Aktuell

Mo, 2017-03-27 20:24
Washington (dpa)

Weißes Haus: Trump zu Zusammenarbeit mit Demokraten bereit

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Niederlage bei der Abschaffung von «Obamacare» zu einer Zusammenarbeit mit den Demokraten bereit. Das sagte sein Sprecher Sean Spicer am Montag. Es handle sich dabei bis zum einem gewissen Grad um einen Kurswechsel, sagte Spicer. Er fügte hinzu: «Wir müssen sehen, wie wir unsere Mehrheiten bekommen.» Der Präsident meine das durchaus ernst.

Trump steht mit seinen angekündigten Vorhaben wie einer großen Steuerreform und Investitionen in die Infrastruktur vor der Schwierigkeit, angesichts der Zerrissenheit der Republikaner möglicherweise keine parlamentarischen Mehrheiten zu erhalten.

Eigentlich kontrollieren die Republikaner beide Kongresskammern. Aber am Freitag war ein Gesetz, das die Gesundheitsversicherung «Obamacare» ersetzen sollte, im Repräsentantenhaus am Widerstand in den Reihen der Republikaner gescheitert.

Verantwortlich waren vor allem die gut 30 Mitglieder des «Freedom Caucus», einer Gruppe sehr konservativer Abgeordneter. Würde Trump sie künftig aus Gesetzesvorhaben herausrechnen wollen, müssten für eine Mehrheit 18 Demokraten mit den Republikanern stimmen.

Nächster Prüfstein ist die Finanzierung der US-Regierung, um einen drohenden Stillstand zu verhindern, einen so genannten «Government Shutdwon» wie zuletzt 2013. Stichtag ist bereits der 29. April, gleichzeitig der 100. Tag der Amtszeit Präsident Trumps.

Angesichts kontinuierlicher, wochenlanger Angriffe Trumps auf die Demokraten bleibt abzuwarten, wie sie auf das Angebot reagieren.

Mo, 2017-03-27 20:46
Damaskus/Tampa (dpa)

Offensive bei syrischem Damm nach Drohungen ausgesetzt

Im Kampf gegen den IS ist der Euphrat-Damm strategisch wichtig. Die Terrormiliz droht mit dem Bruch des Dammes. Die Offensive um die Talsperre wird unterbrochen.

Damaskus/Tampa (dpa) - Kurdisch geführte Truppen haben ihre Offensive auf einen strategisch wichtigen Staudamm in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka kurzzeitig gestoppt. Hintergrund waren Drohungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), der Damm könne einstürzen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) kündigten am Montag eine mehrstündige einseitige Waffenruhe an, um Ingenieuren den Zugang zu dem Euphrat-Damm zu ermöglichen.

Hinter dem Damm staut sich der Assad-See, nur wenige Dutzend Kilometer stromabwärts liegt die IS-Hochburg Al-Rakka. Die Dschihadisten hatten am Wochenende über ihr Sprachrohr Amak indirekt mit dem Einsturz des Bauwerks gedroht. Wegen «US-Luftangriffen und eines hohen Wasserstandes» drohe Dammbruch.

Es blieb bei widersprüchlichen Meldungen zunächst unklar, ob die Ingenieure den Damm tatsächlich betreten konnten. Die Stromproduktion dort war am Wochenende eingestellt worden. Es wird vermutet, dass der Kontrollraum schwer beschädigt ist.

Das US-Militär erklärte am Montag, man habe keine signifikanten Schäden an dem Damm feststellen können. Nach allem was man wisse, sei er funktionsfähig, sagte Sprecher John Thomas vom Zentralkommando in Tampa. Die IS-Terroristen hätten Verwirrung und Panik stiften wollen, indem sie behauptet hätten, die Talsperre sei von der Koalition angegriffen worden. Daraufhin habe ein Teil der örtlichen Bevölkerung begonnen, die Gegend zu verlassen.

Angesichts der von westlichen Staaten unterstützten Offensive auf Al-Rakka und das vom IS beherrschte Umland wird schon länger befürchtet, dass die Terrormiliz die ganze Region fluten könnte.

Am Sonntagabend gelang dem Bündnis, das von der kurdischen Miliz YPG geführt wird, die Eroberung eines nahegelegenen Flughafens. Der IS hatte diesen seit 2014 kontrolliert.

Mo, 2017-03-27 19:55
York (dpa)

Kunst zu Migration: Ai Weiwei baut Metallzäune in New York

New York (dpa) - Mit Blick auf das Thema Migration will der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei Dutzende Zäune und Installationen in New York bauen. Er «verwandelt den Sicherheitszaun aus Metalldraht in ein kraftvolles künstlerisches Symbol», teilte der Public Art Fund mit, der das Projekt finanziert. Die Werke sollen ab Mitte Oktober bis Februar 2018 auf Hausdächern und Haltestellen, zwischen Gebäuden, aber auch als freistehende Skulpturen an bekannten Orten in mehreren Bezirken der Metropole zu sehen sein. Titel ist «Good Fences Make Good Neighbors» - gute Zäune machen gute Nachbarn.

