Aktuell

Mi, 2017-03-29 00:17
Berlin (dpa)

Hendricks: USA können weltweiten Klimaschutz nicht stoppen

Berlin (dpa) - Die Energiepolitik von US-Präsident Donald Trump kann nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Klimaschutz nicht stoppen. «Die USA sind wichtig, aber diese weltweite Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen», sagte die SPD-Politikerin. Dass Trump am Vortag Teile der Klimapolitik seines Amtsvorgängers Barack Obama rückgängig gemacht hatte, kritisierte Hendricks nicht direkt. Eine ehrgeizige Klimapolitik liege «im ureigensten Interesse der USA», sagte sie aber. Die Vereinigten Staaten seien schon heute stark von Auswirkungen des Klimawandels wie Hurrikans und Dürren betroffen.

Trump hatte die bisher weitreichendsten Schritte unternommen, zentrale Bestimmungen zum Klimaschutz abzubauen. Er unterzeichnete am Dienstag ein Dekret, mit dem Kernstücke der Umweltpolitik der Vorgängerregierung aufgeweicht werden sollen.

Di, 2017-03-28 21:26
Brüssel/Washington (dpa)

EU bedauert neue Klimapolitik der USA

Brüssel/Washington (dpa) - Die EU-Kommission hat die Abkehr der US-Regierung von wichtigen Klimaschutzmaßnahmen bedauert. «Jetzt wird man sehen, mit welchen anderen Mitteln die USA ihre Zusagen aus dem Pariser Abkommen erreichen wollen», erklärte Umweltkommissar Miguel Arias Cañete am Dienstagabend in Brüssel.

Er bekräftigte die Unterstützung der Europäischen Union für den Weltklimapakt von Paris, den auch die USA unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama ratifiziert hatten. Dessen Nachfolger Donald Trump kippte jetzt jedoch wichtige Klimaschutzbestimmungen, um wieder verstärkt Kohle einzusetzen. Diese gilt als klimaschädlich.

Arias Cañete betonte, umso wichtiger sei, dass Europa verlässlich die globale Führungsposition beim Klimaschutz behalte. «Wir werden uns an Paris halten, wir werden Paris verteidigen, und wir werden Paris umsetzen», erklärte er und meinte damit das gleichnamige Abkommen.

Di, 2017-03-28 20:29
Washington (dpa)

Trump weicht zentrale Klimaschutzregelungen auf

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat die bisher weitreichendsten Schritte unternommen, um zentrale Bestimmungen zum Klimaschutz abzubauen. Trump unterzeichnete am Dienstag ein Dekret, mit dem Kernstücke der Umweltpolitik der Vorgängerregierung Barack Obamas aufgeweicht werden sollen.

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Di, 2017-03-28 20:33
Washington (dpa)

Trump weicht Klimaschutzbestimmungen auf

Trump hat der Kohleindustrie versprochen, ihre reihenweise geschlossenen Zechen wieder zu öffnen. Den dabei störenden Klimaschutzregulierungen hat der Präsident den Kampf angesagt. Nun macht er Ernst.

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat die bisher weitreichendsten Schritte unternommen, zentrale Bestimmungen zum Klimaschutz abzubauen. Der Republikaner unterzeichnete am Dienstag ein Dekret, mit dem Kernstücke der Umweltpolitik der Vorgängerregierung aufgeweicht werden sollen.

Seine Regierung beende den Krieg gegen die Kohle, sagte Trump bei der Unterzeichnung im Weißen Haus. Die Entscheidungen würden zu sehr vielen neuen Jobs in den USA führen.

Künftig müssen Bundesbehörden bei Entscheidungen etwa nicht mehr die Auswirkungen des Klimawandels bedenken. Die USA sollten dadurch von ausländischen Energiequellen unabhängig werden, hieß es zur Begründung. Tatsächlich sind die USA bereits heute de facto energieautonom.

Trump hob auch den Stopp der Verpachtung von öffentlichem Land für Kohleförderung auf und er änderte Begrenzungen der Methan-Emissionen in der Öl- und Gasindustrie.

Einen offiziellen Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen beschloss die Regierung damit aber nicht.

Trump forderte die Umweltbehörde EPA auf, ein zentrales Vorhaben der Umweltpolitik Barack Obamas zur Begrenzung von Kohlenstoffbelastung durch Kraftwerke zu überdenken. Nach dem «Clean Power Plan» sollte der Kohlendioxid-Ausstoß in den USA bis 2030 im Vergleich zu 2005 um 32 Prozent sinken.

Dieses war ein Grundpfeiler der Klimastrategie des Demokraten gewesen, der Oberste Gerichtshof hatte die Pläne aber auf Eis gelegt. Mehr als zwei Dutzend mehrheitlich republikanisch geführte US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen aus dem Energiesektor hatten vor verschiedenen Gerichten dagegen geklagt.

«Ich unternehme historische Schritte, Regulierungen abzubauen», sagte Trump im Weißen Haus. Die USA würden sauberes Wasser und saubere Luft haben. «Aber so viele der Regulierungen sind so überflüssig.»

«Wir beenden den Diebstahl am amerikanischen Wohlstand», sagte Trump. Er werde weiter voranschreiten, dem Volk die Macht zurückzugeben.

