Mo, 2015-03-02 14:58
Bagdad (dpa)

Großoffensive gegen IS - Irakische Kräfte rücken auf Tikrit vor

Armee, schiitische Milizen und sunnitische Kämpfer wollen den IS aus Saddams Heimatstadt vertreiben. Es ist der bisher größte Angriff auf den IS - und ein Test, wie stark Iraks Streitkräfte sind.

Bagdad (dpa) - Nach dem Beginn der bisher größten Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) rücken irakische Kräfte auf die strategisch wichtige Stadt Tikrit vor. Die Armee und schiitische Milizen griffen die Heimatstadt des früheren Diktators Saddam Hussein am Montag aus mehreren Richtungen an, um sie aus der Gewalt der sunnitischen Extremisten zu befreien. Nach Armeeangaben beteiligen sich 30 000 Mann an der Offensive, darunter auch Kämpfer sunnitischer Stämme.

Irakische Medien meldeten am Montag erste Erfolge. So seien die Streitkräfte in den Ort Al-Dur südlich von Tikrit vorgerückt. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es nicht. Erfolgsmeldungen der irakischen Armee haben sich in der Vergangenheit häufig als falsch herausgestellt. Der IS verbreitete im Internet Bilder, die belegen sollten, dass er Al-Dur weiter kontrolliert.

Die Offensive in Tikrit gilt auch als Test, ob die irakischen Streitkräfte in der Lage sind, die Extremisten aus einer großen Stadt zu vertreiben. Die Stadt liegt rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad an einer wichtigen Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt und der nordirakischen IS-Hochburg Mossul, die die irakischen Streitkräfte in diesem Jahr ebenfalls angreifen wollen.

Zudem hat Tikrit als früherer Heimatort Saddam Husseins und Hochburg sunnitischer Regierungsgegner große symbolische Bedeutung. Seit der Eroberung durch den IS waren mehrere Versuche der Armee gescheitert, die Stadt wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die IS-Terrormiliz hatte Tikrit vor rund neun Monaten kurz nach der Einnahme Mossuls mit Hilfe sunnitischer Verbündeter unter Kontrolle gebracht. Mittlerweile beherrscht sie im Norden und Westen des Iraks, aber auch in Syrien große Gebiete, in denen sie ein «Islamisches Kalifat» ausgerufen und eine Terrorherrschaft errichtet hat.

Ein Korrespondent des Nachrichtensenders Al-Arabija berichtete, es gebe Befürchtungen, schiitische Kämpfer könnten sich an Sunniten in Tikrit rächen. Die allermeisten der rund 190 000 Einwohner sollen aus der Stadt geflohen sein. Der UN-Sondergesandte für den Irak, Nickolay Mladenov, rief alle bewaffneten Kräfte in Tikrit auf, alles zu tun, um die Zivilisten zu beschützen. Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi hatte am Sonntag gesagt, der Schutz der Einwohner habe Priorität.

Erst am Wochenende hatte die IS-Terrormiliz im Nordosten Syriens eine empfindliche Niederlage erlitten. Dort konnten kurdische Kräfte die Extremisten aus dem Ort Tell Chamis vertreiben und eine wichtige Versorgungsroute der Extremisten in den Irak abschneiden.

Mo, 2015-03-02 14:54
Berlin (dpa)

Nabu: Jede zweite Fledermausart gefährdet oder vom Aussterben bedroht )

Berlin (dpa) - Mopsfledermaus und Kleine Hufeisennase in Gefahr: In Deutschland sind 4 der 24 heimischen Fledermausarten vom Aussterben bedroht. Außerdem seien 8 weitere gefährdet, 3 davon schwer, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Montag in Berlin mit. Zu den vom Aussterben bedrohten Spezies gehören demnach die Große und Kleine Hufeisennase sowie die Wimpern- und Mopsfledermaus.

«Ursache für die starken Bestandseinbrüche der meisten Fledermausarten in den vergangenen Jahrzehnten ist vor allem die intensive Landwirtschaft», sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich des Tags des Artenschutzes an diesem Mittwoch.