Der heute 59-Jährige kam in den 1980er Jahren selbst als Einwanderer nach New York und hat sich bereits mehrfach mit dem Schicksal von Flüchtlingen auseinandergesetzt, zuletzt mit einem monumentalen Schlauchboot in der tschechischen Nationalgalerie. Die Zäune in New York sollen Metaphern sein in einer Stadt, «die Millionen Einwanderern lang als Tor zu den Vereinigten Staaten diente», wie der Public Art Fund mitteilte.

Ai Weiwei lebte von 1983 bis 1993 in New York, heute pendelt er zwischen Ateliers in Peking und Berlin. «Hindernisse sind genutzt worden, um uns zu spalten, aber als Menschen sind wir alle gleich. Einige sind privilegierter als andere, aber mit diesem Privileg geht eine Verantwortung einher, mehr zu tun», sagte er.

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Mo, 2017-03-27 19:00
Moskau (dpa)

Iranischer Präsident Ruhani bei Putin in Moskau

Moskau (dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag in Moskau seinen iranischen Kollegen Hassan Ruhani. Bei dem Treffen soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit vertieft werden. Es gehe um Energie und Verkehr, teilte der Kreml mit. Ruhani kündigte an, sein Land werde die nukleare Kooperation mit Moskau fortsetzen. Symbol dafür sei das von Russland gebaute iranische Atomkraftwerk Buschehr. Der Iran ist ein großer Kunde für Industriegüter, Rüstung und Kernkrafttechnik aus Russland. Im Syrien-Krieg kämpfen beide Länder aufseiten von Präsident Baschar al-Assad. Nach Ruhanis Angaben trifft er zum neunten Mal mit Putin zusammen.

Mo, 2017-03-27 18:05
Washington (dpa)

Trump will Handlungsfähigkeit demonstrieren: «Amt für Innovation»

Im Weißen Haus gibt es viele Räte, Berater und Gruppierungen. Jetzt hebt Trump das «Amt für Innovation» aus der Taufe. Der Präsident dürfte damit vor allem zeigen wollen, dass der Geschäftsmann in ihm Kurs halten will. Trotz aller Widrigkeiten in der Tagespolitik.

Washington (dpa) - Kurz nach seiner schweren Niederlage bei der Abschaffung von «Obamacare» versucht US-Präsident Donald Trump, Handlungsfähigkeit und die Bereitschaft für neue Wege zu demonstrieren. Am Montag wollte er ein «Amt für amerikanische Innovation» vorstellen, das im Weißen Haus angesiedelt ist und von seinem Schwiegersohns Jared Kushner (36) geführt wird.

Die «Washington Post» berichtete unter Berufung auf eine Stellungnahme Trumps, diese Behörde solle in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsexperten die Regierung effizienter machen.

«Unabhängig von ihrer politischen Einstellung können alle Amerikaner sehen, dass das Stagnieren der Regierung unsere Fähigkeit, richtig zu funktionieren, behindert hat», sagte Trump demnach. Jetzt wolle er «Ergebnisse produzieren».

Damit bezieht Trump sich offensichtlich auch auf das Scheitern eines republikanischen Alternativ-Gesetzentwurfes zur Gesundheitsversicherung «Obamacare». Das Gesetz war am Freitag an heftigem Widerstand in den eigenen Reihen gescheitert.

Medienberichten zufolge zeigte Trump sich überrascht über das Ausmaß, in dem sich das politische System in der US-Hauptstadt selbst blockieren kann. Es wird vermutet, dass das «Amt für amerikanische Innovation» als eine Art Sachverständigenrat demonstrieren soll, dass das Weiße Haus auch unabhängig von Partei- und Tagespolitik agieren kann.

Allerdings sind für die Gesetzgebung und das Umsetzen von Politik nach wie vor die beiden Kammern des Kongresses unabdingbar.

Kushner sagte in einem Interview, sein Team solle führende Talente aus Wirtschaft und Regierung zusammenbringen: «Die Regierung sollte geführt werden wie eine große amerikanische Firma. Wir hoffen, dass wir für unsere Kunden, die Bürger, Erfolg und Effizienz erreichen können.» Zunächst wolle sich das Amt um die Angelegenheiten von Kriegsveteranen kümmern und um den Kampf gegen Opiat-Abhängigkeit.

Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Er fungiert als Berater des Präsidenten und ist unter anderem in diplomatischen Missionen für Nahostfragen oder Mexiko unterwegs. Politische oder Regierungserfahrung hat er nicht.

Mo, 2017-03-27 18:34
Damaskus (dpa)

Offensive bei syrischem Damm nach Einsturz-Drohungen ausgesetzt

Damaskus (dpa) - Kurdisch geführte Truppen haben ihre Offensive auf einen strategisch wichtigen Staudamm in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka gestoppt. Hintergrund sind Drohungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), der Damm könne einstürzen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) kündigten am Montag eine mehrstündige einseitige Waffenruhe an, um Ingenieuren den Zugang zu dem Euphrat-Damm zu ermöglichen.

Hinter dem Damm staut sich der Assad-See, nur wenige Dutzend Kilometer stromabwärts liegt die IS-Hochburg Al-Rakka. Die Dschihadisten hatten am Wochenende über ihr Sprachrohr Amak indirekt mit dem Einsturz des Bauwerks gedroht. Wegen «US-Luftangriffen und eines hohen Wasserstandes» sei der Damm vom Zusammenbruch bedroht.

