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Mythos der Meere

Greenpeace Magazin Ausgabe 2.13

Mythos der Meere

Text: Wolfgang Hassenstein

Sie werden gefürchtet, verteufelt – und gnadenlos gejagt. Über Jahrmillionen beherrschten Haie unangefochten die Ozeane, dann brachten Fischer zahlreiche Arten in kürzester Zeit an den Rand der Ausrottung. Nun sollen strengere Gesetze, Handelsverbote und Reservate die faszinierenden Tiere schützen.

„Es war ein böser, böser Fisch“, erzählt der Fischer Hamish Currie im September 2012 schottischen Reportern. Anderthalb Stunden habe er mit dem zwei Meter langen Tier am Haken gekämpft, und als er es an Bord hieven konnte, habe es sich in seinen Stiefel verbissen – erst seine Crew habe ihn befreit. „Glücklicherweise trug ich Schuhe mit Stahlkappen.“

Ein Kampf mit einem Hai vor Schottland? Was wie Anglerlatein klingt, hat sich tatsächlich so zugetragen, die Bissspuren sind dokumentiert. Das „böse“ Tier, das Currie vor der Hebrideninsel Islay fing und für ein Forschungsprogramm mit einem Sender versah, war ein Heringshai – ein im Nordatlantik heimischer Fisch, der mit seinen großen runden Augen und der kräftigen Gestalt an den legendären Weißen Hai erinnert, mit dem er eng verwandt ist. Heringshaie sind neugierig, jagen oft in Gruppen und unternehmen ausgedehnte Wanderungen, die sie als warmblütige Art weit in den Norden führen können: Vor Südengland markierte Fische wurden vor Nordnorwegen wiederentdeckt. Sie vereinigen beinahe alles in sich, was die Tierklasse der Haie so faszinierend macht – und so verletzlich.

Haie zählen, wie Rochen und die weniger bekannten Chimären, zu den Knorpelfischen, die vor 400 Millionen Jahren als eine der ersten Wirbeltiergruppen entstanden sind. Einige der heutigen Arten durchstreifen in fast unveränderter Form seit 120 Millionen Jahren die Ozeane, sie sind „lebende Fossilien“. Wenn man den Erfolg einer Tiergruppe am Zeitraum bemisst, in dem sie auf der Erde Bestand hat, zählen Haie zu den Siegern der Evolution. Vielleicht ist es dieses auf urtümliche Weise Vollendete, was Menschen ebenso ängstigt wie fasziniert und zahllose Horrorgeschichten entstehen ließ. 

„Ein Mensch, welcher innerhalb des heißen Gürtels, ja selbst im Mittelmeere vom Schiff aus in die See fällt, findet regelmäßig sein Grab im Magen der Haifische“, schrieb Alfred Brehm 1869. „Und wenn letztere einmal einen Menschen verschlungen haben, werden sie unglaublich frech.“ Das Kapitel über den „Menschenhai“ in Brehms berühmtem Thierleben liest sich, als habe der Zoologe vor allem Seemannsgarn zusammengetragen. Doch es klingt auch Respekt mit: „Aus dem Gebahren der Haifische geht mit unbestreitbarer Gewißheit hervor, daß ihre geistigen Fähigkeiten ausgebildeter sind als bei allen übrigen Fischen. (...) Aber freilich, ihr unersättlicher Heißhunger, ihre unglaubliche Freßgier stellt jene Eigenschaften oft tief in Schatten und läßt sie geradezu sinnlos handeln.“

Im Jahr 1975 löste der Kinoerfolg „Der Weiße Hai“ („Jaws“) eine regelrechte Hysterie aus. Bis heute berichten Medien reißerisch über jede Haiattacke. Dabei erklären Meeres- und Tierschützer unermüdlich, deren Zahl sei eigentlich verschwindend gering. 2011 zählte das „International Shark Attack File“ des Florida Museum of Natural History weltweit 75 Haiangriffe. Zwölf Menschen starben, in den meisten Jahren sind es etwa halb so viele. Zum Vergleich: Hunderte Menschen werden jährlich von Flusspferden und Elefanten getötet – und jede deutsche Großstadt zählt mehr Verkehrstote.