Die Umsetzung von Trumps Verordnung könnte möglicherweise Jahre dauern. Umweltgruppen drohten bereits mit Klagen.

Trump hat versprochen, Arbeitsplätze in der Kohleindustrie zurückzubringen. Das war ein zentraler Punkt seines Wahlkampfes. Mit dem Dekret wolle er sich bei den Menschen in den Kohlegebieten bedanken, die ihm ins Weiße Haus verholfen haben, hieß es vor der Unterzeichnung.

Trump hatte die Existenz eines von Menschen verursachten Klimawandels sehr oft angezweifelt und im Wahlkampf den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt.

Di, 2017-03-28 20:38
Washington (dpa)

Schwarzer Dienstag für den Klimaschutz? Trump macht Ernst Von Maren Hennemuth und Hannes Breustedt, dpa

Er hat es immer wieder gepredigt, nun folgen Taten. Donald Trump schraubt den Klimaschutz zurück. Jobs sollen Vorrang haben. Aber selbst Kohlebosse sind skeptisch.

Washington (dpa) - Donald Trump hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er herzlich wenig von der Klimaschutzpolitik seines Vorgängers Barack Obama hält. Am Dienstag machte er einen großen Schritt, die Errungenschaften des Demokraten zunichte zu machen.

Worum geht es?

Um mehrere Maßnahmen. Trump hob ein Moratorium auf, durch das öffentliches Land nicht mehr zur Förderung von Kohle verpachtet werden konnte. Er änderte Begrenzungen der Methan-Emissionen in der Öl- und Gasindustrie. Und er sagt einem Kernanliegen Obamas den Kampf an: Die Umweltbehörde EPA soll den «Clean Power Plan» auf den Prüfstand stellen.

Damit wollte der Demokrat die CO2-Emissionen amerikanischer Kraftwerke eindämmen. Der Kohlendioxid-Ausstoß sollte bis 2030 im Vergleich zu 2005 um 32 Prozent sinken. Aber mehr als zwei Dutzend mehrheitlich republikanisch geführte US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen aus dem Energiesektor klagten vor verschiedenen Gerichten dagegen. Der Supreme Court, der Oberste Gerichtshof der USA, legte Obamas Pläne vor einem Jahr auf Eis - wegen rechtlicher Bedenken.

Hat Trump so einfach freie Hand?

Nein, es gibt Hürden. Der Präsident und sein EPA-Chef Scott Pruitt stehen vor dem Problem, dass sie etwas neues vorlegen müssen, sobald sie den «Clean Power Plan» aufkündigen. So hat es der Supreme Court vorgegeben. Allerdings gibt es dafür keine Frist, die Regierung könnte das Thema also einfach aussitzen. Dann drohen ihr aber möglicherweise Klagen.

Steigen die USA offiziell aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus?

Nein. Ein offizieller Austritt wäre wohl zu kompliziert und würde Jahre in Anspruch nehmen, vielleicht auch zu viel Aufmerksamkeit erregen. Stattdessen scheint sich die Strategie der Regierung aufs Nichtstun zu beschränken: einfach keine Anstrengungen zur Umsetzung des Abkommens zu unternehmen. Das ist zwar nicht im Sinne des Vertrags, es drohen aber keinerlei Sanktionen - und für das Ziel des Regelwerks ist es genauso schädlich wie ein Austritt.

Wie schätzen Experten den Inhalt des Dekrets ein?

Mark Muro von der Washingtoner Denkfabrik Brookings meint, es sei eine weitgehend symbolische Geste. «Lasst uns nicht vergessen, dass Trumps großer Erlass zum Kohlenstoff größtenteils zahnlos und überschätzt ist», schrieb Muro bei Twitter.

Michael Gerrard, Professor für Klimarecht an der Columbia Universität, erwartet dagegen fatale Konsequenzen. Schon mit dem «Clean Power Plan» hätten die USA die Zusagen des Pariser Abkommens nur schwer einhalten können, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ohne die Vorgaben sei es praktisch unmöglich. Die Politik beruhe auf der Leugnung des Klimawandels sowie dem Wunsch, der Kohleindustrie einen Gefallen zu tun.

Kommen die Jobs in den Zechen nun zurück?

Daran glauben nicht mal die größten Unterstützer von Trumps Kurs. «Er sollte seine Erwartungen zurückschrauben», sagte etwa Robert Murray, Chef des größten privaten US-Kohlekonzerns Murray Energy, dem «Guardian». Selbst wenn neue Werke mit «sauberen» Fördertechnologien gebaut würden, geht Murray nicht davon aus, dass sich der Marktanteil von Kohle-Energie signifikant steigern lässt.

Laut Zahlen der für die Branche zuständigen Behörde Mine Safety and Health Administration ist die Zahl der Beschäftigten in der US-Kohleindustrie von 2008 bis 2015 von knapp 128 000 auf rund 98 500 Mitarbeiter gefallen. In den 1970er Jahren verdienten noch etwa 250 000 Menschen ihr Geld in diesem Wirtschaftszweig.