Es blieb bei widersprüchlichen Meldungen zunächst unklar, ob die Ingenieure den Damm tatsächlich betreten konnten. Die Stromproduktion dort war am Wochenende eingestellt worden. Es wird vermutet, der Kontrollraum sei schwer beschädigt.

Angesichts der von westlichen Staaten unterstützten Offensive auf Al-Rakka und das vom IS beherrschte Umland wird schon länger befürchtet, dass die Terrormiliz die ganze Region fluten könnte.

Am Sonntagabend gelang dem Bündnis, das von der kurdischen Miliz YPG geführt wird, die Eroberung eines nahegelegenen Flughafens. Der IS hatte diesen seit 2014 kontrolliert.

Mo, 2017-03-27 18:19
Belfast (dpa)

Frist für Regierungsbildung in Nordirland abgelaufen - Keine Neuwahl

Die Koalition in Belfast bricht auseinander - aus einer Neuwahl gehen dieselben zwei Parteien als Sieger hervor. Auf eine neue Regierung können sie sich aber nicht einigen. Wie geht es weiter?

Belfast (dpa) - Die Frist für eine Regierungsbildung in Nordirland nach der Wahl am 2. März ist ohne Einigung abgelaufen. Eine zweite Neuwahl in diesem Jahr soll es aber nicht geben, wie der britische Nordirland-Minister James Brokenshire am Montag in Belfast erklärte. Er gab stattdessen der katholisch-republikanischen Sinn-Fein-Partei und der protestantisch-unionistischen DUP ein «kurzes Zeitfenster» von wenigen Wochen, um sich auf eine neue Koalition zu einigen. Brokenshire sagte allerdings nicht, was passiert, wenn es weiter keine Fortschritte geben sollte.

Dem Karfreitagsabkommen von 1998 und anderen Abmachungen zufolge müssen die jeweils stärksten Parteien aus beiden konfessionellen Lagern eine Regierungskoalition bilden. Die bisherige Koalition zwischen Sinn Fein und der DUP zerbrach im Januar im Streit über ein aus dem Ruder gelaufenes Förderprogramm für erneuerbare Energien. Aus den darauf folgenden Wahlen am 2. März ging Sinn Fein gestärkt hervor und konnte bis auf einen Parlamentssitz zur DUP aufschließen.

Am Sonntag brach Sinn Fein aber die Koalitionsgespräche ab. «Der Gesprächsprozess ist am Ende», teilte Parteichefin Michelle O'Neill mit. Sinn Fein werde vor Ablauf der Frist niemanden für die Posten der Parlamentssprecher oder Minister nominieren. DUP-Chefin Arlene Foster gab den Schwarzen Peter zurück. «Bislang gab es wenig Anzeichen, dass Sinn Fein an einem Abkommen interessiert ist», sagte sie. Sinn Fein habe sich so verhalten, «als wenn sie die einzigen Teilnehmer wären, deren Mandat zählte», legte Foster am Montag nach.

Am Montag wurde zunächst eine Parlamentssitzung zur Nominierung neuer Minister abgesagt. Am Nachmittag lief dann die Frist ab. Brokenshire musste damit per Gesetz Neuwahlen ausrufen. Ihm ist dafür allerdings kein fester zeitlicher Rahmen gesetzt. Die Wahl muss nur innerhalb eines «angemessenen Zeitraums» stattfinden. Medien hatten auch spekuliert, dass London die Kompetenzen der Regionalregierung vorübergehend an sich ziehen könnte. Der bürokratische Dienst Nordirlands soll nun laut Brokenshire vorübergehend die Behörden leiten.

Für die britische Regierung von Premierministerin May ist die Hängepartie in Nordirland eine Last, die sie nur ungern in die Brexit-Verhandlungen mitnehmen will. An diesem Mittwoch will May den geplanten EU-Austritt offiziell machen. Dann tickt die Uhr für die zweijährigen Austrittsverhandlungen.

Eine der kniffligsten Fragen um den Brexit wird die Zukunft der inneririschen Grenze sein. Da Großbritannien den Europäischen Binnenmarkt und die Zollunion verlassen will, werden Grenzkontrollen zwischen dem britischen Landesteil Nordirland und dem EU-Mitglied Republik Irland fast unvermeidbar. Doch das wäre ein herber Rückschlag für den Friedensprozess, der dem Jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Nordirland ein Ende gesetzt hat. Eine Lösung dafür zu finden, scheint ohne funktionierende Regierung in Belfast schwierig.

Mo, 2017-03-27 18:31
Damaskus (dpa)

Offensive bei syrischem Damm nach Einsturz-Drohungen ausgesetzt

Damaskus (dpa) - Kurdisch geführte Truppen haben ihre Offensive auf einen strategisch wichtigen Staudamm in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka gestoppt. Hintergrund sind Drohungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), der Damm könne einstürzen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) kündigten am Montag eine mehrstündige einseitige Waffenruhe an, um Ingenieuren den Zugang zu dem Euphrat-Damm zu ermöglichen.

Hinter dem Damm staut sich der Assad-See, nur wenige Dutzend Kilometer stromabwärts liegt die IS-Hochburg Al-Rakka. Die Dschihadisten hatten am Wochenende über ihr Sprachrohr Amak indirekt mit dem Einsturz des Bauwerks gedroht. Wegen «US-Luftangriffen und eines hohen Wasserstandes» sei der Damm vom Zusammenbruch bedroht.