Viele Fledermaus-Quartiere würden vom Menschen unbewusst zerstört, zum Beispiel durch die Renovierung von Dachböden. Eine weitere große Gefahr seien die vielen Windkraftanlagen im Land. Jährlich sollen durch die Rotoren mehr als 250 000 Tiere zu Tode kommen.

Mo, 2015-03-02 14:45
021445 Mrz 15)

Mindestens ein Soldat im Kriegsgebiet Donbass getötet

Kiew (dpa) - Nach Tagen der Entspannung im Kriegsgebiet Ostukraine ist nach Militärangaben trotz der Waffenruhe im Donbass mindestens ein Soldat getötet worden. Vier Kämpfer der Regierungseinheiten seien verletzt worden, sagte Militärsprecher Andrej Lyssenko am Montag in Kiew. Die Armeeführung und die Aufständischen warfen sich gegenseitig Dutzende Verstöße gegen die Feuerpause vor.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko stellte in Kiew mit einem Erlass die Weichen für einen Antrag für eine internationale Friedensmission im Donbass. Kürzlich hatte der prowestliche Staatschef einen Einsatz unter UN-Mandat mit EU-Beteiligung gefordert. Separatistenführer Denis Puschilin sprach sich in der Großstadt Donezk dagegen aus. Im Westen gilt eine solche Mission als unwahrscheinlich.

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Mo, 2015-03-02 14:38
Lublin (dpa)

Polen fasst neue Sicherheitsstrategie ins Auge

Lublin (dpa) - Polens nationaler Sicherheitschef Stanislaw Koziej hat sich für eine neue Sicherheitsstrategie des Landes ausgesprochen. Diese solle auf Aggressionen unterhalb eines «offenen Krieges» reagieren, sagte Koziej am Montag im ostpolnischen Lublin.

«Ich denke an Hybridkrieg, an geheime oder halbgeheime Aggression, bei der nicht klar ist, ob das Krieg ist oder nicht», sagte Koziej. «Darauf müssen wir uns vorbereiten und gleichzeitig die Bündnispartner in der Nato davon überzeugen.»

In einem sogenannten Hybridkrieg kämpfen Soldaten ohne nationale Hoheitsabzeichen. Auch Cyberattacken und gezielte Desinformation können einen Hybridkrieg begleiten.

Er halte es für wenig wahrscheinlich, dass der Konflikt im Nachbarland Ukraine zu Militäraktionen in Polen führen werde, sagte der Sicherheitsberater von Präsident Bronislaw Komorowski. «Die Überquerung der Nato-Grenze wäre für einen Aggressor eine schrecklich schwere Entscheidung. Ein Krieg mit der Nato ist eine unvorstellbare Entscheidung, auch wenn man nichts völlig ausschließen kann.»

Mo, 2015-03-02 14:37
Brüssel (dpa)

EU sagt den Plastiktüten den Kampf an

Brüssel (dpa) - Die Europäische Union (EU) sagt den Plastiktüten den Kampf an. Um die Zahl der umweltschädlichen Einwegtüten zu senken, dürfen die EU-Staaten künftig die Beutel besteuern oder national sogar verbieten. Das beschlossen die EU-Minister am Montag in Brüssel und segneten die schon länger debattierten Pläne damit endgültig ab. Zudem sollen sich die Staaten konkrete Ziele setzen, damit die Menschen ihre Einkäufe nicht mehr so häufig in Plastiktaschen nach Hause tragen. Jeder Bürger in Europa soll bis Ende 2025 pro Jahr im Schnitt nur noch 40 Beutel verbrauchen - im Jahr 2010 waren es noch 176 Einwegtüten. Nicht betroffen von dem Vorhaben sind robuste Mehrfachtüten oder extrem dünne Tüten, die für Obst und Gemüse gebraucht werden. Die Pläne treten 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft, was in den nächsten Tagen erwartet wird. Plastikabfall verschmutzt unter anderem die Weltmeere und gefährdet Tiere.