Doch selbst die größten Gegner der Obama-Regulierung räumen ein, dass die Stellen vor allem dem technischen Fortschritt zum Opfer gefallen sind, der sich nicht rückgängig machen lässt. «Trump kann die Jobs nicht zurückbringen», glaubt Kohle-Boss Murray. Es könne nur darum gehen, Chancengleichheit mit der Konkurrenz aus Bereichen wie Wind- oder Solarenergien herzustellen, die hohe Subventionen einstreiche.

Kann Trump den Trend zu erneuerbaren Energien stoppen?

«Der größte Teil der Fortschritte, die das Land bei der Reduzierung von Abgasen gemacht hat, wurde durch Marktkräfte herbeigeführt und nicht durch Politik», meint Brookings-Experte Muro. Der technologische Wandel habe die Kosten erneuerbarer Energien bereits erheblich gesenkt und damit ein Umdenken bei Investoren und Unternehmen bewirkt. Bald schon würden Wind und Solar ohne staatliche Bezuschussung wettbewerbsfähig werden.

Tatsächlich hat die Finanzwelt längst begonnen, in bedeutendem Ausmaß Investitionen aus fossilen Energien abzuziehen. So haben sich etwa Nachfahren des US-Öltycoons John D. Rockefeller mit zahlreichen anderen Großinvestoren zu einer «Divestment»-Bewegung zusammengeschlossen, die Gelder von traditionellen Energiequellen wie Kohle oder Ölsand in erneuerbare Alternativen umschichtet.

Die «Clean Energy Revolution» sei angesichts der mittlerweile verfestigten Tech- und Markttrends gar nicht mehr aufzuhalten, erklärt Muro.

Di, 2017-03-28 19:38
Sofia (dpa)

Bulgariens Nationalisten rufen zu breiter Koalition auf

Sofia (dpa) - Bulgariens Nationalisten haben Wahlsieger GERB und den Sozialisten eine breite Regierungskoalition mit Beteiligung des nationalistischen Wahlbündnisses vorgeschlagen. Damit soll in dem neu gewählten Parlament eine stabile Regierung zustande kommen. «Dies wäre das natürlichste Kabinett mit mehr als 200 (der 240) Parlamentariern», sagte der Mitvorsitzender des Bündnisses Vereinigte Patrioten, Waleri Simeonow, am Dienstag im Staatsfernsehen in Sofia.

Nach der vorgezogenen Parlamentswahl am 26. März zeichnet sich in dem ärmsten EU-Land eine schwierige Regierungsbildung ab. Die Bürgerlichen (GERB) haben die Wahl mit 32,6 Prozent gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verfehlt.

«(Sozialisten-Chefin Kornelia) Ninowa und (GERB-Vorsitzender Boiko) Borissow müssen ihr Ego überwinden - keiner von ihnen sollte Ministerpräsident werden», forderte Simeonow. Die Nationalisten hätten beiden Parteien ihren Vorschlag mitgeteilt. «Und es gab keine hysterische Reaktion», betonte Simeonow.

Ninowa und Borissow lehnten im Wahlkampf eine große Koalition ihrer Parteien ab. Ninowa beharrt darauf auch nach der Wahl. Die Nationalisten, die gegenüber Flüchtlingen feindlich eingestellt sind, wurden mit 9,07 Prozent zur drittstärksten politischen Kraft  nach den Sozialisten (27,2). Auch die etablierte Türkenpartei DPS (8,99) und eine neue populistische Partei Wolja (Wille, 4,15) ziehen ins Parlament ein.

Di, 2017-03-28 19:39
Berlin (dpa)

Nahles warnt vor Hoffnungen auf schnelle Flüchtlingsintegration

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat vor zu großen Hoffnungen auf eine schnelle Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gewarnt. «Das wird kein Sprint, das wird ein Marathonlauf», sagte sie am Dienstagabend bei der Verabschiedung des langjährigen Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise. 

Nahles lobte die Modernisierungsleistungen Weises für die BA und seine Durchschlagskraft als Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). «Das BAMF ist heute leistungsfähiger denn je.» Angesichts eines sich ausbreitenden Nationalismus in Europa müsse der soziale Fortschritt erlebbar gemacht werden, sagte Nahles zudem.

Weise wechselt nach 13 Jahren an der Spitze der Nürnberger Bundesbehörde in den Ruhestand. Auf ihn folgt der frühere Hamburger Arbeits- und Sozialsenator Detlef Scheele.

Di, 2017-03-28 19:49
Warschau (dpa)

Polens Regierung streitet Berichte über Rückzug aus Eurokorps ab

Warschau (dpa) - Polens Regierung hat Medienberichte über einen Rückzug des Landes aus dem europäischen Truppenverband Eurokorps dementiert. «Es ist nicht wahr, dass Polen sich aus dem Eurokorps zurückzieht. Halten wir uns an die Fakten», schrieb Regierungssprecher Rafal Bochenek am Dienstagabend bei Twitter als Reaktion auf einen Bericht des polnischen Radiosenders RMF FM. Dieser hatte unter Berufung auf einen EU-Diplomaten gemeldet, Polens Verteidigungsminister Antoni Macierewicz wolle das Engagement Polens in der multinationalen Einheit zurückfahren. Die rund 120 polnischen Soldaten sollten demnach in den kommenden Jahren schrittweise abgezogen werden. Das polnische Verteidigungsministerium äußerte sich dazu auf dpa-Anfrage zunächst nicht.