Peter Benchley, der Autor der Romanvorlage von „Jaws“, fühlte sich später mitschuldig am Monsterimage der Fische und klärte fortan über deren wahres Wesen auf. „Maneater“ wie in seinem Buch, also auf menschliche Opfer spezialisierte Serientäter, gibt es unter Haien nicht – wir zählen nicht zu ihrem Beutespektrum. Es kommt jedoch vor, dass sie Surfer oder andere Wassersportler etwa mit Robben verwechseln. Doch meist bemerkt der Hai den Fehler schnell und lässt wieder los.

Seit den Siebzigerjahren ist immer deutlicher geworden, dass es vielmehr die Tiere sind, die vor den Menschen geschützt werden müssen. Pro Jahr sterben bis zu 73 Millionen Haie durch die Fischerei. Sie sind eine der am stärksten gefährdeten Tiergruppen, einige Arten stehen am Rand der Ausrottung – dabei sind noch nicht einmal alle Vertreter der Haie bekannt.

In einem neonbeleuchteten Kellerraum des Zoologischen Museums der Universität Hamburg zeigt Simon Weigmann ein überdimensioniertes Spaghettiglas, in dem ein graues, etwas verschrumpeltes Wesen mit grün schimmernden Augen schwimmt. Der Biologe arbeitet gerade an seiner Doktorarbeit, er hat sich auf die selten gewordene Disziplin der zoologischen Taxonomie spezialisiert und ist auf der Suche nach neuen Knorpelfischarten. Das in 70-prozentigem Alkohol eingelegte Tier ist ein Tiefseehai einer neu entdeckten Gattung, gefangen in mehr als tausend Metern Tiefe im Indischen Ozean. Weigmann hat ihn genau studiert, vermessen, geröntgt und bis ins kleinste Detail beschrieben. „Es ist eins von nur drei bekannten Exemplaren“, erklärt der 27-Jährige. Ende Januar veröffentlichte die Fachzeitschrift Zootaxa den Artikel, in dem Weigmann die neue Art Planonasus parini beschreibt und damit „offiziell“ macht.

Der Raum, in dem er das kostbare Tier untersucht, steht voller Metalltanks, in denen große Haie und Rochen aufbewahrt werden – es ist ein gewöhnungsbedürftiger Arbeitsplatz. Die Hamburger Knorpelfischsammlung, eine der wichtigsten der Welt, enthält mehr als hundert Typenserien, also die „Urmeter“ der Arten, an denen sie erstmals beschrieben wurden. „Bisher sind rund 1200 lebende Knorpelfischarten bekannt“, erklärt Ralf Thiel, der Kurator der Fischabteilung des Museums. „Davon sind 180 erst in den letzten zehn Jahren hinzugekommen.“

Haie stellen mit gut 500 Arten knapp die Hälfte der Knorpelfische. Verglichen mit den Knochenfischen ist das wenig, die Vielfalt aber ist enorm. Die Lebensräume der Haie reichen von den Tropen bis in arktische Regionen, von der Tiefsee bis in flache Küstengewässer. Einige Arten sind hochspezialisiert: Die imposanten Wal- und Riesenhaie filtern ähnlich wie Wale Plankton aus dem Wasser. Wobbegongs – auch Teppichhaie genannt – lauern, durch zahlreiche Fransen fast unsichtbar, auf dem Meeresboden, um ahnungslose Fische mit einem Happs zu verschlingen. Stierkopfhaie dagegen besitzen kräftige Mahlzähne, um Muscheln zu knacken.

