Reports / Meinungen / Interviews

Miraculix, bitte umgehend in Berlin melden!

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Im wöchentlichen Newsletter wirft unsere Autorin Kerstin Eitner einen persönlichen Blick auf aktuelle Umweltthemen, Ereignisse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft. Diesmal wünscht sie sich grüne Zauberkräfte.

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Dienstag, 21. Januar 2020

Daily Navigator

Der Navigator steuert Sie täglich durch die relevantesten Meldungen und besten Geschichten zum Thema Umwelt.

Malaysia schickt Tausende Tonnen Plas­tik­müll zurück, UN warnt vor Heu­schre­cken in Ostafrika und geklonte Haustiere

Liebe Leserinnen und Leser,

die Liebe zu Haustieren kennt mitunter keine Grenzen – wie Besitzer in China sogar noch versuchen, den Tod zu überlisten, lesen Sie in den Meldungen des Tages. An dieser Stelle soll es um die amerika­ni­sche Hündin „Jubilee“ gehen. Einen Siberian Husky, der erst zum Internetstar werden musste, um ein liebevolles Zuhause zu finden. Denn „Jubilee“ kam mit einem Geburtsfehler zur Welt: Die vierjäh­rige Hündin hat eine Verformung der Augenlider und erweckt dadurch den Anschein, als schaue sie ständig überrascht. Ihr Züchter hatte „Jubilee“ in einem Tierheim im US-Bundesstaat New Jersey abgegeben, weil ein so „seltsam“ aussehendes Tier nicht zu verkaufen sei. Als erste Fotos der Husky-Dame im Netz die Runde machten, schrieb ein Nutzer, die Hündin sehe aus wie ein verunglücktes Tierpräparat.

Doch wie die Washington Post berichtet, überwogen die positiven Reaktionen. Unter den vielen Leuten, die online an „Jubilees“ Schicksal Anteil nahmen, waren dann auch ihre neuen Besitzer – ein Paar, das bereits zwei Huskys besitzt.

Mit diesem Happy End verabschieden wir Sie in einen neuen Arbeitstag. Bis morgen! 

Das Team vom Navigator 

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Malaysia schickt Tausende Tonnen Plastikmüll zurück

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Asiatische Staaten wehren sich gegen die Plastikflut – Zeit Online berichtet: Malaysia hat in den ver­gan­genen Monaten nach eigenen Angaben 4.000 Tonnen Plastikmüll an wohlhabende Länder zurück­geschickt. 43 Con­tai­ner wurden laut Umweltministeriums nach Frankreich zurückgesandt, 42 nach Groß­bri­tannien, 17 in die USA, elf nach Kanada, zehn nach Spanien und der Rest nach Hong­kong, Ja­pan, Sin­gapur, Portugal, Chi­na, Bangladesch, Sri Lanka und Litauen. Bereits 2018 hatte China ange­kün­digt, keinen Plastikmüll mehr einzuführen – seitdem wird ungewollter Müll oft nach Südost­asien umgelei­tet. In China wurde unter­dessen das bestehende Importverbot für Plastikmüll ver­schärft: Die Volksrepublik untersagt künftig Plastiktüten in Super­märk­ten und den Einsatz von Ein­weg­­produkten aus Kunststoff in Hotels und Restaurants.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Deutsche Unternehmen schneiden in Klimaschutz-Ranking schwach ab

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Deutsche Unternehmen stehen in Sachen Klimaschutz im internationalen Vergleich nicht wirklich gut da. Das geht aus einer Liste hervor, die die britische Nichtregierungsorganisation CDP (Carbon Disclo­sure Project) veröffentlicht hat. CDP vergibt Noten von A bis D an Unternehmen, basierend auf ihrer Offen­­legung von Klimadaten und ihrem Bewusstsein für die Risiken der globalen Erwärmung. Mit der Deutschen Bahn, der Telekom, Heidelberg Cement, Thyssen-Krupp, Symrise, Lanxess, Bayer, der In­dus Holding und Teléfonica Deutschland haben nur neun Unternehmen mit Sitz in Deutsch­land die Bestnote A erhalten. Insgesamt erhielten 179 Unternehmen weltweit die Bestnote, davon 85 aus Europa, 51 aus Asien und 36 aus Nordamerika. Die Meldung hat das Handelsblatt.

Bericht, 1 Minute Lesezeit
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Heuschreckenschwärme in Ostafrika – UN schlagen Alarm

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Eine Heuschreckenplage in Äthiopien, Kenia und Somalia droht, sich in ganz Ostafrika auszubreiten, wie die Tagesschau meldet. Ohne Eingreifen der internationalen Gemeinschaft könnten sich die riesi­gen Schwärme um das 500-fache vermehren, warnt die UN-Organisation für Ernährung und Land­wirt­­schaft (FAO). Das gefährde die Ernährungssicherheit in der gesamten Region. Die FAO benötigt nach eigenen Angaben 70 Millionen Dollar für die drei am stärksten be­troffenen Län­der. Bereits heu­te existiert ein Schwarm, der 60 Kilo­me­ter lang und 40 Kilometer breit ist. Mitverantwort­lich für die Plage sind ungewöhnliche Klimaver­hältnisse: In den vergangenen Wochen gab es in der Region schwere Überschwemmungen – optima­le Fortpflanzungsbedingungen für die Insekten.

