Warum sollte das bei den Ingenieuren und Managern von Volkswagen anders sein. Wenn es einfach nicht klappen will, einen Motor so hinzubekommen, dass er sauber läuft und trotzdem ordentlich Wums hat, kann man schon mal die ausgetretenen Pfade verlassen und die Schikanen kontrollwütiger Umweltfreaks ausmanövrieren. Dass da ein paar Asthmatiker am Straßenrand ins Gras beißen, dass Kundenrechte und fairer Wettbewerb auf der Strecke bleiben, dass am Ende der ganze Konzern erst auf die schiefe Bahn und dann ins Schleudern gerät, das alles sieht von hinten betrachtet natürlich dreckig aus. Aber da lag nun mal so verdammt viel Schotter auf der Straße.

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Der Marktführer bei Industriewurst*

*in Plastik verpackt, bei Aldi & Co. verkloppt

Mehr über die Wursttruppe unter greenpeace-magazin.de/boeklunder

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

AUSSEN GRÜN.*
INNEN BRAUN.*
KALORIEN-AMPEL ROT.**

Die neue Coca-Cola Lie hat ein grünes Etikett. Das soll ja bei Imageproblemen helfen.
Es sind aber immer noch drei gehäufte Teelöffel Zucker in einer 0,33-Liter-Flasche. Schließlich macht nicht die Cola dick, sondern Bewegungsmangel, haben Forscher*** herausgefunden.
Mehr Infos unter greenpeace-magazin.de/coke

*  MIT FARBSTOFF
** COCA-COLA LIE MIT STEVIA-EXTRAKT ENTHÄLT 37 % WENIGER ZUCKER. DAS REICHT IMMER NOCH, UM MIT EINER MINI-FLASCHE DIE VON DER WHO EMPFOHLENE TAGESDOSIS ZU KNACKEN. DIE KALORIEN-AMPEL LEUCHTET WEITER IM SCHÖNSTEN COLA-ROT.
*** DIE COCA-COLA GESPONSERT HAT 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Deutsche See – Wir schalten auf stur 

HÖCHSTE QUANTITÄT UND SKRUPELLOSE GESCHÄFTE MIT WALFÄNGERN.

Unser Rotbarsch stammt aus Beständen vor den Küsten Islands. Dort haben wir Verbündete gefunden, die unsere große Leidenschaft für Geld teilen. Das kleine Inselvolk ist seit 2006 wieder auf Waljagd. Denn rund um Island erstreckt sich ein einzigartiges Ökosystem. Der Schutz dieses Naturschatzes liegt einigen Isländern genauso fern wie uns. Geld, das wir dem Fischereiunternehmen HB Grandi für den Rotbarsch überweisen, fließt in die illegale Jagd auf gefährdete Finnwale.

Unseren Rotbarsch beziehen wir von unserem Komplizen: HB GRANDI – Fieser Fisch

greenpeace-magazin.de/deutschesee

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Wie kaschiert man eigentlich miese Qualität?
Mehr zu Lidls Schönfärberei jetzt auf www.greenpeace-magazin.de/lidl

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

Mehr unter
greenpeace-magazin.de/sixt

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

 

Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.
 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

„Ich hab's nicht so mit Broteschmieren.“

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“
 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Immer noch – umweltschädlicher Becher
Becher wird künftig vielleicht recycelt.
ActiIrreführus – bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

 

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Tödlich. 

Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord.

Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

Keine Anzeige!

Weiterlesen
Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate „ausgesetzt“. Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit „ausgesetzter“ Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

Seiten