Die bekanntesten Haie aber sind perfekte Jäger, die Schwarmfische, Tintenfische, Robben oder gar Wale erbeuten. Ihre stromlinienförmige Form und eine hydrodynamisch optimierte Hautoberfläche erlauben etwa Mako- und Weißen Haien Geschwindigkeiten von mehr als 50 Stundenkilometern, und mit ihren scharfen Zähnen packen sie selbst die glitschigste Beute sicher. Außergewöhnlich hoch entwickelt sind die Sinne: Haie riechen Beutetiere über weite Entfernungen, haben ein gutes Gehör und gute Augen. Hinzu kommen spezielle Elektrorezeptoren, mit deren Hilfe sie ihre Beute kurz vor dem Zubeißen exakt lokalisieren oder sogar im Sand vergrabene Tiere aufspüren können. Besonders ausgeprägt ist dieser sechste Sinn bei den Hammerhaien, deren groteske Kopfform ihnen eine Stereowahrnehmung und beinahe einen Rundumblick ermöglicht.

Bemerkenswert ist auch das Sexualleben der Haie. Während andere Fische große Mengen Eier ins Wasser abgeben, von denen nur ein Bruchteil durchkommt, setzen Knorpelfische auf die entgegengesetzte Strategie: Sie produzieren wenig Nachwuchs, der dafür lange im Mutterleib bleibt und beste Überlebenschancen hat. Weil dabei nichts schiefgehen darf, findet die Befruchtung im Körper statt: Der hintere Teil der Bauchflossen männlicher Haie, die sich während der Paarung an den Weibchen festbeißen, ist zu Begattungsorganen umgebildet, den Klaspern. Viele Arten sind wie Säugetiere lebendgebärend. Ein weiblicher Heringshai bringt im Schnitt lediglich vier Junge zur Welt, die bei ihrer Geburt bereits 70 Zentimeter messen.

Doch ausgerechnet ihre hoch entwickelte Fortpflanzungsstrategie bringt die Haie nun in Not. Denn Arten, die langsam wachsen, spät geschlechtsreif werden und wenig Nachwuchs erzeugen, reagieren besonders empfindlich auf Überfischung. Nachdem Haie Jahrmillionen als Raubfische am oberen Ende der Nahrungskette die Meere beherrschten, benötigten Fischer nur wenige Jahrzehnte, um zahlreiche Vorkommen zu dezimieren. Wenn die Top-Prädatoren fehlen, gerät die Balance des gesamten marinen Ökosystems aus dem Lot.

Typisch sind „Boom and bust“-Zyklen: Ein neuer Bestand, in einer entlegenen Meeresregion entdeckt oder durch eine neue Fangmethode nutzbar geworden, wird intensiv befischt – aber schon auf wenige ertragreiche Jahre folgt der Zusammenbruch. Ist eine Population kollabiert, kann es Jahrzehnte dauern, bis sie sich wieder erholt. So wurde der einst sehr häufige Dornhai in Nordsee und Nordatlantik gnadenlos überfischt. Erst 2011 senkte die EU die Fangmengen auf Null.

Weltweit, warnt die Naturschutzunion IUCN, ist jede dritte im offenen Wasser lebende Hai- und Rochenart bedroht. Die Zahl der Heringshaie etwa ist um 70 Prozent zurückgegangen, in vielen Gebieten noch deutlich stärker, aus dem Mittelmeer sind sie verschwunden. Haie sterben in Fischernetzen und an den Haken industrieller Thunfischfänger, offiziell meist als „Beifang“ – der aber in Wahrheit hoch erwünscht ist.

Im Sommer 2012 kreuzte das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior“ vor der Küste von Mosambik, zwei staatliche Fischereiinspekteure waren als Gäste an Bord. Bei der Kontrolle eines japanischen Thunfischfängers entdeckte der Greenpeace-Mitarbeiter Mike Baillie ein Trockengestell mit Haiflossen und konnte beobachten, wie eine 120 Kilometer lange Leine mit 3000 Haken eingeholt wurde. „Der erste Fang war ein Blauhai“, berichtet Baillie. „Ihm wurde erst der Kopf abgeschnitten, dann die Flossen. Ein 200-Kilo-Tier, geschlachtet für ein, zwei Kilo. Für Suppe.“ Der Hai entpuppte sich als schwangeres Weibchen. Doch oft töten Fischer die Tiere nicht einmal, sondern schneiden ihnen die Flossen bei lebendigem Leib ab und werfen die verstümmelten Körper zurück ins Meer. „Finning“ wird die Methode genannt.