Bislang hatte Polen eigentlich eine Rahmennation des Eurokorps werden wollen. Laut dem Medienbericht entschied Macierewicz sich wegen Polens verstärktem Engagement bei der Aufrüstung der Nato-Ostflanke sowie aus Kostengründen um. Der Europkorps habe für Polen aus militärischer Sicht keinen Nutzen gehabt, hieß es außerdem weiter in dem Bericht.

Das Eurokorps wurde 1993 auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand geschaffen. Der schnelle multinationale Eingreifverband für Krisenfälle ist sowohl für die Nato als auch für die Europäische Union einsatzbereit.

Di, 2017-03-28 19:00
Berlin (dpa)

Spitzen von Union und SPD suchen Lösungen bei Streitthemen

Berlin (dpa) - Die Spitzen von Union und SPD treffen sich an diesem Mittwoch im Kanzleramt (20.00 Uhr), um Lösungen bei strittige Themen zu finden. Erstmals beim Koalitionsausschuss dabei ist der neue SPD-Vorsitzende Martin Schulz. Sechs Monate vor der Bundestagswahl schätzt man die Einigungschancen in der Koalition als gering ein. Das gilt für Maßnahmen gegen Sozialmissbrauch von Asylbewerbern, eine Kürzung des Kindergeldes von EU-Ausländern, ein Verbot des Versandhandels für verschreibungspflichtige Medikamente, die Ehe für alle oder eine Begrenzung von Managergehältern. Schulz wollte ursprünglich wegen einer zeitgleich stattfindenden Veranstaltung der SPD-Fraktion nicht an dem Treffen teilnehmen. Das sorgte für Kritik vonseiten der Union.

Di, 2017-03-28 18:49
Wolfsburg (dpa)

VW Aufsichtsrat spricht gesamtem VW-Vorstand Vertrauen aus

Wolfsburg (dpa) - Der Aufsichtsrat von Volkswagen spricht dem Vorstand des Autobauers trotz einer laufenden Prüfung auf Schadenersatzansprüche infolge des Abgasskandals sein Vertrauen aus. Der Aufsichtsrat schlage den Anteilseignern zur Hauptversammlung im Mai eine Entlastung des gesamten Vorstands für das Geschäftsjahr 2016 vor, teilte VW am Dienstag mit. Dabei stütze man sich auf eine umfassende rechtliche Prüfung. «Der Aufsichtsrat drückt damit sein Vertrauen in den gesamten Vorstand aus, die umfassende Neuausrichtung des Konzerns weiter erfolgreich voranzutreiben.»

Die Entlastung des Vorstands ist normalerweise ein standardmäßiger Vorgang bei der jährlichen Hauptversammlung eines Unternehmens. Mit ihr bestätigen die Eigentümer, dass der Vorstand seine Arbeit ordnungsgemäß gemacht hat. Die diesjährige VW-Hauptversammlung ist für den 10. Mai geplant.

Volkswagen weist in seiner Erklärung darauf hin, «dass mit der vorgeschlagenen Entlastung kein Verzicht auf mögliche Schadensersatzansprüche gegen einzelne Personen verbunden ist». Entsprechend seiner gesetzlichen Pflichten prüfe der Aufsichtsrat seit Bekanntwerden des Abgasskandals, ob er verpflichtet sei, Schadensersatzansprüche gegen einzelne Vorstandsmitglieder geltend zu machen. Diese Prüfung dauere derzeit noch an.

Di, 2017-03-28 19:00
Berlin (dpa) 

Diesel-Ärger wirft Schatten auf Daimlers Hauptversammlung

Berlin (dpa) - Diesel und Würstchen waren die bewegenden Themen im vergangenen Jahr bei der Hauptversammlung von Daimler. Auch an diesem Mittwoch (10.00 Uhr) dürfte das zurückliegende Erfolgsjahr bei der Aktionärsversammlung in Berlin vorwiegend in den Vorträgen von Vorstand und Aufsichtsrat thematisiert werden. Die Anteilseigner dürften sich aber für die jüngst bekannt gewordenen Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen Daimler-Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Abgas-Manipulationen bei Dieselautos interessieren. Daimler betont gebetsmühlenartig, sich an geltendes Recht zu halten.

Der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) stößt ferner das Lkw-Kartell auf, das die EU aufgedeckt hatte. Die EU-Kommission hatte Daimler und andere Lastwagenbauer im vergangenen Sommer wegen unerlaubter Preisabsprachen zu einer Strafe von 2,9 Milliarden Euro verdonnert. Die DSW kritisiert, dass der Aufsichtsrat keine Schadenersatzforderungen an Manager und Vorstände geltend gemacht hatte. Daimler-Chef Dieter Zetsche selbst verantwortete von 1999 bis 2000 im Vorstand das Lkw-Geschäft.