Bericht, 1 Minute Lesezeit
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Chinesische Firma klont verstorbene Haustiere

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Siebzehn Jahre war die Hündin Li Shuyuan Teil der Familie. Dann starb sie im vergangenen Jahr an Brustkrebs. Herrchen Eric aus der Stadt Baoding in der ostchinesischen Provinz Hebei wollte nicht irgendeinen neuen Hund, sondern möglichst den gleichen noch mal – und kontaktierte die Firma Sinogene. Sie ist die führende Klonfabrik für Haustiere in China und liegt am Stadtrand von Peking. 2017 hat Sinogene Chinas ersten geklonten Hund für den Haustiermarkt präsentiert. Knapp 50 Kunden wurden seitdem mit Tieren beliefert, sogar die Pekinger Polizei hat bereits sechs Hunde von Sinogene im Einsatz. Der Preis für einen geklonten Hund liegt bei umgerechnet 50.000 Euro. Eine Katze gibt es bereits für 32.000 Euro. Hintergründe bei der Tagesschau.

Reportage, 3 Minuten Lesezeit
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Von Bibern erschaffener See schafft es auf Google Maps

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Stück für Stück haben es fleißige Nager im baden-württembergischen Kraichgau geschafft, mit einem überaus erfolgreichen Dammbau einen See zu bilden. Eine große Sache für die Region – die Wasser­fläche in der Nähe von Eppingen hat es sogar schon auf Google Maps geschafft. Der See war nach An­gaben der Stadt Eppingen durch den Rückstau des Dammes am kleinen Hilsbach entstanden. „Es ent­wickeln sich da aus naturschutzrechtlicher Sicht tolle Auenlandschaften“, sagte Eppin­gens Baubür­ger­meister Peter Thalmann. Doch die Reaktionen auf die pelzigen Bauherren schwanken – zwischen Be­wunderung und vorsichtigen Warnungen vor den Folgen für die menschlichen Nach­barn. Denn der Bibersee könnte Hochwasser begünstigen. Mehr bei ZDF-heute/dpa.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit

Debatte am Dienstag: Weltwirtschaftsforum in Davos setzt Nachhaltigkeit auf die Agenda

Statt um Freihandel und offene Märkte geht es um Umwelt und Klima: Das heute in Davos beginnen­de Weltwirtschaftsforum will sich grundlegend wandeln.

Aber wie nachhaltig ist die propagierte neue Nachhaltigkeit? Bereits bei vergangenen Jahrestreffen gab es viele schöne Ankündigungen – doch umgesetzt wurden nur wenige, wie langjährige Beobach­ter kritisieren. Der Tagesspiegel wirft den Blick voraus.

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Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 1.20 2030

Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 1.20 2030

 

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist der Plan für eine bessere Welt. Aber wie stehen die Chancen, dass wir ihn tatsächlich einhalten? Und was muss dafür dringend geschehen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Natur und Umweltschutz gibt die neue Ausgabe des Greenpeace Magazins

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Reports / Meinungen / Interviews

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13.Jan 2020

Das Umwelt-Desaster im Porte­mon­naie

Das Umwelt-Desaster im Portemonnaie

Zu Beginn des neuen Jahres 2020 führte die Bundesregierung einen verpflichtenden Kassenbon für jeden Einkauf ein. Zwar werden die Bons nicht mehr den giftigen Stoff Bisphenol A enthalten, gesundheitlich unbedenklich sind sie deswegen aber nicht.

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08.Jan 2020

Mitmachen im Jahr 2020: Wo Bürger der Wis­sen­schaft helfen können

Mitmachen im Jahr 2020: Wo Bürger der Wissenschaft helfen können

Sie suchen noch nach einem guten Vorsatz? Probieren Sie es mal mit Citizen Science. Ob Vögel zählen oder Nitrat messen – jeder kann die Wissenschaft mit eigenen Beobachtungen unterstützen. Wir zeigen wo.

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10.Jan 2020

Brandherde

Brandherde

Im wöchentlichen Newsletter wirft unsere Autorin Kerstin Eitner einen persönlichen Blick auf aktuelle Umweltthemen, Ereignisse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft. Diesmal getrübt von dicken Rauchschwaden und viel verbalem Qualm um wenig

Jahresrückblick
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23.Dez 2019

So war das Umweltjahr 2019

So war das Umweltjahr 2019

Der Amazonas in Flammen, Venedig unter Wasser, ein Klimapäckchen – und Millionen hoffnungmachende Fridays-for-Future-Demonstrierende auf den Straßen. 2019 ist das Jahr, in dem wohl die Sorge um den Planeten so viele Menschen bewegte wie noch nie. Wir blicken zurück

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