Der Fernsehspot ist verstörend: Yao Ming, Chinas 2,29 Meter großer Basketball-Superstar, sitzt in einem gut besuchten Edelrestaurant – da sinkt im Großaquarium neben seinem Tisch ein Hai zu Boden. Anstelle der Flossen klaffen Wunden, die Kiemenspalten pulsieren noch, das Wasser färbt sich rot. Angewidert schiebt Yao seine Suppenschüssel von sich weg. „Wenn Sie sehen könnten, wie Haie getötet werden, würden Sie sie noch essen?“, fragt eine Stimme.

Mit Kampagnen wie dieser versuchen Organisationen wie WildAid, die den Spot produziert hat, den Chinesen den Genuss von Haifischflossensuppe zu verleiden. Denn die Popularität der einst kaiserlichen Speise ist zur größten Bedrohung für die Tiere geworden. Vor allem in Hongkong ist die Suppe bei Hochzeits- und Firmenessen ein Muss – obwohl die Flossen, die ihr eine glitschig-faserige Struktur verleihen, nach nichts schmecken. Das teure Gericht ist ein Statussymbol.

Nun tragen die Proteste erste Früchte: Restaurants in Hongkong haben Haiflossen von der Karte verbannt, die Fluggesellschaft Cathay Pacific will sie nicht mehr transportieren, und die Regierung in Peking hat verfügt, die Suppe nicht mehr bei Staatsbanketten zu servieren.

Im November gab es zudem fernab von Chinas Luxusküchen einen Beschluss, der den Haischutz weltweit voranbringen könnte. Nach jahrelangen Debatten hat das Europäische Parlament in Straßburg entschieden, den EU-Fangflotten die sogenannte Ganzkörperanlandung von Haien vorzuschreiben. „Das ist ein Riesenerfolg“, sagt Heike Zidowitz, die deutsche Koordinatorin der Shark Alliance, in der zahlreiche Meeres- und Naturschutzgruppen für ein Ende der verschwenderischen Praxis gekämpft haben. Zwar war das Finning europäischen Fischern schon vorher verboten, doch es gab Schlupflöcher, die ausgiebig genutzt wurden – allen voran von spanischen Langleinenfischern, die mit ihren weltweiten Fangzügen ein Viertel der asiatischen Flossennachfrage decken.

Die neue Regelung wird illegales Finning deutlich erschweren. Doch der EU-Beschluss ist nur ein Etappensieg. „Europa muss Finningverbote nun auch international einfordern“, sagt Zidowitz. „Zudem brauchen wir weltweit strenge Fangmengengrenzen.“

Hoffnungen setzen Meeresschützer auch in die Idee der Hai-Reservate. Ende 2012 haben die Cookinseln und Französisch-Polynesien, wie andere Pazifikstaaten zuvor, den Haifang in ihren riesigen Wirtschaftszonen untersagt. Noch ist unklar, wer das Verbot überwachen soll. Sicher ist aber, dass Haie Erholungsräume brauchen – am besten in komplett fischereifreien Schutzgebieten.

Haie sind nämlich selbst dort selten geworden, wo sie nicht oder nicht mehr gezielt gefangen werden, etwa in Nord- und Ostsee. Ralf Thiel, der Hamburger Fisch-Kurator, hat für das Bundesamt für Naturschutz gerade eine Rote Liste der Meeresfische in deutschen Gewässern miterarbeitet. Sein Befund ist alarmierend: „Von den zehn bei uns heimischen Knorpelfischarten sind acht gefährdet oder vom Aussterben bedroht.“ Hauptursache: Haie und Rochen gehen als ungewollter Beifang in die Netze.