Mit Spannung wird zudem der Auftritt eines Aktionärs erwartet, der den Antrag stellte, artgerecht - also unbekleidet - bei der Hauptversammlung aufzukreuzen. «Unter artgerechter Kleidung würde ich das Nacktsein deswegen verstehen (...)», schreibt er. Zumindest am Buffet will man in diesem Jahr für Ruhe sorgen: Für die Verpflegung der Aktionäre sei auch in diesem Jahr hinreichend gesorgt, sagte eine Sprecherin. Der Streit zweier Aktionäre um Würstchen hatte 2016 einen kleinen Polizeieinsatz ausgelöst, dabei hatte der Autobauer für die rund 5500 anwesenden Aktionäre 12 500 Würstchen aufgetischt.

Di, 2017-03-28 18:10
Berlin (dpa)

Union macht Weg frei für Gesetz zu mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

Berlin (dpa) - Die Union macht den Weg frei für das von SPD- Ministerin Manuela Schwesig eingebrachte «Entgelt-Transparenz-Gesetz» zu mehr Lohngerechtigkeit für Frauen. Bei einer Abstimmung der CDU- und CSU-Bundestagsabgeordneten habe die große Mehrheit am Dienstag für den von der Familienministerin vorgelegten Gesetzentwurf votiert - unter Berücksichtigung von Ausnahmeregelungen, teilte ein Sprecher mit. 40 Parlamentarier hätten mit Nein gestimmt.

Kern des Gesetzes, das nun noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden kann, ist ein Auskunftsrecht in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten über die Bezahlung vergleichbarer Gruppen. Der Union war wichtig, dass Betriebe ausgenommen werden, die tarifgebunden sind oder den Tarifvertrag anwenden und einen Betriebsrat haben.

Der Wirtschaftsflügel der Union hatte zuvor Bedenken gegen zu viel Bürokratie angemeldet. Andere Fachpolitiker von CDU und CSU pochten aber darauf, Frauen das Signal zu geben, dass sie in der Arbeitswelt Männern gleichberechtigt gegenüberstünden.

Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer. Das liegt aber vor allem daran, dass sie häufiger in schlechter bezahlter Teilzeit arbeiten oder in schlechter bezahlten Vollzeitjobs wie der Pflege. Doch auch bei vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien werden Frauen immer noch um 6 Prozent schlechter bezahlt als Männer.

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Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

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Immer noch – umweltschädlicher Becher
Becher wird künftig vielleicht recycelt.
ActiIrreführus – bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

 

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Tödlich. 

Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord.

Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

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Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate „ausgesetzt“. Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit „ausgesetzter“ Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

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WENN ES DARUM GEHT, UNSERE MÜLLBERGE GUT AUSSEHEN ZU LASSEN, STIEHLT CHRISTOPHE GEORGE CLOONEY DIE SCHAU. 
Christophe ist Projektleiter für Nachhaltige Entwicklung bei Nespresso. Er hilft uns, die miese Ökobilanz unserer Alukapseln zu beschönigen. „Aluminium ist zu 100 % und unendlich oft recycelbar und trägt so zum Schutz natürlicher Ressourcen bei“, schreiben wir in der Werbung. Dabei landen in Deutschland nur 70 % des Aluminiums im Gelben Sack. Und für die Folien der Kapseln verwenden wir sowieso Primär-Aluminium, dessen Herstellung extrem energieaufwendig ist. Weil in Nespresso-Maschinen nur Nespresso-Kapseln passen, sind unsere Kunden also genötigt, nachhaltig die Umwelt zu versauen. Und müssen dafür auch noch bis zu 35 Euro pro Pfund Kaffee zahlen. 

ERPRESSO
Die Leere des Portemonnaies
 

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Schaurige Leistung.
Wir schicken im Januar wieder unsere fiesen Touaregs zur Rallye Dakar. Denn wir fürchten weder Klimawandel noch Hirnverbranntheit, sondern nur, als Langweiler-Automarke zu gelten.

Jaja, schon klar, ein Hersteller namens „Volkswagen Group“ sollte eigentlich bei der Entwicklung vernünftiger, sparsamer Autos Weltspitze sein, aber das wäre doch irgendwie zu naheliegend. Deshalb bauen wir lieber spritschluckende Audis, Bugattis, Lamborghinis, Phaetons und Touaregs und bieten unsere effizienten „Blue Motion“-VWs nur mit Aufpreis an. So landen wir zwar beim CO2-Ranking des europäischen Umweltverbands „Transport & Environment“ noch hinter BMW auf dem drittletzten Rang. Aber dafür belegen unsere „Race Touaregs“ regelmäßig die ersten Plätze bei der gefährlichsten Rallye der Welt (60 Tote seit 1978). Und das ist uns noch nicht mal peinlich.

VW. Das Böse.
 

 

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Schneller Geld verschleudern
Stuttgart 21: bis zu 8,7 Mrd. € Ulm-Stuttgart: bis zu 10 Mrd. € Gesamtkosten: bis zu 18,7 Mrd. €

Einen Sparpreis gibt's mal wieder nicht.
Wer Bahn fährt, verliert Geld: einfach überteuerte Fahrkarten kaufen und Hirn abschalten. Und als Steuerzahler blechen sie sogar doppelt. So kann die Bahn ihren Größenwahn ausleben und Kostenexplosionen von Projekten wie Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm finanzieren. Aber nur solange der Vorrat an willfährigen Politikern reicht. www.kopfbahnhof-21.de 
Der Widerstand macht mobil.

