Liebe Leserinnen und Leser,

Pablo Escobar dürfte Ihnen primär wegen seiner Karriere als international gefürchteter Krimineller bekannt sein. Mit Terror und Morden versetzte er Kolumbien zeit seines Lebens in Angst und Schrecken. Fast 30 Jahre nach seinem Tod kämpfen Forscher jetzt mit einem recht ungewöhnlichen Erbe des legendären Drogenbarons: Nilpferden.

Vier von ihnen schmuggelte Escobar nämlich in den 1980er-Jahren aus der afrikanischen Savanne auf sein privates Landgut in Kolumbien. Mittlerweile durchstreifen Dutzende Nachkömmlinge die Feuchtgebiete nördlich von Bogota – natürliche Feinde: Fehlanzeige. Eine Studie prognostiziert, dass die Nilpferdpopulation in den kommenden Jahren auf fast 1.500 anwachsen könnte.

Unter Einheimischen gelten die normalerweise vom Aussterben bedrohten Hippos als inoffizielles Maskottchen. Für Wissenschaftler sind sie jedoch ein ökologisches Desaster: Nilpferde nehmen heimischen Tierarten den Lebensraum und verschmutzen außerdem lokale Wasserwege.

Hintergründe zu diesem buchstäblich riesigen Problem liefert die Seattle Times. Wir liefern Ihnen – kurz und knapp – unsere Presseschau!

Teslas Pläne zunehmend unrealistisch

Bericht, 2 Minuten Lesezeit

Bauleiter gefeuert, nach wie vor keine Genehmigung – und: die Behörden prüfen eine dritte Auslegung der Baupläne. Ergo: Bei Tesla in Grünheide läuft nicht alles rund. Zwar könnte sich der Produktionsstart um einige Wochen oder Monate verzögern. Dabei sollte man aber die Kirche im Dorf lassen: Selbst wenn die Fabrik nicht wie geplant nach 18, sondern etwa nach 22 Monaten Bauzeit an den Start geht, wäre das immer noch sehr schnell, gerade für deutsche Verhältnisse – das schreibt Philip Barnstorf beim RBB

„Fridays for Future” demonstriert gegen Pipeline-Stiftung

Bericht, 1 Minute Lesezeit

Die Klimabewegung Fridays for Future hat in mehreren Städten gegen eine Stiftung zur Unterstützung der Pipeline Nord Stream 2 protestiert. In Berlin demonstrierten am Dienstag nach Angaben einer Sprecherin rund 20 Aktivisten vor der SPD-Parteizentrale. Auch in Lubmin, Rostock und Schwerin fanden Aktionen statt. Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) soll die Stiftung unter anderem Materialien und Maschinen für die am Pipeline-Bau beteiligten Firmen besorgen, da Stiftungen von den US-Sanktionen nicht betroffen sind. Details gibt es bei arte.tv

Schweizer Wirtschaftskomitee gegen CO2-Gesetz

Bericht, 2 Minuten Lesezeit

Verschiedene Verbände aus der Schweizer Autobranche, der Gebäude- und der Mineralölbranche haben ihre Unterschriften gegen das CO2-Gesetz eingereicht. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz enthält Maßnahmen etwa im Flugverkehr, für Unternehmen bei Industriemissionen und bei Gebäudesanierungen. Laut Gegnern greift das CO2-Gesetz derart stark in die Schweizer Energiepolitik ein, dass es unumgänglich sei, der Stimmbevölkerung das letzte Wort zu geben, so der SRF

Küstenautobahn A20 kostet sieben Milliarden Euro

Video, 1 Minute Laufzeit

Nach einer Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) könnten sich die Kosten für den weiteren Ausbau der Küstenautobahn A20 massiv verteuern. Die Kosten für das Neubauprojekt seien im Bundesverkehrswegeplan 2030 gravierend unterschätzt worden, heißt es in der Analyse. Der Verband hat die Studie am Dienstag in Hannover mit weiteren Ausbaugegnern vorgestellt. Der NDR hat mehr

Afrika bekommt Große Grüne Mauer

Bericht, 2 Minuten Lesezeit

Klima- und Naturschutz werden meist wie getrennte Themen behandelt. Dabei wären enorme Synergien möglich, wenn man den einen Bereich zugunsten des anderen hebelt. Das gilt zum Beispiel für die „Große Grüne Mauer“ in der Sahelzone. Das Gebiet ist besonders von der Klimaerwärmung betroffen: Bis zum Jahr 2100 wird er dort um drei bis sechs Grad wärmer. Ein 15 Kilometer breiter und 8.000 Kilometer langer Wald von der West- bis zur Ostküste Afrikas soll das verhindern, berichten die klimareporter

Warum die Insekten sterben

Bericht, 4 Minuten Lesezeit

Etwa eine Million Menschen lebten vor 10.000 Jahren auf der Erde. Heute sind es 7,8 Milliarden. Eigentlich ist es nur logisch, dass dieses explosionsartige Wachstum für andere Lebewesen Folgen hat. Kaum jemand bestreitet noch, dass derzeit auf der Welt ein gigantisches Massensterben läuft. Ob Insekten davon stärker betroffen sind als andere Tiere, ist unklar. 56 Wissenschaftler aus aller Welt fassten nun zusammen, was man bislang über den Schwund der Insekten weiß – und was nicht. Hintergründe hat sueddeutsche.de

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