Es blieb bei widersprüchlichen Meldungen zunächst unklar, ob die Ingenieure den Damm tatsächlich betreten konnten. Die Stromproduktion dort war am Wochenende eingestellt worden. Es wird vermutet, der Kontrollraum sei schwer beschädigt.

Angesichts der von westlichen Staaten unterstützten Offensive auf Al-Rakka und das vom IS beherrschte Umland wird schon länger befürchtet, dass die Terrormiliz die ganze Region fluten könnte.

Am Sonntagabend gelang dem Bündnis, das von der kurdischen Miliz YPG geführt wird, die Eroberung eines nahegelegenen Flughafens. Der IS hatte diesen seit 2014 kontrolliert.

Mo, 2017-03-27 17:26
Brüssel (dpa)

EU-Staaten weiter uneins über Zulassung von Genmais-Sorten

Gentechnik sehen in Deutschland viele skeptisch. In Europa kommen genmanipulierte Pflanzen vor allem als Tierfutter zum Einsatz. Der Anbau auf dem Feld ist höchst umstritten. Werden demnächst drei neue Maissorten zugelassen?

Brüssel (dpa) - Die Zulassung dreier gentechnisch veränderter Maissorten für den Anbau in Europa ist weiter ungewiss. Unter Vertretern der 28 EU-Staaten kam bei einem Treffen am Montag in Brüssel laut EU-Diplomaten nicht die nötige Mehrheit zustande. Ein erster Anlauf war bereits im Januar gescheitert.

Die drei Maissorten sind nach Eingriffen ins Erbgut widerstandsfähig gegen bestimmte Schädlinge. Eine von ihnen ist bereits heute als Saatgut zugelassen, die Genehmigung steht aber zur Erneuerung an.

Deutschland hat sich wie andere Länder auch bei der Abstimmung enthalten. Damit schiebe die Bundesregierung die «unpopuläre Entscheidung an die EU-Kommission ab», beklagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. «Dann wird dieselbe Bundesregierung diese «EU-Entscheidung» wieder bejammern. Das ist unredlich, verantwortungslos und leistet EU-Verdrossenheit und Populismus Vorschub.»

Da die Länder sich nicht einig geworden sind, kann die EU-Kommission am Ende im Alleingang entscheiden. Sie hält die Maissorten für sicher. Es wäre die erste Zulassung von gentechnisch verändertem Saatgut seit 2010. «Kommissionspräsident Juncker muss jetzt Farbe bekennen, ob er die weitgehende Gentechnik-Freiheit auf den Äckern in der EU erhalten will oder nicht», forderte Heike Moldenhauer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Mo, 2017-03-27 17:51
Cupertino (dpa)

Arbeitszeiten bei Apple-Zulieferern etwas gesunken

Cupertino (dpa) - Apple hat im vergangenen Jahr Fortschritte bei den Arbeitszeiten in den Betrieben seiner Zulieferer gemacht. 98 Prozent hätten die Richt-Arbeitswoche von 60 Stunden eingehalten, teilte Apple in seinem jährlichen Bericht zur Lage bei den Zulieferern am Montag mit. Ein Jahr zuvor lag die Quote bei 97 Prozent. Im vergangenen Jahr waren die iPhone-Verkäufe bis zum Herbst erstmals zurückgegangen, wodurch auch weniger Überstunden nötig gewesen sein durften.

Die Zahl der Prüfungen in Zulieferer-Betreiben stieg binnen eines Jahres von 640 auf 705. Im Jahr 2007 waren es erst 39 Kontrollen gewesen. Der Konzern hatte nach Kritik an den Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern vor allem in China den Fokus darauf verstärkt. Zudem wird stärker auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und die Abwasser-Reinigung geachtet.

Mo, 2017-03-27 17:30
York (dpa)

UN-Vollversammlung verhandelt über Verbot von Atomwaffen

New York (dpa) - Mehr als 70 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki haben die Vereinten Nationen Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen begonnen. 123 der 193 Mitgliedstaaten unterstützen die am Montag in New York begonnenen Gespräche. Da aber keiner der mutmaßlich neun Staaten, die weltweit Atomwaffen besitzen, an den Gesprächen teilnehmen, sind die Erfolgsaussichten unklar.

«Wir müssen realistisch sein. Glaubt irgendjemand, dass Nordkorea einem Verbot von Atomwaffen zustimmen würde? Nordkorea würde jubeln, während wir alle in Gefahr wären», sagte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley. Sie erklärte, gemeinsam mit den Vertretern fast 40 weiterer Staaten nicht an den Verhandlungen teilzunehmen. Die Gespräche über ein Verbot behinderten Bemühungen nuklearer Abrüstung, sagte Großbritanniens UN-Botschafter Matthew Rycroft.

Zu den Unterstützern zählen neben den EU-Ländern Österreich, Irland und Schweden auch Mexiko, Brasilien und Südafrika. Deutschland hält sich wie die meisten Nato-Staaten mit der Begründung heraus, dass die Gespräche ohne die Atommächte keine Chancen hätten. Selbst Japan, das in Hiroshima und Nagasaki als einziges Land Angriffe mit Atombomben erlitten hatte, stimmte gegen die Verhandlungen.