 

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Wir fördern Gier und Pfusch.
Statt Alternativen.

Seit Jahren basteln wir fleißig an unserem grünen Image. Doch anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, plündern wir die letzten Ölreserven unseres Planeten – zum Beispiel im Golf von Mexiko. Ohne Skrupel. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Plan B, falls was schiefgeht – wie jetzt.

bp
big problems

 

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Ohne Garantie:
Palmöl und Urwald in Harmonie


Terror Activ. Unser neuer Reiniger glänzt mit einem zweifelhaften Siegel. Damit putzen wir alles weg. Sogar den Regenwald.
www.regenwald.org/rspo-siegel

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle
Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und „einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.
Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

 

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD, Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank,  Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 
„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:
www.bildblog.de

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“ Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.
www.rwe-autostrom.de

IrRWEege befahren                RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

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In 16 Stunden um die Welt. Das schaffen nur die Skrupellosesten.

METRO Group The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den „Spirit of Commerce“ – den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

Keine Anzeige!

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HÜLLEN SIE IHRE LIPPEN IN CHEMIE

Inhaltsstoffe: OCTINOXATE (ETHYLHEXYL METHOXYCINNAMATE) – (OTHER): RICINUS COMMUNIS (CASTOR) SEED OIL – EUPHORBIA CERIFERA (CANDELILLA) WAX – OLEYL ALCOHOL – LANOLIN ALCOHOL – LANOLIN OIL – PARAFFINUM LIQUIDUM (MINERAL OIL) – HYDROGENATED VEGETABLE OIL – CETYL ALCOHOL – TITANIUM DIOXIDE – PETROLATUM – OZOKERITE – CERA ALBA (BEES WAX) – PERSEA GRATISSIMA (AVOCADO) OIL – TRITICUM VULGARE (WHEAT) GERM OIL – TOCOPHERYL ACETATE – PARFUM (FRAGRANCE) – PROPYLPARABEN – ACRYLATES COPOLYMER – STEARYL STEARATE – GLYCERYL STEARATE – LECITHIN – TOCOPHEROL – AQUA (WATER) – ASCORBYL PALMITATE – BEHENIC ACID – CITRIT ACID – PARAFFIN – BUTYLENE GLYCOL – COLLAGEN – RETINYL PALMITATE – GLYCOSAMINOGLYCANS – PROPYLENE GLYCOL – YEAST (FAEX) EXTRACT – PHENOXYETHANOL – METHYLPARABEN – ETHYLPARABEN – BUTYLPARABEN – ISOBUTYLPARABEN – (+/- MAY CONTAIN: CI 77019 (MICA) – CI 15850 (RED 7) – CI 77491 (IRON OXYDE) – CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE) – CI 73360 (RED 30) – CI 19140 (YELLOW 5 LAKE) – CI 15850 (RED 6) – CI 45410 (RED 28 LAKE) – CI 17200 (RED 33 LAKE) – CI 42090 (BLUE 1 LAKE) – CI 75470 (CARMINE) – CI 77742 (MANGANESE VIOLET) – CI 15985 (YELLOW 6 LAKE) – CI 77499 (IRON OXIDE) – CI 12085 (RED 36) – CI 77492 (IRON OXIDE) – CALCIUM SODIUM BOROSILICATE – SILICA – synthetic fluorphlogopite – TALC – YLO6-1)

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Wieso Extra-Portion Milch?
Her mit dem Süsskram!

Kinder Schokolade.
Die süßen Riegelchen für die Extra-Portion Zucker und Fett.

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Rügenwalder Mühle 4x mit!

Mit Fleisch aus Massentierhaltung
Mit Natriumnitrit (E250)
Mit Zucker
Mit Gensoja im Tierfutter

Natürlichkeit liegt im Trend, also macht die Rügenwalder Mühle jetzt auch mal ein bisschen auf „pur“ und lässt vier überflüssige Zusatzstoffe weg. Aber selbstverständlich liefert ihnen Deutschlands umsatzstärkste Wurstmarke weiter echte Massenware – aus Agrarfabriken, in denen Tausende Schweine industriell gemästet werden.

„Achten Sie doch meinetwegen auf Bio-Qualität. Ich tu's nicht.“
Jörg Pilawa –

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Giftiges Gemüse
gibt's nicht nur im Wald.

METRO Group – Geschäfte mit Gespritztem
Wer gefährliches Grünzeug sucht, wird auch in unseren Supermärkten fündig. Schließlich sind Pestizidrückstände in Obst und Gemüse eines unserer Markenzeichen. Drei Viertel der konventionell erzeugten Birnen, Trauben, Pfirsiche, Tomaten, Karotten, Gurken, Paprika und Kopfsalate, die Greenpeace im Herbst 2005 bei uns kaufte und testete, enthielten Spritzmittelreste. Und mehr noch: In jeder fünften Probe wurde sogar die gesetzliche Höchstmenge erreicht oder überschritten*. Damit ist METRO im Greenpeace-Supermarkt-Ranking die Nr. 2 in Deutschland. Von hinten.