Mo, 2015-03-02 14:36
Beerscheva (dpa)

Klage gegen Israelis: Sollen Rohmaterialien an Hamas verkauft haben

Beerscheva (dpa) - Drei Israelis sind angeklagt, der im Gazastreifen herrschenden Hamas Rohmaterialien im Wert von mehreren Millionen Schekel für Terrorzwecke geliefert zu haben. Die radikal-islamische Palästinenserorganisation habe die geschmuggelten Materialien - vor allem aus Metall - für Anschläge auf Israelis nutzen können, berichteten israelische Medien am Montag. Die Männer stehen jetzt in der Wüstenstadt Beerscheva vor Gericht.

Die Waren seien in den vergangenen zwei Jahren mithilfe eines Palästinensers übermittelt worden, der im blockierten Gazastreifen lebt. Die Materialien hätten der Hamas zum Bau von «Terror-Tunneln», für Trainingszwecke sowie für die Waffenherstellung gedient, schrieb die israelische Zeitung «Haaretz». Die Rohstoffe seien zum Teil zwischen humanitären Hilfsgütern versteckt gewesen, die mit Lastwagen in den Gazastreifen gebracht wurden.

Israelische Sicherheitskräfte hätten die jüdischen Händler ausdrücklich gewarnt, berichtete der israelische Rundfunk. Die Männer, von denen einer in Tel Aviv lebe, hätten dies jedoch ignoriert. Vor etwa einem Monat seien sie dann festgenommen worden und hätten im Verhör gestanden.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Mo, 2015-03-02 14:15
London (Amnesty International)

Iran: Serious health fears for artist on prison hunger strike

Iranian prisoner of conscience and artist, Atena Farghadani, could be on death’s door after being hospitalized following a hunger strike lasting three weeks. Amnesty International is urging the Iranian authorities to release her immediately and unconditionally.

According to her lawyer, the 28-year-old painter and activist was relocated from Gharchak Prison to a hospital on 26 February, after suffering a heart attack and briefly lost consciousness earlier this week. She stopped taking any food, sugar or salt on 9 February in protest at her continued detention and ill-treatment at Gharchak Prison in Varamin, 50 km south of Tehran, where she was being held with individuals convicted of serious crimes. In hospital she has refused an intravenous drip.

“Atena should never have been imprisoned in the first place. Her repeated arbitrary arrest and detention for her artistic work is a flagrant assault on freedom of expression,” said Hassiba Hadj Sahraoui, Amnesty International’s Deputy Director for the Middle East and North Africa.

“Her life is now literally in the hands of the Iranian authorities. She must receive the urgent medical care she needs, and the Iranian authorities must release her and all other prisoners of conscience immediately and unconditionally.”

She has vowed not to end her hunger strike unless the Iranian authorities agree transfer her to Evin Prison in the capital.

Atena Farghadani was arrested for a second time on 10 January 2015 after being summoned to a Revolutionary Court, possibly in reprisal for a video message that she issued after her first release describing her experience in detention. Her parents told reporters that she was subjected to beatings in the courtroom before being transferred to Gharchak Prison.

Her charges include “spreading propaganda against the system”, “insulting members of the parliament through paintings”, and “insulting the Supreme Leader”, based on her art exhibitions, critical paintings, and other peaceful activities such as meeting with families of political prisoners. Her lawyer has not yet been allowed to read her casefile.

Previous arrest
Iran’s Revolutionary Guards first arrested Atena Farghadani on 23 August 2014. They searched her house, confiscated her personal belongings and took her away, blindfolded. She was then held for five days in solitary confinement in Section 2A of Evin Prison, which the Revolutionary Guards control, before being transferred to a cell shared with Ghoncheh Ghavami, a British-Iranian prisoner of conscience arrested for protesting women’s exclusion from volleyball. Atena Farghadani was held in solitary confinement for another 10 days after she started a hunger strike in protest at her detention.

Atena Farghadani later told media she was interrogated for nine hours every day over a period of a month and a half at Evin Prison. The interrogations revolved around meetings she had with families of those killed amid unrest after Iran’s disputed 2009 presidential election, as well as a cartoon she had drawn and posted on Facebook.