Die meisten nuklearen Sprengköpfe besitzen die USA und Russland. Auch Großbritannien, Frankreich, China, Indien und Pakistan zählen zu den Atommächten. Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, aber auch nicht dementiert. Wie weit das weitgehend abgeschottete Nordkorea bei der Entwicklung von Atomwaffen ist, ist unklar.

Mo, 2017-03-27 16:11
Odelzhausen (dpa)

Eingesperrte Katze drückt Notruftaste

Odelzhausen (dpa) - Eine eingesperrte Katze hat in Odelzhausen bei München mit Hilfe von modernster Technik auf sich aufmerksam gemacht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sich das Tier am Sonntagabend unbemerkt in das Firmenauto ihrer Besitzerin geschlichen und war dort von der 55-Jährigen eingesperrt worden.

Findig drückte die Katze die manuelle Notruftaste des Autos, ein SOS-Knopf, den man mindestens drei Sekunden lang herunterpressen muss. Weil der dadurch alarmierte Autohersteller daraufhin den Grund für den Notruf nicht herausfinden konnte, alarmierte er die Polizei. Als die Beamten am Fahrzeug eintrafen, hatte die Autobesitzerin allerdings schon von sich aus ihre Katze entdeckt und befreit.

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Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

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Pfui! Drama Unersättlich!
Probieren Sie jetzt den Geschmack von Urwaldzerstörung und Vertreibung!
Unilever kauft drei Prozent der weltweiten Ernte an Palmöl und mischt es beispielsweise in die neue Rama Unwiderstehlich! Obwohl in Indonesien für Palmölplantagen noch immer Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben werden.

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Immer noch – umweltschädlicher Becher
Becher wird künftig vielleicht recycelt.
ActiIrreführus – bringt Ihrer Umwelt leider nichts.

 

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Tödlich. 

Hungerlöhne. Ausbeutung. Selbstmord.

Das iPhone, auch in Weiß nicht unschuldiger. iSlave4

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Die lohnt sich für Bahn- und Stromkonzernchefs.  Jetzt 3 Monate „ausgesetzt“. Satte 25%. So groß ist der Atom-Anteil im Strommix der Bahn. Der Super-Spar-Strom stammt aus dem Risiko-AKW Neckarwestheim. Zwar hat Schwarz-Gelb Block 1 jetzt urplötzlich stillgelegt, aber Block 2 soll laut derzeit „ausgesetzter“ Laufzeitverlängerung, die Bahnchef Rüdiger Grube lautstark gefordert hat, bis etwa 2037 am Netz bleiben. Obwohl auch dieser Reaktor total veraltet ist und in einem Erdbebengebiet steht. Die Bahn riskiert viel.

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WENN ES DARUM GEHT, UNSERE MÜLLBERGE GUT AUSSEHEN ZU LASSEN, STIEHLT CHRISTOPHE GEORGE CLOONEY DIE SCHAU. 
Christophe ist Projektleiter für Nachhaltige Entwicklung bei Nespresso. Er hilft uns, die miese Ökobilanz unserer Alukapseln zu beschönigen. „Aluminium ist zu 100 % und unendlich oft recycelbar und trägt so zum Schutz natürlicher Ressourcen bei“, schreiben wir in der Werbung. Dabei landen in Deutschland nur 70 % des Aluminiums im Gelben Sack. Und für die Folien der Kapseln verwenden wir sowieso Primär-Aluminium, dessen Herstellung extrem energieaufwendig ist. Weil in Nespresso-Maschinen nur Nespresso-Kapseln passen, sind unsere Kunden also genötigt, nachhaltig die Umwelt zu versauen. Und müssen dafür auch noch bis zu 35 Euro pro Pfund Kaffee zahlen. 

ERPRESSO
Die Leere des Portemonnaies
 

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Schaurige Leistung.
Wir schicken im Januar wieder unsere fiesen Touaregs zur Rallye Dakar. Denn wir fürchten weder Klimawandel noch Hirnverbranntheit, sondern nur, als Langweiler-Automarke zu gelten.

Jaja, schon klar, ein Hersteller namens „Volkswagen Group“ sollte eigentlich bei der Entwicklung vernünftiger, sparsamer Autos Weltspitze sein, aber das wäre doch irgendwie zu naheliegend. Deshalb bauen wir lieber spritschluckende Audis, Bugattis, Lamborghinis, Phaetons und Touaregs und bieten unsere effizienten „Blue Motion“-VWs nur mit Aufpreis an. So landen wir zwar beim CO2-Ranking des europäischen Umweltverbands „Transport & Environment“ noch hinter BMW auf dem drittletzten Rang. Aber dafür belegen unsere „Race Touaregs“ regelmäßig die ersten Plätze bei der gefährlichsten Rallye der Welt (60 Tote seit 1978). Und das ist uns noch nicht mal peinlich.

VW. Das Böse.
 