* Mehr im Greenpeace-Einkaufsratgeber „Pestizide aus dem Supermarkt“, Tel. 040/306 18-120

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Klmakllr
Verdichtete 1rrationalität: Obwohl wir es besser können, bieten wir das neue BMW 1er Coupé auch als 306-PS-Monster an (9,2 Liter/100km und 220g CO2 /km).

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Um das miese Image der Braunkohle zu retten, pumpen wir Millionen in unseriöse Werbung.Leider wissen inzwischen fast alle, dass die Braunkohle der mit Abstand klimaschädlichste Energieträger ist und ihr Abbau Landschaften und Dörfer zerstört. Aber natürlich wollen wir trotzdem weiter mit ihr Profite machen. Also haben wir uns etwas einfallen lassen.

Man könnte doch ausnutzen, so dachten wir vom Deutschen Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) uns, dass die Menschen das Kleingedruckte – wenn überhaupt – nur flüchtig lesen. Und so beauftragten wir unsere Werbeagentur mit einer Imagekampagne. Die Idee: Anzeigen, die wir im Wochentakt in „Spiegel“, „Zeit“, „SZ“ und vielen anderen Medien schalten, erscheinen auf den ersten Blick seriös und informativ. Wir lassen darin willfährige oder gutgläubige Wissenschaftler in „Expertenbeiträgen“ irgendetwas zum Thema Energie sagen. Jeweils einen Satz – der uns gut in den Kram passt – reißen wir aus dem Kontext und drucken ihn richtig groß. Und dann wollen wir mal sehen, ob irgendjemandem auffällt, wie wir dabei manipulieren.

In der ersten Annonce ließen wir Professor Achim Bechem erklären, wir bräuchten für „den Übergang vom Ölzeitalter zu regenerativen Energien“ einen Mix aller Energiequellen. Dass kein Land der Welt so viel Braunkohle verfeuert wie Deutschland mit seinem extrem kohlelastigen Energiemix – davon kein Wort. Eine Woche später durfte sich „Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. F.-W. Wellmer“ über die Endlichkeit der Bodenschätze auslassen – egal, dass das mit der deutschen Braunkohle, um die es hier geht, nur am Rande zu tun hat. In der dritten Anzeige warnte Professor Georg Erdmann davor, dass die Braunkohlewirtschaft „dem Klimaschutz geopfert“ werde – und erklärte die Kohleverflüssigung, eine Horrorvision aller Klimaforscher, zur „klimafreundlichen Kohletechnologie“.

Der Höhepunkt der Kampagne war dann Anzeige Nummer vier: Wir zeigten einfach den renommierten US-Klimaschutzexperten Professor Robert Socolow und legten ihm (im „Spiegel“) den Satz in den Mund: „Kohlekraftwerke ließen sich z.B. schon heute durch effizientere Anlagen ersetzen und in Zukunft mit Systemen für die Abtrennung von Kohlendioxid ausrüsten.“ Dummerweise war Socolow damit gar nicht einverstanden. Er dementierte den Satz und forderte darüber hinaus, dass sein Name aus der Kampagne zurückgezogen wird. Denn in Wirklichkeit ist er strikt gegen neue Kohlekraftwerke ohne CO2-Abscheidung (die übrigens frühestens 2020 marktreif ist). Wenige Tage später erschien die Anzeige in „SZ“ und „Zeit“ mit korrigiertem Text. Das kriegt ja eh keiner mit, dachten wir uns, denn das Kleingedruckte liest ja keiner. Oder etwa doch?
www.braunkohle-forum.de

BRAUNKOHLE. WAS IST DRECKIGER?
Kein Beitrag von Dipl.-Ing. Matthias Hartung, Vorsitzender des DEBRIV und Vorstandsmitglied der RWE Power AG

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Monströs. Aggressiv. Dämlich.
Das Unheil naht im Schutz der Nacht.

Er setzt 378 Gramm CO2 pro Kilometer frei, fast dreimal mehr, als Neuwagen vom nächsten Jahr an noch emittieren dürfen. Im Stadtverkehr verbraucht der Klimakiller satte 22 Liter. Der neue Porsche Cayenne. Soll bleiben, wo der Peffer wächst.

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Babys bringt der Storch. Und Atomkraft ist sicher.
Das hat doch der unbedeutende Zwischenfall vom 25. Juli in unserem schwedischen AKW Forsmark mal wieder bewiesen. Der Reaktor war schließlich nur 22 Minuten außer Kontrolle. Genug Zeit für unsere Mitarbeiter, die Gebrauchsanweisung zu lesen und kurz vor der Kernschmelze den richtigen Knopf zu drücken. Außerdem waren ja auch nur zwei von vier baugleichen Notstromdiesel ausgefallen. Zwar wissen wir nicht wieso, aber egal. Es ist ja noch mal gut gegangen. Gut zu wissen, dass unser AKW Brunsbüttel bei Hamburg ein ebenso verlässliches Sicherheitssystem hat.

www.vattenfall.de

Vattenfall
Watt'n Störfall

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Hybrid ist Zukunft
mit doppeltem Boden.