The illustration, which depicted members of parliament casting a ballot, was critical of members of the parliament for considering a bill that sought to criminalize voluntary sterilization as part of a larger plan to restrict access to contraception and family planning services.

The authorities also brought the charge of “gathering and colluding with anti-revolutionary individuals and deviant sects” against Atena Farghadani for her art exhibition, named “Parandegan-e Khak” (“Birds of Earth”), which referred to those killed in the aftermath of the 2009 disputed election and was attended by relatives of political prisoners as well as members of the Baha’i community.

She had no access to a lawyer or her family throughout this time. After she went on hunger strike to protest her detention, the authorities released her on a hefty bail on 6 November.

Video testimony about ill-treatment at Evin Prison

According to a video message Atena Farghadani posted in late December following her release, female prison guards at Evin Prison had beaten her and subjected her to degrading body searches and other ill-treatment for trying to continue her painting in prison, using discarded paper cups and flowers from the exercise area.

She also said that the prison authorities had installed surveillance cameras in bathrooms at Section 2A of Evin Prison, which they used to catch her taking some of the paper cups from a rubbish bin. In her video message she said:
“The [female prison guards] were whispering…‘why does she want the cups?’ One of them was saying ‘rewind the film back’.... One of the guards opened the cell door violently…and shouted ‘take off your clothes’. I told them that what they were doing was illegal…one of the guards who swore a lot held my hands up, because I was resisting the body search… My right hand hit the wall and my wrist became swollen and bruised…I told them that I was on ‘dry’ hunger strike and that I would file a complaint. One of them told me ‘shut your mouth or I will hit you so hard that your mouth will be full of blood’.”

“Atena Farghadani’s story is a chilling glimpse inside the horrors of life behind bars for Iran’s prisoners of conscience. It should be a wake-up call for the authorities that the truth will come out no matter how hard they try to suppress it,” said Hassiba Hadj Sahraoui.

Mo, 2015-03-02 13:45
Mainz (dpa)

Winzer warnen: Weinbauflächen nicht zu schnell ausweiten

Mainz (dpa) - Die Winzer im wichtigsten deutschen Weinbau-Land Rheinland-Pfalz warnen vor einer zu schnellen Vergrößerung der Rebflächen in der Bundesrepublik. «Der Markt kann so etwas überhaupt nicht aufnehmen», sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Weinbauverbände Rheinland-Pfalz, Ingo Steitz, am Montag in Mainz. Bei einer zu raschen Ausweitung seien Winzerbetriebe gefährdet, weil der Preisdruck nach unten im Fall größerer Weinmengen steigen dürfte.

Von 2016 an lockert die EU den einst in den 1970er Jahren verhängten Anbaustopp. Brüssel ermögliche es den Staaten dann, die Anbaufläche für Wein pro Jahr um bis zu ein Prozent zu vergrößern, erklärte Steitz. Der aktuelle deutsche Gesetzentwurf sehe 0,5 Prozent vor. Die Weinbauverbände forderten nun maximal 0,1 Prozent im ersten Jahr. In Rheinland-Pfalz werden rund zwei Drittel der gesamten deutschen Weinbaufläche bewirtschaftet.
 

Mo, 2015-03-02 13:30
Brüssel (dpa)

Russland und Ukraine wollen über Gaslieferungen verhandeln

Brüssel (dpa) - Im Streit um Gaslieferungen versuchen die Ukraine und ihr Energielieferant Russland eine Lösung zu finden. Bei den für 15 Uhr angesetzten Gesprächen wollte der für Energiefragen zuständige Vizepräsident der Brüsseler EU-Kommission, Maros Sefcovic, vermitteln. Auch der ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin und sein russischer Kollege Alexander Nowak sollten teilnehmen. Der russische Staatskonzern wirft der Ukraine vor, Lieferungen für den März nicht im Voraus bezahlt zu haben und droht mit einem Lieferstopp. Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für russisches Gas auf dem Weg nach Westen.
 

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
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Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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