 

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Schneller Geld verschleudern
Stuttgart 21: bis zu 8,7 Mrd. € Ulm-Stuttgart: bis zu 10 Mrd. € Gesamtkosten: bis zu 18,7 Mrd. €

Einen Sparpreis gibt's mal wieder nicht.
Wer Bahn fährt, verliert Geld: einfach überteuerte Fahrkarten kaufen und Hirn abschalten. Und als Steuerzahler blechen sie sogar doppelt. So kann die Bahn ihren Größenwahn ausleben und Kostenexplosionen von Projekten wie Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm finanzieren. Aber nur solange der Vorrat an willfährigen Politikern reicht. www.kopfbahnhof-21.de 
Der Widerstand macht mobil.

 

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Wir fördern Gier und Pfusch.
Statt Alternativen.

Seit Jahren basteln wir fleißig an unserem grünen Image. Doch anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen, plündern wir die letzten Ölreserven unseres Planeten – zum Beispiel im Golf von Mexiko. Ohne Skrupel. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Plan B, falls was schiefgeht – wie jetzt.

bp
big problems

 

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Ohne Garantie:
Palmöl und Urwald in Harmonie


Terror Activ. Unser neuer Reiniger glänzt mit einem zweifelhaften Siegel. Damit putzen wir alles weg. Sogar den Regenwald.
www.regenwald.org/rspo-siegel

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle
Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und „einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.
Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

 

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD, Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank,  Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 
„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:
www.bildblog.de

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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“ Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.
www.rwe-autostrom.de

IrRWEege befahren                RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

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In 16 Stunden um die Welt. Das schaffen nur die Skrupellosesten.

METRO Group The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den „Spirit of Commerce“ – den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

Keine Anzeige!

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HÜLLEN SIE IHRE LIPPEN IN CHEMIE

Inhaltsstoffe: OCTINOXATE (ETHYLHEXYL METHOXYCINNAMATE) – (OTHER): RICINUS COMMUNIS (CASTOR) SEED OIL – EUPHORBIA CERIFERA (CANDELILLA) WAX – OLEYL ALCOHOL – LANOLIN ALCOHOL – LANOLIN OIL – PARAFFINUM LIQUIDUM (MINERAL OIL) – HYDROGENATED VEGETABLE OIL – CETYL ALCOHOL – TITANIUM DIOXIDE – PETROLATUM – OZOKERITE – CERA ALBA (BEES WAX) – PERSEA GRATISSIMA (AVOCADO) OIL – TRITICUM VULGARE (WHEAT) GERM OIL – TOCOPHERYL ACETATE – PARFUM (FRAGRANCE) – PROPYLPARABEN – ACRYLATES COPOLYMER – STEARYL STEARATE – GLYCERYL STEARATE – LECITHIN – TOCOPHEROL – AQUA (WATER) – ASCORBYL PALMITATE – BEHENIC ACID – CITRIT ACID – PARAFFIN – BUTYLENE GLYCOL – COLLAGEN – RETINYL PALMITATE – GLYCOSAMINOGLYCANS – PROPYLENE GLYCOL – YEAST (FAEX) EXTRACT – PHENOXYETHANOL – METHYLPARABEN – ETHYLPARABEN – BUTYLPARABEN – ISOBUTYLPARABEN – (+/- MAY CONTAIN: CI 77019 (MICA) – CI 15850 (RED 7) – CI 77491 (IRON OXYDE) – CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE) – CI 73360 (RED 30) – CI 19140 (YELLOW 5 LAKE) – CI 15850 (RED 6) – CI 45410 (RED 28 LAKE) – CI 17200 (RED 33 LAKE) – CI 42090 (BLUE 1 LAKE) – CI 75470 (CARMINE) – CI 77742 (MANGANESE VIOLET) – CI 15985 (YELLOW 6 LAKE) – CI 77499 (IRON OXIDE) – CI 12085 (RED 36) – CI 77492 (IRON OXIDE) – CALCIUM SODIUM BOROSILICATE – SILICA – synthetic fluorphlogopite – TALC – YLO6-1)

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Wieso Extra-Portion Milch?
Her mit dem Süsskram!

Kinder Schokolade.
Die süßen Riegelchen für die Extra-Portion Zucker und Fett.

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Rügenwalder Mühle 4x mit!

Mit Fleisch aus Massentierhaltung
Mit Natriumnitrit (E250)
Mit Zucker
Mit Gensoja im Tierfutter

Natürlichkeit liegt im Trend, also macht die Rügenwalder Mühle jetzt auch mal ein bisschen auf „pur“ und lässt vier überflüssige Zusatzstoffe weg. Aber selbstverständlich liefert ihnen Deutschlands umsatzstärkste Wurstmarke weiter echte Massenware – aus Agrarfabriken, in denen Tausende Schweine industriell gemästet werden.

„Achten Sie doch meinetwegen auf Bio-Qualität. Ich tu's nicht.“
Jörg Pilawa –

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Giftiges Gemüse
gibt's nicht nur im Wald.

METRO Group – Geschäfte mit Gespritztem
Wer gefährliches Grünzeug sucht, wird auch in unseren Supermärkten fündig. Schließlich sind Pestizidrückstände in Obst und Gemüse eines unserer Markenzeichen. Drei Viertel der konventionell erzeugten Birnen, Trauben, Pfirsiche, Tomaten, Karotten, Gurken, Paprika und Kopfsalate, die Greenpeace im Herbst 2005 bei uns kaufte und testete, enthielten Spritzmittelreste. Und mehr noch: In jeder fünften Probe wurde sogar die gesetzliche Höchstmenge erreicht oder überschritten*. Damit ist METRO im Greenpeace-Supermarkt-Ranking die Nr. 2 in Deutschland. Von hinten.