Der neue RX 400h: Der erste Hybrid in der Schluckspecht-Klasse. Entdecken Sie, wie wenig die Spartechnik in einem Zwei-Tonnen-Auto bringt. Erleben Sie, wie nutzlos Elektromotoren auf der Autobahn sind. Der neue RX 400h verbrennt nur im städtischen Stop-and-Go weniger Sprit als andere. Also dort, wo man sich mit riesigen Geländewagen viele Freunde macht. In der Praxis säuft der RX 400h mehr als zehn Liter. Fast doppelt so viel, wie Neuwagen ab 2008 im Schnitt verbrauchen sollen.

LAPSUS
Streben zur Zapfsäule

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Du bist Theo Müller

Du musst abgebrüht sein, jedes Schlupfloch kennen und darfst dich ja nicht beirren lassen. Dann bringst du es zum Millionär. Wie Theo Müller.
Zum Milchkönig hat es der Bayer gebracht, weil er illegal Abwässer einleitete, Millionen Subventionen kassiert (obwohl er Arbeitsplätze vernichtet), den Milchpreis drückt, unbequeme Leute rausschmeißt und Milch von Kühen verarbeitet, die genmanipuliertes Futter fressen.
Als Unternehmer muss man eben mal was riskieren (auch wenn die Folgen noch unbekannt sind) und - wenn's sein muss - penetranten Kritikern auch mal die Faust zeigen. So wirst du wer in Deutschland - sogar wenn du Müller heißt.
Du bist Deutschland

Foto: dpa

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VeRWEgen Lügen über ein Kohlekraftwerk, das im Gegensatz zur Vroni seine CO2-Emissionen auf 35 Mio Tonnen verdoppelt.
RWE investiert bis 2010 mehr als 2 Mrd. Euro in den Ausbau des Braunkohlekraftwerks Neurath. Es stößt dann jährlich mit knapp 35 Mio. Tonnen beinahe doppelt so viel CO2 aus wie bisher – und wird zum größten Klimakiller Europas. Aber das ist uns nicht genug Dreck. Wir behaupten auch noch, das Kraftwerk würde seine Emissionen „deutlich reduzieren“. Da staunt nicht nur Vroni.
www.vorweggehen.com

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„Ich habe mir fest vorgenommen, nicht mehr auf meine Ernährung zu achten. Auf zu McDonald's!“

Unsere Normkartoffeln in ordentlich Rapsöl frittiert ergeben 100 % triefende McDonald's- Pommes. Eine große Portion mit zwei Tütchen Mayo - und schon haben Sie bei uns Ihren Fett-Tagesbedarf (70 Gramm) abgedeckt.

Dazu eine Lift-Apfelschorle, im „test“-Magazin (5/2001) „einziges konserviertes Produkt“. Urteil: „Schmeckt unsauber und fremdartig“ – „mangelhaft“.

Beim Menü mit einem „Royal TS“ reichen schon mittlere Pommes, um übers Fett-Tagesziel hinauszuschießen. Doch in unseren Burgern steckt mehr: E 262, E 300, E 331, E 415, E 452, E471, E 472, E 481, E 516 und Chesteraroma. Mhm!

Der Chefsalat – unser perfektes Fitness-Alibi! Geschmacksfreier Eisbergsalat, Schinken, (Schwein, Wasser, Dextrose, Lactose, Salz, Nitritpökelsalz, Zucker, E 300, Glukosesirp, Aromen) und ein Fabrik-Ei. Ein gutes Gefühl!

Burger und Pommes muss man kaum kauen – da ist man nicht so schnell satt. Und nach fettreichem Essen kommt der Hunger bald wieder. Also: Gönnen Sie sich bei uns ein Käffchen – und futtern Sie weiter!

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Klimaschutz einfach gemacht: CO2-Ziel verfehlen und trotzdem prahlen!
Eigentlich sollten Neuwagen laut Selbstverpflichtung der europäischen Autoindustrie im Jahr 2008 durchschnittlich nur noch 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Aber dieses Ziel haben wir deutschen Autohersteller grandios verfehlt. Die genauen Zahlen halten wir zwar geheim, aber die für 2006 sind versehentlich durchgesickert. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß unserer Marken betrug in diesem Jahr (im Bild von links nach rechts): Ford 157g/km, Audi 188g/km, Mercedes-Benz 192g/km, Volkswagen 172g/km, BMW 187g/km, Opel 161g/km. Nur der Smart hat mit 119g/km das Ziel erreicht. Trotzdem behaupten wir einfach: „Der beste Klimaschutz sind Innovationen made in Germany.“
Unser Scheitern

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Die neue Lufthansa 747-8 Escape.

Boeing und Lufthansa präsentieren ihre neuen Fluchtpläne. Wenn die Erde glüht, ist die neue Boeing 747-8 das perfekte Flugzeug, um ins All durchzustarten. Wir wissen, wovon wir reden: Fliegen ist schließlich die klimaschädlichste Art zu reisen. Jede kleine CO2-Einsparung durch moderne Triebwerke wird durch das Wachstum des Flugverkehrs zunichte gemacht. Das gilt auch für Erfolge beim Klimaschutz überhaupt. Also: Lassen Sie uns abhauen! Wir kennen nur noch nicht das Ziel!

BOEIG: Wenn's auf der Erde zu boeig wird.

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