Doktorand Simon Weigmann wendet sich nach seiner Veröffentlichung über den neuen Hai der nächsten unbeschriebenen Art aus dem Fundus des Museums zu. „Gerade über die eher unscheinbaren, oft sehr seltenen Tiefseearten ist noch längst nicht alles bekannt“, sagt er. „Es ist, als forsche man in einer anderen Welt.“ Doch auch die alten Bekannten bergen noch Geheimnisse – zum Beispiel die Heringshaie. Wissenschaftler haben beobachtet, wie sie auf der Oberfläche treibende Gegenstände herumstupsten; vor Cornwall wälzten sie sich in treibendem Tang und schleppten Fahnen aus Algen durchs Wasser, hinter denen Artgenossen herjagten. Wenn die Forscher die Sache richtig interpretierten, wurden sie Zeugen einer zoologischen Sensation: Sie haben spielende Fische gesehen.

 

DIE KONFERENZ DER TIERE
Haischützer hoffen auf einen Durchbruch: Bei der 16. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), die im März in Bangkok stattfindet, liegen fünf Anträge zum Schutz von Haien und Rochen vor. Ein Erfolg würde den Handel mit diesen Arten stark einschränken.

HERINGSHAI
Die wegen ihres hochwertigen Fleisches und der Flossen begehrten Heringshaie sind weltweit gefährdet. Bei der letzten CITES- Konferenz verhinderten Staaten um Japan und China in letzter Sekunde eine Einigung, nun stehen die Chancen für den EU-Antrag besser.

HAMMERHAIE 
Sechs Prozent der in Hongkong gehandelten Flossen stammen von Hammerhaien, 1,3 bis 2,7 Millionen Haie sterben jährlich dafür. Nun beantragen mehrere Länder, den bedrohten Bogenstirn- Hammerhai sowie den Großen und den Glatten Hammerhai zu schützen.

WEISSSPITZEN-HOCHSEEHAI 
Die früher häufige Hochseeart ist selten geworden, weil die großen, runden Flossen besonders begehrt sind.

MANTA-ROCHEN
Den getrockneten Kiemen der riesigen Mantas wird in China eine medizinische Wirkung zugeschrieben, deshalb floriert die Jagd. Sie bekommen aber nur alle zwei bis drei Jahre ein Junges.
SÜSSWASSERSTECHROCHEN Mehrere Arten, die in den Flüssen Südamerikas leben, sind als Aquarienfische begehrt – und bedroht. Bereits durch CITES geschützt sind Walhai, Riesenhai und Weißer Hai.

FINGER WEG VON HAI-PRODUKTEN
Zwar wird bei uns auf Hochzeiten selten Haifischflossensuppe serviert, dennoch kaufen viele Menschen Haiprodukte – oft ohne es zu ahnen.

STEAK, SCHILLERLOCKE UND SURIMI.
Immer wieder bieten Restaurants und Supermärkte „Haifischsteaks“ an, meist vom Heringshai. Der darf in Europa nicht mehr gefischt, aber – noch – gehandelt werden. Hinter „Schillerlocken“ verbergen sich geräucherte Bauchlappen des heute meist importierten Dornhais, der auch als „Seeaal“ vermarktet wird. Der Krebsfleischersatz „Surimi“ kann ebenfalls Hai enthalten.

SQUALEN, KOLLAGEN, ÖL
In Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln können Squalen aus Haileber, Kollagen aus Knorpel und Hai-Öl stecken.

BOROSO-LEDER UND SOUVENIRS
Boroso-Leder für Gürtel ist poliertes Hai-Leder; Gebisse und Zähne gibt es als zweifelhaftes Souvenir.

Mehr Informationen:
elasmo.de
hai.ch
sharkalliance.org
Buchtipp: Leonard Compagno – Sharks of the World (engl.)