* Mehr im Greenpeace-Einkaufsratgeber „Pestizide aus dem Supermarkt“, Tel. 040/306 18-120

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Klmakllr
Verdichtete 1rrationalität: Obwohl wir es besser können, bieten wir das neue BMW 1er Coupé auch als 306-PS-Monster an (9,2 Liter/100km und 220g CO2 /km).

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Um das miese Image der Braunkohle zu retten, pumpen wir Millionen in unseriöse Werbung.Leider wissen inzwischen fast alle, dass die Braunkohle der mit Abstand klimaschädlichste Energieträger ist und ihr Abbau Landschaften und Dörfer zerstört. Aber natürlich wollen wir trotzdem weiter mit ihr Profite machen. Also haben wir uns etwas einfallen lassen.

Man könnte doch ausnutzen, so dachten wir vom Deutschen Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) uns, dass die Menschen das Kleingedruckte – wenn überhaupt – nur flüchtig lesen. Und so beauftragten wir unsere Werbeagentur mit einer Imagekampagne. Die Idee: Anzeigen, die wir im Wochentakt in „Spiegel“, „Zeit“, „SZ“ und vielen anderen Medien schalten, erscheinen auf den ersten Blick seriös und informativ. Wir lassen darin willfährige oder gutgläubige Wissenschaftler in „Expertenbeiträgen“ irgendetwas zum Thema Energie sagen. Jeweils einen Satz – der uns gut in den Kram passt – reißen wir aus dem Kontext und drucken ihn richtig groß. Und dann wollen wir mal sehen, ob irgendjemandem auffällt, wie wir dabei manipulieren.

In der ersten Annonce ließen wir Professor Achim Bechem erklären, wir bräuchten für „den Übergang vom Ölzeitalter zu regenerativen Energien“ einen Mix aller Energiequellen. Dass kein Land der Welt so viel Braunkohle verfeuert wie Deutschland mit seinem extrem kohlelastigen Energiemix – davon kein Wort. Eine Woche später durfte sich „Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. F.-W. Wellmer“ über die Endlichkeit der Bodenschätze auslassen – egal, dass das mit der deutschen Braunkohle, um die es hier geht, nur am Rande zu tun hat. In der dritten Anzeige warnte Professor Georg Erdmann davor, dass die Braunkohlewirtschaft „dem Klimaschutz geopfert“ werde – und erklärte die Kohleverflüssigung, eine Horrorvision aller Klimaforscher, zur „klimafreundlichen Kohletechnologie“.

Der Höhepunkt der Kampagne war dann Anzeige Nummer vier: Wir zeigten einfach den renommierten US-Klimaschutzexperten Professor Robert Socolow und legten ihm (im „Spiegel“) den Satz in den Mund: „Kohlekraftwerke ließen sich z.B. schon heute durch effizientere Anlagen ersetzen und in Zukunft mit Systemen für die Abtrennung von Kohlendioxid ausrüsten.“ Dummerweise war Socolow damit gar nicht einverstanden. Er dementierte den Satz und forderte darüber hinaus, dass sein Name aus der Kampagne zurückgezogen wird. Denn in Wirklichkeit ist er strikt gegen neue Kohlekraftwerke ohne CO2-Abscheidung (die übrigens frühestens 2020 marktreif ist). Wenige Tage später erschien die Anzeige in „SZ“ und „Zeit“ mit korrigiertem Text. Das kriegt ja eh keiner mit, dachten wir uns, denn das Kleingedruckte liest ja keiner. Oder etwa doch?
www.braunkohle-forum.de

BRAUNKOHLE. WAS IST DRECKIGER?
Kein Beitrag von Dipl.-Ing. Matthias Hartung, Vorsitzender des DEBRIV und Vorstandsmitglied der RWE Power AG

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Monströs. Aggressiv. Dämlich.
Das Unheil naht im Schutz der Nacht.

Er setzt 378 Gramm CO2 pro Kilometer frei, fast dreimal mehr, als Neuwagen vom nächsten Jahr an noch emittieren dürfen. Im Stadtverkehr verbraucht der Klimakiller satte 22 Liter. Der neue Porsche Cayenne. Soll bleiben, wo der Peffer wächst.

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Babys bringt der Storch. Und Atomkraft ist sicher.
Das hat doch der unbedeutende Zwischenfall vom 25. Juli in unserem schwedischen AKW Forsmark mal wieder bewiesen. Der Reaktor war schließlich nur 22 Minuten außer Kontrolle. Genug Zeit für unsere Mitarbeiter, die Gebrauchsanweisung zu lesen und kurz vor der Kernschmelze den richtigen Knopf zu drücken. Außerdem waren ja auch nur zwei von vier baugleichen Notstromdiesel ausgefallen. Zwar wissen wir nicht wieso, aber egal. Es ist ja noch mal gut gegangen. Gut zu wissen, dass unser AKW Brunsbüttel bei Hamburg ein ebenso verlässliches Sicherheitssystem hat.

www.vattenfall.de

Vattenfall
Watt'n Störfall

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Hybrid ist Zukunft
mit doppeltem Boden.

Der neue RX 400h: Der erste Hybrid in der Schluckspecht-Klasse. Entdecken Sie, wie wenig die Spartechnik in einem Zwei-Tonnen-Auto bringt. Erleben Sie, wie nutzlos Elektromotoren auf der Autobahn sind. Der neue RX 400h verbrennt nur im städtischen Stop-and-Go weniger Sprit als andere. Also dort, wo man sich mit riesigen Geländewagen viele Freunde macht. In der Praxis säuft der RX 400h mehr als zehn Liter. Fast doppelt so viel, wie Neuwagen ab 2008 im Schnitt verbrauchen sollen.

LAPSUS
Streben zur Zapfsäule

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Du bist Theo Müller

Du musst abgebrüht sein, jedes Schlupfloch kennen und darfst dich ja nicht beirren lassen. Dann bringst du es zum Millionär. Wie Theo Müller.
Zum Milchkönig hat es der Bayer gebracht, weil er illegal Abwässer einleitete, Millionen Subventionen kassiert (obwohl er Arbeitsplätze vernichtet), den Milchpreis drückt, unbequeme Leute rausschmeißt und Milch von Kühen verarbeitet, die genmanipuliertes Futter fressen.
Als Unternehmer muss man eben mal was riskieren (auch wenn die Folgen noch unbekannt sind) und - wenn's sein muss - penetranten Kritikern auch mal die Faust zeigen. So wirst du wer in Deutschland - sogar wenn du Müller heißt.
Du bist Deutschland

Foto: dpa

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VeRWEgen Lügen über ein Kohlekraftwerk, das im Gegensatz zur Vroni seine CO2-Emissionen auf 35 Mio Tonnen verdoppelt.
RWE investiert bis 2010 mehr als 2 Mrd. Euro in den Ausbau des Braunkohlekraftwerks Neurath. Es stößt dann jährlich mit knapp 35 Mio. Tonnen beinahe doppelt so viel CO2 aus wie bisher – und wird zum größten Klimakiller Europas. Aber das ist uns nicht genug Dreck. Wir behaupten auch noch, das Kraftwerk würde seine Emissionen „deutlich reduzieren“. Da staunt nicht nur Vroni.
www.vorweggehen.com

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„Ich habe mir fest vorgenommen, nicht mehr auf meine Ernährung zu achten. Auf zu McDonald's!“

Unsere Normkartoffeln in ordentlich Rapsöl frittiert ergeben 100 % triefende McDonald's- Pommes. Eine große Portion mit zwei Tütchen Mayo - und schon haben Sie bei uns Ihren Fett-Tagesbedarf (70 Gramm) abgedeckt.

Dazu eine Lift-Apfelschorle, im „test“-Magazin (5/2001) „einziges konserviertes Produkt“. Urteil: „Schmeckt unsauber und fremdartig“ – „mangelhaft“.

Beim Menü mit einem „Royal TS“ reichen schon mittlere Pommes, um übers Fett-Tagesziel hinauszuschießen. Doch in unseren Burgern steckt mehr: E 262, E 300, E 331, E 415, E 452, E471, E 472, E 481, E 516 und Chesteraroma. Mhm!

Der Chefsalat – unser perfektes Fitness-Alibi! Geschmacksfreier Eisbergsalat, Schinken, (Schwein, Wasser, Dextrose, Lactose, Salz, Nitritpökelsalz, Zucker, E 300, Glukosesirp, Aromen) und ein Fabrik-Ei. Ein gutes Gefühl!

Burger und Pommes muss man kaum kauen – da ist man nicht so schnell satt. Und nach fettreichem Essen kommt der Hunger bald wieder. Also: Gönnen Sie sich bei uns ein Käffchen – und futtern Sie weiter!

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Klimaschutz einfach gemacht: CO2-Ziel verfehlen und trotzdem prahlen!
Eigentlich sollten Neuwagen laut Selbstverpflichtung der europäischen Autoindustrie im Jahr 2008 durchschnittlich nur noch 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Aber dieses Ziel haben wir deutschen Autohersteller grandios verfehlt. Die genauen Zahlen halten wir zwar geheim, aber die für 2006 sind versehentlich durchgesickert. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß unserer Marken betrug in diesem Jahr (im Bild von links nach rechts): Ford 157g/km, Audi 188g/km, Mercedes-Benz 192g/km, Volkswagen 172g/km, BMW 187g/km, Opel 161g/km. Nur der Smart hat mit 119g/km das Ziel erreicht. Trotzdem behaupten wir einfach: „Der beste Klimaschutz sind Innovationen made in Germany.“
Unser Scheitern

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Die neue Lufthansa 747-8 Escape.

Boeing und Lufthansa präsentieren ihre neuen Fluchtpläne. Wenn die Erde glüht, ist die neue Boeing 747-8 das perfekte Flugzeug, um ins All durchzustarten. Wir wissen, wovon wir reden: Fliegen ist schließlich die klimaschädlichste Art zu reisen. Jede kleine CO2-Einsparung durch moderne Triebwerke wird durch das Wachstum des Flugverkehrs zunichte gemacht. Das gilt auch für Erfolge beim Klimaschutz überhaupt. Also: Lassen Sie uns abhauen! Wir kennen nur noch nicht das Ziel!

BOEIG: Wenn's auf der Erde zu boeig wird.

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